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Computer sind nunmal kein Spielzeug

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  1. Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: superdachs 09.04.14 - 12:34

    Wenn ich das hier so lese frage ich mich ernsthaft wie manch einer seinen Alltag bestreitet.
    Ständig sind wir mit komplexen Maschinen und Geräten konfrontiert.
    Autos mit Einparkassistenten, Kaffeemaschinen mit abgefahrenen Funktionen, Herden mit Backprogramm oder die neue, krasse Bose Hifianlage. Da wird geschwärmt und gehypt, geneidet und Sektiert, aber bei allen wird probiert und gemacht bis mans versteht. Einzig bei Computern, die ja nunmal hochkomplexe Systeme sind ist die Mehrheit NICHT bereit sich auch nur ansatzweise mit der Materie zu beschäftigen. Computer werden als kleine Zauberkisten angesehen und ausschließlich nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilt.
    Leute, was erwartet ihr? Es ist völlig schnurz welches System man benutzt, man MUSS sich nun mal damit beschäftigen. Wer das nicht will oder kann, der braucht auch keinen Computer denn für die Dinge die man, in diesem Fall, mit einem solchen tut gibt es, mit Verlaub, Idiotengeräte die das vorgekaut bereitstellen. Konsolen zum zocken, Tablets zum Youporn gucken und Zettel sowie Stifte um was aufzuschreiben.
    Macht doch einfach, Computer gehen durch falsche Benutzung NICHT KAPUTT, wenn, egal unter welchem System irgendwas nicht geht ist der Computer NICHT ZERSTÖRT. Also einfach machen, lesen, verstehen, nochmal versuchen. Egal unter welchem System. Linux bietet sich hier geradezu an, da hier, nicht wie bei den unfreien Systemen, eine riesige Community existiert und die Software verstehbar ist.

    Abschließend zu den hier so oft geschilderten Problemen mit Linux. Ich behaupte kühn, die krassen Nörgler haben in Wirklichkeit noch gar nicht versucht Linux zu installieren. Ich benutze seit 2004 nahezu ausschließlich Linux (Windows nur ab und an zum zocken). Habe viele Distributionen probiert (SuSE, RedHat/Fedora, Debian/Ubuntu, Gentoo, Aurox, Mandrake) und bin nie an solchen essentiellen Dingen gescheitert (und ich hatte am Anfang auch keinen Plan). Ich habe mich gezwungen etwas zu lernen, das Gerät Computer zu verstehen, wenn man das nämlich tut, fallen einem Lösungen immer leichter. Sicher gab es vor ein paar Jahren immermal noch Problemchen mit WLAN Treibern, heute ist mir kein einziges Gerät untergekommen bei dem das der Fall ist und ich habe viele Geräte probiert.

    Inzwischen bin ich bei Arch gelandet, aus einem einfachen Grund, ich "kann Linux" inzwischen so gut daß mir die Einsteigerdistributionen aufgrund ihrer ganzen Anfängerhilfstools und dem "alles aus einem Guss" Gedanken zu überladen sind. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Ich behaupte: Niemand muss sich vor Linux fürchten, man muss nur eben mal über seinen eigenen Schatten springen. Zum Auto fahren gehört dazu in Grundzügen zu verstehen wie ein Auto funktioniert und im rahmen einer Fahrschule die Bedienung eines solchen zu erlernen. Das ist auch völlig ok, da ein Auto nunmal ein sehr komplexes Ding ist. Bei einem Computer verhält es sich genau so nur daß einen hier niemand zwingt einen "Computerschein" zu machen.

    Kurzum wer zu faul ist sich mit dem Rechner zu beschäftigen soll gefälligst aufhören zu ningeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 12:35 durch superdachs.

  2. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 12:45

    Ich bewundere deinen Optimismus bezüglich der Nörgelei aufgrund von Faulheit.
    Ich hab da mittlerweile eine ganz andere Erkenntnis. Ich bezeichne es lieber als "Generation-Octacore" oder auch "In-App-Behaviorism".

  3. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 12:50

    Ich bin auch immer wieder überrascht, das für so viele Anwender eine neue grafische Oberfläche ein solches Hindernis darstellt.
    Überhaupt entsteht bei manchen Beiträgen der Eindruck Windows wäre das einzig logische Betriebssystem, nur weil durch die Art des Vertriebs kaum ein Rechner ohne daher kommt.

