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Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

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  1. Re: Linux ist der perfekte Nachfolger

    Autor: themario 04.08.15 - 03:59

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Alle USB-Geräte die ich bis heute unter Linux ansteckte, liefen perfekt und
    > ohne Treiberinstallation (Kameras, Fotodrucker, Laserdrucker, Soundkarte,
    > DVD-Brenner, USB-Stifte, WLAN-Stift und ein Kaffeetassenwärmer).

    Oh, die Sprüche. Du solltest mal zu Hardware aus 2015 wechseln und nicht immer im SecondHand shoppen gehen, damit es günstig bleibt. Zum Einen gibt es mittlerweile WLAN Module, welche von Windows in einen Zustand versetzt werden, so dass kein Linux sie aktuell ansprechen kann. Der Ausweg ist ein Ziehen des Notebookakkus und ein paar Gedenkminuten, ob es noch Sinn macht, Windows zu betreiben.
    Keine Sorge, ich bin auch auf einem Debian 8.1 zu Hause und mein Ausweichnotebook (ein HP aus 2010) läuft mit Linux Mint. Wobei das mehr in der Ecke steht. Auch ich kann ja nur auf einer Hochzeit ... Wein trinken.
    Aktuell habe ich das Schnäppchen gemacht bei Ebay. Wohlwissend, wer billig kauft, kauft 2x. Ein weiterer 11,6" er natürlich mit 1080p sollte an meine bessere Hälfte gehen, da ihr Altgerät ein wenig zu beständig nach dem Netzkabel schreit, oder gleich nichts mehr sagt. Akku gibt es keinen Neuen mehr für das Gerät, es sei denn ich kaufe direkt in China.
    Ein Medion P2214T sollte es sein, weil es bei Aldi letztes Jahr für ¤ 399.- in der Vitrine stand. Bei Ebay verhökert der Medionshop seine Restbestände als B-Ware. In den WAUs für 45% off (219,99 ¤). Einziger Unterschied, B-Ware(n-aufkleber) auf Umkarton und in der Rechnung steht es auch noch einmal. Ansonsten ist an den Geräten ausser dem Jahr nichts vergangen. Kein Aus- oder Umpacken. Nix.
    Kein Nutzen ohne Schaden. Linux Mint Stick in das Book, ins UEFI und Fastboot und Secureboot deaktivieren, und Oha, es lebt. Ja, man kann sogar in der Grubshell den Kompatibilitätstest auswählen und starten. Linux Mint 17.2 immer aktuell fährt auch hoch, meldet sogar ein WLAN gefunden - aber der User kommt nicht hin. Handicap - die Tastatur und das Touchpad liegen mit einer 500 GB Festplatte und einem zweiten Accu nicht nur unter der Tastatur, sondern in einem Tastaturdoc. Das Display ist mit Touch 64 GB SSD und den 4 GB RAM und dem Intel Celeron N2940 incl. Intel HD Graphics (Bay Trail) eine selbständige Einheit.
    Hilft jedoch nicht. Selbst, wenn man eine ext. Tastatur und Maus anschliesst und Vollzugriff auf das Livesystem hat, bekommt man kein Linux installiert. Mint erkennt die SSD imTablet nicht, jedoch muß da Linux drauf, damit der die das Convertible bleibt und Windows sollte ja auch noch drauf bleiben. Weil es eben Menschen gibt, welche eine Zusammenarbeit mit einem Linuxuser nur dulden, wenn diese(r) ein Windows nutzt für die gemeinsamen Sachen. Das ist deutsche Mentalität. Schliesslich ist jeder, der ein paar Worte gegen die Politik sagt, ein Na*i und somit Stille und jemand, der mit Linux werkelt, betreibt ein Hacker OS. Also Vorsicht mit die Freude über die kostenlosen Sachen... Mhhh?
    Das ganze System in dem M$ uns da mit seinen Partnern der Sicherheit da führt, erinnert mich an eine Filmtriologie. Schwer anzuschauen und jeder Vergleich hinkt - aber die Matrix passt.
    Wenn jeder vom Anderen weiß, was er tut, tut ja niemand mehr was Böses? Nein.

    Ich habe schon mehrere Rechner mit Linux versorgt. Meist die Eigenen, auch ein paar Interessierten Eins installiert. Das ist keine vergebliche Liebesmüh` - dafür bekommt man eben Dinge, die man selbst nicht kann oder hat. Geben und Nehmen und wenn man gleich ein Backup der gesamten Platte irgend wo versteckt und dann mal mit dem USB Stick vorbei kommt, ist doch schnell wieder alles chic.
    Deine Beschreibung über den Umsteiger ist ja so nicht falsch. Die Andersartigkeit von Linux gegenüber Windows ist auch schwer zu verstehen.
    Das fängt bei den Quellen für etwas an und geht über die vielen Installationsmöglichkeiten bis hin zur Nutzung einfacher Programme, wie Libre Office weiter. Eine Vorlage für Musterbriefe bekommt man ja noch über deutsche Webseiten. Wenn man dann etwas in chic haben will, wie man das so aus alten Klickertagen kennt, wird es haarig. Erst mal wird es english und dann ist es ja nix Deutsches, also vom Aussehen. Das ist bei M$ dann schon alles eingedeutscht, wie man es von der italienischen Pizza auch kennt. Soll sich ja auch jeder wohlfühlen, wenn er am Tropf von M$ hängt.

