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Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

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  1. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 09:52

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja auch das Absurde daran. Die Linuxer sagen immer, dass die große
    > Vielfalt toll ist, weil jeder die richtige Distri finden kann, sagen
    > Neulingen dann aber immer, dass die Ubuntu installieren sollen. Das macht
    > das Argument irgendwie lächerlich. Und wieso eigentlich Ubuntu und nicht
    > Kubuntu oder Xubuntu? Gleichzeitig ignorieren sie, dass Umsteiger gar
    > keinen Bock oder die Zeit haben, lauter Distris durchzutesten.

    Wenn der Linuxer unzufrieden ist, dann wechselt er die Distro. OSX- und Windows hingegen passen ihr System an.

    Wenn der Linuxer ein Problem hat, dann wechselt der die Distro. Löst das Problem und schafft ein paar neue. OSX- und Windows-Nutzer lösen hingegen das Problem.

    Ständiges Distrohopping gehört zum Linux-Desktop-Kult dazu. Selbst Linus Torvalds selbst handhabt das so. Deshalb ist es völlig egal, was man empfiehlt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 09:56 durch jtsn.

  2. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: DY 09.04.14 - 10:34

    "Ich hatte bisher 3 mal ubuntu getestet und 2 mal mint, jedes mal ein reinfall, entweder hats bei updates meine configs zerschossen oder mein 5 jahre alter lappi hat mal den geist aufgegen wodurch das system beim grub stehen blieb und nichts mehr machte und das nur weil ich trackmania mal kurz testen wollte mit wine."

    Wieder mal die Argumentation die keine ist.

    Irgendwie hat der Läppi den Geist aufgegeben und dann blieb das System stehen.
    Das lag dann an Linux, Windows, dem Wetter, dem heiligen Geist....

  3. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 10:46

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Ich hatte bisher 3 mal ubuntu getestet und 2 mal mint, jedes mal ein
    > reinfall, entweder hats bei updates meine configs zerschossen oder mein 5
    > jahre alter lappi hat mal den geist aufgegen wodurch das system beim grub
    > stehen blieb und nichts mehr machte und das nur weil ich trackmania mal
    > kurz testen wollte mit wine."
    >
    > Wieder mal die Argumentation die keine ist.

    Das ist ja auch keine Argumentation, sondern ein Erfahrungsbericht.

  4. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 10:54

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja auch das Absurde daran. Die Linuxer sagen immer, dass die große
    > Vielfalt toll ist, weil jeder die richtige Distri finden kann, sagen
    > Neulingen dann aber immer, dass die Ubuntu installieren sollen. Das macht
    > das Argument irgendwie lächerlich.

    Warum, Neulinge müssen ja irgendwie anfangen. Also empfiehlt man eine bekannte und gut unterstütze Distribution mit großer Community.
    Wer es dann etwas spezieller will kann sich nach dem Kennenlernen noch immer etwas spezialisiertes installieren.

    > Und wieso eigentlich Ubuntu und nicht Kubuntu oder Xubuntu?

    Weil es von den -buntus am besten unterstützt wird. Wobei die Empfehlung auch von der Person abhängt die sie ausspricht.

    > Gleichzeitig ignorieren sie, dass Umsteiger gar keinen Bock oder die Zeit haben,
    > lauter Distris durchzutesten.

    Deswegen wird doch Ubuntu als einfaches Anfängersystem empfohlen.

    > Woher sollen Umsteiger auch wissen welche Distri und welche GUI die richtige für sie
    > sind? Und welche Version davon? Man hört ja dauernd, dass Gnome3 scheisse
    > ist und man soll lieber Gnome2 nehmen. Und aktuell liest man oft, dass
    > Ubuntu scheisse ist und man lieber Linux Mint nehmen sollte. Und und und.

    Mercedes ist auch scheiße, oder Jacobs Kaffee, Android ist doof aber IPhones sehen aus wie im Kindergarten, etc...
    Wenn man fragt bekommt man eine Empfehlung. Natürlich liegt dann die Entscheidung bei einem selbst. Wenn man eine solche nicht treffen kann nimmt man halt Windows und überlässt die Entscheidung Microsoft. Ich verstehe nicht was an Auswahl so schlecht ist. Ich hab noch nie gehört das jemand an Vielfalt zugrunde ging.

