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Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

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  1. Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Acid 303 09.04.14 - 08:51

    Ich selbst bin vor 1,5 Jahren auf Linux umgestiegen, habe paar Distros probiert bin aber immer bei Ubuntu hängen geblieben. Auch meine Frau, die mit Win8 nichts anfangen konnte, arbeitet seit einem Jahr mit ihrem Notebook auf Ubuntu.

    Meiner Meinung nach kann jeder mit einer einfachen Linux Distro umgehen, sofern das System von jemandem aufgesetzt wird, der sich auskennt.

    Es kann schon bei der Installation, bzw. auch später noch zu Problemen kommen, die unter Umständen auch recht tricky sein können, weil event. Kernelbugs in Verbindung mit bestimmter Hardware auftreten.

    Hier ein Beispiel mit dem Notebook meiner Frau.
    http://forum.ubuntuusers.de/topic/error-hangcheck-timer-elapsed-gpu-hung-sony-va/

    Und das hier ist meine erste Problemerfahrung im Linux Bereich mit meinem Netbook.
    http://forum.ubuntuusers.de/topic/ubuntu-verhaengt-beim-booten-asus-r252b-nomode/

    Also auch wenn die Hardwareerkennung unter Linux verdammt gut ist, kann es trotzdem Probleme geben (gerade mit ganz neuer Hardware). Aber ich hatte unter Windows genauso meine Problemchen und genauso hatte ich nach der Installation (und hier ist von XP die Rede) jeweils einen Mehraufwand mit Treibernachinstallation, usw.. Wenn eine Linux Distro auf einem Gerät aber sauber aufgesetzt ist (bei älteren Geräten mit einer hohen Chance ohne Mehraufwand), dann wird es ein normaler Anwender (für den die Shell ein Fremdwort ist) niemals crashen können und es wird immer so schnell sein wie vom ersten Tag. Das ganze ohne Viren und Würmer. Das konnte ich von WinXP nicht behaupten.


    Folgende Vorraussetzungen sollten aber erfüllt sein, um sich für eine Linux-Distro zu entscheiden:
    =============================================================
    - Es ist bekannt, dass PC-Spiele (da meist für Windows) nicht ohne weiteres lauffähig sind (es gibt aber eine große Auswahl an Spielen --> zB. über den Steam Client).
    - Ich habe kein Programm, dass ich unbedingt benötige, aber nur unter Windows lauffähig ist (könnte in Linux mit Wine funktionieren, aber halt nicht granantiert und sonst kann nur eine virtuelle Maschine mit Windows unter Linux aufgesetzt werden, was ja nichts bringt).
    - Ich finde für jedes gängige Windows Programm eine Alternative, das den gleichen Zweck erfüllt und bin auch bereit, mich an eine andere Oberfläche (zB. Libre Office) zu gewöhnen (Webtipp für Alternativen = www.alternativeto.net).

  2. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 10:16

    Acid 303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich selbst bin vor 1,5 Jahren auf Linux umgestiegen,

    Dann kennst du Linux noch gar nicht. Vor allem, was mit Deinen Daten passiert, wenn die Entwickler nach drei Jahren wieder alles umschmeißen und von vorn anfangen. :-)

    > Meiner Meinung nach kann jeder mit einer einfachen Linux Distro umgehen,

    Klar, die Oberfläche wird ja auch extra für Zurückgebliebene beim US-Militär entwickelt. Nur Produktivbetrieb ist halt schwierig so ganz ohne Apps, selbst Android ist besser versorgt.

    > Es kann schon bei der Installation, bzw. auch später noch zu Problemen
    > kommen, die unter Umständen auch recht tricky sein können, weil event.
    > Kernelbugs in Verbindung mit bestimmter Hardware auftreten.

    Richtig. Linux auf dem PC isntallieren ist Blödsinn. Man kauft sich ein Gerät mit vorinstalliertem Android und alles funktioniert perfekt.

