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Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

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  1. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: wmayer 08.04.14 - 12:58

    Ich hatte schon oft genug ein Linux installiert. Früher SuSE, später Ubuntu.
    Was soll denn getrollt sein?
    Es gibt nunmal nicht von jedem Windowsprogramm - an das der Nutzer bereits gewöhnt ist - eine Linuxvariante.
    Windows und Linux verhalten sich auch etwas.

    Es geht hier um die Verbreitung im "normalen" Umfeld. Und um Leute, die Windows (XP) bereits kennen. Eben nicht um die Bastler, denen es Spaß macht am System zu schrauben oder auch nur das System zu entdecken. Da soll es nur funktionieren - möglichst wie gewohnt.
    Und genau die sind es dann auch, die dann irgendwelche PC Fritzen in der Nähe zu sich bestellen, wenn man keinen Bekannten griffbereit hat, der sich damit auskennt.
    Wobei die Wahrscheinlichkeit bei Linux dann aufgrund der Verbreitung auch noch deutlich geringer ist.

  2. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: evilgoto 08.04.14 - 13:00

    Ich habe eine Radeon Grafikkarte und zwei Bildschirme. Unter Windows habe ich dazu den Treiber installiert und alles geht.

    Jetzt kommt Linux (Ubuntu): Nach der Installation geht es, ist aber unglaublich langsam, die Hardwarebeschleunigung fehlt wohl(?)
    In den Systemsteuerungen(!) habe ich ganz ohne gefrickel fglrx installiert. Neu gestartet: Bildschirme sind geklont.
    Systemeinstellungen -> Erweiterter Desktop (oder wie das heißt) -> Fehlermeldung: Virtueller Desktop ist zu groß (oder so).
    Google. "sudo amdcccle" im Terminal -> von dort auf erweiterten Bildschirm stellen -> geht. Bis zum nächsten Neustart, dann ist die Einstellung wieder weg. Google. Stundenlange suche, keine Antwort. Im Forum gefragt, nach zwei Tagen keine Antwort.
    Gut, fglrx wieder deinstalliert (über die Systemsteuerungen). Neustart. "Grafische Oberfläche konnte nicht gestartet werden, im 800x600 Notfall-Modus (oder so) starten? (und andere Optionen)". Getan: keine Maus auf dem Desktop. Wie komme ich von hier weiter, wenn ich nicht einmal mehr im Browser nach Hilfe googlen kann?

    Fazit: Windows: 5 Minuten, funktioniert.
    Linux: Nach über einer Woche, davon stundenlang mit Google rumprobiert: Hoffnungslos. Eine echte Alternative eben ...

  3. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: M.P. 08.04.14 - 13:02

    Nunja,
    ob aber der "Umstiegsstress" bei der Migration von XP nach Windows 8.1 geringer ist, als bei einem Umstieg auf eine Linux-Distributione wie Mint mit Cinnamon oder Mate Desktop?

    XP -> Windows 7.0 geht schon recht schmerzlos, aber nach dem Umzug auf Windows 8.1 muss man sich schon stark umgewöhnen.
    Und die Werkzeuge, die man braucht, wenn das 8.1 mal Zickt sind auch nicht auf die Schnelle auffindbar - was habe ich gesucht, bis ich die Stelle gefunden habe, wo der WLAN-Schlüssel einzutragen ist...

  4. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: cars10 08.04.14 - 13:03

    wer kauft sich auch ne amd karte ;)
    Zumindest bei meiner Nvidia hab ich im 3 Monitor Betrieb 0 Probleme, lief sogar out of the box mit awesome.
    Und wenn nicht hilft das recht gute nvidia-settings weiter.

    Vllt unterstützt Unity keinen Multimonitor Betrieb? kp.

  5. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: SkyBeam 08.04.14 - 13:04

    Fedelix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem Nutzer, die sich nicht ganz so gut mit Computern auskennen,
    > werden meiner Meinung nach mit Linux-Distributionen nicht glücklich werden.
    > Ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen. Die hat mir
    > gezeigt, dass bei den Distributionen schon Probleme auftreten, wenn man die
    > Softwareaktualisierungen durchlaufen lässt.

