Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Windows XP ade: Linux ist nicht nur…

Linux ist kompliziert...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Linux ist kompliziert...

    Autor: hrothgaar 08.04.14 - 13:57

    oder zumindest sehr ungewohnt, alles funktioniert anders.

    Ich selbst hab opensuse auf einer Partition auf meinem Laptop.

    Bis heute
    - gab es kein Update das nicht irgendeinen Fehler verursachte,
    - ich irgendein Programm zum Installieren gebracht habe ohne Fehlermeldungen oder Meldungen dass das aus irgendwelchen Gründen nicht geht,
    - ich die "Software-Repository" bis heute nicht wirklich verstanden habe,
    - Suse sich keine Einstellungen merken kann,
    - Wlan Treiber schlechter funktionieren als unter Windows,
    - es keine Energieoptionen gibt was dazu führt,
    - dass Suse Energiehungrig ist, obwohl der Akku i.O. ist,
    - Netzwerkeinstellungen, die nicht über DHCP laufen sollen, echt kompliziert sind,
    - es Expertenwissen erforderlich ist, einen simplen VPN Zugang anzulegen,
    - oder VPN-Software zu installieren, geschweigen denn die erstmal zu finden!
    - etc etc....

    Ich finde Linux ist was für Bastler. Leute die jahrelang mit Windows "Glücklich" waren, fangen bei einem Linux-System wieder bei Null an. Ob man Lust oder überhaut die Zeit hat, sich damit auseinander zu setzten lasse ich mal offen.

    Wenn Linux ein bischen Benutzerfreundlicher wäre...man hätte viel viel mehr Möglichkeiten.

  2. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: Ekelpack 08.04.14 - 14:00

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder zumindest sehr ungewohnt, alles funktioniert anders.

    Ich wollte mir letztens Schuhe anziehen, aber die hatten Schnürsenkel!!!
    Da habe ich dann lieber wieder meine Flip-Flops angezogen. Kalte Füße hin oder her.

  3. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: olsta 08.04.14 - 14:12

    Schwierig schwierig.

    Bei vielen Punkten die du erwähnt hast, kann ich leider nur den Kopf schütteln. Ich selber kenne die opensuse nicht so genau, aber ich weiß das sie ein sehr konservatives Paketmanagement fahren (das ist nicht negativ gemeint). Dieses ist meines Erachtens sehr sauber und ich selber kenne viele Leute die schwören auf die SuSE schon seit Ewigkeiten. Ich selber habe mich damals von der SuSE verabschiedet wegen dem Yast, aber genau dieses Werkzeug sollte doch genau deine geschilderten Probleme stemmen können und das tut er auch!

    Ich selber nutze hier eine Distro die "bleeding edge" ist un ein "Rolling Release" hat. Das es hier vereinzelt zu Problemen kommt ist natürlich klar, aber die sind marginal und nicht immer!

    Ich glaube bei der SuSE gehen dann diese Probleme gegen null, da sie ihre Pakete "nur" patchen und nicht wahllos neue Versionen Releasen.

    Warum holst du dir nicht Windows? War doch nett, dass du Linux (opensuse) probiert hast, aber du brauchst die Entmündigung und das Gewohnte. Ich finde das wirklich OK und danke für deinen Beitrag ... bye

  4. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: RechtsVerdreher 08.04.14 - 14:19

