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Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

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  1. Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: love to hate 16.09.10 - 10:11

    Herrmann X. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie es derzeit aussieht, sind in einem Jahr die Pads
    > wieder da, wo die anderen Tablett-Rechner schon sind.
    >
    > Nämlich in der Versenkung verschwunden.

    Vermute ich auch. Nicht weil diese Geräte technisch schlecht wären. Ich habe keins von denen und werde auch in der überschaubaren Zukunft keins besitzen, kann mir also kein Urteil erlauben, ob es zu warm wird, bei Sonneneinstrahlung nicht lesbar ist usw.
    Aber abseits von Formschönheit und der ingenieurstechnischen Leistung, auf so kleinem Raum soviel reinzupacken, wo ist der Gebrauchswert?
    An Plätzen wo ein Tisch zur Verfügung steht, sind Geräte die stehen und eine Tastatur haben in jedem Fall besser und bequemer bedienbar. Überall wo kein keine Abstellmöglichkeit besteht, ist ein Gerät in der Größe eines Mobiltelefons überlegen, denn ich kann es z. B. mit einer Hand bedienen oder in die Hosentasche stecken.
    Den einzigen Anwendungszweck den ich mir vorstellen kann, wo dieses Konzept allen anderen Geräten überlegen ist, wäre eine Situation, wo man einen optischen Inhalt weitestgehend passiv konsumiert und eine Abstellgelegenheit nicht vorhanden ist. Also etwa einen Film gucken/ein E-Buch lesen am Strand, im Bett, in der Bahn ...
    Für mich wäre das nichts, ich lese eher selten Bücher (Informationen gibt es im Netz meist genug) und wenn, dann bevorzuge ich die analoge Methode.
    Und wenn ich in einem Fahrzeug sitze oder am Strand liege, dann gibt es für gewöhnlich genug optische Reize in der echten Welt die wesentlich unberechenbarer und interessanter sind, als irgendein Hollywood-Streifen in dieser Situation.
    Mag sein, daß ich altmodisch bin, aber ich muß nicht in möglichst vielen Lebenslagen auf einen Bildschirm gucken.
    Wenn aber jemand gute Gründe für diese Art Geräte kennt - würde mich interessieren.

  2. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Hauptauge 16.09.10 - 10:52

    Also ich nutze mein iPad im Garten, auf dem Sofa, in der Küche (einfach zu reinigen so eine Glasoberfläche!!!), etc...also überall zu Hause. Da habe ich von Anfang an den idealen Einsatzort gesehen, da es mir oftmals zu umständlich und langwierig ist, mein MacBook aufzuklappen, anzuschalten und ein "großes" System zu booten. Oder gar zum stationären iMac zu laufen.
    Wenn man mal surfen will, oder ein Kochrezept suchen und gleich benutzen will, ist das Pad schon ideal. Dazu ist mir mein iPhone zu klein...
    Und als Streaming-Client fürs Heimnetzwerk ist das iPad auch nicht zu verachten, die Größe ist zum Filme gucken ok.
    Nicht zu vergessen ist, dass ich mit dem iPad auch nun einen 'digitalen Bilderrahmen' habe, um bei Bedarf die Fotosammlung zu zeigen.
    Ok - hab mich wohl nun als Apple-Fan geoutet, aber ich glaube, die o.a. Einsatzmöglichkeiten gelten für alle Pads/Tabs/etc.
    Ich möchte nicht mehr drauf verzichten!

    cu

  3. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Placebo Domingo 16.09.10 - 11:08

    love to hate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herrmann X. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So wie es derzeit aussieht, sind in einem Jahr die Pads
    > > wieder da, wo die anderen Tablett-Rechner schon sind.
    > >
    > > Nämlich in der Versenkung verschwunden.
    >
    > Vermute ich auch. Nicht weil diese Geräte technisch schlecht wären. Ich
    > habe keins von denen und werde auch in der überschaubaren Zukunft keins
    > besitzen

    "Und auch noch nie eins benutzt", hättest du ergänzen sollen. Woher nehmt ihr ganzen Experten nur euer spannendes Geheimwissen?
    Aber wie wir ja bereits wissen wird auch das iPhone ein Flop.
    Es wird mit Sicherheit nicht jede Firma überleben - Das Konzept des WeTab überzeugt mich z.B. garnicht - aber als Geräteklasse wird das garantiert keine Eintagsfliege. Die meisten Leute, und da schließe ich mich ein, verbringen bestimmt 80% der freien Zeit in der sie vor dem Bildschirm sitzen mit Surfen. Und das nervt selbst auf den neueren Smartphones mit großem Display. Auf einem Pad hat man das Größenproblem nicht. Surfen, daddeln, kommunizieren, dafür sind die Pads genial.