    Für mache ist der Umstieg von Office 2003 auf Office 2010 einfacher als LibreOffice zu nutzen.
    Registry-Hacks sind probate Mittel während die Konsole der direkte Weg in die Hölle darstellt.
    Das es auf Windows tausende Programme für den gleichen Anwendungsfall gibt ist ein riesiger Vorteil aber das Linux verschiedene grafische Oberflächen bietet ist für Anwender nur verwirrend.

    Es gibt genügend Vor- und Nachteile für jedes System aber die Art und Weise wie hier Argumentiert wird ist mitunter sehr bizarr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 12:51 durch taudorinon.

  4. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: DeathMD 09.04.14 - 12:51

    +1 Danke!

    Meine Erfahrung mit Linux, je weniger man selbst daran "herumpfuscht" desto besser läuft es. Ich kam von Windows und wollte Linux aus Gewohnheit eben gleich benutzen. Also zuerst mal Treiber installieren, diese und jene Repo hinzufügen und das hätt ich gern aktuell und diese Repo noch und es lief nichts mehr. Windows ist kein Linux ist kein Mac OS und deshalb muss man sich eben auf eine Umgewöhnung einstellen und Dinge unter Umständen eben anders lösen. Lässt man sich darauf ein, sollte es auch kaum Probleme geben.

  5. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: non_sense 09.04.14 - 12:53

    Frage: Kannst du den Motor deines Fahrzeuges wechseln ;)

    Ich fahre auch ein Auto, aber von der Technik habe ich wenig Ahnung. Ich weiß, wie man ein Rad wechselt, wie man Öl wechselt, und wie man tankt und wie man das Wasser für die Scheibenwischanlage auffüllt, aber da hört es im Grunde auch schon auf.

    Wieso sollte nun jemand, der nur E-Mails schreibt, ein bisschen chattet und Facebook verwendet, nun auf die Idee kommen, Linux zu installieren? Diese Personen haben keinerlei Ahnung von der Technik. Sie wissen nicht mal, wo sie anfangen sollen. Google schön und gut, aber schon beim herunterladen des Image werden sie mit Begrifflichkeiten ala FTP, Torrent und HTTP bombadiert. Den meisten ist "HTTP" nur als ein komischer Anhängsel an Links ein Begriff. Von FTP und Torrent haben sie noch nie was gehört. Falls sie es doch schaffen sollten, das Image runterzuladen fängt das nächste Problem an: Was soll man mit dieser Datei anfangen? Es nennt sich zwar "Image", aber es ist keine Bilddatei ;)
    Falls sie von einem Bekannten dann eine CD bekommen und von dieser Booten, werden sie dann mit Fachchinesisch penetriert. Sei es Partitionierung, etc.
    Den Leuten ist nicht mal klar, was eine Partition ist.

    Die wenigsten haben wirklich die Muße, sich mit den ganzen Kram zu beschäftigen. Das Ding soll nur irgendwie funktionieren. Selbst wenn ein Programm mal abstürzen sollte, dann ist für die meisten der PC schon kaputt. Ich erlebe es in meinem Umfeld sogar, dass die Nutzer nicht mal eine bebilderte Anleitung ihres Providers verstehen, in der Schritt-für-Schritt beschrieben wird, wie man den WLAN-Router anschließt. Selbst das ist für die meisten einfach zu hoch.

    Das mag für dich alles kein Problem sein. Auch ich betreibe mehrere Linux-Distros über eine VM, habe Elementary OS, neben Windows 7 auf mein Laptop installiert und habe einen Debian-Fileserver, aber der Durchschnittsnutzer bekommt sowas nicht gebacken.

  6. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: most 09.04.14 - 12:54

    >Autos mit Einparkassistenten, Kaffeemaschinen mit abgefahrenen Funktionen, Herden >mit Backprogramm oder die neue, krasse Bose Hifianlage. Da wird geschwärmt und >gehypt, geneidet und Sektiert, aber bei allen wird probiert und gemacht bis mans >versteht.

    Ich habe den Eindruck, dass dadurch genau der gegenteilige Effekt ausgelöst wird.

