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  5. › Windows XP ade: Linux ist nicht nur…

Es gibt imho kein Argument gegen Linux

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  1. Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Spitfire777 08.04.14 - 20:47

    Es moegen vielleicht nicht alle Programme drauf laufen, wobei man mittlerweile schon nach Software suchen muss, die es nicht fuer Linux gibt bzw. es keine Linux-Alternative gibt. Welche Programme es gibt und welche nicht, ist aber an dieser Stelle eine andere Diskussion.

    Mein eigentlicher Punkt ist: Es gibt kein valides Argument, Windows XP auf einer alten Kiste weiterlaufen zu lassen. Punkt. Alles andere ist naiv und dumm.

    Die Konsequenz von Microsoft proklamiert: Auf Windows 8.1 umsteigen. Kann man gerne machen, nur laeuft Windows 8.1 oder Windows 7 auf einem Pentium 4 Rechner mehr schlecht als recht.

    Die implizit proklamierte Konsequenz von Microsoft: Die alte Hardware wegwerfen und sich einen Windows 8.1-PC kaufen. Und das geht mir gehoerig auf den Sack! Es gibt genug Leute, auch in Deutschland, die sich keinen Computer leisten koennen und die sich ueber einen Computer freuen wuerden. Und Ubuntu ist definitiv keinen Armen-OS. Es ist sehr maechtig - auch fuer nicht Computer-affine User.

    Man kann ja immer ueberall meckern, welche Grafikkarte mit Ubuntu Probleme macht und was nicht.

    Fakt ist: Die Mehrzahl alter Hardware laeuft wunderbar mit Ubuntu ohne zusaetzliche Treiberinstallation. Und natuerlich gibt es nicht wenige Ausnahmen, wo man manchmal was nachfrickeln muss. Dem widerspreche ich nicht. Aber anstatt drueber zu meckern, ist man eingeladen, eine Live-CD herunter zu laden und Ubuntu von der CD zu testen, ob alles klappt. Wenn es zu langsam ist, kann man eine Ubuntu-Distribution waehlen, die weniger Ressourcen braucht. Schliesslich gibt es hier die Auswahl, die zumindest im Ubuntu-Oekosystem wunderbar untereinander kompatibel ist. Willkommen in der Linux-Welt.

    Wenn Ubuntu wirklich nicht laufen sollte - und das kann durchaus mal vorkommen - dann kann man immer noch ueber eine Entsorgung nachdenken. Aber ich wuerde keinem Menschen, der einen Computer vielleicht sehr gut gebrauchen kann, kein outdated Windows XP geben. Auch aermere Menschen haben ein "digitales Grundrecht" auf aktuelle Software.

    Beispiel von mir: Meine Eltern (60) haben zuhause noch einen Pentium 4 Rechner stehen, welchen ich wegen dem Support-Ende auf Ubuntu 12.04 migriert habe.
    Natuerlich war eine kleine Einfuehrung noetig. Etwa, wo die Programme sind, wo ein Programm installiert wird. Die Einfuehrung hat 2 Stunden gebraucht und dann liefs. Meine Eltern nutzen hauptsaechlich LibreOffice, Google Chrome und Skype. Die beiden letzteren Programme haben sie selbst nachinstalliert. Eine Kommandozeile haben sie nie anfassen muessen - und ich auch nicht.

    Natuerlich gibt es Gegenbeispiele. Mein Appell ist einfach nur: Mut fassen, ausprobieren, dann bitte erst meckern - oder etwas sinnvolles beitragen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.04.14 20:49 durch Spitfire777.

  2. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Keksmonster226 08.04.14 - 20:59

    Doch. Gibt es.


    Videospiele :3

    Und wer arbeitet bitte heute freiwillig noch mit einem P4?

    Ansonsten guter Beitrag, der deine Meinung gut unterstreicht.

  3. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: AmpMan 08.04.14 - 21:12

    Also erstmal ist ein Pentium 4 kein Prozessor sondern eine Heizung. Den durch einen gebrauchten Core2Duo zu ersetzen armotisiert sich in 12 Monaten.

