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niemand hat die absicht eine Parallelinstallation zu verhindern

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  1. Re: niemand hat die absicht eine Parallelinstallation zu verhindern

    Autor: bugmenot 24.09.11 - 11:01

    Windows 8 setzt diese Funktion voraus, wenn die Hersteller das Logo wollen (die Vergangenheit zeigt: tun sie).
    Abschalten ist nicht immer moeglich (Herstellerabhaengig).
    Nicht kaufen ist natuerlich eine Moeglichkeit, aber da Hardware fast immer mit Windows kommt und auch Mainboardhersteller gerne das Win8 Logo haetten, kann es sein, dass es kaum noch alternativen gibt, genau das ist doch weswegen hier diskutiert wird.

  2. Re: niemand hat die absicht eine Parallelinstallation zu verhindern

    Autor: spanther 24.09.11 - 21:28

    bugmenot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Windows 8 setzt diese Funktion voraus, wenn die Hersteller das Logo wollen
    > (die Vergangenheit zeigt: tun sie).
    > Abschalten ist nicht immer moeglich (Herstellerabhaengig).
    > Nicht kaufen ist natuerlich eine Moeglichkeit, aber da Hardware fast immer
    > mit Windows kommt und auch Mainboardhersteller gerne das Win8 Logo haetten,
    > kann es sein, dass es kaum noch alternativen gibt, genau das ist doch
    > weswegen hier diskutiert wird.

    Eben genau das ist die Gefahr in der Sache...
    EFI ist in "dieser Hinsicht" die Pest in Person...

    Wenn man das BIOS schneller machen will, gerne. Aber ein Netzwerkstack hat darin genauso wenig verloren, wie die Möglichkeit, Anwendungen zu installieren! Ich will dort kein Programm unbemerkt im Hintergrund laufen haben, das dann sogar noch aufs Internet zugreifen kann!

  3. Re: niemand hat die absicht eine Parallelinstallation zu verhindern

    Autor: Serocool 26.09.11 - 10:59

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trockenobst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Für Firmen ist das Ding ein Segen.
    >
    > Firmen geht sowas komplett am Arsch vorbei, entweder die Arbeitsmaschienen
    > werden Zentral aufgesetzt/maintained, dann reicht ein BIOS-Passwort um die
    > Leute davon abzuhalten an der Muehle rumzubasteln, oder wenn jeder seine
    > Maschiene selber aufsetzt, interessierts sowiso niemanden. Aber irgendwie
    > hab ich grad' ein Deja Vu, genau die gleichen Diskussionen (und
    > Argumentationen des "Feindes") hatten wir doch schon vor 10 Jahren mit
    > TCPA. Schon damals gab es nur zwei Firmentypen, die, denen es Wurscht ist,
    > und die, die nach genauer Analyse zum schluss gekommen sind, dass fuer sie
    > das Risiko zu hoch ist, weil sie in letzter Konsequenz die Kontrolle an der
    > Maschiene abgeben an den, der die Rootkeys im TPM Kontrollert. Mit dem
    > unterschied, dass es technisch gesehen damals noch vorgesehen war, das TPM
    > komplett neu zu initialisieren und eine eigene PKI zu fahren, davon ist
    > heute nichtmal mehr die Rede, weil der Primäre Motivator hinter solcher
    > Dreckstechnik schlussendlich Kontrolle&Kopierschutz ist...
    >
    > > Wer es nicht braucht, schaltet es ab.
    >
    > Du hast das Problem nicht verstanden.
    >
    > Best case, man muss jedesmal, wenn man zwischen Windows und Linux wechseln
    > will, im "BIOS" (Don't! Just don't!) oder via Hardware-Switch die Secure
    > Boot Option umschalten (ON fuer Windows, das will nicht booten wenn die
    > option off ist, OFF fuer Linux, weil es gar nicht erst bootet ohne
    > Signatur).
    >
    > Worst case, es gibt keine moeglichkeit Secure Boot auszuschalten, und dann
    > starten nur Betriebsysteme, die mit einem dem BIOS genehmen key signiert
    > sind - da kannst Du dann Stundenlang darauf hinweisen das der User ein
    > idiot ist das zu kaufen, 99% der User *koennen* und *wollen* sich nicht mit
    > sowas befassen. Womit MS dann sein Ziel erreicht hat, bei besagten 99%
    > jegliches alternative OS schon im Keim zu ersticken.

    Das ist Blödsinn! Jeder kann seinen Bootloader signieren lassen. Auch Linux muss mit der Zeit gehen und wird sicher was an der Lizenz ändern um UEFI Schlüssel zu unterstützen. Außerdem muss man ja keinen Opensource Bootloader nehmen. Es gibt durchaus gute Alternativen für Multi OS Systeme.

    Und diese 99% User die sich nicht damit befassen wollen/können, die wollen meist auch gar kein alternatives System - davon mal ganz abgesehen. Gekauft wird was die Leute WOLLEN und NICHT was MS will. Das kann man ja an Apple sehen - das kaufen die Leute auch obwohl Apple die volle Kontrolle hat und maßlos überteuert ist!