    Diese Dinge funktionieren heute auf Knopfdruck und sehr intuitiv. Geräte, die eine dicke Anleitung brauchen, sind schlecht designt. Die Zeiten der "Hyperfunktionalität" sind schon wieder vorbei. Niemand würde einen Einparkassistenten akzeptieren, den man erst mal konfigurieren muss. Smartphones (egal ob Android oder Apple) funktionieren heute (fast) genau so, wie es der Nutzer will: Auf Anhieb und intuitiv.


    Das überträgt sich auch auf die Nutzung von Computern. Ich will nicht installieren, konfigurieren oder ein bestimmtes Programm benutzen. Ich will das Ergebnis, dass das Programm liefert. (Das gilt für Linux und Windows gleichermaßen).
    Jede Hürde, die mich vom Ergebnis fernhält, ist ein Grund gegen das betreffende Betriebssystem oder Programm.

  7. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: superdachs 09.04.14 - 13:04

    Was ich meine ist etwas anderes:
    egal wie intuitiv irgend ein gerät ist, man muss immer lernen damit umzugehen. Beim Auto ist es ja nicht nur der Einparkassistent sondern viele Komponenten. Die alle zu beherrschen erfordert eine gewisse Einarbeitung. Nichts anderes ist es bei Computern.
    Wie man notepad oder gedit oder was auch immer startet ist überall gleich schnell gelernt, reicht zum Betrieb aber nicht. Genu so wie es nicht reicht den Einparkassistenten zu bedienen um Auto fahren zu können.

    Zum Thema Motorwechsel:
    Ich kam noch nie in das Bedürfnis einen Motor zu wechseln, aber ich weiß was einer ist, wie er funktioniert (grob ausreichend) im im Prinzip auch was man tun muss um einen zu wechseln. Sobald ich das tun muss werde ich wohl oder übel mal in ein Buch gucken müssen (überspitzt formuliert)
    Niemand verlangt daß du mit Kernel bauen anfangen sollst, das kannst du lernen wenn es soweit ist, du sollst nur halbwegs verstehen was der Kernel ist und grob wie er funktioniert, dann verstehst du nämlich auch die Hilfsbeschreibungen zu eventuellen problemen...

    Zum Thema Fachchinesisch:
    Wenn die Leute nicht wissen was eine Partition ist, dann müssen sies halt nachlesen. Wieso sollte man ein Gerät benutzen ohne die Grundlegenden Bestandteile eines solchen benennen zu können, das klappt bei anderen Dingen auch nicht.

    Ich habe da kein Mitleid mehr und beantworte die allermeisten "Supportanfragen" genervter Daus mit einem Link zu einer Quelle wos steht. Wenn man sich dann damit beschäftigt hat bin ich gern bereit weitere Fragen zu beantworten.

    Ein Computer ist nichts was "einfach so gehen muss" dafür ist ein Computer zu komplex.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 13:08 durch superdachs.

  8. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: most 09.04.14 - 13:18

    >Wenn die Leute nicht wissen was eine Partition ist, dann müssen sies halt nachlesen. >Wieso sollte man ein Gerät benutzen ohne die Grundlegenden Bestandteile eines >solchen benennen zu können, das klappt bei anderen Dingen auch nicht.

    Das geht in unserer Zeit einfach nicht, dass jeder alles bis ins Detail kennt. Du nimmst doch auch Medizin, ohne irgendeine Ahnung von Biochemie oder Medizin zu haben. Du setzt Dich ins Flugzeug ohne Ahnung von Avionik. Du hörst gerne Musik, kannst aber keine Noten lesen. Vielleicht hast Du persönlich sogar Ahnung von all dem, aber viele Menschen eben nicht und das ist nicht schlimm oder sogar notwendig, dass sich jeder spezialisiert.

    Ein Computer ist heute ein Haushaltsgerät, das kauft man, schaltet es ein und es läuft. Wie ein Fernseher, eine Mikrowelle oder ein Staubsauger. Das Betriebssystem hat auf PCs genauso in den Hintergrund zu treten, wie es dies auf Smartphones bereits geschehen ist.

    Dass Computer (auch Windowsrechner) heute immer noch hier und da spezielle Kenntnisse erfordern ist ein Zeichen, dass diese eben noch nicht 100% ausgereift sind.

