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Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

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  1. Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: thewayne 09.04.14 - 14:56

    Vorweg: ich verwende Linux seit 2006 auf all meinen Desktops und Notebooks. Ich habe alle gängigen und auch exotischen Distros gesehen, praktisch alle DEs und Oberflächen benutzt. Seit 2010 administriere ich die Server einer großen Seite (~30 CentOS Installationen).

    Linux ist toll, trozdem würde ich es keinem XP-Umsteiger installieren.

    Kurzes Beispiel: vor einigen Wochen habe ich Xubuntu 13.10 auf einem Notebook installiert. Wie in 99% der Fälle lief alles out of the box, super. Irgendwann war ich gezwungen für eine Konferenz Skype zu installieren. Aus Erfahrung wusste ich das es ein fertiges Skypepaket in den Cannonical Partner Repos gibt (dieses Repo muss man erst freischalten). Installiert, ein Soudproblem gehabt, kurzg gegoogelt, gelöst, fertig.

    Nun muss man sich aber fragen: wie würde der 0815 Nutzer vorgehen?
    1) Vermutlich zuerst im "Software Center" nache Skype suchen. Dort würde er bei einer Defaultinstallation nichts finden weil das Repo nicht aktiviert ist.
    2) Auf Skype.com gehen, das .deb herunterladen.
    3) Hier fangen die Probleme an: das 64-bit Paket lässt sich nicht vollständig installieren weil Skype gegen eine alte SSLlib hartgelinked ist. Wenn er Pech hat, hat er nun eine "dirty" Paketverwaltung die aufgeräumt werden muss.
    4) Der User googelt. Wenn er glück hat findet er einen Hinweis auf das Partner Repo. Wenn er noch mehr Glück hat findet er eine Anleitung wie man dieses Repo über die Softwarecenter GUI installiert, in aller regeln findet man aber eine Anleitung zum "per Hand" editieren der sources.list. Wenn er die sources.list editiert hat ohne was kaputt zu machen, die vorher fehlgeschlagene Installation aufgeräumt hat, wird er nun vermutlich ein funktionierendes Skype bekommen.
    5) Findet er nicht den Hinweis auf das Partner Repo findet er hinweise wie er die alte ssllib per Hand einpflegt. Spätestens ab hier beginnt die "Konsolenhölle".
    6) Das Soundproblem sprech ich jetzt gar nicht mal an weil bis zu diesem Punkt die meisten leute es sowieso schon aufgegeben haben :D

    Kann man das ernsthaft jemanden zumuten? Jemand der motiviert ist vielleicht, meiner Mutter sicherlich nicht. Die sind gewohnt eine .exe runterzuladen, weiter, klick klick klick, weiter, klick, klick und dann ist die Sache installiert. Ob man sich dabei 3 Toolbars installiert hat ist dan auch egal. So ist leider die Realität.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 14:59 durch thewayne.

  2. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: 486dx4-160 09.04.14 - 15:24

    Naja, und mit Windows bist erstmal tagelang beschäftigt Treiber herunterzuladen und hoffentlich erfolgreich zu installieren, fängst dir beim Runterladen deiner Programme sonstwas ein und sollst dich dann auch noch persönlich drum kümmern dass der Krempel aktuell bleibt.
    Ich seh's beim meinem Nachbarn: Jedes halbe Jahr sämtliche "Eigenen Dateien" weg wegen dem neuesten BKA-Trojaner.
    Selbst eine mittelmäßige Linuxdistribution ist erheblich einfacher als Windows, jede größerer Desktopumgebung leistet mindestens das selbe wie Windows 7 und toppt Windows 8 um Welten - selbst KDE.

  3. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: most 09.04.14 - 15:33

    Ist die Treiberproblematik bei Windows wirklich so schlimm?
    Aktiv hab ich nur einen Treiber für die Grafikkarte runtergeladen, der Rest ging out of the box.

  4. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: DJ_Ben 09.04.14 - 15:37

    Das ist doch Unsinn. Windows 8 regelt das mit den Treibern mittlerweile allein. Windows 7 war dahingehend auch schon recht stark. Da muss schon irgendwelche exotische Peripherie anrücken damit Windows 8 einen Treiber verlangt. Vereinzelt kann es sicher auch mal der 15 Jahre alte Medion Drucker sein, aber da hilft einem ein Linux wahrscheinlich auch nicht weiter. Zumal Mikroweich die Treiber nicht selbst schreibt, sondern der Hersteller.