  4. Re: niemand hat die absicht eine Parallelinstallation zu verhindern

    Autor: SSD 26.09.11 - 22:02

    Serocool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jayrworthington schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trockenobst schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Für Firmen ist das Ding ein Segen.
    > >
    > > Firmen geht sowas komplett am Arsch vorbei, entweder die
    > Arbeitsmaschienen
    > > werden Zentral aufgesetzt/maintained, dann reicht ein BIOS-Passwort um
    > die
    > > Leute davon abzuhalten an der Muehle rumzubasteln, oder wenn jeder seine
    > > Maschiene selber aufsetzt, interessierts sowiso niemanden. Aber
    > irgendwie
    > > hab ich grad' ein Deja Vu, genau die gleichen Diskussionen (und
    > > Argumentationen des "Feindes") hatten wir doch schon vor 10 Jahren mit
    > > TCPA. Schon damals gab es nur zwei Firmentypen, die, denen es Wurscht
    > ist,
    > > und die, die nach genauer Analyse zum schluss gekommen sind, dass fuer
    > sie
    > > das Risiko zu hoch ist, weil sie in letzter Konsequenz die Kontrolle an
    > der
    > > Maschiene abgeben an den, der die Rootkeys im TPM Kontrollert. Mit dem
    > > unterschied, dass es technisch gesehen damals noch vorgesehen war, das
    > TPM
    > > komplett neu zu initialisieren und eine eigene PKI zu fahren, davon ist
    > > heute nichtmal mehr die Rede, weil der Primäre Motivator hinter solcher
    > > Dreckstechnik schlussendlich Kontrolle&Kopierschutz ist...
    > >
    > > > Wer es nicht braucht, schaltet es ab.
    > >
    > > Du hast das Problem nicht verstanden.
    > >
    > > Best case, man muss jedesmal, wenn man zwischen Windows und Linux
    > wechseln
    > > will, im "BIOS" (Don't! Just don't!) oder via Hardware-Switch die Secure
    > > Boot Option umschalten (ON fuer Windows, das will nicht booten wenn die
    > > option off ist, OFF fuer Linux, weil es gar nicht erst bootet ohne
    > > Signatur).
    > >
    > > Worst case, es gibt keine moeglichkeit Secure Boot auszuschalten, und
    > dann
    > > starten nur Betriebsysteme, die mit einem dem BIOS genehmen key signiert
    > > sind - da kannst Du dann Stundenlang darauf hinweisen das der User ein
    > > idiot ist das zu kaufen, 99% der User *koennen* und *wollen* sich nicht
    > mit
    > > sowas befassen. Womit MS dann sein Ziel erreicht hat, bei besagten 99%
    > > jegliches alternative OS schon im Keim zu ersticken.
    >
    > Das ist Blödsinn! Jeder kann seinen Bootloader signieren lassen. Auch Linux
    > muss mit der Zeit gehen und wird sicher was an der Lizenz ändern um UEFI
    > Schlüssel zu unterstützen.
    ok, habe ich das richtig verstanden?
    windows darf linux dazu zwingen, ihre Lizenz zu ändern?
    womöglich noch in eine Nicht-OpenSource-Lizenz?
    linux hingegen hat da natürlich überhaupt nichts mitzureden ...
    (man stelle sich vor, linux könnte windows zu einer anderen Lizenz zwingen! lol)
    das nennt man dann wohl "fairer Wettbewerb" oder noch besser: "funktionierendes Wirtschaftssystem" lol!
    (muss ich "Wirtschaftskrise" oder "1 Milliarde Hungernde" erwähnen? - ich denke nicht)

    > Außerdem muss man ja keinen Opensource
    > Bootloader nehmen. Es gibt durchaus gute Alternativen für Multi OS
    > Systeme.
    welche denn? lilo?
    (davon abgesehen, dass es eben nicht nur um den Bootloader geht)

    > Und diese 99% User die sich nicht damit befassen wollen/können, die wollen
    > meist auch gar kein alternatives System - davon mal ganz abgesehen. Gekauft
    > wird was die Leute WOLLEN und NICHT was MS will. Das kann man ja an Apple
    > sehen - das kaufen die Leute auch obwohl Apple die volle Kontrolle hat und
    > maßlos überteuert ist!
    ok, linux hat, wenn du es genau wissen willst, 3 erhebliche Nachteile gegenüber Windows:
    1.) geringer Marktanteil und kein Geld für Werbung, d.h. der durchschnittliche PC-Käufer kennt Linux wahrscheinlich gar nicht oder hat es nur einmal aufgeschnappt
    2.) selbst wenn sich jemand für Linux interessiert, sind ihm oft die Hände gebunden, weil es die entsprechende Software für Windows natürlich nicht gibt (außerdem gibt es im Einzelhandel sowieso keine Linux-Rechner)
    3.) viele Softwarehersteller kennen nur "hausgemachte" Standards, die natürlich für perfekte Kompatibilität sorgen ...

    (dazu kommen dann noch verschiedene Verschwörungstheorien ...)

    würden diese 3 Punkte wegfallen, dann könnte man vll. sogar vom Marktanteil auf die "grundsätzliche" Beliebtheit von Linux schließen
    aber so ...

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