  9. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: non_sense 09.04.14 - 13:18

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Computer ist nichts was "einfach so gehen muss" dafür ist ein Computer
    > zu komplex.

    Ohne Computer ist aber unsere Welt nicht mehr wegzudenken.
    Deswegen sehe ich Linux auch nicht als alternative für den gewöhnlichen Nutzer.
    Eine Alternative wäre für diesen Fall ein Android,- oder iOS-Tablet. Für den Desktop-PC sehe ich in Zukunft sowieso kaum noch Chancen, da die Dinger viel zu groß und zu klobig sind. So was will keiner mehr haben. Selbst in den meisten IT-Firmen findet man heute hauptsächlich Laptops. Der Desktop-PC wird zu einem Nischenprodukt für sehr spezielle Fälle oder PC-Gamer.

  10. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: Wander 09.04.14 - 13:22

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich meine ist etwas anderes:
    > egal wie intuitiv irgend ein gerät ist, man muss immer lernen damit
    > umzugehen. Beim Auto ist es ja nicht nur der Einparkassistent sondern viele
    > Komponenten. Die alle zu beherrschen erfordert eine gewisse Einarbeitung.
    > Nichts anderes ist es bei Computern.
    > Wie man notepad oder gedit oder was auch immer startet ist überall gleich
    > schnell gelernt, reicht zum Betrieb aber nicht. Genu so wie es nicht reicht
    > den Einparkassistenten zu bedienen um Auto fahren zu können.
    >
    > Zum Thema Motorwechsel:
    > Ich kam noch nie in das Bedürfnis einen Motor zu wechseln, aber ich weiß
    > was einer ist, wie er funktioniert (grob ausreichend) im im Prinzip auch
    > was man tun muss um einen zu wechseln. Sobald ich das tun muss werde ich
    > wohl oder übel mal in ein Buch gucken müssen (überspitzt formuliert)
    > Niemand verlangt daß du mit Kernel bauen anfangen sollst, das kannst du
    > lernen wenn es soweit ist, du sollst nur halbwegs verstehen was der Kernel
    > ist und grob wie er funktioniert, dann verstehst du nämlich auch die
    > Hilfsbeschreibungen zu eventuellen problemen...

    Kein Nutzer sollte wissen müssen was ein Kernel ist und was er macht um ein Desktop-, Smartphone- oder Tablet-OS bedienen und nutzen zu können. Alle erfolgreichen Betriebssysteme für Endanwender tun sogar gut daran den Namen des Kernels tunlichst zu vermeiden und den Nutzer damit zu belästigen (Windows, OS X, Android, iOS, Windows Phone, ja sogar Ubuntu). Der Kernel hat zu funktionieren, ohne irgendwelche Nutzerinteraktion und Konfiguration, Punkt.

    > Zum Thema Fachchinesisch:
    > Wenn die Leute nicht wissen was eine Partition ist, dann müssen sies halt
    > nachlesen. Wieso sollte man ein Gerät benutzen ohne die Grundlegenden
    > Bestandteile eines solchen benennen zu können, das klappt bei anderen
    > Dingen auch nicht.

    Dock klappt es, siehe iOS, Android, Windows Phone, OS X, Windows, ...

    Wo soll das enden? Soll ein Nutzer das verwendete Toolkit einer Anwendung kennen müssen? Soll ein Nutzer den Logging-Dienst kennen müssen? Soll ein Nutzer wissen was ein Scheduler ist?

    > Ich habe da kein Mitleid mehr und beantworte die allermeisten
    > "Supportanfragen" genervter Daus mit einem Link zu einer Quelle wos steht.
    > Wenn man sich dann damit beschäftigt hat bin ich gern bereit weitere Fragen
    > zu beantworten.

    Es ist ganz einfach, ein Desktop- oder Smartphone-Betriebssystem das erfordert, dass sich Nutzer mit Kerneln, Partitionen usw. auseinandersetzen müssen taugt nicht für den Massenmarkt. Und glücklicherweise hat man das ja auch schon etliche Jahre im Linux-Lager verstanden und arbeitet entsprechend auf nutzerfreundliche Systeme hin.

    > Ein Computer ist nichts was "einfach so gehen muss" dafür ist ein Computer
    > zu komplex.

    Doch, genau das sollte er sein und genau deshalb sind iPhones und Co. so erfolgreich.