    > Also auch wenn die Hardwareerkennung unter Linux verdammt gut ist, kann es
    > trotzdem Probleme geben (gerade mit ganz neuer Hardware). Aber ich hatte
    > unter Windows genauso meine Problemchen und genauso hatte ich nach der
    > Installation (und hier ist von XP die Rede) jeweils einen Mehraufwand mit
    > Treibernachinstallation, usw..

    Keine Frage, wenn man Linux 2014 mit Uralt-Windows 2001 vergleicht, kommt man zu entsprechenden Ergebnissen. Ich würde aber eher Windows 2009 probieren. Und gegen OS X sieht ein Linux-Desktop eh kein Land mehr.

    > Wenn eine Linux Distro auf einem Gerät aber
    > sauber aufgesetzt ist (bei älteren Geräten mit einer hohen Chance ohne
    > Mehraufwand), dann wird es ein normaler Anwender (für den die Shell ein
    > Fremdwort ist) niemals crashen können

    Korrekt, crashen wird es erst beim Zwangsupdate auf die nächste Version. Aber davon bekommt man als Linux-Newbie mit 18 Monaten noch nichts mit.

  3. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Acid 303 09.04.14 - 11:03

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann kennst du Linux noch gar nicht.
    Das würde ich so nicht sagen. Ich bin definitiv kein Linux Profi, aber schon ein recht guter Anwender, der sich nicht vor der Shell scheut und Packete auch nicht über das Software-Center installiert (selten).

    Aber folgende Aussagen von dir sagen mir, dass du dich scheinbar generell nicht so gut auskennen kannst.
    > Klar, die Oberfläche wird ja auch extra für Zurückgebliebene beim
    > US-Militär entwickelt.
    Nur weil mit Lightweight Portable Security (LPS) eine eigene Distro für das US-Militär entwickelt wurde, kann man das doch nicht verallgemeinern.
    > Richtig. Linux auf dem PC isntallieren ist Blödsinn. Man kauft sich ein
    > Gerät mit vorinstalliertem Android und alles funktioniert perfekt.
    Hast du Android schon mal auf einem PC installiert? Eher nicht, oder. Android ist für Tablets. Hast du gewusst, dass die meisten Tablets auf der Welt mit Linux arbeiten. Warum? Weil es der Unterbau von Android ist.

    > Keine Frage, wenn man Linux 2014 mit Uralt-Windows 2001 vergleicht, kommt
    > man zu entsprechenden Ergebnissen. Ich würde aber eher Windows 2009 probieren.
    Windows 2009?? Was soll das sein? Was für ein OS für den Desktop Bereich soll das sein?

    > Aber davon bekommt man als Linux-Newbie mit 18 Monaten noch nichts mit.
    Ich habe bislang jede Ubuntu Version von 12.04 - 13.10 auf drei Rechnnern über Neuinstallationen und Updates am Laufen gehabt. Auf einem davon verwende ich parallel auch den Lubuntu (LXDE) und Xubuntu (Xfce) Desktop.
    Auf meinem Testrechner habe ich Erfahrung mit "Linux Mint", "Knoppix", "Point Linux" und "DouDouLinux" (speziell für Kids) gesammelt.

    Also wie gesagt, ich bin bestimmt kein Profi, aber weit entfernt von Newbie.
    Aber deinen Wissensstand würde ich definitiv auch mal überdenken. Das meine ich nicht böse.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 11:06 durch Acid 303.

  4. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 11:14

    Acid 303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber folgende Aussagen von dir sagen mir, dass du dich scheinbar generell
    > nicht so gut auskennen kannst.

    Dunning-Kruger? ;-)

    > > Klar, die Oberfläche wird ja auch extra für Zurückgebliebene beim
    > > US-Militär entwickelt.
    > Nur weil mit Lightweight Portable Security (LPS) eine eigene Distro für das
    > US-Militär entwickelt wurde, kann man das doch nicht verallgemeinern.

    Red Hat ist der Linux/GNOME Hauptentwickler und die entwickeln hauptsächlich für US-Gov-Agencies.

