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Der eigentliche Haken ist nicht das OS

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  1. Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: leed 12.11.19 - 11:20

    Aus eigener Erfahrung habe ich gelernt, dass bei durchschnittlichen Usern und Zusammenarbeit mit anderen Instanzen nicht Linux das Problem ist. Das Desktop OS kann sich ganz gut bei Usern durchsetzen, wäre das nicht so, hätte auch MacOS seine Probleme.

    Die Schwierigkeit liegt in einer Komponente, die eine viel Entscheidendere Monopolstellung hat, nämlich die Microsoft Office Suite. Bei MacOS ist diese verfügbar, bei Linux hingegen nicht. Es gibt Möglichkeiten per CrossOver/Wine das zu laufen zu bringen, aber für grossflächigen Einsatz ist dies dann doch zu unstabil.

    So bleibt nur die Alternative von Software wie Libre/OpenOffice. Müssen die Anwender damit arbeiten, kann man sich schon mal auf einiges an Widerstand gefasst machen. Soweit wäre das aber nicht unlösbar, nur folgt darauf das viel grössere Problem der Kompatibilität mit anderen Unternehmen und Instanzen.

    Ganz ehrlich, Brieftexte als odf Datei verschicken funktioniert nicht, weil mindestens 80% der Empfänger das nicht lesen können. Man muss also auf die Office Formate umsteigen. Hier folgt das Problem, dass die Anzeige in MS Office als Wahrheit gilt, jedoch nicht immer korrekt nach Spezifikation funktioniert. Selbst in verschiedenen Office varianten sehen Dokumente anders aus. In der MS Welt funktioniert das, weil man immer auf die neusten Updates drängt. Files von anderen Herstellern werden aber selten in der MS Software korrekt aussehen. Abstände, Formate, Schriften, Seitenumbrüche etc. werden nicht korrekt dargestellt.
    Gerade in Büro Korrespondenz ein No-Go.

    Dazu kommt ein fehlendes Gegenüber von Outlook. So hässlich das Programm auch ist, Emails und Kalender müssen in Grossbetrieben zusammen harmonisieren. Eine wirklich gute Lösung hat sich weder in der Open-Source Welt noch nicht durchgesetzt, in den Mac eigener Software auch nicht.

    Microsoft wird sich davor hüten, eine Linux Version von Office heraus zu bringen, weil dass ihnen das Desktop Monopol kosten könnte.

  2. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: Oktavian 12.11.19 - 11:44

    Man muss einfach akzeptieren, für einen Großteil der Anwender ist der Rechner ein Werkzeug, so wie für den Schmied der Hammer. Die lieben das Werkzeug nicht, es interessiert sie auch recht wenig, es muss einfach unauffällig funktionieren. Jede Notwendigkeit, sich mit diesem Werkzeug über die tägliche Arbeit hinaus beschäftigen zu müssen, ist lästig. Und jede Änderung, die nicht eine deutlich spürbare Verbesserung für die tägliche Arbeit bringt, ist schädlich.

    > Die Schwierigkeit liegt in einer Komponente, die eine viel Entscheidendere
    > Monopolstellung hat, nämlich die Microsoft Office Suite. Bei MacOS ist
    > diese verfügbar, bei Linux hingegen nicht. Es gibt Möglichkeiten per
    > CrossOver/Wine das zu laufen zu bringen, aber für grossflächigen Einsatz
    > ist dies dann doch zu unstabil.

    Zudem, wenn man in einer größeren Umgebung auf Support Wert legt, ist das einfach keine Option. Das ist lustig für Zuhause, aber mangels Herstellersupport für Unternehmen ungeeignet.

    > So bleibt nur die Alternative von Software wie Libre/OpenOffice.

    Auch das ist gegenüber den Anwender keine Option. Es erzeugt eine Menge Änderungsaufwand und verbessert nichts. Im Gegenteil, es verschlechtert die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, anderen Städten, etc. Es ist ungefährt das Gefühl, als sitzt man mitten in Peking, versteht aber nur Deutsch. Klar überlebt man, aber angenehm ist das nicht.