  4. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: helic 16.09.10 - 11:11

    Das iPad ist schon toll, aber eben wirklich auch ein Lifestyleprodukt und am Gaengelband von Apple. In der Firma habe ich ein iPad zum Testen... Wie auch immer, ein solches Pad mit ein paar Schnittstellen zu einem fairen Preis- das ist interessant. Es gibt ja schon Geraete, die kosten alle um die 800 Euro.

  5. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Trollversteher 16.09.10 - 11:12

    Jepp, ich denke die meisten "Pad"-Kritiker hier kommen einfach noch zusehr aus der PC-Ecke. Ein Tablet/Pad soll eben nicht den PC oder Laptop ersetzen, es ist nicht in erster Linie ein Arbeitstier, auf dem man seitenweise Texte schreibt, Software entwickelt oder den Satz für eine Zeitschrift entwirft. Der grosse Vorteil liegt im schnellen und bequemen Zugriff auf Daten. Das "Mal eben kurz nachschauen" eben.

    Und da liegt imho auch eines der Problem des WePads: Es will noch zu sehr Allround-PC sein.

  6. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Placebo Domingo 16.09.10 - 11:27

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und da liegt imho auch eines der Problem des WePads: Es will noch zu sehr
    > Allround-PC sein.

    Genau das. Ich finde man sieht das der unaufgeräumten, chaotischen Oberfläche auch an. Ich bin mal auf deren App-Konzept gespannt.
    "Äääh, wo ist jetzt hier der AppStore?"
    "AppStore? Ich bitte dich! Wir zwängen doch unsere User nicht in einen Käfig, wie Apple! Also pass auf, du suchst auf Google nach der passenden Software, dann startest du eine Shell und lädst dir per wget das Paket runter. Dann entpackst du den Tarball und kompilierst dir die Binaries. TOTALE FREIHEIT! Toll, oder?"

  7. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Teklar 16.09.10 - 11:59

    Placebo Domingo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und da liegt imho auch eines der Problem des WePads: Es will noch zu
    > sehr
    > > Allround-PC sein.
    >
    > Genau das. Ich finde man sieht das der unaufgeräumten, chaotischen
    > Oberfläche auch an. Ich bin mal auf deren App-Konzept gespannt.
    > "Äääh, wo ist jetzt hier der AppStore?"
    > "AppStore? Ich bitte dich! Wir zwängen doch unsere User nicht in einen
    > Käfig, wie Apple! Also pass auf, du suchst auf Google nach der passenden
    > Software, dann startest du eine Shell und lädst dir per wget das Paket
    > runter. Dann entpackst du den Tarball und kompilierst dir die Binaries.
    > TOTALE FREIHEIT! Toll, oder?"


    Hm.. das klingt aber sehr nach vorurteil. Vor allem, weil ja noch nicht mal jemand das ding life benutzt hat, bzw. für die Masse Verfügbar ist.

    Falls ich die Ironie übersehen habe... my fault... Falls du einfach was vermutest und schön in die Linux Ecke schiesen willst... your fault.

  8. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Placebo Domingo 16.09.10 - 12:18

    Nein, gegen Linux an sich habe ich nichts. Ich schreibe das gerade auf einem Ubuntu-System. Ich hab nur das Gefühl, dass viele die z.B. Apple kritisieren, Technikfreaks sind, die nicht verstehen, dass das iPad so erfolgreich ist, weil es einfach TUT und die Anwendungen so super laufen weil sie genau für das Bedienkonzept kapazitiver Multitouch-Screen entwickelt wurden.
    Ich bin wirklich mal gespannt wie das zum Beispiel mit dem WeTab gelöst wurde. Soll ich da dann ein Open Office von der Stange so bedienen? Dann Prost Mahlzeit. Wieviele Apps für Meego mit einem an dieses Bedienkonzept angepasste UI wird es geben?
    Wenn es rauskommt werde ich es mir auf JEDEN Fall ansehen und dann entscheiden wo es besser gelöst worden ist, auf dem WeTab oder auf meinem iPad.