    Deinem Nachbarn würde ich einfach mal raten nicht blind jeden Link in rechtlichen Grauzonen anzuklicken nur weil die Dame Körbchengröße H hat oder unbedingt mit IHM JETZT chatten will... Die Antwort wird zwar "ich mache nur Mails und Office damit" sein, aber das ist gelogen. Möglicherweise ist es auch die Frau oder eines der Kinder die solchen Unfug treibt...

    1.21 GIGAWATTS!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 15:42 durch DJ_Ben.

  5. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: Pixelz 09.04.14 - 15:37

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, und mit Windows bist erstmal tagelang beschäftigt Treiber
    > herunterzuladen und hoffentlich erfolgreich zu installieren, fängst dir
    > beim Runterladen deiner Programme sonstwas ein und sollst dich dann auch
    > noch persönlich drum kümmern dass der Krempel aktuell bleibt.
    > Ich seh's beim meinem Nachbarn: Jedes halbe Jahr sämtliche "Eigenen
    > Dateien" weg wegen dem neuesten BKA-Trojaner.
    > Selbst eine mittelmäßige Linuxdistribution ist erheblich einfacher als
    > Windows, jede größerer Desktopumgebung leistet mindestens das selbe wie
    > Windows 7 und toppt Windows 8 um Welten - selbst KDE.

    Was denn für teiber? Außer grafikkarte ist da nicht viel. Vllt noch ne gaming maus und tastatur...

    Man muss sich auch bei windows nicht drum kümmern das die software aktuell ist, das meiste aktualisiert sich von alleine und bei dem rest weißt mich mein av drauf hin und aktualisiert selbstständig.

    Ein mittelklasse linux wie ubuntu kann sehr kompliziert werden. Ein beispiel hat der te geschrieben. Nichts mit leicht...

  6. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: Satan 09.04.14 - 15:38

    Ich hab unter Windows 8.1 genau zwei Treiber nachträglich installiert: Einen für die Grafikkarte und einen für Headset + Tastatur (Logitech).
    Ich hab unter Linux genau zwei Treiber nachträglich installiert: Einen für die Grafikkarte und einen für die Tastatur.

    Solange die Hardware älter ist als das Betriebssystem bzw. der Kernel und man Peripherie mal außen vor lässt, ist inzwischen auch Windows erträglich, was die Treiberinstallation angeht.

    Ansonsten, zum Thema - bei Skype ist man schon ein bisschen am Popo und freiwillig würde ich mir das nicht antun wollen. Weil ich eben weiß, dass Skype nicht den tollsten Linux-Support hat. Da gefällt mir der Steam-Weg doch besser, einfach die benötigten Libs in guter alter Windows-Manier selbst mitzuliefern - nicht schön, aber funktioniert wenigstens in der Regel. Und bei OSS reicht ja ohnehin ein einfaches Neucompilieren.

  7. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: smurfy 09.04.14 - 16:25

    DJ_Ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch Unsinn. Windows 8 regelt das mit den Treibern mittlerweile
    > allein. Windows 7 war dahingehend auch schon recht stark. Da muss schon
    > irgendwelche exotische Peripherie anrücken damit Windows 8 einen Treiber
    > verlangt.

    Mit Windows 8 habe ich hier noch keine Erfahrung gemacht. Aber bei Windows 7 (mit SP1) ist es mir schon oft passiert, dass direkt nach der Installation etliche Geräte ohne einen Treiber waren. Sowohl privat als auch in der Firma.

    Zum Beispiel mit einem Lenovo W530 (Juli 2012). Im Gerätemanager fehlten bei ca. 12 Geräten die Treiber. Vor allem auch sowohl bei der Netzwerkkarte als auch beim WLAN. Ich musste also auf einem zweiten Rechner erst mal alle Treiber von der Herstellerseite herunterladen, und sie dann via USB-Stick auf dem Lenovo zu übertragen. Danach konnte ich dann am Notebook direkt die restlichen Treiber Installieren. Das hat natürlich auch einiges an Zeit gekostet. Dabei war in dem Notebook keinerlei exotische Hardware vorhanden, schon gar nicht die Netzwerkkarte.

  8. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: k@rsten 09.04.14 - 17:19

    Egal ob Profi oder Dau man installiert Skype auf einer aktuellen Distribution, wie z.B. Ubuntu in folgenden einfachen Schritten:

    1. Softwareverwaltung oeffnen
    2. Skype eingeben und Enter drücken
    3. Im Suchergebnis die App mit dem Skype Logo anklicken und auf installieren klicken.
    4. Skype wurde installiert und kann gestartet werden.