    > Dazu kommt ein fehlendes Gegenüber von Outlook. So hässlich das Programm
    > auch ist, Emails und Kalender müssen in Grossbetrieben zusammen
    > harmonisieren. Eine wirklich gute Lösung hat sich weder in der Open-Source
    > Welt noch nicht durchgesetzt, in den Mac eigener Software auch nicht.

    Und genau das wundert mich. Diese Lücke klafft schon seit mindestens 10 Jahren, eher länger. Keines der großen Open Source Unternehmen hat mal den Hut in den Ring geworfen, eine umfassende Suite zu schaffen, die den Umfang von Exchange abbildet. Und ja, dazu gehört auch ein Client. Ein Web-Client natürlich auch, aber der alleine reicht nicht.

    > Microsoft wird sich davor hüten, eine Linux Version von Office heraus zu
    > bringen, weil dass ihnen das Desktop Monopol kosten könnte.

    Das könnte noch eine ganze Zeit dauern, ja. Wobei sich MS auch zunehmend unabhängig macht von Windows.

  3. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: demon driver 12.11.19 - 11:46

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus eigener Erfahrung [...]

    In München hat's laut allen seriösen Auskünften aber doch recht ordentlich funktioniert, nicht schlechter als vorher mit Windows. LibreOffice, Thunderbird – damit geht im Wesentlichen alles, was andere mit MS-Office und Outlook machen. Ich selber mache das privat und nebenberuflich (ja, ich muss auch gelegentlich Daten mit Microsoft-Nutzern austauschen) seit Jahren so, auch schon lange vor meinem Betriebssystemwechsel von Windows zu Linux. Und heute ist das alles noch viel besser als früher, weil die Kompatibilität zwischen Open/LibreOffice und MS-Office viel größer geworden ist. Beide lesen und schreiben die Formate des jeweils anderen – nur bei komplexem Layoutgefrickel gibt's noch ernsthaftere Probleme mit der Darstellung. Deswegen soll in München trotz dem Rückschritt zu Windows LibreOffice ja auch bis auf weiteres in Betrieb bleiben...

  4. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: gadthrawn 12.11.19 - 12:33

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > leed schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aus eigener Erfahrung [...]
    >
    > In München hat's laut allen seriösen Auskünften aber doch recht ordentlich
    > funktioniert, nicht schlechter als vorher mit Windows.

    Ach? Und daher mussten so Sachen wie ein Groupwaresystem erst nach dem Wechsel ausgeschrieben werden, da es vergessen wurde? Und Bugs wurden jahrelang bei Wollmux liegengelassen, weil man nichts zu tun hatte?
    Und Bugs mit Sätzen (Seriendruck in PDF) beendet wurden: "Kurz gesagt: Es handelt sich um ein Multithreading-Problem und es gibt keine einfache Lösung dafür. Tatsächlich müsste man weite Teile von OOo/LO umschreiben, um den Fehler zu beheben. " oder "Die Vorschaufunktion des WollMux kann bei Etiketten/Nächster Datensatz nicht funktionieren. Das ist Systembedingt." etc.pp. Wenn das deine Definition von ordentlich ist möchte ich kein unordentliches System sehen.

  5. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: Keridalspidialose 12.11.19 - 12:51

    Auch beim Austausch zwischen verschiedenen Microsoft Word Versionen fliegt dir das Layout um die Ohren.

    Ich bin Grafikdesigner und hatte ab und an mal Aufträge für Unternehmer Briefpapiervorlagen zu erstellen, oder ich habe von Auftraggebern Textdaten für Buchprojekte etc als Word-Datei bekommen.

    Wenn man es nicht in der exakt richtigen Version öffnet hat man keine Garantie dass irgednwas bei der Schriftformatierung so aussieht wie beim Ersteller der Datei. Erschwerend kommt hinzu dass Microsoft manche Einstellung gar nicht in der Datei speichert, sondern lokal auf dem Rechner des Dokumentenerstellers.

    Das eingebundene Bilder regelmäßig fehlen, und nur eine niedrigauflösenders Vorschaubild da ist - und dass es nahezu unmöglich ist einem Word-Nutzer zu erklären was verknüpfte Dateien sind, darüber will ich gar nicht reden.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.19 12:52 durch Keridalspidialose.