  9. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: borstel 16.09.10 - 12:27

    Placebo Domingo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, gegen Linux an sich habe ich nichts. Ich schreibe das gerade auf
    > einem Ubuntu-System. Ich hab nur das Gefühl, dass viele die z.B. Apple
    > kritisieren, Technikfreaks sind, die nicht verstehen, dass das iPad so
    > erfolgreich ist, weil es einfach TUT und die Anwendungen so super laufen
    > weil sie genau für das Bedienkonzept kapazitiver Multitouch-Screen
    > entwickelt wurden.
    > Ich bin wirklich mal gespannt wie das zum Beispiel mit dem WeTab gelöst
    > wurde. Soll ich da dann ein Open Office von der Stange so bedienen? Dann
    > Prost Mahlzeit. Wieviele Apps für Meego mit einem an dieses Bedienkonzept
    > angepasste UI wird es geben?
    > Wenn es rauskommt werde ich es mir auf JEDEN Fall ansehen und dann
    > entscheiden wo es besser gelöst worden ist, auf dem WeTab oder auf meinem
    > iPad.

    genauso sehe ich das auch ... was soll dort laufen? iOS oder Android sind genau an ein bestimmtes Bedienkonzept ausgerichtet. Dem Programmierer steht eine API bereit mit der er seine Anwendungen genau in der Philosophie entwickelt. Es ist immer noch fraglich, ob der Android Market auf dem Teil laufen wird/darf und was wollen die dann machen? Selbst Apps für das Teil schreiben? Fertiges Open Source Desktop Kram wie Open Office bereitstellen?

    Mit dem, was den Kunden versprochen wurde, kann man sich bei einer Unternehmensgröße wie der von Neofonie ziemlich schnell verheben. Sie müssen HW/SW-Support leisten. Das OS mit voranbringen und dem Benutzer aktuelle und sinnvolle Apps auf dem Teil ermöglichen ... sehr viel Arbeit. Und sich dabei auf die Hilfe der Open Source Gemeinde zu verlassen ist hier für mich schon ein versteckter Offenbarungseid.

  10. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Abseus 18.09.10 - 22:14

    Placebo Domingo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > love to hate schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Herrmann X. schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > So wie es derzeit aussieht, sind in einem Jahr die Pads
    > > > wieder da, wo die anderen Tablett-Rechner schon sind.
    > > >
    > > > Nämlich in der Versenkung verschwunden.
    > >
    > > Vermute ich auch. Nicht weil diese Geräte technisch schlecht wären. Ich
    > > habe keins von denen und werde auch in der überschaubaren Zukunft keins
    > > besitzen
    >
    > "Und auch noch nie eins benutzt", hättest du ergänzen sollen. Woher nehmt
    > ihr ganzen Experten nur euer spannendes Geheimwissen?
    > Aber wie wir ja bereits wissen wird auch das iPhone ein Flop.
    > Es wird mit Sicherheit nicht jede Firma überleben - Das Konzept des WeTab
    > überzeugt mich z.B. garnicht - aber als Geräteklasse wird das garantiert
    > keine Eintagsfliege. Die meisten Leute, und da schließe ich mich ein,
    > verbringen bestimmt 80% der freien Zeit in der sie vor dem Bildschirm
    > sitzen mit Surfen. Und das nervt selbst auf den neueren Smartphones mit
    > großem Display. Auf einem Pad hat man das Größenproblem nicht. Surfen,
    > daddeln, kommunizieren, dafür sind die Pads genial.

    das iphone wird ein flop... na was bist du denn für einer? ich lach mich wech.

  11. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: scheint 19.09.10 - 11:38

    Dein Gehirn scheint nach 5 Wörtern schon einen Überlauf zu haben...

  12. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Abseus 19.09.10 - 12:06

    Wohl eher deines! Wie kann das iPhone ein Flop sein wenn die Nachfrage die Kapazität der von Apple beauftragten auftragshersteller übersteigt und Apple darauf mit der Verpflichtung von immer neuen Herstellern reagieren muss...

  13. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Wenn man 19.09.10 - 12:32

    Abseus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wohl eher deines! Wie kann das iPhone ein Flop sein wenn die Nachfrage die
    > Kapazität der von Apple beauftragten auftragshersteller übersteigt und
    > Apple darauf mit der Verpflichtung von immer neuen Herstellern reagieren
    > muss...