    Hatte noch nie Probleme damit gehabt. Das selbe Prinzip findet man inzwischen in jedem Smartphone System, sogar in Windows Phone. Sollten also selbst Windowsfreaks intuitiv nutzen können. Manchmal glaub ich ITler mit Probleme wie - Hilfe wie installiere ich Skype - findet man nur in Foren wie diesem hier.

  9. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: twothe 09.04.14 - 17:26

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, und mit Windows bist erstmal tagelang beschäftigt Treiber
    > herunterzuladen und hoffentlich erfolgreich zu installieren

    Ich bin bei solchen Aussagen immer fasziniert. Es scheint Linux Nutzer zu geben, die auf der Kommandozeile Dinge tun können, die andere Leute schlicht für Magie halten, sich problemlos 34 Parameter für eine .deb Installation merken, aber wenn sie unter Windows bei Google den Namen ihrer Grafikkarte gefolgt von "Treiber" eintippen sollen, und bei der darauf gelieferten .exe 3x auf weiter klicken müssen, dann sind sie überfordert.

    Versuchen solche Leute den Treiber über die Powershell mit cross-compiliertem wget zu installieren oder wie?

  10. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: k@rsten 09.04.14 - 17:35

    Manchmal gibt es die entsprechenden Treiber nicht oder nicht mehr. Beispielsweise laufen viele Scanner und Drucker, die unter Windows XP liefen unter Windows 7/8 nicht mehr, da der Hersteller keine neuen Treiber anbietet. Ich kenne aus unserer Umstellung solche Fälle. Seltsamerweise funktionieren die unter dem nach den selbsternannten Experten hier zu urteilenden Frickelsystem noch out of the box. So laufen die Geräte bei uns jetzt weiterhin und werden einfach über eine Ubuntu Server im Netzwerk freigegeben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 17:38 durch k@rsten.

  11. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: pythoneer 09.04.14 - 17:51

    k@rsten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seltsamerweise funktionieren die unter dem nach den selbsternannten Experten hier zu
    > urteilenden Frickelsystem noch out of the box. So laufen die Geräte bei uns
    > jetzt weiterhin und werden einfach über eine Ubuntu Server im Netzwerk
    > freigegeben.

    So bin ich privat an meinen Laserdrucker für lau gekommen. Ein Freund stellte bei sich in der Firma die Rechner von XP auf win7 um und dann liefen die 3 Laserdrucker nicht mehr. Zum Glück kamen wir ins Gespräch, nachdem er vom Hersteller erfahren hatte "Iss nich mehr, gibt keine win7 Treiber pech gehabt". Ich adoptierte zwei Stück; steckte sie an und sie liefen.

    Auf die nachfrage, was ich denn mit dem Müll ( die Drucker ) will und ob ich noch winxp benutze, erzählte ich ihm ein wenig über Linux ...

  12. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: interlingueX 10.04.14 - 03:05

    Das ging mir mit meinem Scanner unter Windows 7 genauso, weil sie die Treiber-API oder sowas umgestellt haben. Man kann schon sozusagen kommerzielle Aufgeschlossenheit (d. h. nicht unbedingt Interessen) seitens des Scannerherstellers dahinter vermuten, weil man es mehr oder weniger stillschweigend in Kauf genommen hat, dass die Kunden sich neue Geräte zulegen müssen - gibt ja Kohle. Linux ist da zum Glück auf Abwärtskompatibilität ausgelegt.

    Mein Scanner funktioniert auch nach 13 Jahren noch anstandslos (die besten 70.- DM, die ich je ausgegeben habe ;), den verwende ich in einem Haustierwindows in 'ner VM. Tja - viele werfen dann ihre angeblich unbrauchbare Elektronik leider weg und fragen sich nicht weiter, was damit passiert. Von daher ein Kompliment an deinen Kollegen, der dir den Drucker vermacht hat.

  13. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: twothe 10.04.14 - 15:04

    Die Treiberstruktur wurde von Win XP auf Win Vista umgestellt, um dem vielfachen Wunsch nachzukommen, dass wackelige Treiber bitte nicht ständig Bluescreens verursachen sollen. Das ist MS auch größtenteils gelungen, erfordert aber natürlich auch, dass die Hersteller entsprechende Änderungen durchführen.

    Viele große haben da problemlos mitgemacht (beispielsweise die unified Treiber von NVidia, einer für alle), andere haben schlicht gesagt: "Nö ist uns zu teuer, kauft euch einfach einen neuen Drucker." Da kann dann aber Microsoft nichts für, das ist die Schuld des Drucker-Herstellers.