  11. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: most 09.04.14 - 13:27

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > superdachs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Desktop-PC wird zu einem Nischenprodukt für sehr spezielle Fälle oder
    > PC-Gamer.

    Ja, sehe ich auch so. Und selbst das Gameing wird auf lange sicht eher in Richtung "dediziertem Gameinggerät" gehen.
    Ob dass dann eine herkömliche Konsole, oder ein PC in einem kleinen Kasten mit Steam OS oder Gamer Windows sein wird? Die Unterschiede werden immer fließender. Früher hat man eine Konsole an einen Fernseher angeschlossen, einen PC an einen Monitor. Heute gibts Displays unterschiedlicher Größe und Auflösung sowie Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Pad, die man (eigentlich) an allen Geräten gleichermaßen anschließen kann.

  12. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 14:18

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte nun jemand, der nur E-Mails schreibt, ein bisschen chattet und
    > Facebook verwendet, nun auf die Idee kommen, Linux zu installieren? Diese
    > Personen haben keinerlei Ahnung von der Technik. Sie wissen nicht mal, wo
    > sie anfangen sollen.

    Diese Personen haben aber dann im Umkehrschluss auch keine Ahnung wie sie sich eine neue Windows-Version installieren sollen.

  13. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: non_sense 09.04.14 - 14:19

    Ramott schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Personen haben aber dann im Umkehrschluss auch keine Ahnung wie sie
    > sich eine neue Windows-Version installieren sollen.

    Brauchen sie auch nicht, da auf dem Gerät, welches sie mal gekauft haben, Windows schon vorinstalliert war. ;)

    Natürlich haben sie keine Ahnung, wie man Windows installiert. Aber so lange das System irgendwie läuft, sehen die meisten Nutzer auch keinen Grund, dies ändern zu wollen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 14:21 durch non_sense.

  14. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 14:21

    Im Artikel geht es aber um Rechner die noch mit XP betrieben werden.

  15. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: non_sense 09.04.14 - 14:23

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Artikel geht es aber um Rechner die noch mit XP betrieben werden.

    Ja und?
    Meinst du, das juckt irgendeinem gewöhnlichen Nutzer, dass es keine Updates mehr gibt? Schau dich doch mal genauer um. Die meisten Nutzer werden mit Sicherheit nicht mal ein einziges Update installiert haben, seitdem sie die Kiste besitzen.

  16. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: 1st1 09.04.14 - 15:44

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das hier so lese frage ich mich ernsthaft wie manch einer seinen
    > Alltag bestreitet.

    :O <--- Popcorn rein

    > Ständig sind wir mit komplexen Maschinen und Geräten konfrontiert.
    > Autos mit Einparkassistenten, Kaffeemaschinen mit abgefahrenen Funktionen,
    > Herden mit Backprogramm oder die neue, krasse Bose Hifianlage.

    Der jüngste Pisa-Test hat gezeigt, dass viele Schüler nicht mal einen Fahrkartenautomaten bedienen können.

    Andererseits, muss man wissen, wie die Motorsteuerelektronik in einem PKW funktioniert, um mit dem Auto von A nach B fahren zu können?

    > Da wird
    > geschwärmt und gehypt, geneidet und Sektiert, aber bei allen wird probiert
    > und gemacht bis mans versteht. Einzig bei Computern, die ja nunmal
    > hochkomplexe Systeme sind ist die Mehrheit NICHT bereit sich auch nur
    > ansatzweise mit der Materie zu beschäftigen. Computer werden als kleine
    > Zauberkisten angesehen und ausschließlich nach ihrem äußeren
    > Erscheinungsbild beurteilt.

    Wer schraubt an seinem Auto rum und tauscht z.B. selbst die Kurbelwelle?

    > Leute, was erwartet ihr? Es ist völlig schnurz welches System man benutzt,
    > man MUSS sich nun mal damit beschäftigen. Wer das nicht will oder kann, der
    > braucht auch keinen Computer denn für die Dinge die man, in diesem Fall,
    > mit einem solchen tut gibt es, mit Verlaub, Idiotengeräte die das vorgekaut
    > bereitstellen. Konsolen zum zocken, Tablets zum Youporn gucken und Zettel
    > sowie Stifte um was aufzuschreiben.

