Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Windows XP ade: Linux ist nicht nur…

Ubuntu Gnome Really?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ubuntu Gnome Really?

    Autor: spiderbit 08.04.14 - 16:16

    Nix gegen diese Unter-distribution, habs nie getesetet, aber es ist eben ein ubuntu und das kenn ich. Werden schon im Rahmen von Ubuntu sonstigen Sachen das beste draus gemacht haben, wird sicher auch ganz brauchbar sein, keine Frage.

    ABER wieso werden hier 20 verschiedene Ubuntu-derivate (und ja selbst Mint ist eins) aufgelistet/empfohlen, aber nicht z.B. auch mal Fedora.

    Gerade Leute die Gnome wollen, wären sicher mit einem Fedora besser verdient. Mir ist klar, das man die Auflistung immer nur unvollständig machen kann, da es 1000 Distros gibt, aber man kann ja schon mal die größten 3-4 nennen und an sprechen.

    Des weiteren wird dann noch von (Open)Suse als Experten-distribution gesprochen, würde das eher unter extrem-DAU Distro einstufen.

    ONE-Click installation übern Browser ist doch ganz klar an Daus gerichtet.

    Ansonsten prinzipiel gut das man so nen Artikel macht, nur gefällt mir die Distro auswahl nicht. Wenn dann konsequent, dann verwirrt man die Leute nicht mit Lubuntu und Co Xubuntu, sondern machts konsequent, nennt nicht mal Firefox sondern sagt Browser und verweißt NUR auf Ubuntu in den Kommentaren wird dann ja sicher weiter differenziert, aber der Gnome Desktop, aka Gnome OS ist Fedora!

  2. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: BilboNeuling 08.04.14 - 16:29

    Was ist denn an Fedora besser als an Ubuntu Gnome ?
    Ist jetzt eine ernst gemeinte Frage.

    Auf einem alten Laptop hatte ich damals LinuxMint 8 oder 9.
    Das lief definitiv besser als Windows XP.
    Aber das war irgend so eine Celeron CPU (normale Desktop CPU)

    Dann bin ich auf meinem richtigen PC zu Ubuntu gekommen.
    Gerade hier gefällt mir die Comunity besonders gut, mit Wiki und allem drum und dran.
    Auch im LinuxMint Forum wird oft auf das Ubuntuusers Wiki verwiesen.
    Ich habe auf dem Laptop LXDE verwendet. Kam gut damit zurecht, schnell und schlank. Unity habe ich wirklich mal versucht, aber das war einfach Mist. Gerade wenn man mit zwei Desktops arbeitet.
    Dann hab ich mir per Zufall Gnome angesehen, getestet und dabei bin ich geblieben.
    Auch wenn das ähnlich zu Unity ist, ich komme damit um einiges besser zurecht.

    Aber genug davon...
    Ist Fedora nicht die Distri die eher für Profis gedacht ist ?
    Hab schon öfter gehört, das einfache Fragen in den Foren eher nur belächelt werden, nach dem Motto: "Wenn du keine Ahnung hast, geh lieber"
    Aber wird ja viel erzählt, bzw. geschrieben.

  3. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: AmpMan 09.04.14 - 11:55

    Auch ich würde aus Erfahrung OpenSuse als Dau Distro einstufen. Ich selbst bin Windows Nutzer, brauche aber für machne Aufgaben Linux. (htpc mit Sat Karte und xbmc). Ich habe mich mit verschiedenen Distributionen beschäftigt und OpenSuse war klar die verständlichste. Yast ist ne tolle Sache.

  4. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: LoopBack 09.04.14 - 12:16

    Es ging hier vor allem um den Vergleich der verschiedenen Desktop-Umgebungen, nicht um Distributionen. In dem Zusammenhang macht es Sinn, die Desktop-Umgebungen auf dem selben Unterbau (in diesem Fall eben Ubuntu) zu vergleichen.

  5. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: spiderbit 09.04.14 - 14:39

    Du hast da ein paar Punkte die halb richtig sind. Das es NUR für Profies sei, kann man so nicht sagen.

    Sie sagen aber das man in der Lage sein sollte, auch mal ne Webseite zu lesen auf die man verwiesen wird und das benutzen zu können. So ähnlich stehts in deren Grundsätzen drin.

    Aber es ist trotzdem schon ein Layer dazwischen das viel ab nimmt, also wenn wirs mal mit ArchLinux vergleichen, ist es wohl deutlich bentuzerfreudnlicher.

    Einer der wichtigsten Punkte ist dabei ja der Installer, der ist Grafisch und brauch sich hinter dem von Ubuntu nicht verstecken.