  14. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: Ork 10.04.14 - 17:15

    Ich kenne hauptsächlich Dell Geräte mit W8(.1).
    Ich mach' das Staging in der Firma, in der ich arbeite.
    Bei einigermassen neuen Geräten: überhaupt kein Problem.

    Bei etwas älteren Dells - mit etwas älter meine ich ab 4 Jahre (bspw. Dell Latitude E6410) - fängt es dann an. Die Geräte werden Dellseitig nicht mehr mit W8 unterstützt, bei Treibern, die Windows nicht automatisch bei der Installation mitbringt ist die Suche nach Aktuellem meist erfolglos. (Ja sowohl über die automatische Suchfunktion im devmgmt als auch per Hardware-ID über $SUCHMASCHINE)
    Das ist insofern schade, als dass da auch mal - je nach Modell und verbauter Hardware - nicht nur Fingerprintsensoren nicht mehr laufen, es können auch mal SATA-Treiber oder sonstwas kryptisches sein. Wenn du Glück hast, weisst du wenigstens nach kurzer Recherche, was fehlt.
    Zum Glück sind die Dinger nur Pool-Geräte.

    Bei den alten Optiplexen (ich benutz grad einen) funktioniert alles tadellos, man muss also nur Hardware einsetzen, die genügend standartisiert ist.

    Fedora läuft mich den Latitudes E6410 optimal, Ubuntu mag ich nicht so.

  15. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: neo13476 10.04.14 - 17:47

    Ich habe mir gerade mal das o.g. Beispiel mit der Installation von Skype angesehen und frage mich, wo hier die Problem sind.

    In meiner Teststellung habe ich parallel auf meinem Windows 7 Desktop und auf einem alten HP Compaq 615 Notebook, auf welchem z.zt. Fedora 20 läuft Skype installiert.

    Im "Software Store" von Fedora war es nicht aufgeführt.

    Also bin ich beides mal auf die Homepage von Skype gegangen und habe über die Download Seite mir die EXE für Windows bzw die RPM für Fedora heruntergeladen.

    Das alte Notebook hat die Datei direkt mit der Gui des Paketmanagers installiert und ich konnte Skype direkt nutzen.

    Ein Telefonat zwischen den beiden konnte ich erfolgreich herstellen und auch Mic und Lautsprecher liefen sofort.

    Dauer der Installation keine 2 Minuten (inkl Download ...)

    Es funktioniert sicherlich nach wie vor nicht alles unter Linux, was unter Win bekannt ist, aber im Großen und Ganzen sind die aktuellen Distris gut nutzbar und einfach u bedienen...

    Und dass sich die Anwender doch auch an andere GUIs gewöhnten können, zeigt uns doch der Erfolg der aktuellen Smartphones. Hier bedient doch mit Android auch jeder sein Linux Smartphone, als hätte es vorher nichts anderes gegeben ...

  16. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: linux-macht-glücklich 10.04.14 - 20:40

    thewayne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kann man das ernsthaft jemanden zumuten?

    Nun, wenn sich der weigert für den es keine Zumutung wäre, indem er sagt er würde niemandem Linux installieren, dann mutet er es ja zu, indem er andere damit alleine lässt.

    Zum konkreten Fall, also Skype hab ich erst in 2-3 Wochen Erfahrungswerte für Mageia, weil ich meine Schwester gerade umstelle.
    Das man die tainted unfree Repos aber aktivieren muss bekommt man unter Mageia schon vorher gesagt, wenn ich recht erinnere.

    Wie ich aus anderer Antwort hier entnehme, sieht mir das wie ein künstlich hochgespieltes Problem aus.

    MfG vom glücklichen Linuxer

  17. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: linux-macht-glücklich 10.04.14 - 20:48

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da kann dann aber
    > Microsoft nichts für, das ist die Schuld des Drucker-Herstellers.

    Im umgekehrten Fall heisst es doch auch immer, das interessiert nicht wer schuld ist, die Leute wollen das es geht. ;-)

    MfG vom glücklichen Linuxer

  18. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: GodsBoss 18.04.14 - 00:11

    > > Naja, und mit Windows bist erstmal tagelang beschäftigt Treiber
    > > herunterzuladen und hoffentlich erfolgreich zu installieren
    >
    > Ich bin bei solchen Aussagen immer fasziniert. Es scheint Linux Nutzer zu
    > geben, die auf der Kommandozeile Dinge tun können, die andere Leute
    > schlicht für Magie halten, sich problemlos 34 Parameter für eine .deb
    > Installation merken, aber wenn sie unter Windows bei Google den Namen ihrer
    > Grafikkarte gefolgt von "Treiber" eintippen sollen, und bei der darauf
    > gelieferten .exe 3x auf weiter klicken müssen, dann sind sie überfordert.
    >
    > Versuchen solche Leute den Treiber über die Powershell mit
    > cross-compiliertem wget zu installieren oder wie?