    Gerade Ubuntu ist für nicht Computer affine Nutzer ungeeignet, es sei denn der Nutzer hat nen Linux Spezi im Bekanntenkreis. Ubuntu ist sicher einfach zu bedienen, aber wehe man will etwas installieren, ne Kleinigkeit an der Hardware ändern oder muss aus anderen Gründen etwas an der Konfiguration ändern.
    Da ist OpenSuse deutlich einsteigerfreundlicher. Bei Linux muss man aber distributionsunabhängig fast immer rumfrickeln bis es läuft.

    Es macht absolut null Sinn einen Pentium 4 laufen zu lassen. Da waren die späten Pentium 3 besser, schneller und haben nicht mal 50% des Energieverbrauchs.

  4. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: coass 08.04.14 - 21:22

    Spitfire777 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es moegen vielleicht nicht alle Programme drauf laufen, wobei man
    > mittlerweile schon nach Software suchen muss, die es nicht fuer Linux gibt
    > bzw. es keine Linux-Alternative gibt. Welche Programme es gibt und welche
    > nicht, ist aber an dieser Stelle eine andere Diskussion.
    >
    > Mein eigentlicher Punkt ist: Es gibt kein valides Argument, Windows XP auf
    > einer alten Kiste weiterlaufen zu lassen. Punkt. Alles andere ist naiv und
    > dumm.

    Auf jeden Fall. Windows XP gehört jetzt so langsam wirklich ausgemustert. Hat lange, lange Zeit einen wirklich guten Dienst gemacht.

    > Die Konsequenz von Microsoft proklamiert: Auf Windows 8.1 umsteigen. Kann
    > man gerne machen, nur laeuft Windows 8.1 oder Windows 7 auf einem Pentium 4
    > Rechner mehr schlecht als recht.

    Da muss ich widersprechen. Ab 2 GB RAM läuft Windows 7 und GERADE Windows 8 wirklich noch gut. Schon mehrfach getestet. Wollte es am Anfang auch nicht wirklich wahr haben. Mit weniger RAM mag das Ganze anders ausschauen. Aber ich denke, einem aktuellen und umfangreichen Linux sollte man vielleicht auch nicht gerade so viel weniger zur Verfügung stellen.

    > Die implizit proklamierte Konsequenz von Microsoft: Die alte Hardware
    > wegwerfen und sich einen Windows 8.1-PC kaufen. Und das geht mir gehoerig
    > auf den Sack! Es gibt genug Leute, auch in Deutschland, die sich keinen
    > Computer leisten koennen und die sich ueber einen Computer freuen wuerden.
    > Und Ubuntu ist definitiv keinen Armen-OS. Es ist sehr maechtig - auch fuer
    > nicht Computer-affine User.

    Sicher ist die suggerierte Vorgehensweise, den alten PC auszumustern und sich auf jeden Fall einen neuen zu kaufen, nicht zwingend richtig. Ob man das Microsoft vorwerfen kann - keine Ahnung. Die wollen auch nur ihre Produkte verkaufen. ;-)

    > Man kann ja immer ueberall meckern, welche Grafikkarte mit Ubuntu Probleme
    > macht und was nicht.

    Sicher. Aber bei Windows gibt es ja genauso (gerade bei 7 und 8 in jeweils 64bit Ausführung) genug Treiberprobleme mit eher angestaubten Geräten.