    Wenn man keine Zeit hat sehe ich das Problem nicht in der großen Auswahl sondern an anderen Stellen.
    Und wenn man keinen Bock hat schiebe ich die Schuld auch nicht auf die Auswahl sondern die Einstellung. Die mag ja für die Person ok sein aber dafür kann man wohl kaum der Auswahl die schuld geben.

  5. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: linux-macht-glücklich 09.04.14 - 11:18

    violator schrieb:

    > Das ist ja auch das Absurde daran. Die Linuxer sagen immer, dass die große
    > Vielfalt toll ist, weil jeder die richtige Distri finden kann, sagen
    > Neulingen dann aber immer, dass die Ubuntu installieren sollen.

    Ich z.B. hab noch nie jemandem Ubuntu empfohlen. Ich denke nicht das ich da wirklich der einzige bin.

    Ich hab mich aber vor 15 Jahren als ich Linux Total Anfänger war auch für die damals in D verbreitetste und als anfängerfreundlichste geltende Distribution entschieden.

    > Und wieso eigentlich Ubuntu und nicht
    > Kubuntu oder Xubuntu? Gleichzeitig ignorieren sie, dass Umsteiger gar
    > keinen Bock oder die Zeit haben, lauter Distris durchzutesten.

    Genau weil man sich das auch so denkt, empfiehlt man wenn man gefragt wird eine bestimmte Distribution.
    Wie anders kann man den Widerspruch zwischen große Auswahl und der User hat keinen Bock zu wählen sich zu entscheiden, denn sonst lösen? Insbesondere wenn man gefragt wird gibt der Fragende doch damit zu erkennen das er die Wahl abgenommen bzw. erleichtert bekommen möchte.

    In dem Moment wo er "und wieso eigentlich" fragt, gibt er zu erkennen das er mehr wissen möchte und dann kann man anders reagieren.

    > Woher sollen Umsteiger auch wissen welche Distri und
    > welche GUI die richtige für sie sind?

    Mit Live CD mal reinschnuppern und anschauen?

    Woher weiß man bei so vielen etwas komplexeren Produkten heutzutage, das man die richtige Wahl für sich getroffen hat? (Smartphone, Digitalkamera)

    MfG vom glücklichen Linuxer

  6. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: coass 09.04.14 - 11:21

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist ja auch das Absurde daran. Die Linuxer sagen immer, dass die
    > große
    > > Vielfalt toll ist, weil jeder die richtige Distri finden kann, sagen
    > > Neulingen dann aber immer, dass die Ubuntu installieren sollen. Das
    > macht
    > > das Argument irgendwie lächerlich.
    >
    > Warum, Neulinge müssen ja irgendwie anfangen. Also empfiehlt man eine
    > bekannte und gut unterstütze Distribution mit großer Community.
    > Wer es dann etwas spezieller will kann sich nach dem Kennenlernen noch
    > immer etwas spezialisiertes installieren.
    >
    > > Und wieso eigentlich Ubuntu und nicht Kubuntu oder Xubuntu?
    >
    > Weil es von den -buntus am besten unterstützt wird. Wobei die Empfehlung
    > auch von der Person abhängt die sie ausspricht.
    >
    > > Gleichzeitig ignorieren sie, dass Umsteiger gar keinen Bock oder die Zeit
    > haben,
    > > lauter Distris durchzutesten.
    >
    > Deswegen wird doch Ubuntu als einfaches Anfängersystem empfohlen.
    >
    > > Woher sollen Umsteiger auch wissen welche Distri und welche GUI die
    > richtige für sie
    > > sind? Und welche Version davon? Man hört ja dauernd, dass Gnome3
    > scheisse
    > > ist und man soll lieber Gnome2 nehmen. Und aktuell liest man oft, dass
    > > Ubuntu scheisse ist und man lieber Linux Mint nehmen sollte. Und und
    > und.
    >
    > Mercedes ist auch scheiße, oder Jacobs Kaffee, Android ist doof aber
    > IPhones sehen aus wie im Kindergarten, etc...
    > Wenn man fragt bekommt man eine Empfehlung. Natürlich liegt dann die
    > Entscheidung bei einem selbst. Wenn man eine solche nicht treffen kann
    > nimmt man halt Windows und überlässt die Entscheidung Microsoft. Ich
    > verstehe nicht was an Auswahl so schlecht ist. Ich hab noch nie gehört das
    > jemand an Vielfalt zugrunde ging.
    >
    > Wenn man keine Zeit hat sehe ich das Problem nicht in der großen Auswahl
    > sondern an anderen Stellen.
    > Und wenn man keinen Bock hat schiebe ich die Schuld auch nicht auf die
    > Auswahl sondern die Einstellung. Die mag ja für die Person ok sein aber
    > dafür kann man wohl kaum der Auswahl die schuld geben.