    Nein, aber es ist nunmal ein Vielfaches aufwendiger, diverse Webseiten nach Treibern und Programmen abzuklappern, wenn man das mit einem Rutsch auf der Kommandozeile abfrühstücken kann und keine Installationen durchklicken muss. In Firmen gibt es da Images und Automatismen, aber bei Privatanwendern sieht es da meist mau aus.

    Außerdem habe ich des öfteren die Erfahrung machen dürfen, dass die Herstellerseiten mitunter nicht die schnellsten sind und einen 100-MB-Treiber (vermutlich waren 95 MB davon überflüssig) mit 5 KB/s runterzuladen, macht keinen Spaß.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  19. Du bist vielleicht langjähriger Ubuntu Nutzer

    Autor: skinnie 26.04.14 - 02:14

    Ubuntu würde ich auch keinem Windows Nutzer empfehlen. Es gibt in der Tat imho empfehlenswerte Distributionen. Und natürlich muss man komplett umdenken und bereit sein neues zu lernen. Das ist aber bei einem Umstieg von WinXP auf Win7 oder gar Win8.x nicht anders. Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich keinen Computer anschaffen.

  20. Linux ist der perfekte Nachfolger

    Autor: guenther62 26.04.14 - 23:16

    In letzter Zeit habe ich einigen Bekannten jeweils eine Mint 16 DVD (zum Verbleib) über den Tisch geschoben und gesagt, dass mit den XP-Daten unter Mint (live oder installiert) direkt weitergearbeitet werden kann.

    Vorher habe ich dem Datenträger als Demonstration in meinem (Bitlockerverschlüsselten Windows) Laptop mittels F12-Taste gebootet und live die wichtigsten Programme in Mint vorgeführt. Die Softwareverwaltung mit einigen 10000 Programmen im sicheren Repository (mit Beschreibung, Screenshot und Bewertung) zum meist kostenlosen Download hat alle begeistert.

    Linux kann kostenlos einfachst als Zweitbetriebssystem zu Windows hinzuinstalliert werden. Es sind alle Nicht-PC-Profis auf Anhieb damit zurechtgekommen, sogar meine Damen haben keinerlei Hilfe benötigt um ihre IT-Themen mit Mint (und Ubuntu) zu bewältigen. Die Windows Nutzung meist immer mehr eingeschlafen, da Linux deutlich mehr bietet.

    Sehr viele Programme sind bereits in der Grundinstallation als Vollversion enthalten (Office, DVD-Brenner, Fotobearbeitung, Browser, Texteditor, PDF-Leser, PDF-Erzeugung, iPhone-Player, mp3-Player, Mediaplayer, Spiele).

    Mint ist übrigens sehr bedienungsfreundlich (mit Menüs wie XP), selbstwartend (Update a l l e r Programme erfolgt automatisch) und virenresistent (laut BSI ist kein Linux Schädling im Umlauf).

    Folgendes habe ich noch auf den DVDs vermerkt:

    www.whylinuxisbetter.net (deutsch)
    www.zentralplan.de
    www.linuxwelt.blogspot.de
    http://www.linuxmintusers.de/ reinlesen lohnt..........

    Alle USB-Geräte die ich bis heute unter Linux ansteckte, liefen perfekt und ohne Treiberinstallation (Kameras, Fotodrucker, Laserdrucker, Soundkarte, DVD-Brenner, USB-Stifte, WLAN-Stift und ein Kaffeetassenwärmer).


    Alle Interessierten können in Google "Linux Mint Download" eingeben und die kostenlose ISO-Datei zwecks ausprobieren (live) oder Installation herunterladen.

    Wer einen neuen Rechner benötigt kann sich unter Google und "Linux Shop" einen günstigen und perfekt installierten Linux Rechner bestellen, wahlweise auch mit einem zusätzlichen Bezahl-Betriebssystem.
    Ohne Windows ist der Rechner deutlich günstiger. Hiermit habe ich bereits 2x sehr gute Erfahrungen gemacht.

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