    Woher nehmt ihr ganzen Experten nur euer spannendes Geheimwissen? Aber wie wir ja bereits wissen wird auch das iPhone ein Flop.

    Wenn man 2 Sätze im Kopf behalten kann, ist man im Vorteil...

  14. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Guter Grund 19.09.10 - 15:18

    love to hate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn aber jemand gute Gründe für diese Art Geräte kennt - würde mich
    > interessieren.

    Mediacenter.

    Selbst wenn man nicht 100% im Apfel-Universum ist: VDR und MythTV haben jeweils sehr gute Web-Interfaces (vdradmin-am, xxv, mythweb und andere). Die bedienen sich auf solch einem Tablet dank >=1024x768 Pixeln ohne wildes Herumgescrolle und geben damit die ideale Fernbedienung ab. Bei VDR gibt es mit Hilfe von iStreamdev, einer Skriptsammlung, die Live-TV und Aufnahmen per HTTP Live Streaming ausspielt, sogar eine Möglichkeit, das ganze von unterwegs auf einem 3G-iPad zu schauen, genug Upstream am heimischen Netzzugang und stabiles HSDPA am iPad vorausgesetzt.
    Das geht zwar auch mit einem Netbook, aber das ist nicht so handlich für derartige Zwecke. Das Tablet fühlt sich direkt wie eine Luxus-Fernbedienung an, weil man die Bedienelemente direkt unter dem Finger hat, während man beim Netbook eher die Fernbedienungstasten mit einem Bagger drückt, bildlich gesprochen.
    Mit Hilfe von Hardwarezubehör kann man auch IR-only-Geräte wie AV-Receiver und Beamer bzw. Fernseher steuern.
    Der Vorteil gegenüber einer Universal-FB ist das größere Display, auf dem z.B. Filminformationen oder ausführliche Programminformationen angezeigt werden können.

    Und dann wäre noch die Tageszeitung und Fachliteratur, die man ggf. neben der Arbeit liest bzw. zum Nachschlagen bereit legt. Das ist in einem Tablet alles viel handlicher.

  15. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: love to hate 20.09.10 - 04:30

    Das mit der Fernbedienung klingt schlüssig.
    Allerdings sitzt man in der Regel ja schon vor einem Bildschirm den man mit der Fernbedienung bedienen möchte. Warum also nicht diesen nutzen?
    Es gibt sicher sinnvolle (Nieschen-)Anwendungsbereiche für diese Art Geräte. Allerdings vermute ich, daß sie, nachdem der Medienrummel (und damit die Mode) abgeklungen ist, einen schweren Stand zwischen Netbooks, modernen Mobiltelefonen und eBüchern, und in Zukunft noch elektronischem Papier, haben werden.
    Die Dinger sehen schön aus und sind rein technisch betrachtet faszinierend. Aber viel mehr als ein Spielzeug, das man problemlos durch eine andere Geräteklasse ersetzen könnte, wird es für die meisten Anwender vermutlich nicht sein.
    Um den berühmten Autovergleich zu bemühen: Es ist soetwas wie ein Quad. Alle finden es "cool" und jeder hätte gern eins. Aber nüchtern betrachtet ist man, je nachdem was man machen will, mit einem Motorrad oder einem Auto/Kabriolett besser bedient.

  16. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Klaus5 20.09.10 - 07:48

    > Um den berühmten Autovergleich zu bemühen: Es ist soetwas wie ein Quad.
    > Alle finden es "cool" und jeder hätte gern eins. Aber nüchtern betrachtet
    > ist man, je nachdem was man machen will, mit einem Motorrad oder einem
    > Auto/Kabriolett besser bedient.

    Das ist vielleicht garkeine schlechte Zustandsbeschreibung, wobei Quad/Motorrad/Autos i.d. Sinne ausgereift sind, und Pads eigentlich nicht.
    Die Situation für die Pads dürfte nämlich sehr schnell sehr viel bessser aussehen wenn die Laufzeit, Rechenleistung und Bedienung grundlegend verbessert werden könnten.
    Notebooks beispielsweise sind heutzutage auch als Erstrechner nicht mehr umstritten (selbst wenn Viele noch Desktoprechner nutzen), und dazu sind Rechenleistung und Laufzeit wichtige Kriterien.
    Ob jedoch die Benutzer dauerhaft an einer Tastatur kleben werden oder zukünftig vielleicht auch Sprachbedienung oder andere KOnzepte aktzeptieren werden ist noch garnicht endgültig entschieden.