    Wieso kritisierst du an dieser Stelle denn die Einstellung der Leute? Man kann sich im Leben unmöglich in allen Bereichen so gut auskennen, dass man ganz genau weiß, welches Produkt das Beste für einen ist. In bestimmten Bereichen muss man eben auf eine "Marke" vertrauen. Ich denke, das passiert jedem Menschen.

    Genauso ist es auch bei den Betriebssystemen. Vielleicht hat der Kfz-Mechaniker eben nicht die Lust, sich durch alle Distris zu wursteln, bis er weiß, mit was er klar kommt. Der will einfach ein System, von dem er denkt, dass es läuft. Und da Linux eben das Image eines Bastlersystems ist, nimmt der dann eben Windows. Oder sogar iOS.

    Ich will - zum wiederholten Male - nichts gegen die Vielfalt an sich sagen. Sie ist bereichernd und für viele ein großer Vorteil. Für Neulinge mag sie aber abschreckend wirken. Mehr wollte ich nicht ausdrücken.

  7. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: linux-macht-glücklich 09.04.14 - 11:50

    jtsn schrieb:

    > Ständiges Distrohopping gehört zum Linux-Desktop-Kult dazu.

    Trifft in meinem Fall z.B. nicht zu. Ich hab in 15 Jahren nur 2 grundlegende Distri Wechsel gemacht.

    Der erste Wechsel ergab sich aus meinen Erfahrungen mit der Distribution mit der ich gestartet war (SuSE 6.0 bis ca. 7.2) Grund war, genervt von Abhängigkeitenhölle, als Tip dagegen bekam ich Debian (APT) und dabei bin ich bis vor wenigen Wochen geblieben.

    Da ich für Personen in meinem Umfeld aber was einfacheres suchte als eine Debian SID (unstable) Rolling Release, bin ich nun kürzlich selbst dauerhaft auf die Distri umgestiegen die ich für meine Betreungsfälle gewählt hatte. (Mageia)
    Parallel hatte ich sie eh schon länger installiert, weil man muss ja mit etwas vertraut sein, Sachen auch nachvollziehen können wenn man bei anderen supportet.

    Wer Distro Hopping mag soll, aber ich konnte das bisher weitgehend vermeiden und finde das auch nicht erstrebenswert.

    MfG vom glücklichen Linuxer

  8. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: Pixelz 09.04.14 - 14:58

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DY schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Ich hatte bisher 3 mal ubuntu getestet und 2 mal mint, jedes mal ein
    > > reinfall, entweder hats bei updates meine configs zerschossen oder mein
    > 5
    > > jahre alter lappi hat mal den geist aufgegen wodurch das system beim
    > grub
    > > stehen blieb und nichts mehr machte und das nur weil ich trackmania mal
    > > kurz testen wollte mit wine."
    > >
    > > Wieder mal die Argumentation die keine ist.
    >
    > Das ist ja auch keine Argumentation, sondern ein Erfahrungsbericht.