    Oder schon bei der Installation. Gerade gestern hab' ich ein paar ausrangierte XP Rechner hier mal hin gestellt und einfach mal Ubuntu 13.10 versucht zu installieren. Während der Installation kam nach der Auswahl der zu benutzenden Festplatten (wurden vorher gelöscht) eine Fehlermeldung:

    Titelzeile: ??? ???
    Text: ??? ???
    Buttons: OK

    Der OK-Button hatte keinerlei Wirkung und das Fehler-Fenster mit dem grossen X und dem viel aussagenden Text "??? ???" war im Vordergrund, also keine Chance für übliche Benutzer weiter zu kommen. Offenbar hat das System mühe mit dem RAID-0 von 2 500GB Festplatten an einem AMD Fake-RAID Controller. So selten sind die aber gar nicht. Ich hab' dann mal testweise Ubuntu 12.04 LTS ausprobiert. Hier klappte die Partitionierung und die Installation funktionierte auch. Dumm nur, dass vor Abschluss der Installation dann eine ebenso kryptische Fehlermeldung von GRUB erschien welche meinte, dass GRUB nicht installiert werden konnte. Manuelle Installation von GRUB auf das /dev/mapper/<raid-device) Device funktionierte zwar aber das geht dem Durchschnittsbenutzer sicher schon viel zu weit. Zumahl auf dem GUI keine Lösung möglich war. Nach einem Reboot lief das System trotzdem nicht weil GRUB dann offenbar auch nicht vom Fake-RAID starten konnte.

    Bleibt also nur AHCI-Modus und ggf. Software-RAID.

    Leider hat mir dieser Ausflug wieder einmal gezeigt wie unbrauchbar diese Systeme für den Normalbenutzer immer noch sind. Bei einem Update läuft der Benutzer dauernd in ähnliche Probleme. Updates einfach zu verweigern kann auch nicht die Lösung sein denn sonst kann man ja auch gleich bei Windows XP bleiben.

  6. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: dabbes 08.04.14 - 13:04

    Tja mir schon und nu ?

  7. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: burkhardpranke 08.04.14 - 13:11

    Als ich vor etwa 10 Jahren Linux angefangen hab zu nutzen, habe ich ein paar Befehle gelernt, die heute noch alle funktionieren. Windows hat sich in den letzten Jahren jedoch mehrfach grundlegend geändert.
    Die Konfiguration von Linux ist einigermassen logisch und über Dateien realisiert. EIne Windows-Konfiguration ist kryptisch (über eine Datenbank, die mit registry geändert werden kann). Zudem ist Linux sehr gut im Internet und durch verschiedenste Publikationen in Buchform dokumentiert.

  8. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: ohinrichs 08.04.14 - 13:14

    Fedelix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zenker_bln schrieb:
    > > Ohohohoh! Wie oft hab ich schon rumgeflucht, wenn ich unter
    > XP/VISTA/WIN7
    > > die Softwareaktualisierungen durchlaufen ließ und plötzlich zb. meine
    > > USB-Soundkarte nicht mehr funktionierte oder der Scanner eine komplette
    > > Neuinstallation braucht, damit er wieder läuft.
    >
    > Das möchte ich nicht außer Frage stellen, solche Probleme hatte ich unter
    > Windows auch schon.
    >
    > Der Unterschied, den ich ausdrücken wollte (und der meine persönliche
    > Erfahrung ist), liegt darin, dass unter Windows zwar beispielsweise der
    > Soundtreiber nicht mehr funktioniert, unter Linux aber das komplette System
    > nicht mehr ohne Frickelei startbar ist (d. h. der grafische Desktop startet
    > nicht mehr). Und das nur durch das Einspielen von Updates (häufig direkt
    > nach der Erst-Installation des Systems). So etwas kenne ich nur von Linux.
    > Man richtet ein System ein und zerschießt es sich, nur weil man Updates
    > installiert.

    Wann war denn das? Das habe ich das letzte Mal bei Ubuntu 8 oder so erlebt - schon Jahre her! Ansonsten würde ich in solchen Fällen mal die PPAs überprüfen. Evtl. irgendwelche nicht offiziellen beta-PPAs oder so hinzugefügt und mit irgendwelcher Expremental-Software rumprobiert? Dann brauch man sich nicht wundern...

  9. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: Anonymer Nutzer 08.04.14 - 13:18

    > Genug zum Glück ist Windows fehlerfrei und intuitiv für Computerlaien zu
    > bedienen. Ich habe noch nie jemanden gesehen der techsupport für sein
    > Windows Rechner haben wollte.