  6. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: manudrescher 12.11.19 - 13:02

    Es ist ja leider nicht nur Exchange, es fehlt auch ein Ersatz (damit meine ich keine Alternative) für einen DomainController bzw. Active Directory.

    In einem Unternehmen ist der AD mit die zentrale Achse und kann ja doch ein kleines bisschen mehr als "Ich kann mich an einer Domäne anmelden".

    Wenn ich ein Unternehmen X nehme, was ein Failovercluster auf Hyper-V betreibt, dazu ganz regulär AD und dazu noch Microsoft Exchange, SCCM, SCOM, DPM, Office, Skype for Business,Sharepoint...die Liste der Microsoft-Komponenten und Produkte ist ja endlos.

    Das bekommt man in diesem Zusammenspiel und der gegenseitigen Verzahnung unter Linux einfach nicht hin.

    Und der auch bereits angesprochene und absolut unabdingbare Support, das gibt's von Microsoft bis hin zu Premium-Platin-2000Xtra-Gold...je nachdem wie groß der Geldbeutel ist.

    Ich bin selber überzeugter Linuxer….aber bei vielen Aussagen über "Linux in Unternehmen" hat man leider oft den Eindruck, es wird das private Umfeld oder die IT eines Kleinunternehmens mit 15 Mitarbeitern als allgemeingültig eingestuft...und die mussten bei den paar genannten Abkürzungen von eben schon nachsuchen, was diese bedeuten.

  7. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: M.P. 12.11.19 - 13:10

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, Brieftexte als odf Datei verschicken funktioniert nicht, weil
    > mindestens 80% der Empfänger das nicht lesen können.

    Wenn ich einen vorgeblichen Brieftext als docx-Datei bekomme klingeln bei mir erstmal alle Alarmglocken ...

    95 % sind Phisihing oder Versuche, einen Trojaner zu setzen ...

    Wenn es nicht anders geht, mache ich die Datei erstmal mit libre Office Writer auf ...

  8. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: TmoWizard 12.11.19 - 13:18

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es nicht anders geht, mache ich die Datei erstmal mit libre Office
    > Writer auf ...

    Ich nicht, ich prüfe solche Trümmerhaufen erstmal online bei VirusTotal!

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  9. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: HeroFeat 12.11.19 - 13:27

    manudrescher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin selber überzeugter Linuxer….aber bei vielen Aussagen über
    > "Linux in Unternehmen" hat man leider oft den Eindruck, es wird das private
    > Umfeld oder die IT eines Kleinunternehmens mit 15 Mitarbeitern als
    > allgemeingültig eingestuft...und die mussten bei den paar genannten
    > Abkürzungen von eben schon nachsuchen, was diese bedeuten.

    Aber gerade eine große IT Abteilung eines großen Unternehmens / einer großen Verwaltung kann doch eigentlich eventuellen Mehraufwand in der Konfiguration besser verkraften.
    Und ja. Ich bin nicht grundsätzlich uneingeschränkt von Linux begeistert und verwende auch für manche Sachen Linux für manche Windows usw.

  10. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: M.P. 12.11.19 - 13:57

    Naja, wenn das vorgeblich von einem Geschäftspartner kommt, mit dem man ein NDA abgeschlossen hat, wäre das schon einmal eine Vertragsverletzung ... jedenfalls, wenn das Dokument wieder Erwarten authentisch ist ...

  11. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: Allandor 12.11.19 - 14:14

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > manudrescher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin selber überzeugter Linuxer….aber bei vielen Aussagen über
    > > "Linux in Unternehmen" hat man leider oft den Eindruck, es wird das
    > private
    > > Umfeld oder die IT eines Kleinunternehmens mit 15 Mitarbeitern als
    > > allgemeingültig eingestuft...und die mussten bei den paar genannten
    > > Abkürzungen von eben schon nachsuchen, was diese bedeuten.
    >
    > Aber gerade eine große IT Abteilung eines großen Unternehmens / einer
    > großen Verwaltung kann doch eigentlich eventuellen Mehraufwand in der
    > Konfiguration besser verkraften.
    > Und ja. Ich bin nicht grundsätzlich uneingeschränkt von Linux begeistert
    > und verwende auch für manche Sachen Linux für manche Windows usw.
    gerade wenn es die IT-Abteilung zulässt gibt es häufig eine Mischung. Dann trifft man auch häufiger eher Unix (was viele scheinbar schon vollkommen vergessen haben) als Linux an.