    > Fakt ist: Die Mehrzahl alter Hardware laeuft wunderbar mit Ubuntu ohne
    > zusaetzliche Treiberinstallation. Und natuerlich gibt es nicht wenige
    > Ausnahmen, wo man manchmal was nachfrickeln muss. Dem widerspreche ich
    > nicht. Aber anstatt drueber zu meckern, ist man eingeladen, eine Live-CD
    > herunter zu laden und Ubuntu von der CD zu testen, ob alles klappt. Wenn es
    > zu langsam ist, kann man eine Ubuntu-Distribution waehlen, die weniger
    > Ressourcen braucht. Schliesslich gibt es hier die Auswahl, die zumindest im
    > Ubuntu-Oekosystem wunderbar untereinander kompatibel ist. Willkommen in der
    > Linux-Welt.
    >
    > Wenn Ubuntu wirklich nicht laufen sollte - und das kann durchaus mal
    > vorkommen - dann kann man immer noch ueber eine Entsorgung nachdenken. Aber
    > ich wuerde keinem Menschen, der einen Computer vielleicht sehr gut
    > gebrauchen kann, kein outdated Windows XP geben. Auch aermere Menschen
    > haben ein "digitales Grundrecht" auf aktuelle Software.
    >
    > Beispiel von mir: Meine Eltern (60) haben zuhause noch einen Pentium 4
    > Rechner stehen, welchen ich wegen dem Support-Ende auf Ubuntu 12.04
    > migriert habe.
    > Natuerlich war eine kleine Einfuehrung noetig. Etwa, wo die Programme sind,
    > wo ein Programm installiert wird. Die Einfuehrung hat 2 Stunden gebraucht
    > und dann liefs. Meine Eltern nutzen hauptsaechlich LibreOffice, Google
    > Chrome und Skype. Die beiden letzteren Programme haben sie selbst
    > nachinstalliert. Eine Kommandozeile haben sie nie anfassen muessen - und
    > ich auch nicht.

    Auf jeden Fall! Ich denke zu viele denken immer noch, dass Linux = Kommandozeile ist. Selbst bei nem eher weniger 0815-User Linux wie openSuse braucht man eigentlich keine Kommandozeile mehr, wenn man wirklich nicht will.
    Ich denke Ubuntu geht da noch weiter und ist noch "einfacher" zu bedienen.

    >
    > Natuerlich gibt es Gegenbeispiele. Mein Appell ist einfach nur: Mut fassen,
    > ausprobieren, dann bitte erst meckern - oder etwas sinnvolles beitragen.

  5. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: blackout23 08.04.14 - 21:44

    Ich finds immer wieder amüsant, wieviel Leute auf Golem sich persönlich angegriffen fühlen wenn ein Artikel über Linux geschrieben wird. :D

    Sind wohl die "IT-Profis", die eh nur Knöpfe drücken können und 15 Jahre ausschliesslich an der Redmond Titte genuckelt haben.

  6. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Spitfire777 08.04.14 - 22:42

    AmpMan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also erstmal ist ein Pentium 4 kein Prozessor sondern eine Heizung. Den
    > durch einen gebrauchten Core2Duo zu ersetzen armotisiert sich in 12
    > Monaten.
    >
    > ...
    >
    > Es macht absolut null Sinn einen Pentium 4 laufen zu lassen. Da waren die
    > späten Pentium 3 besser, schneller und haben nicht mal 50% des
    > Energieverbrauchs.
    >
    Deiner Meinung nach muss ich jetzt meinen Eltern einen Vorwurf machen, dass sie vor 10 Jahren einen Pentium 4 Rechner gekauft haben?!

  7. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Spitfire777 08.04.14 - 22:45

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spitfire777 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Konsequenz von Microsoft proklamiert: Auf Windows 8.1 umsteigen.
    > Kann
    > > man gerne machen, nur laeuft Windows 8.1 oder Windows 7 auf einem Pentium
    > 4
    > > Rechner mehr schlecht als recht.
    >
    > Da muss ich widersprechen. Ab 2 GB RAM läuft Windows 7 und GERADE Windows 8
    > wirklich noch gut. Schon mehrfach getestet. Wollte es am Anfang auch nicht
    > wirklich wahr haben. Mit weniger RAM mag das Ganze anders ausschauen. Aber
    > ich denke, einem aktuellen und umfangreichen Linux sollte man vielleicht
    > auch nicht gerade so viel weniger zur Verfügung stellen.
    >
    Pentium 4, 512mb RAM
    >
    > > Die implizit proklamierte Konsequenz von Microsoft: Die alte Hardware
    > > wegwerfen und sich einen Windows 8.1-PC kaufen. Und das geht mir
    > gehoerig
    > > auf den Sack! Es gibt genug Leute, auch in Deutschland, die sich keinen
    > > Computer leisten koennen und die sich ueber einen Computer freuen
    > wuerden.
    > > Und Ubuntu ist definitiv keinen Armen-OS. Es ist sehr maechtig - auch
    > fuer
    > > nicht Computer-affine User.
    >
    > Sicher ist die suggerierte Vorgehensweise, den alten PC auszumustern und
    > sich auf jeden Fall einen neuen zu kaufen, nicht zwingend richtig. Ob man
    > das Microsoft vorwerfen kann - keine Ahnung. Die wollen auch nur ihre
    > Produkte verkaufen. ;-)
    >
    Nein, kann man nicht. Trotzdem ist die Vorgehensweise falsch.