    Danach hat man in der Regel ein voll funktionsfähigen Gnome-desktop ohne Abstriche ohne PPAs oder irgendwas.

    Was man sicher sagen kann ist das Artwork in dem offiziellen Wiki eher konservativer aus sieht tendenziel wobei sich da auch in letzten Monaten auf den Webseiten einiges getan hat.

    Die Defaults sind ein wenig aggressiver, ich sag mal so wenn du dich nach 1-2 Monaten oder spätestens wenn die Beta vom nächsten Ubuntu raus kommt schon zu tode langweilst und schon das dahin updatest wirst mit Fedora wohl auch keine Probleme kriegen ^^.

    Der installer hat halt ein paar mehr einstellungen, der normale Installer, also nehmen wir mal an du willst lvm benutzen, für deine Partitionierung, das geht wenn überhaupt nur mit irgendwelchen Tricks oder gar nicht mit dem offiziellen Ubuntu instlaler, dann musst den Alternate-installer benutzen.

    Der ist dann nicht mehr grafisch, das ist dann deutlich benutzerunfreundlicher oder anfängerunfreundlicher wie ein Fedora.

    Aber einiges ist anders, Beta oder sowas meint bei Fedora auch Beta ^^, Da die Releases viel neuer sind, ist das davor wirklich teilweise schwirig, wogegen ne Alpha von Ubuntu die ja so neu ist wie nen release von Fedora oft ohne probleme läuft.

    Also es ist vieles anders, aber nicht immer schlechter oder besser.

    Es gibt aber einige Punkte wo Fedora vorteile hat:

    1. es werden nicht unaufhörlich beim update kernel ZUSÄTZLICH installiert die man irgendwann manuell 20 stück oder 50 stück deinstallieren muss weil die platte voll ist.

    2. es ist gleich das /tmp verzeichnis als Ramdisk standardmäsig eingerichtet was einige apps flotter macht, und sicherheitstechnisch auch besser ist weil irgendwelche passwörter nicht auf der platte bleiben nachm reboot aber gut, das nur nebenbei.

    3. Pinning so wie das unter Ubuntu/Debian heißt, funktionierte bei mir deutlich besser und stressfrei, sprich man kann einfach mal ein einzelnes Paket aus dem unstable tree installieren und von dort benutzen.

    4. Systemd taugt mir auch besser, gut in 2 jahren hast das in Ubuntu auch.

    5. man hat keine inkompatibilitäten, zwischen gnome und unity. wo man dann entweder unity deinstallieren muss oder man hat ein teilweise veraltetes gnome drauf weil unity noch nicht das neueste Nautilus oder sowas unterstützt.

    6. man kriegt immer die neueste Gnome-software mit als erstes und eben die meisten oder viele gnome entwickler arbeiten für Redhat.

    7. für mich ein vorteil sie sind ziemlich stark auf Freiheit (FOSS) commited. Man kriegt sicher auch das eine oder andere unding installiert nachträglich. Aber man hat einen weitgehend völlig freien desktop erstmal.
    Das finden sicher auch viele als der primäre Nachteil, weil sie das nicht juckt und Freiheit für sie kein Wert ist und sie ohne Flash und proprietäre Grafikkarten-treiber gar nicht klar kommen. (Was wenn man Nvidia hardware gekauft hat, auch kein wunder ist, nur haben die meisten dann schon Nvidia Hardware gekauft weil sie Freiheit bzw Unabhängigkeit bei Software nicht juckt).

    Aber wenn man nicht auf so proprietäres Zeug angewiesen ist oder sich von abhängig macht, wird man in der Regel auch als aufgeschlossener Anfänger mit Fedora wohl ein besseres Erlebnis haben.

    Habs bei meinem Vater installiert vor ein paar monaten, dem muss ich sonst immer helfen in Emails Anhänge an zu fügen, der hatte mit keine Probleme bisher. Die Updates laufen alle automatisch.

    Und wie gesagt das Problem mit den Kerneln finde ich sowas von benutzerunfreundlich da ist mir in Fedora noch nix vergleichbares unter gekommen.

    Das einzige was ich mal machen musste weil es zu problemen führte, war das ich in ner Datei eine Zeile ändern musste und rebooten (Selinux ausschalten).

    Sonst kann ich mich außer an die normale installation an nix erinnern das ich machen musste.

  6. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: BilboNeuling 09.04.14 - 20:04

    spiderbit schrieb:

    > Das einzige was ich mal machen musste weil es zu problemen führte, war das
    > ich in ner Datei eine Zeile ändern musste und rebooten (Selinux
    > ausschalten).
    >
    > Sonst kann ich mich außer an die normale installation an nix erinnern das
    > ich machen musste.