    > > Richtig. Linux auf dem PC isntallieren ist Blödsinn. Man kauft sich ein
    > > Gerät mit vorinstalliertem Android und alles funktioniert perfekt.
    > Hast du Android schon mal auf einem PC installiert?

    Ja, habe ich auch.

    > Android ist für Tablets.

    Falsch. Android ist für Computer, mit großen (Fernseher) und kleinen Bildschirm (Smartphone), mit Tastatur, Maus, Touchscreen oder Fernbedienung.

    Du scheinst ziemlich wenig über Android zu wissen.

    > Hast du gewusst, dass die meisten Tablets auf der Welt mit Linux arbeiten.

    War die Frage ernst gemeint?

    > > Aber davon bekommt man als Linux-Newbie mit 18 Monaten noch nichts mit.
    > Ich habe bislang jede Ubuntu Version von 12.04 - 13.10 auf drei Rechnnern
    > über Neuinstallationen und Updates am Laufen gehabt.

    Und das qualifiziert dich jetzt zum Linux-Experten, verstehe.

    > Also wie gesagt, ich bin bestimmt kein Profi, aber weit entfernt von
    > Newbie.

    Sorry, für jemanden mit fast 20 Jahren Linux-Expertise bist du "Newbie". Meld dich in fünf Jahren wieder, dann darfst du dich "fortgeschritten" nennen.

  5. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: non_sense 09.04.14 - 11:19

    Acid 303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du Android schon mal auf einem PC installiert? Eher nicht, oder.
    > Android ist für Tablets. Hast du gewusst, dass die meisten Tablets auf der
    > Welt mit Linux arbeiten. Warum? Weil es der Unterbau von Android ist.
    Nein. Ursprünglich war Android für Digitalkameras gedacht ;)
    Aufgrund der hohen Flexibilität durch die Apps kann man Android quasi überall benutzen. Die Telefonie ist ja auch kein essentieller Bestandteil von Android, sondern auch nur eine App. ;)

    Viele All-In-One-PCs oder Notebooks haben Android installiert und ich sehe auch kein Grund, warum das nun schlecht sein muss. Diese Geräte haben dann ein Touchscreen und es lässt sich dann wie ein übergrößes Tablet bedienen ;)

    Und ja, auf meinem PC läuft eine Android 4.2 VM zu Testzwecken.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 11:22 durch non_sense.

  6. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Acid 303 09.04.14 - 11:33

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aufgrund der hohen Flexibilität durch die Apps kann man Android quasi
    > überall benutzen.

    Trotzdem ist Android im Normalfall auf Smartphones und Tablets zu finden.

    Und wenn es auf allen möglichen anderen Devices installiert werden kann, dann ist es nicht der Flixibilität der Apps zu verdanken, sondern das Linux darunter werkelt.

  7. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 11:38

    Acid 303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn es auf allen möglichen anderen Devices installiert werden kann,
    > dann ist es nicht der Flixibilität der Apps zu verdanken, sondern das Linux
    > darunter werkelt.

    Die Flexibilität ist der Dalvik-Runtime zu verdanken. Der Linux-Kernel ist völlig austauschbar.

  8. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Acid 303 09.04.14 - 11:48

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Acid 303 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wenn es auf allen möglichen anderen Devices installiert werden kann,
    > > dann ist es nicht der Flixibilität der Apps zu verdanken, sondern das
    > Linux
    > > darunter werkelt.
    >
    > Die Flexibilität ist der Dalvik-Runtime zu verdanken. Der Linux-Kernel ist
    > völlig austauschbar.

    Die weite Verbreitung hat Windows "JAVA" zu verkanken. Windows ist völlig austauschbar.

    Merkst du was? Diese Meldung war genauso sinnfrei wie deine von gerade eben.

  9. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: non_sense 09.04.14 - 11:52

    Acid 303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn es auf allen möglichen anderen Devices installiert werden kann,
    > dann ist es nicht der Flixibilität der Apps zu verdanken, sondern das Linux
    > darunter werkelt.

