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X-Server sollte sich in LinuX-Server umbenennen ...
Autor: 00110101 06.04.10 - 20:09
... da der sog. X-Server bald nur noch dort laufen wird.
Der ganze X-Server hat nix mehr mit der eigentlichen Idee zu tun, eine Grafik-Plattform für alle Un*X-Systeme bereitzustellen. Es wird nur noch Linux unterstützt.
Erst mit 1.7 die ganze HAL-Krücke, weil der aktuelle Linux-Zweig HAL verwendet(e). Nun kommt die udev-Krücke, weil Linux halt grad udev hat. Und DeviceKit steht schon in den Startlöchern...
Kaum ist bei Linux das nächste Experiment mit Hardware-Verwaltung am Laufen, zieht der X-Server nach und macht diese Krücken auch noch zwingend notwendig. Alle anderen schauen in die (bald schwarze) Röhre.
Ich denke da vor allem an die BSD- (OpenBSD, PC/FreeBSD, NetBSD, Firefly) und Solaris-Fraktion. Beide Systeme haben bereits eine funktionierende vernüftige Hardware-Verwaltung und müssen die rein Linux-spezifischen Bestandteile umständlich nachbilden, mit teils gravierenden Folgen.
Ich plädiere auf Umbenennung des jetzigen in LinuX.org-Server und für einen Fork eines allgemeinen X-Servers für alle Betriebssysteme.... -
Re: X-Server sollte sich in LinuX-Server umbenennen ...
Autor: Hello_World 06.04.10 - 21:52
00110101 schrieb:
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> ... da der sog. X-Server bald nur noch dort laufen wird.
Wie kommst Du darauf?
> Erst mit 1.7 die ganze HAL-Krücke, weil der aktuelle Linux-Zweig HAL
> verwendet(e).
Unsinn, Linux ist der Kernel und weiß überhaupt nichts von HAL. HAL nutzte immer schon udev und lief übrigens auch unter FreeBSD, NetBSD und Solaris.
> Nun kommt die udev-Krücke, weil Linux halt grad udev hat. Und
> DeviceKit steht schon in den Startlöchern...
Linux hat nicht "grad" udev, sondern schon mindestens seit 2003, und das wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Außerdem verwendete X.org HAL afaik nur Eingabegeräte, und die werden von DeviceKit nicht behandelt. Es wird also vorerst bei udev bleiben.
> Kaum ist bei Linux das nächste Experiment mit Hardware-Verwaltung am
> Laufen, zieht der X-Server nach und macht diese Krücken auch noch zwingend
> notwendig. Alle anderen schauen in die (bald schwarze) Röhre.
udev wird für nichts essentielles gebraucht, nur für die automatische Konfiguration von Eingabegeräten und Hotplugging. Außerdem ist vorgesehen, in Zukunft auch andere Systeme zu unterstützen, z. B. kann man unter Solaris libdevinfo und libsysevent statt libudev verwenden, um an die benötigten Informationen zu kommen.
> Ich denke da vor allem an die BSD- (OpenBSD, PC/FreeBSD, NetBSD, Firefly)
> und Solaris-Fraktion. Beide Systeme haben bereits eine funktionierende
> vernüftige Hardware-Verwaltung und müssen die rein Linux-spezifischen
> Bestandteile umständlich nachbilden, mit teils gravierenden Folgen.
Wenn diese Leute X-Unterstützung für ihre Betriebssysteme haben wollen, müssen sie eben die Unterstützung dafür in den X-Server einbauen. Es ist ein Open Source-Projekt; wenn seitens dieser Communities ein ausreichendes Interesse besteht, wird da etwas kommen.
> Ich plädiere auf Umbenennung des jetzigen in LinuX.org-Server und für einen
> Fork eines allgemeinen X-Servers für alle Betriebssysteme....
Das ist völlig unnötig, man braucht nur jemanden, der den Code schreibt und in X.org integriert. -
Re: X-Server sollte sich in LinuX-Server umbenennen ...
Autor: Vamp898 04.07.10 - 12:10
Oh Gott immer diese BSD Trolle...
Man soll ja Trolle nicht füttern deswegen ein rat
Informiere dich über fakten und hör nicht darauf was deine Trolligen BSD Freunde dir erzählen...
Nur weil sie so oberstolz auf ihr BSD sind und vllt. mehr Ahnung haben als du heisst das noch lange nicht das sie recht haben.
Nochmal zur erinnerung. Linux ist ein Kernel, kein Betriebssystem. Ich weiss das bei BSD Systemen das gerne, wie auch bei Windows und Mac OS X, vermischt wird aber das ändert nichts daran.
udev ist unter Linux seit dem 2.6 Kernel und den gibt es seit Dezember 2003, also sagen wir 2004. Das sind inzwischen über 6 Jahre...
Ich glaube du hast weder eine Ahnung wie X.Org funktioniert, noch wie HAL in Verbindung mit X.Org steht (Stichwort freedesktop.org)
Ich kanns ja verstehen wenn man als BSD Fan angepisst ist wenn man zu 100% auf die Linux Entwicklung angewiesen ist und sogar ein Linux-Compat System installieren muss um den Flash Player zum laufen zu bekommen, das ist allerdings kein Grund mit falschem Wissen hier rumzuwerfen. Stell dir vor es trifft jemand!