    Ich musste da schon mehr machen. Mit der Uhrzeit hatte ich ein Problem, weil Linux und Windows da unterschiedlich sind. Hier habe ich Linux dann auf die lokale Zeit umgestellt. Dann hatte ich ein Problem mit Umlauten auf einem NAS im Netzwerk. Hier musste ich was an der Samba Freigabe ändern, bzw. diese auf UFT-8 umstellen.
    Letzteres hat ne weile gedauert, da ich nicht wusste, das das Problem bei der Samba Freigabe lag.

    Bei LinuxMint musste ich damals einiges mehr anpassen. Aber das ist auch schon paar Jahre her.

  7. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: spiderbit 10.04.14 - 00:33

    Das mit der Uhrzeit ist ein merkwürdiges Problem, du hast fedora benutzt? hatte der Rechner kein Internet-zugang normal synct der das übers internet und fertig.

    Ob dann windows nimmer mit klar kommt ist ne andere Frage, das wäre dann ein bug in windows ;)

  8. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: grieche 15.04.14 - 13:42

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER wieso werden hier 20 verschiedene Ubuntu-derivate (und ja selbst Mint
    > ist eins) aufgelistet/empfohlen, aber nicht z.B. auch mal Fedora.

    Das liegt wohl daran, dass das mehr oder weniger eine "Basteldistro" ist, die kaum für Windowsumsteiger in Frage käme und deshalb meines Achtens verständlicher Weise in derlei Auflistungen nicht erwähnt wird.

  9. Re: Ubuntu Gnome Really?

    Autor: spiderbit 15.04.14 - 15:05

    Klar aber Pre-Alpha Ubuntu Gnome das nicht mal offziel von Canonical entwickelt wird ist in ihrer 1. version super-stable und toll. Deine Mutter


    Das ist ja noch nicht mal Canonical Wert die Iso auf ihrem offziellem FTP/HTTP Server zu hosten:

    https://wiki.ubuntu.com/UbuntuGNOME/GetUbuntuGNOME



    Btw, kannst das bitte genauer erleutern warum Fedora eine Bastel-distro sein sollte? Man installiert es mit einem grafischen installer, und kriegt einen sofort einsatzbereiten vollständigen Gnome-Desktop in wiefern unterscheidet sich das jetzt von Ubuntu oder Gnome-Ubuntu?

    Das ist so wie wenn andere sagen Linux sei ein Frickel-system. Das kann man genauso behaupten und weder belegen noch widerlegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.14 15:10 durch spiderbit.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede
  3. ING-DiBa AG, Frankfurt
  4. dSPACE GmbH, Paderborn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 157,90€ + Versand
  2. 80,90€ + Versand
  3. 72,99€ (Release am 19. September)
  4. 294€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
    Ada und Spark
    Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

    Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
    Von Johannes Kanig

    1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
    2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      1. Security: Slack und Github sind Microsoft zu unsicher
        Security
        Slack und Github sind Microsoft zu unsicher

        Microsoft hat wie viele Unternehmen eine Liste aufgestellt, die vor dem firmeninternen Nutzen bestimmter Programme warnt. Produkte wie Slack erfüllen demnach nicht die Bedingungen, um relevante Daten ausreichend zu schützen. Microsoft rät sogar vom eigenen Portal Github in der Cloud-Version ab.

      2. ESTW: Software-Update legt Erfurt planmäßig 35 Stunden lahm
        ESTW
        Software-Update legt Erfurt planmäßig 35 Stunden lahm

        Am vergangenen Wochenende hat die Deutsche Bahn eines ihrer modernen elektronischen Stellwerke (ESTW) planmäßig vom Netz genommen, um die Software auszutauschen. Dafür musste der Erfurter Hauptbahnhof jedoch komplett vom Netz gehen, der wichtig für das VDE 8 ist.

      3. Fortnite: Epic Games streicht Unterstützung für DirectX 9
        Fortnite
        Epic Games streicht Unterstützung für DirectX 9

        Ab Season 10 läuft Fortnite endgültig nicht mehr mit DirectX 9, stattdessen muss die Grafikkarte mit DirectX 11 kompatibel sein. Von der Änderung dürften vor allem Spieler mit älteren Laptops betroffen sein.


      1. 11:12

      2. 11:00

      3. 10:42

      4. 09:56

      5. 09:30

      6. 08:50

      7. 08:37

      8. 08:00