    Welcher Kern nun da werkelt ist nun völlig unerheblich, da die Dalvik-VM die Arbeit bei Android übernimmt. Die Dalvik-VM kommuniziert mit dem Kern. Es kann also auch ein NT-Kernel oder weiß-der-Gott-was laufen.

    Android ist in dem Sinne Flexibel, dass man mit diesem System quasi alles machen kann. Die Soft-Tastatur kannst du auch durch eine gewöhnliche Hardware-Tastatur austauschen, und Maustreiber gibt es auch, nur lässt es sich mit der Maus nur sehr bescheiden bedienen.

    Nur weil man Android hauptsächlich auf Smartphones und Tablets findet, heißt es noch lange nicht, dass man es dafür nur benutzen kann. Android ist ein Betriebssystem, wie ich mir den Desktop von Morgen vorstelle: Einfach und Simpel.

  10. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 11:56

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil man Android hauptsächlich auf Smartphones und Tablets findet,
    > heißt es noch lange nicht, dass man es dafür nur benutzen kann. Android ist
    > ein Betriebssystem, wie ich mir den Desktop von Morgen vorstelle: Einfach
    > und Simpel.

    Die völlige Modularität ist eine der großen Stärken von Android. Bei GNU/Linux versuchen sie gerade alles in einen monolithischen Blob namens systemd zu stecken und sämtliche Desktops damit zu verheiraten. Kein Wunder, daß man bei AOSP nicht mal freiwillig udev nutzt.

  11. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: subjekt1 09.04.14 - 12:04

    > Red Hat ist der Linux/GNOME Hauptentwickler und die entwickeln
    > hauptsächlich für US-Gov-Agencies.

    >Klar, die Oberfläche wird ja auch extra für Zurückgebliebene beim US-Militär entwickelt. Nur Produktivbetrieb ist halt schwierig so ganz ohne Apps, selbst Android ist besser versorgt.

    Vllt. ist das nur Kleinkram ,würde aber gerne wissen ob es FÜR oder BEI US-Gov-Agencies entwicktelt wird?

  12. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Droids 09.04.14 - 12:04

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann kennst du Linux noch gar nicht. Vor allem, was mit Deinen Daten
    > passiert, wenn die Entwickler nach drei Jahren wieder alles umschmeißen und
    > von vorn anfangen. :-)

    Hm? Seit wann werfen die alle drei Jahre was um, außer vllt Änderungen am Desktop Environment?
    Und mit meinen Daten hat das auch nix zu tun, meine Daten bleiben auf der Festplatte auch wenn sich das OS verändert, und selbst wenn nicht sind sie natürlich gesichert.

    > Klar, die Oberfläche wird ja auch extra für Zurückgebliebene beim
    > US-Militär entwickelt. Nur Produktivbetrieb ist halt schwierig so ganz ohne
    > Apps, selbst Android ist besser versorgt.

    Das kannst du doch unmöglich so verallgemeinernd sagen. Es gibt zig Oberflächen für zig Distributionen, und alle sind anders. Die kann man sich so zurechtbasteln wie man will, wenn es dir out-of-the-box nicht fähig genug für Produktivbetrieb ist, und das kostet auch nicht mehr als ein paar Minuten.
    Und wo bitte ist hier mehr Produktivität wenn du Apps hast? Programme sind auch nur Apps, und du kannst genau so multitasken. Keine Ahnung was du in (Android-?)Apps besser siehst als in "Programmen" von Windows und Linux.

    > Richtig. Linux auf dem PC isntallieren ist Blödsinn. Man kauft sich ein
    > Gerät mit vorinstalliertem Android und alles funktioniert perfekt.