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder zumindest sehr ungewohnt, alles funktioniert anders.
    >
    > Ich selbst hab opensuse auf einer Partition auf meinem Laptop.
    >
    > Bis heute
    > - gab es kein Update das nicht irgendeinen Fehler verursachte,
    > - ich irgendein Programm zum Installieren gebracht habe ohne
    > Fehlermeldungen oder Meldungen dass das aus irgendwelchen Gründen nicht
    > geht,
    > - ich die "Software-Repository" bis heute nicht wirklich verstanden habe,
    > - Suse sich keine Einstellungen merken kann,
    > - Wlan Treiber schlechter funktionieren als unter Windows,
    > - es keine Energieoptionen gibt was dazu führt,
    > - dass Suse Energiehungrig ist, obwohl der Akku i.O. ist,
    > - Netzwerkeinstellungen, die nicht über DHCP laufen sollen, echt
    > kompliziert sind,
    > - es Expertenwissen erforderlich ist, einen simplen VPN Zugang anzulegen,
    > - oder VPN-Software zu installieren, geschweigen denn die erstmal zu
    > finden!
    > - etc etc....
    >
    > Ich finde Linux ist was für Bastler. Leute die jahrelang mit Windows
    > "Glücklich" waren, fangen bei einem Linux-System wieder bei Null an. Ob man
    > Lust oder überhaut die Zeit hat, sich damit auseinander zu setzten lasse
    > ich mal offen.
    >
    > Wenn Linux ein bischen Benutzerfreundlicher wäre...man hätte viel viel mehr
    > Möglichkeiten.


    So wie ich das hier lese, ist Linux wie ein Auto mit quadratischen Reifen. :) Habs mal vor paar Jahren mit meinem Bruder versucht zu installieren, hat irgendwie nicht geklappt.

  5. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: Maxiklin 08.04.14 - 14:24

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder zumindest sehr ungewohnt, alles funktioniert anders.
    >
    > Ich selbst hab opensuse auf einer Partition auf meinem Laptop.
    >
    > Bis heute
    > - gab es kein Update das nicht irgendeinen Fehler verursachte,
    > - ich irgendein Programm zum Installieren gebracht habe ohne
    > Fehlermeldungen oder Meldungen dass das aus irgendwelchen Gründen nicht
    > geht,
    > - ich die "Software-Repository" bis heute nicht wirklich verstanden habe,
    > - Suse sich keine Einstellungen merken kann,
    > - Wlan Treiber schlechter funktionieren als unter Windows,
    > - es keine Energieoptionen gibt was dazu führt,
    > - dass Suse Energiehungrig ist, obwohl der Akku i.O. ist,
    > - Netzwerkeinstellungen, die nicht über DHCP laufen sollen, echt
    > kompliziert sind,
    > - es Expertenwissen erforderlich ist, einen simplen VPN Zugang anzulegen,
    > - oder VPN-Software zu installieren, geschweigen denn die erstmal zu
    > finden!
    > - etc etc....

    Kann davon kaum etwas nachvollziehen :-) EInrichtungen von (W)LAN und anderen Dingen sind unter Linux auch nicht komplizierter als unter WIndows und ich hab Linux zuletzt vor 4-5 Jahren benutzt (auch Suse damals) und da war das schon so. Treiber sind und waren unter Linux immer schon etwas andereres. Zum einen gibt es immer noch genügend Hardware, für die es garkeine Treiber gibt (kann man aber vorab testen) und wenn doch, dann muß man mitunter noch ohne Ende Hand anlegen, bis das funktioniert, muß aber nicht sein, hängt vom Hersteller ab. Bei Markengeräten läuft das normalerweise glatt, bei Exoten bekommt man eher graue Haare xD.

  6. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: hrothgaar 08.04.14 - 14:57

    olsta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum holst du dir nicht Windows? War doch nett, dass du Linux (opensuse)
    > probiert hast, aber du brauchst die Entmündigung und das Gewohnte. Ich
    > finde das wirklich OK und danke für deinen Beitrag ... bye

    hihi, finde ich gut, besonders: Entmündigung :)

    Nee, also ich hab Windows. Entmündigung sollte man bei Windows auch mal relativ sehen. Richtig entmündigt wird man bei Apple, oder bei Samsung, Tablets, Android. Da läuft ja nichts ohne das die Wind von der "Sache bekommen." Das soll jetzt aber NICHT Thema werden, BITTE!

    Ich nutze Windows auch nur wegen Spiele. Ich sag ja auch nur, dass Linux benutzerfreundlicher sein sollte.

    Wenn Linux tatäschlich einen Boom schaffen will, dass es muss (und es tut mir leid, dass ich das jetzt so sagen muss) Grundzüge von Windows haben, eben auch für Ottonormalverbraucher. Es sollte sich an alte Menschen orientieren, Menschen die mit der Materie "Technik" noch nie viel am Hut hatten und nicht nur für "Nerds".