  8. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: DY 09.04.14 - 08:11

    blackout23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finds immer wieder amüsant, wieviel Leute auf Golem sich persönlich
    > angegriffen fühlen wenn ein Artikel über Linux geschrieben wird. :D
    >
    > Sind wohl die "IT-Profis", die eh nur Knöpfe drücken können und 15 Jahre
    > ausschliesslich an der Redmond Titte genuckelt haben.

    Wieso nuckeln? In Foren tummeln sich doch mittlerweile bezahlte Marketing Leute.

  9. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: coass 09.04.14 - 08:13

    Spitfire777 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > coass schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spitfire777 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Konsequenz von Microsoft proklamiert: Auf Windows 8.1 umsteigen.
    > > Kann
    > > > man gerne machen, nur laeuft Windows 8.1 oder Windows 7 auf einem
    > Pentium
    > > 4
    > > > Rechner mehr schlecht als recht.
    > >
    > > Da muss ich widersprechen. Ab 2 GB RAM läuft Windows 7 und GERADE Windows
    > 8
    > > wirklich noch gut. Schon mehrfach getestet. Wollte es am Anfang auch
    > nicht
    > > wirklich wahr haben. Mit weniger RAM mag das Ganze anders ausschauen.
    > Aber
    > > ich denke, einem aktuellen und umfangreichen Linux sollte man vielleicht
    > > auch nicht gerade so viel weniger zur Verfügung stellen.
    > >
    > Pentium 4, 512mb RAM

    P4 ist nicht das Problem. Die 512 MB dann schon eher. Aber will man da wirklich ein DAU-Linux wie Ubuntu installieren? Mag ja sein, dass das OS da gut läuft. Aber sobald man dann eine Office-Suite und nen Browser mit 5 Tabs offen hat, ist doch alles vorbei, oder nicht?!
    > >
    > > > Die implizit proklamierte Konsequenz von Microsoft: Die alte Hardware
    > > > wegwerfen und sich einen Windows 8.1-PC kaufen. Und das geht mir
    > > gehoerig
    > > > auf den Sack! Es gibt genug Leute, auch in Deutschland, die sich
    > keinen
    > > > Computer leisten koennen und die sich ueber einen Computer freuen
    > > wuerden.
    > > > Und Ubuntu ist definitiv keinen Armen-OS. Es ist sehr maechtig - auch
    > > fuer
    > > > nicht Computer-affine User.
    > >
    > > Sicher ist die suggerierte Vorgehensweise, den alten PC auszumustern und
    > > sich auf jeden Fall einen neuen zu kaufen, nicht zwingend richtig. Ob
    > man
    > > das Microsoft vorwerfen kann - keine Ahnung. Die wollen auch nur ihre
    > > Produkte verkaufen. ;-)
    > >
    > Nein, kann man nicht. Trotzdem ist die Vorgehensweise falsch.

  10. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 10:18

    blackout23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind wohl die "IT-Profis", die eh nur Knöpfe drücken können und 15 Jahre
    > ausschliesslich an der Redmond Titte genuckelt haben.

    In Webforen wirst Du kaum Leute finden, die 15 Jahre echte PC-Erfahrung nachweisen können.

  11. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Oplity 09.04.14 - 12:08

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blackout23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > In Webforen wirst Du kaum Leute finden, die 15 Jahre echte PC-Erfahrung
    > nachweisen können.
    Na, ich weiß nicht?! Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Wenn ich da mal mal !bescheiden! anmerken darf: Seit mittlerweile 29 Jahren haben Kollegen und Kunden meine berufliche und private Affinität dazu und meine echte Bewunderung zu Personen wie K. Zuse ertragen müssen. °°^^

  12. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: TmoWizard 10.04.14 - 07:13

    jtsn schrieb:
    >
    > In Webforen wirst Du kaum Leute finden, die 15 Jahre echte PC-Erfahrung
    > nachweisen können.