    Also da musste ich lachen. Es ist Blödsinn, Linux auf dem PC zu installieren? Wenn ich mir nen Rechner kaufe, schmeiße ich für gewöhnlich das vorinstallierte Windows runter, und spiel schnell ein Dualboot von Windows und Linux drauf, damit ich alles hab was ich brauch, sei es zum Zocken (Windows, Linux) oder zum Entwickeln (Linux), oder sonstwas
    Außerdem sehe ich auch hier nicht was man mit Android da besser machen könnte... Außer dass du imho weniger Freiheiten hast, selbst mit Root und evtl Custom-Android

    > Und gegen OS X sieht ein Linux-Desktop eh kein Land mehr.
    Auch das kannst du unmöglich ernsthaft behaupten... Linux Desktops kann man kann man sich mit 10 Minuten Aufwand so zurechtsetzen, dass es genau wie OS X aussieht, wenn man das gerne möchte.
    Keine Anfeindung, sondern eine ernste Frage: Kennst du die aktuellen Desktop Environments, z.B. Unity, XFCE, KDE, Gnome Shell, diverse Linux Mint, etc etc?

    > Korrekt, crashen wird es erst beim Zwangsupdate auf die nächste Version.
    > Aber davon bekommt man als Linux-Newbie mit 18 Monaten noch nichts mit.
    So ein Quatsch. Ich update meine Ubuntu Versionen dauernd, und natürlich auch bei jedem halbjährigen Versionsupdate. Da gabs noch nie Probleme. Auch Freunde mit anderem Ubuntu oder Arch Linux oder sonstwas haben kaum Probleme, wenn man ein bisschen am Ball bleibt zu dem Thema. Und selbst wenn, empfiehlt es sich sowieso immer und möglichst automatisiert Backups zu machen, und dann ist es auch kein Problem WENN mal was crasht.

    ... Ich will wirklich nicht flamen, und ich entschuldige mich wenn ich mich irre, aber dein Beitrag mit den vielen Verallgemeinerungen und dem Schlechtmachen von Nicht-Android liest sich so als ob du schlicht und einfach trollen willst

  13. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 12:12

    subjekt1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vllt. ist das nur Kleinkram ,würde aber gerne wissen ob es FÜR oder BEI
    > US-Gov-Agencies entwicktelt wird?

    Sowohl also auch. Red Hat ist praktisch Teil des militärisch-industriellen Komplexes und steuert nicht nur den meisten Code zu GNU/Linux bei, sondern bestimmt praktisch die Entwicklungsrichtung aller wichtigen Linux-Distributionen inkl. Debian und Ubuntu. Assange hat sich kürzlich dazu geäußert:

    http://igurublog.wordpress.com/2014/04/08/julian-assange-debian-is-owned-by-the-nsa/

    Wäre GNU/Linux Closed Source, würde man es praktisch als US-Regierungsprojekt einstufen, so wie die NASA-Raumfahrt.

  14. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: throgh 09.04.14 - 12:12

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, für jemanden mit fast 20 Jahren Linux-Expertise bist du "Newbie".
    > Meld dich in fünf Jahren wieder, dann darfst du dich "fortgeschritten"
    > nennen.

    Nettes Argument zum Einschüchtern gedacht. Und das soll den Teilnehmern hier konkret was sagen? Du bist schlichtweg DER Linux-Profi, korrekt? :-) Na dann!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  15. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.14 - 12:17

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jtsn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sorry, für jemanden mit fast 20 Jahren Linux-Expertise bist du "Newbie".
    > > Meld dich in fünf Jahren wieder, dann darfst du dich "fortgeschritten"
    > > nennen.
    >
    > Nettes Argument zum Einschüchtern gedacht.

    Das soll niemanden einschüchtern, es ist einfach eine Frage der Perspektive. Wer seit 20 Jahren Auto fährt, für den ist jemand in der Führerscheinprobezeit eben noch Fahranfänger. Auch wenn letztere ganz besonders von ihren Fähigkeiten überzeugt sind (und genau deswegen entsprechende Versicherungsprämien zahlen).

  16. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 12:18

    Das ist wie wenn Frauen sagen "bekomme du erstmal ein Kind, dann darfst du dich auch zu Erziehung äußern" nachdem der kleine Kevin das Sofa angezündet hat.

