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Auf den Punkt gebracht

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  1. Auf den Punkt gebracht

    Autor: ufo70 14.11.19 - 09:24

    >Leider sind rebellische Geister heute weitgehend aus Politik und Verwaltungen
    >verschwunden, und nachgewachsen ist eine Jugend, die sich gedankenlos im Internet
    >prostituiert, sich ihre Daten rauben lässt und zulässt, dass weltweit operierende Konzerne und
    >ihre Eigentümer Milliardengewinne gerne ohne Besteuerung einstreichen, während für den
    >Großteil der Jugendlichen selbst immer öfter nur prekäre Beschäftigungsverhältnisse zum
    >Mindestlohn übrig bleiben.

    Das sollten sich all die mal durch den Kopf gehen lassen, deren Handy an die Hand gewachsen ist und die ihr Licht per Sprachbefehl schalten.
    Ich hätte nie gedacht, mal einem Politiker zuzustimmen. Aber Datenschutz, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit interessieren wirklich niemanden mehr. Bei Steam angefangen, über Whatsapp, Clouds und Auto-Telemetriedaten, bis zur Zahlung per Handy. Nicht mal mehr Musik hört man offline.
    Alles, aber auch wirklich alles geben die Menschen für einen Funken mehr Bequemlichkeit aus der Hand, machen sich damit Abhängig vom Willen der Anbieter und lassen sich zudem durch und durch analysieren.

    Hoffentlich tritt irgendwann ein Umdenken ein, aber ich glaube nicht daran.

  2. Re: Auf den Punkt gebracht

    Autor: demon driver 14.11.19 - 09:52

    ufo70 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Leider sind rebellische Geister heute weitgehend aus Politik und Verwaltungen
    > >verschwunden, und nachgewachsen ist eine Jugend, die sich gedankenlos im Internet
    > >prostituiert, sich ihre Daten rauben lässt und zulässt, dass weltweit operierende Konzerne und
    > >ihre Eigentümer Milliardengewinne gerne ohne Besteuerung einstreichen, während für den
    > >Großteil der Jugendlichen selbst immer öfter nur prekäre Beschäftigungsverhältnisse zum
    > >Mindestlohn übrig bleiben.
    >
    > Das sollten sich all die mal durch den Kopf gehen lassen, deren Handy an
    > die Hand gewachsen ist und die ihr Licht per Sprachbefehl schalten.
    > Ich hätte nie gedacht, mal einem Politiker zuzustimmen. Aber Datenschutz,
    > Selbstbestimmung und Unabhängigkeit interessieren wirklich niemanden mehr.
    > Bei Steam angefangen, über Whatsapp, Clouds und Auto-Telemetriedaten, bis
    > zur Zahlung per Handy. Nicht mal mehr Musik hört man offline.
    > Alles, aber auch wirklich alles geben die Menschen für einen Funken mehr
    > Bequemlichkeit aus der Hand, machen sich damit Abhängig vom Willen der
    > Anbieter und lassen sich zudem durch und durch analysieren.

    Ich für mich sehe das ja auch anders, mein digitales Musikarchiv etwa stammt aus den unterschiedlichsten Quellen und das organisiere ich selbst und ich kaufe tatsächlich auch ab und an noch Musik auf Vinyl, aber das Problem ist hier, dass die Menschen beim Stand der Technik ja durchaus ein Recht auf die Bequemlichkeit sehen können, die heute gibt, aber dabei dann faktisch kaum eine Wahl haben außer zwischen den verschiedenen Konzernen, die alle von ihren Daten leben.

    > Hoffentlich tritt irgendwann ein Umdenken ein, aber ich glaube nicht daran.

    Dafür müsste es Alternativen geben für Bequemlichkeit ohne Ausspähung,..

    Grundsätzlich stimme ich dem Ude aber auch zu. Und ich meine, auch wenn sie sicher nicht überall populär ist, wenn seine Haltung charakteristisch wäre für die Sozialdemokratie (immerhin wäre das ja mal überhaupt eine Haltung), würde es seiner Partei heute nicht so dreckig gehen. So muss man stattdessen feststellen, dass diese Partei entscheidend die Verantwortung für die heutigen Lebensverhältnisse mitträgt, die Ude beklagt.

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