    Ich nutze Suse ja weiterhin, zwar nur fürs Internet.
    Ich würde Suse ja auch am Synology NAS anschließen, geht aber bis heute nicht.
    Oder mal ne pdf an mein Netzwerkdrucker schicken, gibt aber keine Treiber...

    So, Feierabend.

  7. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: hrothgaar 08.04.14 - 14:59

    Habs mal mit Ubuntu versucht, hat auch nie funktioniert. Jedenfalls nicht, wenn man es auf einer Partition installieren will.

    Dann hab ich mit Suse probiert, das erstemal ging auch schief. Beim zweiten Versuch hats dann irgendwie geklappt. Allerdings auch mit Fehlermeldungen. Naja.

  8. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: Anonymer Nutzer 08.04.14 - 15:05

    habe das zwar schon mal gepostet, aberr gerne noch mal für dich:
    http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

  9. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: Perchlorsäure 08.04.14 - 15:06

    Lass dich nicht entmutigen. Ich hab auch mit OpenSuse angefangen und bin böse auf die Nase gefallen. Schlechte Software und unfreundliche Community, da wars erstmal wieder vorbei mit Linux. Kam dann später zu Mint und bin sehr zufrieden. Läuft eigentlich alles Out of the box. Inzwischen nutze ich Mint 95% und switche nur nochmal, wenn ich bestimmte Software hab, die partout nicht laufen will. Das ist quasi wie Windows und Kommandozeilen benutze ich fast gar nicht. Muss man auch nicht, wenn man nicht will.

  10. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: Maxiklin 08.04.14 - 16:49

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > olsta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Warum holst du dir nicht Windows? War doch nett, dass du Linux
    > (opensuse)
    > > probiert hast, aber du brauchst die Entmündigung und das Gewohnte. Ich
    > > finde das wirklich OK und danke für deinen Beitrag ... bye
    >
    > hihi, finde ich gut, besonders: Entmündigung :)
    >
    > Nee, also ich hab Windows. Entmündigung sollte man bei Windows auch mal
    > relativ sehen. Richtig entmündigt wird man bei Apple, oder bei Samsung,
    > Tablets, Android. Da läuft ja nichts ohne das die Wind von der "Sache
    > bekommen." Das soll jetzt aber NICHT Thema werden, BITTE!

    Sry, aber den Quatsch kann ich so nicht stehen lassen, weil nunmal falsch :-) Bei MacOS kann ich genauso viel software runterladen/kaufen, die überhaupt nix mit dem Applestore zu tun haben wie bei WIndows oder Linux. EIngeschränkt ist man nur in der Hardware und bei Androidtablets ist man noch freier, da kann man ALLES installieren von paar 1000 Appshopsl.

    > Ich nutze Suse ja weiterhin, zwar nur fürs Internet.
    > Ich würde Suse ja auch am Synology NAS anschließen, geht aber bis heute
    > nicht.
    > Oder mal ne pdf an mein Netzwerkdrucker schicken, gibt aber keine
    > Treiber...
    >
    > So, Feierabend.

    Tja, das ist halt das Problem von Linux, hab ich paar Monate mal draufgehabt, weil ich von Windows wegwollte. Aber selten so viel krampf erlebt und Frickelei. Bei Servern super und auch in diversen anderen Geräten als Unterbau (meine Vu+ hat Enigma2, also Linux) usw., läuft super stabil über Jahre, ohne daß man sich Gedanken machen muß, aber als PC-Ersatz daheim in meinen Augen nix.

  11. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: DASPRiD 08.04.14 - 19:25

    Maxiklin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber selten so viel krampf erlebt und Frickelei.

    Da hast du dein Problem: Du hast gefrickelt ;)

  12. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: smeexs 08.04.14 - 19:27

    opensuse ist auch nicht wirklich für anfänger und umsteiger gedacht.

    linux neulinge sollten eher zu ubntu LTS oder mint greifen.