    Dann schlussforgere ich mal, stürzt bei windows das system ab passiert garnichts, alles läuft wie gewohnt.
    Stürzt es bei linux ab, wird es öfters unbrauchbar weil der das dateisystem zerschießt.

  9. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 16:15

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso kritisierst du an dieser Stelle denn die Einstellung der Leute? Man
    > kann sich im Leben unmöglich in allen Bereichen so gut auskennen, dass man
    > ganz genau weiß, welches Produkt das Beste für einen ist. In bestimmten
    > Bereichen muss man eben auf eine "Marke" vertrauen. Ich denke, das passiert
    > jedem Menschen.

    Ich kritisiere nicht die Einstellung sondern den Vorwurf das Ubuntu empfohlen wird. Wenn man sich nicht gut auskennt kann man sich ja durchaus etwas empfehlen lassen. Das sollte doch aber kein Grund sein deshalb die Auswahl einzuschränken.

    > Genauso ist es auch bei den Betriebssystemen. Vielleicht hat der
    > Kfz-Mechaniker eben nicht die Lust, sich durch alle Distris zu wursteln,
    > bis er weiß, mit was er klar kommt. Der will einfach ein System, von dem er
    > denkt, dass es läuft. Und da Linux eben das Image eines Bastlersystems ist,
    > nimmt der dann eben Windows. Oder sogar iOS.

    Jeder sollte nehmen was er für sinnvoll erachtet. Aber wenn bestimmten Dingen ein Image gegeben wird ist es doch legitim zu informieren ob dieses Image noch zutreffend ist.
    Und was ist so schlimm daran wenn der Kfz-Mechaniker die allgemeine Empfehlung nutzt. Auf der anderen Seite ist es doch auch nicht schlimm wen er die Distribution wechseln kann, sofern ihn das Thema dennoch interessiert.

    BTW wenn ich den KFZ-Mechaniker frage welches Auto er mir empfehlen würde, sagt er bestimmt nicht nimm das was alle Fahren sondern wird mir hoffentlich seine fachliche Meinung sagen, auch wenn ich nicht jedes seiner Argumente sofort verstehe.

    > Ich will - zum wiederholten Male - nichts gegen die Vielfalt an sich sagen.
    > Sie ist bereichernd und für viele ein großer Vorteil. Für Neulinge mag sie
    > aber abschreckend wirken. Mehr wollte ich nicht ausdrücken.

    Und ich will einfach nur sagen das Vielfalt an sich kein Vorwurf sein sollte. Wenn man sich nicht damit beschäftigen will ist das ja nicht verwerflich, aber daran kann man doch nicht dem Produkt die schuld geben.

  10. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: Doomhammer 09.04.14 - 17:19

    BilboNeuling schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DASPRiD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ähm, Fileroller, ist bei jeder Distribution dabei. Man sollte halt unrar
    > > bzw. unrar-nonfree installiert haben.
    >
    > Klar ist dabei, geht damit aber nicht !

    Klar geht das! Zumindest mit unrar. Fileroller kenne ich nicht.

    Was ist das für ein NAS und mit welchem Protokoll kann man auf deine Netzlaufwerke zugreifen? Wie greifst du darauf zu: Filemanager oder Konsole?

  11. Re: Die große Auswahl ist ja gerade das Problem!

    Autor: coass 09.04.14 - 17:58

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > coass schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso kritisierst du an dieser Stelle denn die Einstellung der Leute?
    > Man
    > > kann sich im Leben unmöglich in allen Bereichen so gut auskennen, dass
    > man
    > > ganz genau weiß, welches Produkt das Beste für einen ist. In bestimmten
    > > Bereichen muss man eben auf eine "Marke" vertrauen. Ich denke, das
    > passiert
    > > jedem Menschen.
    >
    > Ich kritisiere nicht die Einstellung sondern den Vorwurf das Ubuntu
    > empfohlen wird. Wenn man sich nicht gut auskennt kann man sich ja durchaus
    > etwas empfehlen lassen. Das sollte doch aber kein Grund sein deshalb die
    > Auswahl einzuschränken.