    Bitte was?
    Fehlerfrei? lol der ist gut!
    Bei mir schlagen immer wieder leute auf die Tech-support haben wollen für ihr windows, und das obwohl ich allen sage das ich von windows keine ahnung habe und sie auch keine Unterstützung bekommen, ich rate ihnen dann immer zu einem Fachmann zu gehen. Wo ich helfen kann ist jemandem ein Debian zu installieren und zu Betreuen, manche machen es und andere nicht. Die die es machen haben nur selten probleme. Außerdem gibt es ein sher gutes deuschprachiges debianforum, hier gibt es selten sowas wie RTFM. Wenn dann meist nur weil die Frager unhöfflich sind und fragen mit fordern verwechseln.
    Und wenn die leute die debian benutzen und meine unterstützung bekommen mal einen neuen Rechner brauchen, helfe ich auch da, einen Neuen Rechner mit entsprechender HW für Linux zu besorgen. Ich habe zum beispiel gut erfahrungen mit tuxedobooks gemacht, extra für linux. Ja es gibt auch Rechner mit vorinstalliertem linux. Meist ubuntu zeugs/ableger, davon würde ich aber abraten, gerade weil die immer das neusete an SW benutzen und dann liest man oft, von problemen beim update. Wenn man bei debian versions-updates machen will benötig man in der regel und drei schritte, wenn man aber noch fremdquellen/software installiert hat dann sollte man vorher mal hier reinschauen:
    https://www.debian.org/releases/stable/i386/release-notes/ch-upgrading.de.html
    Das wird für jede version neuerstellt.
    Achja, bevor wieder der Mythos bemüht wird: Debian sein nur was für Experten, vergesst das das ist schwachsinn. Vielleicht sollte man sich einfach vorher mal informieren zum beispiel hier: https://wiki.debianforum.de/Wheezy_f%C3%BCr_Einsteiger
    Und noch eins zum schluss, Linux ist nicht Windows, es ist einfach anders!
    http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
    Und Äh noch was, niemand wird gezwungen linux auf seinen Rechner zu installieren, bei smartphones sieht das etwas anders aus, und ja da läuft meistens linux drauf, soviel zur unbenutzbarkeit!
    So jetzt könnt ihr weiter trollen!

  10. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: TRJS 08.04.14 - 14:00

    Bei so manchem Erfahrungsbericht hier habe ich die Probleme so etwas von wiedererkannt... Ich habe selbst alle paar Jahre einen Versuch Richtung Linux, BSD und einmal sogar Solaris gemacht, und dabei selbst bei profansten Sachen dermassen fatale Probleme gehabt, dass ich irgendwann frustriert aufgegeben habe.

    Das fing damit an, dass man bei CRC-Monitoren die Bildwiederholfrequenz nur mit Glück einstellen konnte - eine einzige falsche Einstellung, und schon bootete das System nur in die Kommandozeile. Und dann mit den steinzeitlichen Editoren wie nano Config-Dateien editieren, mit diesen Tastenkürzeln, die intuitiv schlichtwegs nicht erratet werden können (ich meine, warum soll ctrl+o "speichern" bedeuten?).

    Der Ruhezustand funktionierte bei mir auch praktisch nie out-of-the-box. Bei einem Laptop wurde bei der einzigen auffindbaren Lösung davor gewarnt, dass sich die CPU im Ruhezustand überhitzen könne.

    Selbst heute sind funktionierende Touchscreen-Treiber reine Glückssache. Etwas speziellere Hardware wie Fingerprint-Reader oder HSPA-Modems? Artete bei mir regelmässig in Frickelei aus.

    Und gerade vor ein paar Monaten bei der Installation von Ubuntu: Out-of-the-box funktionierte das Tastaturlayout nicht, trotz richtiger Einstellung ladete das englische Layout. Sorry, aber wenn selbst bei dermassen basic Einstellungen das System versagt und man zuerst mal googeln muss, um den Fehler zu beheben, kann nie und nimmer von einem brauchbaren System für den gewöhnlichen Benutzer gesprochen werden!

    Bei aller Liebe zur Idee von Open Source Software: Weitgehend ohne solche Probleme benutzbar sind und bleiben nur Windows und eingeschränkt auf Apple-Hardware OS X. Leider.