  13. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: linux-macht-glücklich 08.04.14 - 21:02

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich selbst hab opensuse auf einer Partition auf meinem Laptop.
    >
    > Bis heute . . .

    usw. usw.

    Das lese ich jetzt nicht gerade gerne, weil ich nämlich ein Zweit Linux suche für mein Mageia zu dem ich von meinem bisherigen jahrelangen Linux gewechselt bin.
    Ich hab mit SuSE Linux meine ersten Schritte gemacht, was du berichtest klingt so als hätte sich an den Gründen warum ich damals zu einer anderen Linux Distribution gewechselt bin, kaum was geändert.

    Ich kann nur sagen all die Punkte die ich aus eigener Erfahrung kenne, funktionieren in anderen Linux Distributionen viel besser. Unter Mageia hatte ich bisher nie Update Probleme auch das Upgrade auch von Mageia 3 auf Mageia 4 hat problemlos funktioniert, nicht nur bei mir.

    Ich bin seit 1998 Linuxer und supporte im privaten Umfeld 3-4 Linux Installationen.

    Kann mir hier ein openSuse User Entwarnung geben, also das ich das doch als FallBack Zweitsystem nutzen kann oder macht das echt so viel Streß.

    MfG vom glücklichen Linuxer

  14. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: kosst.amojan 08.04.14 - 21:37

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder zumindest sehr ungewohnt, alles funktioniert anders.
    >
    > Ich selbst hab opensuse auf einer Partition auf meinem Laptop.
    >
    > Bis heute
    > - gab es kein Update das nicht irgendeinen Fehler verursachte,
    > - ich irgendein Programm zum Installieren gebracht habe ohne
    > Fehlermeldungen oder Meldungen dass das aus irgendwelchen Gründen nicht
    > geht,
    > - ich die "Software-Repository" bis heute nicht wirklich verstanden habe,
    > - Suse sich keine Einstellungen merken kann,
    > - Wlan Treiber schlechter funktionieren als unter Windows,
    > - es keine Energieoptionen gibt was dazu führt,
    > - dass Suse Energiehungrig ist, obwohl der Akku i.O. ist,
    > - Netzwerkeinstellungen, die nicht über DHCP laufen sollen, echt
    > kompliziert sind,
    > - es Expertenwissen erforderlich ist, einen simplen VPN Zugang anzulegen,
    > - oder VPN-Software zu installieren, geschweigen denn die erstmal zu
    > finden!
    > - etc etc....
    >
    > Ich finde Linux ist was für Bastler. Leute die jahrelang mit Windows
    > "Glücklich" waren, fangen bei einem Linux-System wieder bei Null an. Ob man
    > Lust oder überhaut die Zeit hat, sich damit auseinander zu setzten lasse
    > ich mal offen.
    >
    > Wenn Linux ein bischen Benutzerfreundlicher wäre...man hätte viel viel mehr
    > Möglichkeiten.

    Ich kann Deine Probleme gut Nachvollziehen. Ging mir bei meinen ersten zwei openSUSE Installationen (Damals openSUSE 11.1) genau so.
    Warum???
    Weil ich dachte, ich müsse unter Linux das Gleiche machen, wie unter Windows (Stichwort Repositories). Viel hilft viel, also alle Repositories einbinden die es gibt. Je meher, desto besser/sicherer/aktueller. Und dann noch das von der Webseite und jenes von einer Anderen installieren, dort ne konfigurationsdatei verändern, etc.... Nix hat ordentlich funktioniert, zum Schluss ging gar nix mehr. Wollte schon ne XP Lizenz ersteigern.
    Dann hab ich mal google bemüht und nach ner DAU Umstiegsanleitung gesucht.

    DER GRÖßTE FEHLER DEN DU MACHEN KANNST IST, LINUX WIE WINDOWS ZU BEHANDELN!!!

    Weniger ist hier mehr! Möglichst wenig Repositories einbinden!