    Der große Vorteil an Windows ist halt, das es eine relativ schnell einzurichtende Lösung bietet und man dort recht viele Experten für findet. Natürlich gibt es auch ähnliches in der Linux-Welt wo es entsprechende Distris gibt, die dann auch support von einem Anbieter bekommen etc, aber da wird es dann auch meist nicht günstiger und was Kompatibilität unterschiedlicher Programme angeht, das ist dann wieder ein Wust an unterschiedlichen "Standards" von denen jeder meint es besser zu können als die Konkurrenz.
    Das Problem ist ja eben an dieser Stelle die vollkommen zerstrittene Linux Community. Das ist ähnlich wie beim Brexit. Zwar ist man sich in der Sache einig, aber wenn es dann ins Detail geht, gibt es recht viele verschiedene Ansichten.

    Zudem ist den Behörden (auch anderen Kunden) nicht damit geholfen, wenn man 80% des bestehenden ablösen könnte. Häufig sind es die letzten Prozente die es ausmachen ob etwas benutzbar ist für den Einsatz oder eben nicht.

  12. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: Manto82 12.11.19 - 14:53

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > leed schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ganz ehrlich, Brieftexte als odf Datei verschicken funktioniert nicht,
    > weil
    > > mindestens 80% der Empfänger das nicht lesen können.
    >
    > Wenn ich einen vorgeblichen Brieftext als docx-Datei bekomme klingeln bei
    > mir erstmal alle Alarmglocken ...
    >
    > 95 % sind Phisihing oder Versuche, einen Trojaner zu setzen ...
    >
    > Wenn es nicht anders geht, mache ich die Datei erstmal mit libre Office
    > Writer auf ...

    Im öffentlichen Dienst / Verwaltung ist es umgekehrt. Hier wird noch zuhauf mit Excel Tabellen, Word Dokumenten und Powerpoints umhergeworfen.
    Sagt man den Usern, sie sollen doch sicherheitshalber PDF verwenden, springen sie dir ins Gesicht.

  13. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: berritorre 12.11.19 - 15:06

    Sorry, aber gerade bei einer Behörde sollte das recht einfach funktionieren.

    > Ganz ehrlich, Brieftexte als odf Datei verschicken funktioniert nicht, weil
    > mindestens 80% der Empfänger das nicht lesen können.

    Ich versende auch mit Microsoft Office keine Briefe als .docx, sondern als PDF. Da gibt es mehrere gründe: Layout auch innerhalb von Office-Versionen gerne mal zerschossen, Inhalt kann nicht so einfach verändert werden.

  14. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: Korbeyn 12.11.19 - 15:06

    Das größte Problem ist vor allen Dingen:

    Du bekommst für andere Office-Varianten als MS Office einfach keine gescheiten AddIns.

    Raumbuchungssysteme, Signaturtools oder CRM-Integration in Outlook? SAP Schnittstellen in Excel? Lösungen für zentrale Verwaltung von Powerpointvorlagen?

    So Kram wie ThinkCell? Integration mit z.B. Teams?

    Vergiss es!

  15. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: berritorre 12.11.19 - 15:10

    So sieht es aus.

  16. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: berritorre 12.11.19 - 15:14

    Die Vermessungsverwaltung hat die Umstellung auf Linux eigentlich ganz gut hingekriegt. OK, "nur" 3000 PCs, aber wenn man will, dann geht das. Soweit ich weiss, wurde das auch vor allem intern gelöst und die Mitarbeiter haben es meist gut aufgenommen und hingekriegt. Am Anfang gibt es immer welche die maulen, aber das hast du bei einer neuen Office-Version auch.

  17. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: TmoWizard 12.11.19 - 15:26

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn das vorgeblich von einem Geschäftspartner kommt, mit dem man ein
    > NDA abgeschlossen hat, wäre das schon einmal eine Vertragsverletzung ...
    > jedenfalls, wenn das Dokument wieder Erwarten authentisch ist ...