  11. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: wmayer 08.04.14 - 14:05

    Wenn du boot to desktop nutzt hast du kaum Umstellung.
    Du kannst alle alten Programme weiter nutzen, der Desktop ist wie immer.
    Und wenn du irgendwo Probleme hast musst du wenigstens nur nach Problemlösungen für Windows 8 suchen und nicht nach dem speziellen Derivat.

  12. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: patka 08.04.14 - 14:31

    Also hier werden wie so oft mal wieder Äpfel und Birnen verglichen.

    Für Nutzer, die mit ihren Computer Emails verschicken und im Web surfen ist Linux heute völlig ausreichend. Diese Leute rufen so oder so jemanden an, wenn irgendwas nicht geht. Meine Mutter nutzt so Ubuntu schon seit 5 Jahren und ist mehr als zufrieden.

    Die Leute, die hier mit Raid-0 Setup und ähnlichem kommen: Das ist wohl kaum das Setup was der "normale" Nutzer fährt. Daher für den Schwerpunkt, den der Artikel verfolgt eigentlich irrelevant. Aber unterm Strich: auch die Leute, die sowas nutzen haben irgendwann mal mit Computern angenfangen und sich Wissen angeeinet. Keiner von uns kam auf die Welt und konnte Windows bedienen und wusste was Raid-0 ist. Also ist das eigentliche Argument doch die Bequemlichkeit, sich nochmal was Neues anzuschauen und nicht, dass Linux irgendwie anders ist. Man man halt für sich entscheiden ob es das einem Wert ist dafür evtl neue Hardware zu kaufen oder eine neue Windows Lizenz.

    Ja, die AMD Treiber sind nach wie vor nicht so gut wie die aus dem Hause von NVidia. Schade aber kann man ja dem Linux nicht vorwerfen. Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, wie gut die ersten PnP Karten damals funktioniert haben und die wurden extra für Windows gebaut. Auch heute gibt es noch Treiber unter Windows, die einfach nur schrottig sind.

    Die Hauptargumente die ich hier lese beziehen sich darauf, dass es für Linux nicht die gleichen Programme gibt. Was braucht denn der normale Nutzer, was es unter Linux nicht gibt oder zumindest vergleichbar nicht gibt? Es geht nur um die Bequemlichkeit sich mal mit einem neuen Programm auseinander zu setzen. Mit Windows 8 läuft auch nicht mehr alles so wie früher. Und Unter Windows 8 kann ich auch nicht mehr Command & Conquer Tiberian Sun spielen. Hm.. Scheint echt kacke zu sein, dieses Windows.

    Ich hoffe sehr, ihr kommt mit dem Umstieg auf das Elektroauto klar. Da werden manche Sachen auch anders sein als beim Verbrennungsmotor.

  13. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: throgh 08.04.14 - 14:32

    Es geht schlicht darum, dass man zunächst den Kerngedanken "Open-Source" verinnerlichen oder verstehen sollte: Die Software ist nur so gut und verbreitet wie Beteiligung erfolgt. Es ist kein Selbstläufer wie Windows, welches von Hause aus eine ganz andere Plattform in Sachen Marketing besitzt und ein Unternehmen, welches Interesse an einer möglichst rigiden Verbreitung hat - und dabei ziemlich viele Dinge auch tätigt, die meines Erachtens mehr als katastrophal sind.

    Es gibt nicht DAS "Linux" wie es eine fixe Version von Windows alle Jahre wieder gibt. Man kann ein Ubuntu nehmen und es ganz nach den eigenen Vorstellungen ausbauen. Und natürlich ist das System für Menschen gebaut, die sich damit auch beschäftigen wollen. Alternativen bekommt man sogar noch einfacher als im Markt um die Ecke eben WEIL es quelloffen ist. Aber dazu muss man es den Leuten erklären. Diesen Versuch startet Golem doch mitunter nun und schon wieder wird Windows verteidigt, weil es "einfacher" ist. Genau das ist totaler QUATSCH. Linux kann auch einfach sein. ZorinOS zum Beispiel bietet eine schier riesige Auswahl an Paketen und lässt sich ebenso schnell wie "Windows 7" einstellen. Umstellung? NULL und es basiert auf Ubuntu 12.04 LTS. Ebenso ist es mit einer reinen Installation nicht getan: Treiber kompilieren? Monolithischen Kernel einmal im Kern neu aufsetzen? Wissen erwerben und teilen.