    Du hast mich gerufen? Du meinst doch so Typen wie mich, die vor langer Zeit auf dem 800 XL eine Textverarbeitung inklusive Druckertreiber mit Turbo BASIC selbst geschrieben hat?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Turbo-BASIC_XL

    Der noch richtig mit autoexec.bat und config.sys noch das letzte Quentchen an Speicher für z. B. Bioforge heraus geholt hat.

    So jemanden, der einem alten 486 gleich 3 ATA Festplatten, zwei SCSI Festplatten und dank Soundblaster 16 ASP MultiCD auch noch 2 CD-Laufwerke dazu reinwürgt?

    Einen, der MiNT an seinen TT030 selbst angepaßt und kompiliert hat, damit MultiTOS etwas flüßiger läuft?

    http://de.wikipedia.org/wiki/MiNT

    Tja, dann hast du ihn hiermit gefunden! Beinahe 30 Jahre mit und am "PC" (ja, da zählen eigentlich der 800 XL oder der C64 auch dazu!):

    http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Computer

    Das ist eine lange Zeit, da lernt man auch für Linux genug, falls mal was schief geht. ;-)

    Mike, TmoWizard

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  13. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: bstea 10.04.14 - 11:38

    Machen wir alle. Unverantwortlich diesen Toaster noch am Leben zu lassen. Die Performanz kann's nicht sein, warum das noch betrieben wird. Und wenn das Teil jeden Tag läuft, ich hab neulich für 60¤(inkl. Versand) ein Netbook bekommen. Das Teil dürfte mehr Leistung haben als diese Gurke und durch die niedrigerer Energiekosten hast du dann auch den Mehrwert nach ein paar Jahren wieder rein.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  14. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: TuX12 10.04.14 - 14:47

    Selbst getestet: Mit 256MB kann man mit Openbox der LXDE an's Ziel kommen. Ab 512MB darf's dann schon ein XFCE sein, ab 1GB kann man auf Gnome2/Mate gut arbeiten. Der Prozessor spielt in den Fällen keine große Rolle, eine kleine, günstge 16GB CF/SD-Karte als Bootmedium statt der trägen Festplatte bringt mehr,als ein paar MB RAM zusätzlich reinzuproppen. Selbst ein schwacher Raspberry Pi mit seinen 512MB könnte rein von der Rechenleistung einen antiken PC ersetzen, wären da nicht die Schwächen bei der Anbindung der Peripherie. Soll der PC ersetzt werden und die Performance eines P4 reichen, kann ich sehr zu einem dieser ARM-Entwicklerboards mit Dual- oder Quadcore raten. Für <100¤ bekommt man da schon desktoptaugliche Leistung bei richtig wenig Sromverbrauch. Rein subjektiv steckt z.B. der 90$(inkl. Versand) teure odroid U3 leistungstechnisch jeden P4 in die Tasche und das bei nur 5W Stromverbrauch. Als Ersatz für ne alte Office- und Internetkiste bei den Eltern ist die keine Platin fast schon zu schnell.

  15. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: twothe 10.04.14 - 15:21

    jtsn schrieb:
    > In Webforen wirst Du kaum Leute finden, die 15 Jahre echte PC-Erfahrung
    > nachweisen können.

    Hi, ich hab mein erstes Programm auf einem C64 geschrieben, später sind wir dann auf einen XT mit 2(!) Diskettenlaufwerke umgestiegen.

    Zum Thema: Wir haben meinem Vater damals als die Netbooks kamen einen Nettop mit ION und Atom-Prozessor geschenkt, der seine alte Standheizung ersetzen sollte. Das hat sich rein vom Stromverbrauch trotz der 320¤ Anschaffungskosten nach nicht ganz einem Jahr gerechnet, denn ~20W - 40W gegen 200W - 400W ist einfach mal Faktor 10.

    Ich weiß, nicht jeder schwimmt im Geld, aber einen neuen Arbeits-PC zu kaufen kostet heutzutage ca. 200-400¤, je nachdem was man sich da so vorstellt. Das hat man dank Stromverbrauch schnell wieder drin, und ist auch für Geringverdiener realistisch machbar.

