-
... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: daddel80 08.05.23 - 09:27
... hat es keinen Mehrwert. Das ist ein Paradebeispiel der Verschwendung von Ressourcen, nur um den Hype zu bekommen.
-
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: Sharra 08.05.23 - 10:11
Und was genau wurde da jetzt verschwendet? Ausser dass jemand seine Freizeit, die dich absolut nichts angeht, verwendet hat um sowas zu basteln?
Die Grafikkarte kann weiterhin als solche arbeiten. Es ist einfach nur ein Proof of Concept. -
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: Mues_lee 08.05.23 - 10:16
Einfach mal seine Mitmenschen in Ruhe lassen und ihren Spaß haben lassen. Das Leben könnte so einfach sein.
-
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: rubberduck09 08.05.23 - 10:20
Genauso könnten solche Freizeitbastler sich an ihrem Projekt erfreuen und Unbeteiligte damit in Ruhe lassen!
-
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: CptData 08.05.23 - 10:26
Sharra schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und was genau wurde da jetzt verschwendet? Ausser dass jemand seine
> Freizeit, die dich absolut nichts angeht, verwendet hat um sowas zu
> basteln?
> Die Grafikkarte kann weiterhin als solche arbeiten. Es ist einfach nur ein
> Proof of Concept.
Die Verschwendung ist nicht die Kreativzeit der Entwickler oder die Grafikkarte, sondern liegt im völlig überfetten Windows 11. Feature Bloat ist eine Sache, aber bei Microsoft'schen Produkten ist der Bloat vor allen Dingen bei den UNERWÜNSCHTEN Features ein richtiges Problem geworden.
Und in Zeiten, in denen fast jeder Breitbandinternet hat und auch erwartet wird, müssen Treiberpakete nicht mehr Teil der Windowsdistribution sein ;-)
Also Windows 11 (und Vorgänger) könnten radikal abgespeckt werden und würden noch immer laufen. Die Bringschuld liegt bei Microsoft. -
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: cmerkens 08.05.23 - 11:50
Natürlich kann Windows 11 abgespeckt werden, es hat aber recht wenig mit der angeblichen Bloatware zu tun.
Windows (auch die Vorgänger) legen große Bereiche an, in denen gleiche Dateien oft mehrfach vorhanden sind. Updates werden nicht nur als Setup vorgehalten, auch die ersetzten Dateien, damit sie wieder deinstalliert werden können. Genau das macht bei einem genutzten Windows nach 2 Jahren schnell mehrere Gigabyte aus. Oder schau dir mal die ganzen Temp-Bereiche an, was sich dort für Datenmengen ansammelt, ist enorm.
Von der Auslagerungsdatei mal ganz zu schweigen, die in der Regel die gleiche Größe wie der Arbeitsspeicher aufweist. Oder der Datei mit dem Speicherabbild, damit Windows schnell mit allen offenen Programmen wieder hochfahren kann, die ebenfalls so groß wie der Arbeitsspeicher ist.
Gerade bei Windows 11 fehlen viele Programme, die nur per Link angeboten werden und dann beim Anklicken erst installiert werden. Aus meiner Erfahrung kann ich da nicht viel Bloatware erkennen.
Wenn ich dagegen mal einen Oracle Client installiere, dann frage ich mich ernsthaft, warum dafür so viele Dateien erforderlich sind. -
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: Sharra 08.05.23 - 12:41
Das Problem ist: Der Kunde will es. Der Kunde will ein System, das alle Grundfunktionen (und ja, dazu gehört eben auch Paint, der Editor, Taschenrechner und ähnlicher Rotz) schon drin sind, und nicht erst "umständlich" installiert werden müssen.
Der Kunde freut sich auch, dass MS-Office direkt angeklickt, Seriennummer (falls vorhanden) eingegeben werden (oder wenn mit MS-Konto verknüpft) direkt installiert werden kann.
Für alle anderen, die den billigen Ersatzrotz für ordentliche Software nicht haben wollen, ist es natürlich nicht so pralle, dass man nicht mehr, wie früher üblich, jeden Mist bei der Installation schon verweigern kann. Den meisten Müll kann man mit entsprechenden Tools recht einfach los werden. Ja, unnötige Arbeit, aber geschenkt.
Aber leider (und da muss man MS auch verstehen) ist Windows eben die eierlegende Wollmilchsau, die alles können soll, dafür aber nichts gut.
Und deswegen läuft im Hintergrund ständig irgend ein Poll-Mist, der fragt "isses da? isses da? isses da? isses jetzt da?", ohne dass jemals ein Gerät dieser Kategorie angeschlossen werden würde.
Aber alle, die vor 10 Jahren schon mit IT zu tun hatten, kennen das Problem: Hardware anschließen, Treiber irgendwie ins System prügeln, funktioniert nicht. Warum? Tja, viel Spass.
Jetzt fährt MS den umgekehrten Ansatz. Alles ist drin, extra Treiber braucht man kaum noch, Geräte funktionieren. Dafür ist das System so dermaßen mit unnötigem Rotz zugemüllt, dass es nicht mehr feierlich ist. Und DAS los zu werden ist Arbeit.
Dabei könne es MS uns so einfach machen. Das Zeug ist ALLES modular eingebaut. Sie könnten uns ein Control-Panel geben, das Wifi, Bluetooth, Irgendwas-Unterstützung rauswerfen kann.
Machen sie nicht. Warum? Ganz einfach: Weil der Kunde dämlich ist. Der deinstalliert BT, weil ihm eine Webseite gesagt hat, das bringe 50000% mehr Performcance, nickt 10x die Warnung ab, und beschwert sich DANN bei MS, dass die BT-Tastatur nicht mehr funktioniert. Warum? Na weil er keine Ahnung hat, dass er BT benutzt. -
Re: ... und selbst wenns auf dem Mixer von meiner Oma läuft
Autor: CptData 08.05.23 - 15:54
Kann mir nicht vorstellen, dass Paint und Wordpad den Bock fett machen.
Eher so Sachen wie Profile für die Ansicht, die immer neuen Varianten des GUI ... da ist relativ viel drin. Aber selbst damit könnte man leben, wenn man keinen Zwangs-Edge bekäme (siehe Office 365 Thema) und Microsoft sich erdreistet, "für den Nutzer empfohlene Einstellungen" vorzunehmen. Windows ist ja nicht nur ein fetter Brocken auf der Platte, sondern auch systemhungrig mit viel zu vielen Threads bereits kurz nach dem Bootvorgang.
Tja.
Aber was solls. Heutzutage sind ja auch schon Games gern 100, 150GB schwer. Da sind die 40GB für Windows 10/11 kein Thema.