    Ein Repository wäre in der realen Welt so was wie eine "Leistungskatalog" von Firmen einer bestimmten Branche.
    So gibt es z.B. ein Repository, in dem nur Multimedia Anwendungen drin sind.
    Eines, in dem nur Office/Textverarbeitungsprogramme drin sind, etc.

    Für den Anfang gilt: Installier Dir eine Linux-Distro Deiner Wahl (openSUSE, Mint, Ubuntu, etc). Unterteile Deine Festplatte (in sofern Du nur eine hast) in zwei bis drei Bereiche. Partition eins für den Swap-Speicher (Unter Windows nennt sich das Auslagerungsdatei. Bei Linux gibt es eine eigenen Partition dafür). Diese kann, je nach RAM Größe auch entfallen (ich hab keine Swap-Partition auf meinem PC, da ich
    GB RAM hab, auf dem Laptop hab ich eine, da ich "nur"GB RAM hab). Die Zweite Partition ist die root "/" Partition (ca 16GB bis 32GB reichen da massig aus. Je nach dem was Du damit machst). die Dritte Partition ist die "home" Partition. hier werden die Benutzerverzeichnisse angelegt (Einstellungen der Benutzer, Eigene Dateien, etc). Das muss man nicht so machen, ist aber sehr sinnvoll, da bei einer Neuinstallation nur die "/" Partition gelöscht werden muss, aber die "home" Partition mit allen Datein bestehen bleibt.
    Nach der Installation füge KEINE Repositories (bis auf das Packman Repo) hinzu. Im Packman Repo sind Multimedia CoDec's, zusätzliche Treiber (grad im WLAN Bereich) oder zusätzliche Software (wie z.B. der geniale Passwortmanager FPM2).

    Alle Einstellungen der Desktop-Oberfläche kann man unter openSUSE über die "Systemeinstellungen" tätigen (meines erachtens eine unglückliche Bezeichnung, da man nichts am "System" selber verändert, sondern nur auf Nutzerebene). Auch die Energiespareinstellungen, Tastatur Layout, grafische Effekte, ...
    Willst Du Einstellungen am System selbst vornehmen (Software, Drucker, Server einrochten), so must Du YaST (Yet another Setup Tool) starten. JETZT wirst du nach Deinem root Passwort (Systemrechte werden benötigt) gefragt.

    Um eine VPN-Verbindung einzurichten brauchst Du eigentlich keine spezielle Software zu installieren. das kann der Netzwerkmanager eigentlich schon von Haus aus (zumindest bei openSUSE: linksklick auf den Netzwerkmanager, Verbindungen verwalten klicken, in den Tab VPN wechseln und auf den Button Hinzufügen klicken, Datein eingeben, fetisch)


    Das größte Problem als Umsteiger ist, dass man zu kompliziert denkt und meint, Was man unter Windows gemacht hat muss man genau so unter linux auch machen - FALSCH!

  15. Re: Windows ist kompliziert...

    Autor: Kasabian 08.04.14 - 21:47

    unter XP habe ich mit viel lieber Mühe immer meine eigenen Installations-Images erstellt. Jetzt unter Windows 7/8 muss ich kapitulieren. Dort allein Dlls zu entfernen oder Prozessen auszuschalten bringt immer irgendwo ein Risiko, weil alles irgendwie und irgendwo noch mehr zusammenhängt als dies unter 'XP schon kritisiert wurde.

    Das System nach eigenen Wünschen zu konfigurieren und zu optimieren ist einfach nur noch grausam und extrem zeitaufwendig und meistens nicht vom selben Erfolg gekrönt.

    Das scheint heute allerdings keinen mehr zu interessieren von der heutigen "Computer-Generation" ;)

  16. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: oSu. 08.04.14 - 23:06

    smeexs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > opensuse ist auch nicht wirklich für anfänger und umsteiger gedacht.
    >
    > linux neulinge sollten eher zu ubntu LTS oder mint greifen.

    Das sehe ich genau anders herum.