    Ich sehe das anders: Wir profis müssen dafür sorgen, dass Computer so einfach wie möglich zu bedienen sind, damit man ihn benutzen kann, ohne über die Internas bescheid zu wissen.

    > Macht doch einfach, Computer gehen durch falsche Benutzung NICHT KAPUTT,
    > wenn, egal unter welchem System irgendwas nicht geht ist der Computer NICHT
    > ZERSTÖRT.

    Doch, Killerpoke beim Commodore 64... :P

    Neun, im Ernst, wenn du einen Windows XP Rechner im "richtigen" Moment ausschaltest, und das Dateisystem c: korrumpiert ist, startet Windows nicht mehr. Kaputt.

    > Also einfach machen, lesen, verstehen, nochmal versuchen. Egal
    > unter welchem System. Linux bietet sich hier geradezu an, da hier, nicht
    > wie bei den unfreien Systemen, eine riesige Community existiert und die
    > Software verstehbar ist.

    Nein, das ist kein Argument von/für Linux. Linux kann viel komplizierter sein als Windows. Spätestens dann nämlich, wenn du etwas was du benutzen willst, selbst kompilieren musst. Das fängt schon bei Grafikkartentreiber von nvidia an, spätestens beim nächsten automatischen Kernelupdate schaut der unbedarfte Anwender dumm aus der Wäsche weil seine Klickbunti-Oberfläche nicht mehr da ist.

    >
    > Abschließend zu den hier so oft geschilderten Problemen mit Linux. Ich
    > behaupte kühn, die krassen Nörgler haben in Wirklichkeit noch gar nicht
    > versucht Linux zu installieren. Ich benutze seit 2004 nahezu ausschließlich
    > Linux (Windows nur ab und an zum zocken). Habe viele Distributionen
    > probiert (SuSE, RedHat/Fedora, Debian/Ubuntu, Gentoo, Aurox, Mandrake) und
    > bin nie an solchen essentiellen Dingen gescheitert (und ich hatte am Anfang
    > auch keinen Plan).

    Ich bin an solchen Sachen auch nie gescheitert, weil auch ich viel Erfahrung mit Linux habe, aber es war manchmal schon ordentlich viel Zeit, die reingesteckt werden musste. Aber für jemanden, ger unter Windows nur seine Programme starten weiß, der ist dann mit solchen Textadventures überfordert!

    > Ich habe mich gezwungen etwas zu lernen, das Gerät
    > Computer zu verstehen, wenn man das nämlich tut, fallen einem Lösungen
    > immer leichter. Sicher gab es vor ein paar Jahren immermal noch Problemchen
    > mit WLAN Treibern, heute ist mir kein einziges Gerät untergekommen bei dem
    > das der Fall ist und ich habe viele Geräte probiert.

    Diese Leutem, um die es geht, betreiben den Computer nicht als Hobby, nicht als Selbstzweck, sondern als ein Werkzeug, was funktionieren muss.

    >
    > Inzwischen bin ich bei Arch gelandet, aus einem einfachen Grund, ich "kann
    > Linux" inzwischen so gut daß mir die Einsteigerdistributionen aufgrund
    > ihrer ganzen Anfängerhilfstools und dem "alles aus einem Guss" Gedanken zu
    > überladen sind. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Du bist heute mein Held!

    >
    > Ich behaupte: Niemand muss sich vor Linux fürchten, man muss nur eben mal
    > über seinen eigenen Schatten springen. Zum Auto fahren gehört dazu in
    > Grundzügen zu verstehen wie ein Auto funktioniert und im rahmen einer
    > Fahrschule die Bedienung eines solchen zu erlernen. Das ist auch völlig ok,
    > da ein Auto nunmal ein sehr komplexes Ding ist. Bei einem Computer verhält
    > es sich genau so nur daß einen hier niemand zwingt einen "Computerschein"
    > zu machen.

    So komplex ist ein Auto nicht, der normale Anwender kann es aufschließen, starten, lenken, Gang schalten, beschleunigen, Bremsen, Licht an/aus, Blinken, Nebelschlussleuchte bei ein bischen Nebel anmachen ohne dass das Auto dabei auf 50 km/h abbremst, und das wars. Er kann aber kein Softwareupdate für das Steuergerät für die Fensterheber einspielen!