    Öhm... naja! Wenn man das mit dem eigenen Virenscanner prüft und da stimmt was nicht, dann schickt der das ja auch erst nach Hause in die Cloud, meistens also ebenfalls in die USA! Ich sehe da folglich keinen großen Unterschied.

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  18. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: Trockenobst 12.11.19 - 15:59

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Bugs mit Sätzen (Seriendruck in PDF) beendet wurden: "Kurz gesagt: Es
    > handelt sich um ein Multithreading-Problem und es gibt keine einfache
    > Lösung dafür.

    Ich habe vor 10 Jahren Faxlösungen gebaut, mit Windows XP und dann 7 als "Server" in einer VM, wo eine billige Faxsoftware rumlag. Und von dort gings dann von TIF zum Dokumentenscanner zu PDF. Das geht alles.

    Vielleicht eben nicht im Produkt selbst, aber relativ schnell als Plugin. Bei vielen Firmen sehe ich 100te von Officeplugins für spezifische Probleme, das kann das Office selbst auch nicht.

    > den Fehler zu beheben. " oder "Die Vorschaufunktion des WollMux kann bei
    > Etiketten/Nächster Datensatz nicht funktionieren. Das ist Systembedingt."
    > etc.pp. Wenn das deine Definition von ordentlich ist möchte ich kein
    > unordentliches System sehen.

    Für mich stellt sich die Frage, warum man solche Sachen nicht vorher durchexerziert hat.
    Das sind doch endliche Problemstellungen. Wie viele Usecases hat man? 200? Dann ist das eben einer von den 200 die man ausprobiert und notfalls einen Plan B hat.

    Ich bin kein Fan von LibreOffice, es tut aber seit "StarOffice" hier bei mir seinen Job für die handvoll usecases die ich brauche. Große Texte, große Sheets machen lieber mit dem Microsoft Tool, weil dort die Bequemlichkeitsfeatures und Verfügbarkeit von Plugins einfach besser sind.

    Bei dem letzten großen Office Update in der Dax Firma prügelten sie 10.000 von weit genutzten Excelsheets der oberen Levels durch das Gerät und jeder nicht erklärbare Fehler wurde Microsoft gemeldet. Und vor dem Rollout gab es einen großen public Fix der fast 100 Fehler fixte. Von Excel zu Excel. Microsoft weiß selbst nicht was es da tut, aber hört gegen Geld gerne zu.

  19. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: FedoraUser 12.11.19 - 16:38

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber gerade bei einer Behörde sollte das recht einfach
    > funktionieren.
    >
    > > Ganz ehrlich, Brieftexte als odf Datei verschicken funktioniert nicht,
    > weil
    > > mindestens 80% der Empfänger das nicht lesen können.
    >
    > Ich versende auch mit Microsoft Office keine Briefe als .docx, sondern als
    > PDF. Da gibt es mehrere gründe: Layout auch innerhalb von Office-Versionen
    > gerne mal zerschossen, Inhalt kann nicht so einfach verändert werden.

    Stimmt, ganz genau das ist das eigentliche Problem. Die meisten Office Anwender können/wollen das aber nicht mal als Problem wahrnehmen. Die gehen einfach davon aus, dass das funktioniert.

    Ich bekomme auch im privaten Bereich oft Emails mit Word Dateien, oder auch Einladungen zu irgendwelchen (halb) öffentlichen Veranstaltungen.
    Dann wundert man sich immer, ob der vielen Rückmeldungen, dass man den Anhang am Mobiltelefon nicht öffnen kann.
    Am Verhalten ändern die aber nix, das kommt beim nächsten mal wieder als .docx. Aus deren Sichtweise und Logik können die ja nix dafür, dass das Empfängergerät "nicht funktioniert" und die Datei nicht darstellen kann. *facepalm*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.19 16:40 durch FedoraUser.

  20. Re: Der eigentliche Haken ist nicht das OS

    Autor: eidolon 12.11.19 - 16:42

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LibreOffice,
    > Thunderbird – damit geht im Wesentlichen alles, was andere mit
    > MS-Office und Outlook machen.

    Ja "es geht". Die Frage ist halt immer wie.
    Und TB kann bei weitem nicht das was Outlook macht. Outlook ist mehr als nur Emails abrufen.
    Das ist so als wenn man Notepad mit Word vergleichen würde.

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