  17. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: throgh 09.04.14 - 12:21

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das soll niemanden einschüchtern, es ist einfach eine Frage der
    > Perspektive. Wer seit 20 Jahren Auto fährt, für den ist jemand in der
    > Führerscheinprobezeit eben noch Fahranfänger. Auch wenn letztere ganz
    > besonders von ihren Fähigkeiten überzeugt sind (und genau deswegen
    > entsprechende Versicherungsprämien zahlen).

    Du könntest dann aber auch statt dem steten Hinweis auf deine Erfahrung, die dir dann Niemand in Abrede stellen möchte, auch Hinweise geben. Einige Begrifflichkeiten kann ich ebenso ins Rennen bringen. Open-Source definiert sich nicht nur durch die Nutzung oder die Expertise. Wenn du erkannt hast, dass GNome derzeit nicht auf dem richtigen Weg ist ... hast du Hinweise weitergegeben, was deiner Meinung nach besser gemacht werden könnte? Davon ab: Auch wenn KDE Aero nachahmen mag ... soviel anders kann man diverse Ansätze ab einem gewissen Punkt nicht machen. Siehe zum Beispiel Unity als Aufsatz. Ich nutze es sehr gerne und bin mehr als zufrieden mit den Möglichkeiten und doch kopiert es Teile aus MacOS. Eine Oberfläche muss auch nicht "hübsch" sein sondern nur pragmatisch: "Form follows function" ist das Prinzip. Wenn du einen anderen Thread startest mit "Bin beim Umstieg von Linux zu Windows 7" kann ich dir nur sagen, dass du dort ebenso etliche Punkte finden wirst die keineswegs besser sind. Hier scheiden sich auch die Geister, aber letztendlich geht es um "Open-Source" als generelle Einstellung und die folgt dem Leitsatz: Teile Wissen und erhalte es dadurch aufrecht. Windows ist nicht perfekt, Linux ebenso nicht. Das dürfte Jedem klar sein, der sich mit den Systemen beschäftigt hat. Aber sie haben Beide Vorteile. Zumindest Windows bis Version 7. Windows 8 ist ein Punkt, der indiskutabel ist in meinen Augen. Ein System für ALLES kann und wird niemals funktionieren und der ewige Zwang zum Update ist bei Microsoft wie ein Schierlingskelch für die Kundschaft. Ein Linux-System kannst du auch selbst komplett auseinandernehmen und eigens zusammenbauen, weil es DIE Distribution gar nicht gibt.

    Nebenher finde ich es inzwischen einfach nur noch lächerlich. Wir befinden uns am Tage 2 nach Verfassen dieses Artikels und ich muss das Golem-Team loben für den wirklich guten Versuch. Dennoch lockt es immer wieder die gleiche Trolle hinter dem Ofen hervor, die nun wahlweise eine religiöse Diskussion daraus basteln wollen gem. "Windows vs. Linux" oder gleichsam für eine Seite Partei ergreifend Öl ins Feuer gießen. Lächerlich insofern, dass dann nicht einmal Versuche angestellt werden PRO und CONTRA aufzuwiegen und nur auf niedrigstem Niveau argumentiert wird oder die große Glaskugel hervorgeholt wird. WAYLAND zum Beispiel ist weit davon entfernt im produktiven Einsatz zu sein derzeit noch. Es kann relativ schnell gehen, muss es aber nicht. Und Niemand wird gezwungen das entsprechende Paket dann auf dem System zu installieren.

    Windows ist nicht schlecht (nicht Meines aufgrund der Politik von Microsoft), Linux ist nicht schlecht. Beide haben ihren Einsatz auf Server und Desktop. So und jetzt? Quatsch ist es zu behaupten dieses würde nicht gehen oder Jenes eben auch nicht. Für die meisten Probleme findet man auch unter Linux eine Lösung. Unter Windows gehen auch so manche Dinge nicht bis niemals und dort bekommt man auch dann keine Lösung außer irgendwelcher Tipps von selbsternannten Experten in Foren seltsamsten Ursprungs. Das ist kein adaptiver Lösungsweg sondern ebenso ein Schluck aus dem Schierlingskelch, wenn es ganz schlecht läuft. Linux hat hier eine riesige Community und für Vieles findet man eine Lösung oder einen Workaround, der sich dann sogar zu einem Vorteil ausweiten KANN ... nicht MUSS.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.14 12:34 durch throgh.