  17. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: ein-schreiberling2011 09.04.14 - 00:37

    > Wenn Linux tatäschlich einen Boom schaffen will, dass es muss (und es tut
    > mir leid, dass ich das jetzt so sagen muss) Grundzüge von Windows haben,

    Wenn es Grundzüge von Windows hat, dann bin ich weg. Entweder man lässt sich darauf ein das die Benutzung/Administration anders ist oder man bleibt bei Windows. Im Gegensatz zu Windows braucht Linux auf dem Desktop nicht unbedingt eine "Boom". In alle anderen Bereichen ist Linux eh schon Marktführer oder auf dem Weg dort hin: Supercomputing, Smartphones, Tablets, embedded Systems. ;-)

    Im übrigen empfinde ich Windows als viel komplizierter als Linux. Was sicher daran liegt das ich Linux einfach inzwischen besser kenne. Wahrscheinlich ist es egal und beide Systeme sind gleich kompliziert.

    > eben auch für Ottonormalverbraucher. Es sollte sich an alte Menschen
    > orientieren, Menschen die mit der Materie "Technik" noch nie viel am Hut
    > hatten und nicht nur für "Nerds".

    Meiner Erfahrung nach kommen Menschen die mit der Materie nicht viel am Hut haben mit Gnome3 am besten klar. Einigen Ü60, die keine Windows-Erfahrung hatten, habe ich dies installiert. Kurze Einführung und keine Probleme, keine Nachfragen. Für Windows muss man mehr "Nerd" sein. Hast du auch Erfahrungen oder nur das Vorurteil, das Nicht-Technik-Freaks kein Linux können? Ich kann dir sagen, es ist eine Lüge, sie kommen bestens damit zurecht.

    > Ich nutze Suse ja weiterhin, zwar nur fürs Internet.
    > Ich würde Suse ja auch am Synology NAS anschließen, geht aber bis heute
    > nicht.

    Das sollte kein Problem sein, ich habe keines, deshalb der Verweis:
    https://www.synology.com/de-de/support/tutorials/496

    > Oder mal ne pdf an mein Netzwerkdrucker schicken, gibt aber keine
    > Treiber...

    Welcher Drucker? Habe gerade heute wieder einen Angeschlossen, war absolut kein Problem.

    > So, Feierabend.

    Dann bis morgen, schlafe gut.

  18. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: ein-schreiberling2011 09.04.14 - 00:44

    >
    > Das größte Problem als Umsteiger ist, dass man zu kompliziert denkt und
    > meint, Was man unter Windows gemacht hat muss man genau so unter linux auch
    > machen - FALSCH!

    Genau! Man versucht Linux-Aufgaben mit Windows-Lösungen zu erledigen, was genauso schief läuft als wenn ich Windows-Aufgaben mit Linux-Lösungen erledigen wollte. Das KANN nicht funktionieren.

    Und das ist der Grund, warum jemand der nie vorher einen Computer hatte mit Linux bestens zurecht kommt. Er kennt eben keine Windows-Wege und läuft damit auch nicht gegen die Wand.

  19. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: smeexs 09.04.14 - 01:15

    kannst du das auch begründen ?

    unter ubuntu kann man auf den terminal komplett verzichten , die wenigen grundeinstellungen sind zentral und übersichtlich angeordnet , in den meisten fällen funktioniert oob alles. für ubuntu (da das meist genutzt linux os) gibt es am häufigsten einen eigenen download und/oder ein tuto, suse hingegen ist nur in den seltesten fällen gelistet. dann noch ubuntuusers.de und ein sehr guter support chat.

    suse verlangt dem nutzer weit mehr ab , man muss sich mehr selbst zusammen suchen , es erfordert mehr einarbeitungs zeit und ist im vergleich zu ubuntu etwas überladen.

    ich sage nicht das suse schlecht ist oder dass ubuntu das beste linux os ist nur für anfänger ist ubuntu sicher am besten geeignet.

