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Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

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  1. Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: Ofenrohr! 31.10.16 - 14:59

    Weil, man kann ja die Kommandozeile schon remote bedienen!
    Und zwar ganz ohne Wayland!

    Grüße
    arce

  2. Re: Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: _4ubi_ 31.10.16 - 15:08

    Ofenrohr! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil, man kann ja die Kommandozeile schon remote bedienen!
    > Und zwar ganz ohne Wayland!
    >
    > Grüße
    > arce

    Ich fasse zusammen:
    Weil man die "Komandozeile" remote bedienen kann, braucht man keine GUI remote Bedienung.
    Aso?!

  3. Re: Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: SelfEsteem 31.10.16 - 15:22

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fasse zusammen:
    > Weil man die "Komandozeile" remote bedienen kann, braucht man keine GUI
    > remote Bedienung.
    > Aso?!

    Naja, der TE hat es zwar irgendwie arg plump und provokant geschrieben, aber ich hab in den letzten Jahren X-Forwarding eigentlich auch nur noch in Faellen erlebt, bei denen faule Admins irgendwelche GUIs ferngesteuert haben, weil sie sich die paar Konsolen-Befehle nicht merken konnten.
    So Yast via X-Forwarding um dann auf den Update-Button zu klicken.

    Wobei ich nicht daran glauben will, dass das schon alles war. Waere eigentlich recht interessant zu erfahren, wofuer die Netzwerktransparenz heute von Leuten sinnvoll gebraucht wird.

  4. Re: Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: Marvin99 31.10.16 - 16:06

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ich nicht daran glauben will, dass das schon alles war. Waere
    > eigentlich recht interessant zu erfahren, wofuer die Netzwerktransparenz
    > heute von Leuten sinnvoll gebraucht wird.

    Ein typischer Anwendungsfall wäre die Installation von Oracle Software auf einem entfernten Server, welcher zwar keine Benutzeroberfläche, wohl aber die nötigen X-Libraries hat.

    Hier noch einiges aus dem Alltag:
    - via SSH mit avidemux Filme auf dem Server schneiden
    - via SSH mit icedove E-mails lesen und schreiben
    - via SSH auf dem Headless Server die "Virtualbox" Oberfläche verwenden, um den Zustand einer VM direkt an der Konsole ("Bildschirm") zu prüfen
    - via SSH mit geeqie Fotos anschauen, ohne diese syncen zu müssen
    - via SSH auf dem Entwicklerrechner Android Studio benutzen
    ...

    Mir würde ohne X-Forwarding ein liebgewonnener Vorteil der UNIX/Linux-Welt fehlen :)

  5. Re: Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: CalebR 31.10.16 - 16:15

    Xorg soll schon lange nicht mehr Netzwerktransparent sein. Eine Entsprechende Aussage kommt von einem Xorg und Wayland Entwickler (https://www.youtube.com/watch?v=cQoQE_HDG8g).

    Aber wie auch immer: Eine visuelle Steuerung ist in einigen Fällen durchaus notwendig. So braucht der Admin z.B. zur Not Zugriff auf seine Cluster Knoten, wenn diese nicht booten, das Netzwerk nicht will oder eine Einstellung im BIOS/UEFI gemacht werden muss. Die Lösungen die ich pers. dafür kenne sind meistens eine IPMI Anbindung die über eine auf dem Cluster plazierte Software gesteuert werden kann. Natürlich könnte man sowas auch via VNC machen. Ich bevorzuge zwar immer eine Steuerung via CLI aber weder CLI noch GUI sind alleine genommen omnipotente Lösungen.

  6. Re: Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: EQuatschBob 31.10.16 - 19:48

    CalebR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Xorg soll schon lange nicht mehr Netzwerktransparent sein.

    "soll sein"? Probiere es aus und Du wirst feststellen, daß X.org durchaus netzwerktransparent ist. ssh -X auf irgendeine andere Maschine und Du kannst z.B. Firefox nutzen.

    Der Spaß beginnt, wenn man sich im Firefox ein Youtube-Video ansehen möchte. Natürlich nur Geruckel. Und der Sound kommt, wenn überhaupt, beim Remote-Computer raus.

  7. Re: Wayland braucht keine Netzwerktransparenz

    Autor: EQuatschBob 31.10.16 - 19:49

    Ofenrohr! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil, man kann ja die Kommandozeile schon remote bedienen!
    > Und zwar ganz ohne Wayland!

    Netzwerktransparenz verliert auch an Bedeutung, weil immer mehr Admin-Tools web-basiert sind, man also auch ohne X11 OS-unabhängig rankommt. Kommandozeile ist natürlich meistens schöner, bzw. Ansible etc.

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