  17. Re: Kurzfristige Mode-Erscheinung ohne wirklichen Nutzen

    Autor: Guter Grund 20.09.10 - 09:51

    love to hate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Fernbedienung klingt schlüssig.
    > Allerdings sitzt man in der Regel ja schon vor einem Bildschirm den man mit
    > der Fernbedienung bedienen möchte. Warum also nicht diesen nutzen?

    Weil man dann
    - die Fernbedienung des Fernsehers/Beamers
    - die Fernbedienung des AV-Receivers
    - die Fernbedienung des Zuspielers (Mediacenter)
    bedienen muss.

    Das kann man durch eine Harmony etc. ersetzen, aber dann kommt noch folgendes Szenario: Man sieht gerade einen Film und möchte mal schauen, was später noch im TV kommt. Bei obigem Beispiel müsste man den Film pausieren und sich das TV-Programm auf den TV-Bildschirm/die Leinwand holen. Beim Pad holt man es sich direkt in die Hände.
    Ein Netbook hätte hier den Nachteil, dass man es erst aufklappen und warten müsste, bis es hochgefahren oder aus dem Standby erwacht ist. Bei Netbooks dauert das relativ lange. Und dann könnte der Couchtisch mit Getränken und Knabberkram voll sein, wo also abstellen. Wenn man auf der Couch liegt, ist ein Klapprechner auch weniger handlich.

    > Es gibt sicher sinnvolle (Nieschen-)Anwendungsbereiche für diese Art
    > Geräte. Allerdings vermute ich, daß sie, nachdem der Medienrummel (und
    > damit die Mode) abgeklungen ist, einen schweren Stand zwischen Netbooks,
    > modernen Mobiltelefonen und eBüchern, und in Zukunft noch elektronischem
    > Papier, haben werden.

    Sie werden wohl eher ihre Nische erreichen. Ich glaube sowieso, wenn ich mir die Entwicklung von Webdiensten und Cloud Computing so ansehe, dass sich mittelfristig der "unsichtbare Computer" durchsetzen und die Terminals zurückkehren werden. Wer Bedenken mit Datenschutz u.a. hat, stellt sich eben seinen eigenen Server in den Keller. Tablets könnten dann kleine "schnell mal..." Terminals werden.

    > Die Dinger sehen schön aus und sind rein technisch betrachtet faszinierend.
    > Aber viel mehr als ein Spielzeug, das man problemlos durch eine andere
    > Geräteklasse ersetzen könnte, wird es für die meisten Anwender vermutlich
    > nicht sein.
    > Um den berühmten Autovergleich zu bemühen: Es ist soetwas wie ein Quad.
    > Alle finden es "cool" und jeder hätte gern eins. Aber nüchtern betrachtet
    > ist man, je nachdem was man machen will, mit einem Motorrad oder einem
    > Auto/Kabriolett besser bedient.

    Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Motorräder sind auch eher Spielzeuge, weil sie viele objektive Nachteile haben (Fahren ist gefährlicher, sie sind wetterabhängiger als Autos), trotzdem werden recht viele davon verkauft. Wobei ich im Fahrzeugvergleich ein Tablet eher mit einem Smart vergleichen würde. Er hat ein eng begrenztes Einsatzgebiet, in dem er aber alle anderen Autos weit hinter sich lässt - im Stadtverkehr für Einzelpersonen bzw. Paare. Er kann praktisch auf einem Handtuch parken, fährt ausreichend schnell und ist ausreichend komfortabel, um auch mal in den Urlaub im Schwarzwald zu fahren (freilich ins Hotel mit Vollpension).
    Er versagt aber als Familienauto, Transporter, "Rennwagen" oder Kilometerschrubbmaschine. Und genau wie ein Smart keinen Kombi ersetzen, sondern unterhalb des Kleinwagens eine Sonderrolle einnehmen soll, so soll das Tablet zwischen Smartphone und Netbook eine Sonderrolle einnehmen.

  18. Genau wie die Netbooks

    Autor: OhMeinGott 20.09.10 - 11:07

    Davon redet auch niemand mehr, ist ja auch klar wenn man für das gleiche Geld ein wesentlich besser ausgestattetes Notebook UND eine größere Tasche bekommt :)

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