  20. Re: Linux ist kompliziert...

    Autor: Nerd_vom_Dienst 09.04.14 - 01:51

    kosst.amojan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DER GRÖßTE FEHLER DEN DU MACHEN KANNST IST, LINUX WIE WINDOWS ZU
    > BEHANDELN!!!
    >
    > Das größte Problem als Umsteiger ist, dass man zu kompliziert denkt und
    > meint, Was man unter Windows gemacht hat muss man genau so unter linux auch
    > machen - FALSCH!

    ein-schreiberling2011 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau! Man versucht Linux-Aufgaben mit Windows-Lösungen zu erledigen, was
    > genauso schief läuft als wenn ich Windows-Aufgaben mit Linux-Lösungen
    > erledigen wollte. Das KANN nicht funktionieren.
    >
    > Und das ist der Grund, warum jemand der nie vorher einen Computer hatte mit
    > Linux bestens zurecht kommt. Er kennt eben keine Windows-Wege und läuft
    > damit auch nicht gegen die Wand.

    Kann man absolut zustimmen euch Beiden.

    Eine etwas ältere Freundin von mir man kann schon sagen sie ist ein ziemlicher Anfänger, und war auch im nutzen von Windows nie wirklich begabt.
    Ein anderes Mal schrieb sie mir und meinte sie hätte sich ne PC Zeitschrift gekauft, in der Ubuntu als CD beigelegt war, sie hatte darüber gelesen und war neugierig auch sich selbst weiterzubringen. Sie hat das System auf eigene Faust auf Anhieb installiert, und kam mit der Nutzung ihre Aussage nach wunderbar zurecht.
    Einziges Manko sie hatte ein Sony Vaio Notebook mit exotischem WLAN Chip, der ums verrecken nicht nutzbar war, da der Hersteller aussschliesslich exklusiv nur Windows unterstützte. Klar war auch wenn ein Hersteller absolut nichts preis gibt, wer soll dann einen Treiber entwickeln? Das Ende vom Lied war dass sie ungewollt wieder Windows nutzen musste, was den Chip zwar nicht erkannte doch es war immerhin ein Treiber verfügbar zum nachrüsten für Windows.
    Auch wenn es Viele nicht verstehen, ihr fluchen über Linux ist unterm Strich unbewusst eine Kritik an Herstellern, die es freien Systemen unmöglich machen Hardware in Betrieb zu nehmen.
    Und es ging dabei nur um WLAN eine Technologie welche weltweit offene Standards besitzt. Was an einem Treiber dieser Art könnte jemals schützenswert sein? Und es ist davon auszugehen dass auch ein Treiber kaum die Grenzen zertifizierter Standards sprengen könnte, um etwa den Datendurchsatz um hunderte von Prozenten zu steigern.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. awinta GmbH, Region Süd-West
  2. GEOMAGIC GmbH, Leipzig
  3. Amprion GmbH, Dortmund
  4. Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Meckenheim, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 11,99€
  2. 4,99€
  3. 27,99€
  4. 4,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    1. AT&T: Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s
      AT&T
      Testnutzer in 5G-Netzwerk misst 1,7 GBit/s

      Das Branchenevent AT&T Shape sollte die Filmindustrie für 5G begeistern. Oft wurden auf dem Gelände von Warner Bros. in Los Angeles bis 1,7 GBit/s gemessen.

    2. Netzausbau: Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten
      Netzausbau
      Städtebund-Chef will 5G-Antennen auf Kindergärten

      Der Deutschen Städte- und Gemeindebund spricht ein Tabuthema an: 5G-Antennen auf Schulen und Kindergärten. Der Mast strahle nicht auf das Gebäude, auf dem er steht.

    3. Ladesäulenbetreiber Allego: Einmal vollladen für 50 Euro
      Ladesäulenbetreiber Allego
      Einmal vollladen für 50 Euro

      Nach und nach stellen die Ladesäulenbetreiber auf verbrauchsgenaue Abrechnungen bei Elektroautos um. Doch eichrechtskonform sind die Lösungen teilweise immer noch nicht. Dafür aber bei Anbietern wie Allego recht teuer.


    1. 19:45

    2. 19:10

    3. 18:40

    4. 18:00

    5. 17:25

    6. 16:18

    7. 15:24

    8. 15:00