    >
    > Kurzum wer zu faul ist sich mit dem Rechner zu beschäftigen soll gefälligst
    > aufhören zu ningeln.

    Und wer den Computer als Selsbtzweck versteht, hat keine Ahnung von der Welt da draußen!

  17. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 15:48

    Die meisten User werden auch diesen Artikel nicht lesen. Dennoch handelt es sich hier um Kommentare zum Artikel. Und der Artikel handelt von Linux als Alternative zur bestehenden XP-Installation.

  18. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: non_sense 09.04.14 - 16:00

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten User werden auch diesen Artikel nicht lesen. Dennoch handelt es
    > sich hier um Kommentare zum Artikel. Und der Artikel handelt von Linux als
    > Alternative zur bestehenden XP-Installation.

    Nein, werden sie nicht. Ebenso werden sie auch nicht auf Linux wechseln.
    Ich persönlich fand den Artikel sogar bescheuert, und überflüssig wie ein Kropf, aber das ist ne andere Geschichte ^^

    Und von Linux allgemein handelt der Artikel auch nicht, sondern speziell um Ubuntu.
    Andere Distros, die nicht auf Ubuntu basieren, werden erst gar nicht angesprochen, und wenn man nur von Ubuntu redet, dann fehlt mir eindeutig Elementary OS, denn wenigstens diese Community hat begriffen, dass der gewöhnliche Nutzer an die Hand genommen werden, und nicht mit Tausend unnötigen Konfigurationen erschlagen werden möchte... Und hübsch ist es obendrein auch noch. Bei einigen Oberflächen frage ich mich als Medieninformatiker echt, ob die Entwickler in den 90ern stehengeblieben sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 16:02 durch non_sense.

  19. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: superdachs 09.04.14 - 16:03

    um gleich mal ein paar vorbehalte aus dem weg zu räumen:
    wenn wir von Computer sprechen, meinen wir (hoffentlich alle) einen Standard-PC (völlig egal ob dieser nun von Lenovo, Acer, Sony oder Apple ist) mit x86 Hardware.

    Die Welt ist voller Computer, richtig, an kritischen Stellen werden diese von Menschen bedient und administriert die Ahnung haben, das sind die Stellen an denen Computer nötig sind.

    Ich behaupte: An allen Stellen an dem ein größeres Computersystem, also PC und aufwärts, im Einsatz ist und niemand in der Lage ist selbiges zu bedienen ist dieses System überflüssig und kann durch etwas weniger komplexes (hier ist weniger die Hardware direkt gemeint als das Gesamtsystem) ersetzt werden. Das ganze wird besonders im privaten Umfeld deutlich:
    Für Facebook und den halbjährlichen Brief an die Hausverwaltung reicht ein einfaches Tablet und eine Schreibmaschine.
    Alles andere (bspw Apple) ist nur der völlig hirnlose Versuch ein hoch komplexes System hinter bunten Bildchen zu verstecken. Dabei wird das Potential des Rechners unbrauchbar gemacht was nicht nur ökologisch eigentlich ein riesen Unding ist.
    Aber das soll wegen mir jeder sehen wie er will...

    Jedenfalls: Linux ist nicht schlechter konfigurierbar als Windows XP (um das es ja hier geht) oder jedes andere Windows. Nur ANDERS.
    Auch verschiedene Linux Desktops sind nicht schlechter als Windows. (Gnome 3 bspw ist sehr gut, sehr konsistent und umfangreich konfigurierbar... mit gnome-extensions, die sich mit einem KLICK IM BROWSER installieren lassen gibts sogar ein startmenü, das kann nichma windows 8). Die Bedienung ist halt nur ein bisschen anders.
    Wer also meint Windows sei der Stein der Weisen und Linux eine Krücke, der ist entweder unwissend und überheblich, unwissend und faul oder unwissend und schlicht zu dumm. Da ich das erste und das letzte freilich niemandem unterstellen mag bleibt eigentlich nur die faulheit.

    kurzum: nicht linux ist scheiße sondern feig-/faulheit ;)

  20. Re: Computer sind nunmal kein Spielzeug

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 16:16

    Elementary OS gehört halt nicht zur Ubuntu-Familie sondern baut nur darauf auf.

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Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

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