  18. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: taudorinon 09.04.14 - 12:23

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn letztere ganz
    > besonders von ihren Fähigkeiten überzeugt sind (und genau deswegen
    > entsprechende Versicherungsprämien zahlen).

    Manche fahren nur 20 Jahre unfallfrei weil sich die anderen Teilnehmer das vorausschauende Fahren zu herzen genommen haben ;-)

  19. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: LoopBack 09.04.14 - 12:29

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die völlige Modularität ist eine der großen Stärken von Android. Bei
    > GNU/Linux versuchen sie gerade alles in einen monolithischen Blob namens
    > systemd zu stecken und sämtliche Desktops damit zu verheiraten.

    Du wirfst hier Sachen in einen Topf die nichts miteinander zu tun haben. Die Flexibilität und Modularität für Apps in der dalvikvm hat mit systemd ja wohl gar nix zu tun. Du darfst gerne die dalvikvm mit einer klassischen Java Desktop VM vergleichen. Aber der Java VM ist es egal ob du systemd benutzt oder nicht.

    GNU/Linux und Android schließen sich übrigens nicht aus.

    > Kein Wunder, daß man bei AOSP nicht mal freiwillig udev nutzt.

    Das liegt vor eher daran, dass
    - Hardware in Smartphones sich selten ändert und man deshalb problemlos statisch arbeiten kann
    - Udev unter GPL steht

  20. Re: Ich bin Linux Anwender und trotzdem ........

    Autor: superdachs 09.04.14 - 12:44

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Acid 303 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber folgende Aussagen von dir sagen mir, dass du dich scheinbar
    > generell
    > > nicht so gut auskennen kannst.
    >
    > Dunning-Kruger? ;-)
    >
    > > > Klar, die Oberfläche wird ja auch extra für Zurückgebliebene beim
    > > > US-Militär entwickelt.
    > > Nur weil mit Lightweight Portable Security (LPS) eine eigene Distro für
    > das
    > > US-Militär entwickelt wurde, kann man das doch nicht verallgemeinern.
    >
    > Red Hat ist der Linux/GNOME Hauptentwickler und die entwickeln
    > hauptsächlich für US-Gov-Agencies.
    >
    > > > Richtig. Linux auf dem PC isntallieren ist Blödsinn. Man kauft sich
    > ein
    > > > Gerät mit vorinstalliertem Android und alles funktioniert perfekt.
    > > Hast du Android schon mal auf einem PC installiert?
    >
    > Ja, habe ich auch.
    >
    > > Android ist für Tablets.
    >
    > Falsch. Android ist für Computer, mit großen (Fernseher) und kleinen
    > Bildschirm (Smartphone), mit Tastatur, Maus, Touchscreen oder
    > Fernbedienung.
    >
    > Du scheinst ziemlich wenig über Android zu wissen.
    >
    > > Hast du gewusst, dass die meisten Tablets auf der Welt mit Linux
    > arbeiten.
    >
    > War die Frage ernst gemeint?
    >
    > > > Aber davon bekommt man als Linux-Newbie mit 18 Monaten noch nichts
    > mit.
    > > Ich habe bislang jede Ubuntu Version von 12.04 - 13.10 auf drei
    > Rechnnern
    > > über Neuinstallationen und Updates am Laufen gehabt.
    >
    > Und das qualifiziert dich jetzt zum Linux-Experten, verstehe.
    >
    > > Also wie gesagt, ich bin bestimmt kein Profi, aber weit entfernt von
    > > Newbie.
    >
    > Sorry, für jemanden mit fast 20 Jahren Linux-Expertise bist du "Newbie".
    > Meld dich in fünf Jahren wieder, dann darfst du dich "fortgeschritten"
    > nennen.


    Also für 20 jahre Linux scheinst du ja nich viel aufm Kasten zu haben... sehr lolige beiträge...

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Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

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