  16. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: TmoWizard 11.04.14 - 09:23

    AmpMan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also erstmal ist ein Pentium 4 kein Prozessor sondern eine Heizung. Den
    > durch einen gebrauchten Core2Duo zu ersetzen armotisiert sich in 12
    > Monaten.

    [_] Du sein Posting ganz gelesen?

    Er hat da was von armen Leuten geschrieben, also z. B. welche mit Hart IV oder einer minimalen Rente. Da kenne ich einige, da ist nichts mit neuen oder auch gebrauchtem Computer, die brauchen ihr Geld zum Leben!

    > Gerade Ubuntu ist für nicht Computer affine Nutzer ungeeignet, es sei denn
    > der Nutzer hat nen Linux Spezi im Bekanntenkreis. Ubuntu ist sicher einfach
    > zu bedienen, aber wehe man will etwas installieren, ne Kleinigkeit an der
    > Hardware ändern oder muss aus anderen Gründen etwas an der Konfiguration
    > ändern.
    > Da ist OpenSuse deutlich einsteigerfreundlicher. Bei Linux muss man aber
    > distributionsunabhängig fast immer rumfrickeln bis es läuft.

    [_] Du hast noch nie ein *buntu verwendet!

    Suse in jeglicher Form ist vieles, aber von anwenderfreundlich wohl weiter weg wie ein Stein von gasförmig. Ich bin ja nun doch schon ein paar Jährchen bei Linux, aber Suse würde ich nicht einmal mehr zum Testen in einer VM verwenden!

    > Es macht absolut null Sinn einen Pentium 4 laufen zu lassen. Da waren die
    > späten Pentium 3 besser, schneller und haben nicht mal 50% des
    > Energieverbrauchs.

    Ähm... was? Ja klar, und der P1 war dann die absolute Rennsemmel! Die ersten P4 hatten Schwierigkeiten, aber die Nachfolger ab Mitte 2001 und später versägten den P3 klar.

    Was du meinst ist eventuell, daß der P4 eingestellt wurde und der P3 als Pentium M und später dann als Intel Core bzw. Intel Core 2 weiter lebten.

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  17. Re: Es gibt imho kein Argument gegen Linux

    Autor: Koto 12.04.14 - 14:03

    Aber sicher gibt es Argumente gegen Linux.

    Viele Standard Programme gibt es für Linux simpel nicht. Es gibt Alternativen aber die sind oft auch nicht wirklich genauso gut. Nicht umsonst gibt es Wine um Windows Programme laufen zu lassen.

    Oder nimm den Bereich Videobearbeitung und Encoding. Da gibt es lange nicht den Umfang von Windows.

    Spiele ebenfalls.

    Nun kann man mit Henne Ei Problem kommen. Aber das Problem bleibt egal, wem man die Schuld nun zuschieben mag.

    Dann gibt es Probleme dann wird es eben sehr kompliziert.
    Hier wird immer gesagt es läuft. Es gibt auch genug Gegenbeispiele.

    Meine Linux Erfahrung.
    Erste CD startet nicht. Kryptische Fehlermeldung.
    Zweite CD installiert. Keine Netzwertreiber. Kein 2 Pc um Treiber zu finden.
    Dritte CD nahm das Passwort nicht an das Ich vergeben habe.
    Vierte CD startet nicht. Kryptische Fehlermeldung.
    Fünfte CD die lief soweit.

    Dann wollte ich die Hz meines Monitor höher stellen. Ging nicht. Anleitung im Netz maßlos kompliziert. Frickelware eben.

    Ich möchte nicht wissen, wie viele beim Linux Test schon bei der ersten CD aufgehört hätten.
    Mit CD meine ich natürlich Distribution. Also Linux Varianten.

    Sicher kann das einem auch mit Win passieren. Ich kenne auch jemanden da bleibt die Win 7 Installation einfach so stehen.

    Aber es ist da einfacher zu beheben. Und passiert eben seltener. Außerdem hat man eben nicht immer einen der wenigen Linux Experten im Bekanntenkreis.

    Selbst wenn man nun zum kleinen PC laden um die Ecke geht. Trifft man da nicht unbedingt, einen Linux Fachmann.

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