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  14. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: oSu. 08.04.14 - 14:39

    Fedelix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem Nutzer, die sich nicht ganz so gut mit Computern auskennen,
    > werden meiner Meinung nach mit Linux-Distributionen nicht glücklich werden.

    Gerade für solche Benutzer ist Linux sehr gut geeignet, denn auch unter Windows hätten diese das Problem nicht selber lösen können.

    Im übrigen ist Ubuntu für Windows Umsteiger die denkbar schlechteste Wahl.
    openSUSE mit KDE ist, durch die Windows-Ähnlichkeit, für diesen Anwendungsfall deutlich besser geeignet.

  15. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: Anonymer Nutzer 08.04.14 - 15:03

    Fedelix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem Nutzer, die sich nicht ganz so gut mit Computern auskennen,
    > werden meiner Meinung nach mit Linux-Distributionen nicht glücklich werden.
    > Ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen. Die hat mir
    > gezeigt, dass bei den Distributionen schon Probleme auftreten, wenn man die
    > Softwareaktualisierungen durchlaufen lässt.
    >
    > So ist mir auf verschiedenen Rechnern unter Ubuntu passiert, dass das
    > System nach dem Einspielen von (automatischen) Updates nicht mehr startet
    > und man erst mal die grafische Bedienoberfläche reparieren muss.

    +1

    Als IT Admin im Windows-Umfeld sind mit derlei Dinge auch mit Linux passiert, dazu fehlende Treiber für Grafikkarten, Drucker usw. Und die Antwort in diversen Foren "Schreib Dir den Treiber doch selbst". Klar. Da versteht jemand nicht, dass die meisten Nutzer eben nur nutzen wollen. Mein Computer soll mir mein Leben vereinfachen, nicht ich dem Computer mit meiner Freizeit dienen ;)

  16. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: DonAlberto 08.04.14 - 19:01

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also das ist mir jetzt in 10 Jahren Linuxgeschichte noch kein einziges mal
    > bei Updates passiert, dass danach die GUI nicht mehr funktionierte.

    Genauso haben viele Windows-User noch nie einen Bluescreen gesehen (Wenn sie nicht gerade Windows ME hatten.

    > Fedelix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Genug zum Glück ist Windows fehlerfrei und intuitiv für Computerlaien zu
    > bedienen. Ich habe noch nie jemanden gesehen der techsupport für sein
    > Windows Rechner haben wollte.

    Das stimmt. Auch Windows-Nutzer brauchen ab und an eine Erklärung und verlassen sich dann darauf, dass sie im Bekanntenkreis jemanden haben, der weiß wie es geht. Gerade auf den Bekanntenkreis kommt es wohl an bei solchen Sachen, denn kaum jemand ist bereit einen Fachmann für Erklärungen zu bezahlen, wenn er einen Bekannten hat, der für ein Stück Kuchen und Kaffee vorbeikommt, dieser aber eben nur Windows erklären kann und mit Problemen klar kommt. Dafür war das Linux kostenlos ... lol.

    morningstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fedelix schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > [..] Mein Computer soll mir mein Leben vereinfachen, nicht ich dem Computer mit
    > meiner Freizeit dienen ;)

    Danke! :D

  17. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: smeexs 08.04.14 - 19:19

    gerade bei xp auf windows 7 gibts ne menge software die auf der strecke bleibt und unter 7/8 nicht mehr richtig funktioniert.

    vieles was man sich unter windows mühsam von irgend wo zusammen suchen muss (pdf-reader, einen vernüftigen videoplayer , office , browser usw) in bei linux schon installiert wenn man zum ersten mal den pc aufdreht.

    windows neuinstallation mit der software gundausstattung und allen updates ->
    2-3 stunden
    das selbe mit beispielsweise ubuntu -> 40-60 minuten

    zusätzlich spart man sich die ganzen viren ad mailware und was weiß ich noch für scanner die das system bremsen und den user ärgern (bitte kauf mich , verlänger mein abo , wenn nicht ist dein pc ganz furchtbar gefährdet ..) und wo pc neulinge die ganze super windows software her bekommen musst mir auch noch erklären denn solche leute lesen normal keine web und technik foren. solche leute sind mit dem softwarecenter weit besser bedient.

    die meisten die hier über linux her ziehen haben das system bestenfalls einmal 5 minuten von einer computerbild cd getestet und das vor x jahren, wenn überhaupt , wäre dem nicht so würdet ihr nicht mit voller überzeugung lauter unwahrheiten verbreiten.

