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Endlicher Support ist kein Machtmissbrauch

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  1. Endlicher Support ist kein Machtmissbrauch

    Autor: Etas One 15.11.19 - 13:09

    "friss unseren Wechsel und zahle oder stirb mit alten Geräten, für die es keinen Support mehr gibt. So haben wir den Machtmissbrauch eines marktbeherrschenden Konzerns kennengelernt"

    Diese Windows-Lizenzen wurde ja vermutlich nur einmalig gekauft, da es damals noch kein Abo-Modell gab. Deswegen kann ich beim besten Willen nicht verstehen, warum man Microsoft hier (mal wieder) Machtmissbrauch vorwirft. Nur weil man einmal eine Software kauft, bekommt man doch kein Support bis in alle Ewigkeit! Das ist als ob man ein Auto kauft und sich nach 500 km aufregt, dass es jetzt nicht mehr geht, weil der Tank leer ist. Software wächst nicht auf bäumen. Dass man sie nicht anfassen kann, heißt nicht, dass niemand dafür arbeitet.
    Linux ist ein Projekt, an dem Entwickler freiwillig und größtenteils unbezahlt arbeiten. Seid froh, dass es Menschen gibt, die so etwas machen, aber erwartet das nicht von einer Aktiengesellschaft, das kann diese gar nicht leisten.

  2. Re: Endlicher Support ist kein Machtmissbrauch

    Autor: sambache 15.11.19 - 13:40

    Etas One schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "friss unseren Wechsel und zahle oder stirb mit alten Geräten, für die es
    > keinen Support mehr gibt. So haben wir den Machtmissbrauch eines
    > marktbeherrschenden Konzerns kennengelernt"
    >
    > Diese Windows-Lizenzen wurde ja vermutlich nur einmalig gekauft, da es
    > damals noch kein Abo-Modell gab. Deswegen kann ich beim besten Willen nicht
    > verstehen, warum man Microsoft hier (mal wieder) Machtmissbrauch vorwirft.
    > Nur weil man einmal eine Software kauft, bekommt man doch kein Support bis
    > in alle Ewigkeit! Das ist als ob man ein Auto kauft und sich nach 500 km
    > aufregt, dass es jetzt nicht mehr geht, weil der Tank leer ist. Software
    > wächst nicht auf bäumen. Dass man sie nicht anfassen kann, heißt nicht,
    > dass niemand dafür arbeitet.
    > Linux ist ein Projekt, an dem Entwickler freiwillig und größtenteils
    > unbezahlt arbeiten. Seid froh, dass es Menschen gibt, die so etwas machen,
    > aber erwartet das nicht von einer Aktiengesellschaft, das kann diese gar
    > nicht leisten.

    Dass man erwartet, dass ein Softwarehersteller schwere Fehler korrigiert ist deshalb normal, weil er diese fehlerhafte Software gar nicht verkaufen hätte dürfen.

    Dass ein Softwarehersteller sich nach einer gewissen Zeit weigert, schwere Fehler in seinem Produkt zu korrigieren, dass ist Machtmissbrauch.

    Niemand hat den Softwarehersteller gezwungen, ein Produkt mit zigtausend Fehlern auszuliefern.
    Dass er die nachträglich irgendwann korrigieren muss, ist eine Selbstverständlichkeit.
    Wenn er das nicht tzt, müßte der Kaufvertrag rückabgewickelt werden.

  3. Re: Endlicher Support ist kein Machtmissbrauch

    Autor: Etas One 15.11.19 - 15:31

    sambache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass man erwartet, dass ein Softwarehersteller schwere Fehler korrigiert
    > ist deshalb normal, weil er diese fehlerhafte Software gar nicht verkaufen
    > hätte dürfen.
    Lustig, dass Sie das ausgerechnet im Land des Dieselskandals schreiben. Nennen Sie mir nur eine einzige bugfreie Software. So etwas gibt es nicht.

    > Dass ein Softwarehersteller sich nach einer gewissen Zeit weigert, schwere
    > Fehler in seinem Produkt zu korrigieren, dass ist Machtmissbrauch.
    Das sind keine schweren Fehler, sondern neu entdeckte Sicherheitslücken, die nicht immer was mit dem Betreibssystem zu tun haben (Meltdown). Und er weigert sich auch nicht, es ist schlicht unmöglich 10 verschieden Betriebssysteme immer kostenlos auf dem neuesten Stand zu halten.

    > Niemand hat den Softwarehersteller gezwungen, ein Produkt mit zigtausend
    > Fehlern auszuliefern.
    Doch, der Markt. Irgendwann muss ein Unternehmen anfangen Geld zu verdienen. Software hat IMMER zigtausend Fehler. Hardware übrigens auch. Es gibt nur sehr wenige Dinge, die man nicht mehr verbessern kann. Zumal "besser" oder "fehlerfrei" subjektiv sind.

    > Dass er die nachträglich irgendwann korrigieren muss, ist eine
    > Selbstverständlichkeit.
    Nö. Wieso erwarten das immer alle von Software? Nur wenn sie gefunden werden und nur für einen gewissen Zeitraum. Oder haben Sie nach der Erfindung des Airbags auch gedacht, dass jetzt jemand vorbeikommen sollte und Ihnen den kostenlos ins Auto einbaut (ist ja schließlich eine Sicherheitslücke)? Warum sollte das bei Software anders sein?

    > Wenn er das nicht tzt, müßte der Kaufvertrag rückabgewickelt werden.
    Wieso? Das Support-Ende wurde mehr als rechtzeitig bekannt gegeben, mehrmals nach hinten verschoben und ein paar Jahre war die Nachfolge-Software (Windows 10) kostenlos(!) erhältlich. Wer kein Windows 10 hat und sich über fehlenden Support der Vorgängerversionen beschwert ist schlicht selbst Schuld.

  4. Re: Endlicher Support ist kein Machtmissbrauch

    Autor: whitbread 16.11.19 - 08:10

    Windows10 ist mitnichten der Nachfolger von Windows7, auch wenn es von M$ so angepriesen wird. Es gibt keinen Nachfolger von Windows 7, nur ein kompatibles Produkt aus der gleichen Namensfamilie, das niemand! nach aktueller Rechtslage einsetzen dürfte! Wacht auf!!!

  5. Re: Endlicher Support ist kein Machtmissbrauch

    Autor: MickeyKay 19.11.19 - 12:16

    Windows 10 FOLGTE nicht NACH Windows 7? o_O
    Da bist du ja einem ganz heißen Ding auf der Spur! Hahahahahaha!

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