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So was wie eine frei programmierbare Dashcam?
Autor: norbertgriese 10.09.19 - 09:44
Das Problem, den Datenstrom vieler Kameras auszuwerten, ist nicht trivial. Wenn jetzt die Kamera eine Vorauswertung vornimmt, reduziert sich der Datenstrom erheblich. Bei Wildbeobachtungskameras und Dashcams passt viele Stunden Betrieb auf eine SD-Karte, da nur wichtige Dinge aufgezeichnet werden.
Beispiele für den Datenstrom:
A) Internetcafe, 4 Kameras, Jahr 2002, es soll alles aufgezeichnet werden, da die Computer gelegentlich während der Öffnungszeit gestohlen werden. 2 Bastler sind schon gescheitert, der 2. Hat auf mich verwiesen. Die Kameras und die Software waren vorhanden. Der damals leistungsstärkste Prozessor hat dann auch die Darstellung samt Speicherung flüssig hinbekommen.
B) Gebäude, 12 Kameras, eine Person soll auf 3 32" Monitoren aufpassen. 2010. Nach kurzer Zeit sind es 17 Kameras und die Person spielt Computerspiele, was den Computer in die Knie zwingt. Folge: Die Daten aller 17 Kameras sollen komprimiert werden und per Internet übertragen werden, was dann eine Dienstleistungsfirma auswertet. Das geht auch nicht sonderlich flüssig. Ich habe nur den Computer und die Monitore für 12 Kameras geliefert, Reklamationen abgewehrt, das wars dann für mich.
Folgendes betrifft nur evtl. den Datenstrom der Kameras:
C) Tesla bastelt seit mehr als 2 Jahren an "Summon" (Auto parkt selbst aus) - das klappt - und "enhanced Summon" (Auto parkt selbst aus und findet einen Weg durch den Parkplatz zum Fahrer, Geschwindigkeit 4! Meilen/Stunde). Das scheint ein großes Problem zu sein. Trotz der geringen Geschwindigkeit.
Norbert