  18. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: throgh 08.04.14 - 19:30

    Genau und Ubuntu ist die wirklich EINZIGE Distribution am Markt? Wie wäre es mit:

    elementaryOS
    ZorinOS
    Linux Mint

    Oder: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Linux_distributions#Ubuntu-based

    Oder Fedora? OpenSuSE? Debian selbst?
    Eine Woche und ich hätte andere Alternativen probiert. Dann ist noch die Frage: Welche Ubuntu-Version? Welcher Kernel (einmal dann im Terminal "uname -r" ausführen)? Es ist eine Alternative, jedoch muss man sich schon damit beschäftigen was im eigenen PC an Hardware verbaut ist. So schwierig ist das nicht und man wird nicht dümmer. Im Zweifelsfalle funktioniert das dann direkt aber eben auch bei Windows gibt es die Fälle wo die Hardware nicht erkannt wird. Ich habe zum Beispiel ein Notebook der Firma "One.DE" vor mir gehabt, welches an sich Bestens funktioniert. Nur WLAN / WiFi wird nicht erkannt egal was man unternimmt: Es verbleibt ein offener Posten als "Unbekannte Hardware" in der Systemsteuerung. Linux erkannte den Adapter umgehend! Gegenbeispiel zu Deinem? ;-)

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  19. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: throgh 08.04.14 - 19:32

    Genau und weil wir uns Alle so abhängig von Microsoft machen wollen reden wir uns das immer brav ein: Windows ist die einzige Alternative zu Windows. Am Schluss wird hierauf vielleicht eine Wahrheit? Entschuldige, aber so wird man niemals eine offene IT-Landschaft erschaffen, in welcher Informationen frei geteilt und verfügbar sind.

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  20. Re: Wenn es dann doch mal nicht läuft, steht man da

    Autor: DonAlberto 08.04.14 - 19:33

    smeexs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die meisten die hier über linux her ziehen haben das system bestenfalls
    > einmal 5 minuten von einer computerbild cd getestet und das vor x jahren,
    > wenn überhaupt , wäre dem nicht so würdet ihr nicht mit voller überzeugung
    > lauter unwahrheiten verbreiten.

    Nur, weil du schnell klar kommst sind das keine Unwahrheiten. Ich brauchte beim Wechsel von XP zu 7 damals vielleicht ne Stunde, weil alle Software genauso weiter lief. Immer noch Adobe, immer noch Firefox (naja heute Chrome). Selbst mein Photoshop 7 läuft auf Win7 und heute auf Win8. Office 2003 läuft auch noch auf Windows 8, aber da lief ja nun leider der Support aus, daher jetzt Office 2013. Scanner suchen? Nö, Windows Security Essentials waren schon unter Windows 7 gut, beim Wechsel von XP wars noch Avira, da gabs die Essentials noch nicht wirklich. Der Mediaplayer von Windows tut eigtl. auch was man will, damals gab es noch keine wilden Mkv-Dateien, aber die spielt mir Windows heutzutage ja auch ab.

    Also ich weiß nicht wo ich da 2 bis 3 Stunden suchen muss, wenn ich die Setups auf CD habe bzw. wusste wo man sie runterladen kann (In Google Avira und Firefox runtergeben ist das erste Suchergebnis - so als Tip).

    Aber ich gebe zu, dass ich unter nem Linux-Desktop die Sachen genauso schnell installieren könnte, weil ich wüsste: Libreoffice, VLC, Firefox (Ich mag Chromium nicht). Klar ist das vorinstalliert zum Teil, aber dann argumentiere ich klar für Windows 8 wo auch viel zu viel vorinstalliert ist. :)

    Bevor man schreibt "Ich kann und weiß gar nicht warum andere das nicht können" sollte man überlegen, dass jeder andere Erfahrungen gemacht hat und sich in anderen Gebieten auskennt. Sonst könnten Leute auch sagen: Keine Ahnung warum die Leute Photoshop benutzen, ich bekomme Kreise mit Gimp viel schneller gezeichnet! (Keine Ahnung, obs stimmt). Hihi

    Aber ich gestehe natürlich, dass es bei Linux schneller geht seine Dateien vor einer Installation zu sichern als auf Windows. Die Konsole ist beim Verschieben von Dateien einfach unschlagbar schnell.

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