    Mein Fazit. So kostenfrei wie Linux es sich heute leistet, wird es in Zukunft nicht mehr gehen, wenn der Tux auf jeden zweiten Privatrechner kommen soll. Diese Massen an Programmierern und Heerscharen an Systempflegern, welche die Verteilung aufrecht erhalten und in allen Ehren ihre Freizeit opfern, werden auch weniger - der Aufwand hingegen mehr.
    Die Mentalität der Masse User ist ja auch so, wenn es nix kostet, kann es ja nix wert sein und wenn man es nicht auf den wa*e*seiten bekommt, kann es nur langweilig werden. Oder weshalb verkaufen sich diese silbrig grau weissen Geräte mit dem schwarzen Angefressenen so gut?
    Verteufelte Anfänge, wie Amazon in Ubuntu brachten aber dringend benötigtes Geld in die Entwicklung. Geschichte.
    Wenn man sich den K(r)ampf von dem Riesen Samsung anschaut, wie er mit vielen Handys gegen den Apple versucht zu bestehen, sieht man Parallelen zu Linux. Wieviele Linuxdistriputionen kämpfen um die Gunst der Nutzer gegen den Riesen aus Redmond mit immer aktuell einer Version seines OS. Und selbst da ist ein Update immer so eine Sache. Man liest dann in der Zeitung am nächsten Tag, weshalb der PC nicht mehr hoch fährt, ja alles schon da gewesen... .
    Ein LinuxUser in der gleichen Situation (es muss nicht immer Fedora sein) nimmt still und heimlich sein Backup und freut sich über das Wissen, dass nichts sicher auf dieser Welt ist.
    Ein WindowsUser brauchts da ja nicht, so die Sprüche aus Redmond. Aus Redmond kamen auch die Grinsebacken, als "mein" Debian Jessie zu stable wurde. Wer griff denn da s eifrig in die Kiste voller Code, welcher so frei und offen fertig veröffentlicht wurde? Das System mit Quelloffen spart dem Anderen da Millionen an Programmierarbeit. Hinzu kommt, ein nahezu jede Distripution baut auf eine Entwicklung auf. Gerade dein Mint kann da ganz Stille sein. Debian ist der Urschleim, da kommt Ubuntu und mehrt sein Eigen dazu und dann kommen erst die Mintkammeraden an die Reihe. Das ist wie ein Kartenhaus. Nur in der Unterhaltung ist es teurer als dieses Glasgewölbe "Dem deutschen Volke" aber auch da machen viele das Gleiche - Nix besser zumindest.

    Fazit 2: Hardwareseitige Entwicklung zu Treibern und Co. kann in der Linuxwelt meist nur stattfinden, wenn das Produkt schon auf dem Endverbraucher trifft. Selten eine Firma, welche sich nicht beirren lässt und auch für Linux einen Treiber bereit stellt, oder die Entwicklung während der eigenen Entwicklung des Gerätes unterstützt.
    Somit hinkt Linux immer etwas hinterher. Wenn dann noch der Redmonder die Daumenschrauben ansetzt und meint, "wenn du in einem PC dein Gerät schieben willst", also jetzt keine HGs, ja?!!! auf dem ein Windows laufen kann, dann mach das bitte auch so, dass nur ein Windows mit dem Gerät arbeiten kann.
    Ich meine, UEFI und TPM wurden doch entwickelt, damit ein Windows sicher hoch fährt. Mit TPM 2.x wird dann auch nur noch Windows hoch fahren. Da wird im UEFI die Auswahl von Fastboot und Secureboot weg sein und fertig ist es.
    DIe Hersteller der Hardware werden schon mitspielen. Unsere Mailprovider sagen uns auch unsere Mail ist sicher, wobei es ein Gesetz gibt, welches Denen ab einer bestimmten Masse an Nutzern sogar vorschreibt, eine Hintertür offen zu halten, damit da irgendwelche "Supercomputer" ihre Arbeit machen können.

    Also aktuelle Hardware aus den großen Kaufhäusern mit einem Windows drauf, kann man sich abgewöhnen. Nicht nur, wenn man da ein Linux installieren will. Die Anbieter von Linuxgeräten wachsen langsam, aber sie wachsen. Ein guter Weg.

    > Alle Interessierten können in Google "Linux Mint Download" eingeben und die
    > kostenlose ISO-Datei zwecks ausprobieren (live) oder Installation
    > herunterladen.
    Ja, das ist uneingeschränkt wahr und gilt für fast jede andere Linuxdistripution auch zu. Immer diese Werbung. Mensch.
    > Wer einen neuen Rechner benötigt kann sich unter Google und "Linux Shop"
    > einen günstigen und perfekt installierten Linux Rechner bestellen,
    > wahlweise auch mit einem zusätzlichen Bezahl-Betriebssystem.
    > Ohne Windows ist der Rechner deutlich günstiger. Hiermit habe ich bereits
    > 2x sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Ja, ein Windows kostet eben. Und irgendwo steckt das Geld immer in der Kaufsumme. Ob als Komplettpaket oder extra ausgewiesen ist dabei sogar egal. Es steht doch als Feature auf dem Karton mit drauf.
    Ist schon lustig, was du da schreibst. Ist das nicht alles bekannt? Ich glaube, wir haben da schon etwas gemeinsam.

    Nachti

    theMario

  2. Re: Als langjähriger Linux Anwender... ich würde niemanden Linux installieren.

    Autor: DonHart 23.08.17 - 13:03

    Ich habe bis vor kurzem noch Windows verwendet.. Nun habe ich die Schnauze voll von System abstützen 7/8/10win/- durch fehlerhafte up dates die hinzu nicht geblockt werden können da diese zur system Sicherheit gehören.. Mit der system Verwaltung/den Einstellungen/- hatte ich nie Probleme mein rechner lief immer top..bis zum tag des updates ...Gestern habe ich und ein Kollege Linux iso Dateien aller Versionen geladen.. Morgen synchronisierten wir diese zu einer iso pack- boot loader Installation B-)

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