    Sicher, mag sein, dass unter Linux-Profis Ubuntu nicht sonderlich beliebt ist. Als Einstieg in die Linux-Welt ist es aber sicher geeignet.

    >
    > > Genauso ist es auch bei den Betriebssystemen. Vielleicht hat der
    > > Kfz-Mechaniker eben nicht die Lust, sich durch alle Distris zu wursteln,
    > > bis er weiß, mit was er klar kommt. Der will einfach ein System, von dem
    > er
    > > denkt, dass es läuft. Und da Linux eben das Image eines Bastlersystems
    > ist,
    > > nimmt der dann eben Windows. Oder sogar iOS.
    >
    > Jeder sollte nehmen was er für sinnvoll erachtet. Aber wenn bestimmten
    > Dingen ein Image gegeben wird ist es doch legitim zu informieren ob dieses
    > Image noch zutreffend ist.
    > Und was ist so schlimm daran wenn der Kfz-Mechaniker die allgemeine
    > Empfehlung nutzt. Auf der anderen Seite ist es doch auch nicht schlimm wen
    > er die Distribution wechseln kann, sofern ihn das Thema dennoch
    > interessiert.
    >
    > BTW wenn ich den KFZ-Mechaniker frage welches Auto er mir empfehlen würde,
    > sagt er bestimmt nicht nimm das was alle Fahren sondern wird mir
    > hoffentlich seine fachliche Meinung sagen, auch wenn ich nicht jedes seiner
    > Argumente sofort verstehe.
    >
    > > Ich will - zum wiederholten Male - nichts gegen die Vielfalt an sich
    > sagen.
    > > Sie ist bereichernd und für viele ein großer Vorteil. Für Neulinge mag
    > sie
    > > aber abschreckend wirken. Mehr wollte ich nicht ausdrücken.
    >
    > Und ich will einfach nur sagen das Vielfalt an sich kein Vorwurf sein
    > sollte. Wenn man sich nicht damit beschäftigen will ist das ja nicht
    > verwerflich, aber daran kann man doch nicht dem Produkt die schuld geben.

    Nein, Vielfalt ist bis zu einem gewissen Grad wirklich erstebenswert und sinnvoll. Irgendwann hört es damit aber auf. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Anzahl an Linux-Distris diese Grenze schon überschritten haben, kann mir aber vorstellen, dass für blutige Anfänger schon diese Auswahl abschreckend sein kann. Ich will auch damit nicht dem Produkt an sich die Schuld geben. Ich denke nur, dass schon mehr Leute den Schritt zu Linux gewagt hätten, wenn es die EINE Linux-Distribution (natürlich auch neben anderen) gäbe, die ein guter Allrounder ist - so wie es Windows letztendlich auch einer ist.

    Nochmal zum Punkt mit der großen Auswahl: Es gibt tatsächlich Studien / Quellen, die belegen, dass ab einer Anzahl von 7-10 Wahlmöglichkeiten, die Leute immer größere Probleme haben, sich für ein Produkt zu entscheiden, weil es immer komplexer wird die Vor- und Nachteile abzuwägen. Also mal angenommen, die Leute haben kein Fachwissen dazu.

    Ist doch genauso mit der Anzahl an verfügbaren Android Telefonen - selbst vom gleichen Hersteller. Da kommt einem wirklich das Gefühl auf, dass es von 3" bis 12" in 0.1" Schritten jede Display-Größe zu kaufen gibt. Und das am besten noch von 3 oder 4 unterschiedlichen Herstellern. Wie soll da der 0815 Nutzer wissen, was das Beste für ihn ist. Entweder er entscheidet sich dann für ein Gerät und vertraut auf sein Bauchgefühl, lässt sich eines empfehlen und vertraut auf das Wissen des Empehlenden oder aber er greift schlicht zum iPhone/iPad oder zu einem der Nokia Lumias, weil dort die Auswahl derart begrentzt ist, dass es selbst dem 0815 Nutzer leicht fällt, zu entscheiden, welches Gerät ihm am besten Gefällt.

    Und nochmal. Ich denke nicht, dass große Auswahl schlecht ist. Im Gegenteil.

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