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Valve arbeitet an vielen Fronten

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  1. Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: mylka 31.07.19 - 10:39

    Valve stampft Proton aus dem boden.
    Valve ergeänzt Mesa mit einem eigenen Shader Compiler: ACO
    heute hat valve auch eine alternative zu ESYNC veröffentlicht, die eingriffe in den kernel benötigen
    VR für linux

    das alles innerhalb eines jahres

    alles ist OPEN SOURCE, also google wird mit stadia auch davon sehr profitieren.
    ich frage mich warum valve das macht. die müssen wirklich eine riesen zukunft in linux sehen, bei der menge an geld und manpower die sie da reinstecken.

  2. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: BiGfReAk 31.07.19 - 10:41

    mylka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die müssen wirklich eine riesen
    > zukunft in linux sehen

    Linux ist halt das Betriebssystem der Zukunft
    Schon seit über 30 Jahren

  3. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: Kakiss 31.07.19 - 10:53

    Sie wollen sich halt auch möglichst wappnen, falls Microsoft Windows irgendwann doch noch restriktiver machen möchte, ähnlich wie die Betriebssysteme auf den Handys.

    Im großen und ganzen Lob ich das aber, da es uns Nutzern wirklich zu Gute kommt.

    Aber hey, die sind böse, weil sie mehr Geld von den Publishern verlangen als Epic ;)

    P.s. so werden diese Dinge finanziert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 10:54 durch Kakiss.

  4. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: elgooG 31.07.19 - 11:01

    Will Valve das Headset auch für die Industrie und Wissenschaft schmackhaft machen, geht man zumindest schon mal den richtigen Weg. Ich denke die Desktop-Unterstützung zielt vor allem darauf ab. VR ist eben nicht nur für Spiele geeignet.

    Ich finde es auch interesant welche Auswirkungen Googles Stadia auf den Linux-Support bei AAA-Titeln haben könnte.

    Generell geht alle in die richtige Richtung, wenn auch deutlich langsamer als erhofft.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 11:02 durch elgooG.

  5. Wie sich die Zeiten ändern...

    Autor: Bigfoo29 31.07.19 - 11:07

    ...wenn man bedenkt, dass sie gerade in der Linux-Gemeinde zu Anfang - nicht ganz zu Unrecht - den Spitznamen "STEAMing pile of s***" hatten, weil Programme nicht mehr wie üblich pur über die Distros/Repos installieren konnte sondern extra "Bloatware" brauchte, um irgend etwas zu installieren. - Zumal die Lizenzen dann nicht übertragbar waren.
    Epic Games war ein respektabler Spiele-Hersteller, Spiele wie Unreal Tournament ein Muss.

    Mittlerweile ist das Verhältnis komplett gekippt. Valve hat mit dem ehemaligen Linux-Desktop-System viele Spiele Linux-fähig bekommen und Vieles läuft jetzt schon mit Proton "out of the box". Für Spieler unter Linux ist Steam zu einem Must-Have geworden. Und Epic? Hat heute den Spitznamen "Do Epic ....".

    Spannende Zeiten...

    Regards.

  6. Re: Wie sich die Zeiten ändern...

    Autor: elgooG 31.07.19 - 12:06

    Erstmal diese "Linux-Gemeinde" gibt es gar nicht, zumindest als geschlossene Gemeinschaft. Die Ansichten über Steam schwanken stark auseinander. Die Wenigsten werden sich darüber aber beschweren. Spiele sind auch keine systemkritischen Anwendungen und landen am Desktop und nicht am Server.

    Im Übrigen gibt es auch sehr viele Windows-User aus der "Windows-Gemeinde" die Steam boykottieren und wie die Statistiken zeigen wegen Fortnite sind es sogar nochmal deutlich mehr, welche den Epic-Store verwenden, aber nie Steam installiert hatten. Auch lange nach dem Release von Half Life 2 gab es auch auf Windows extrem viel Widerstand gegen Steam.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  7. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: mylka 31.07.19 - 12:53

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mylka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die müssen wirklich eine riesen
    > > zukunft in linux sehen
    >
    > Linux ist halt das Betriebssystem der Zukunft
    > Schon seit über 30 Jahren

    kann man natürlich spöttisch sagen
    ich "beobachte" linux auch schon 10 jahre und damals hätte ich es auch niemanden empfohlen
    schlechte treiber, keine spiele, flash war eine qual und damit so ziemlich das ganze internet, usw usw usw

    aber die fortschritte, die linux alleine im letzten jahr machte sind trotzdem beeindruckend

    mit VULKAN endlich eine anständige API. rage 2 (und die anderen bethesda vulkan spiel) läuft wie warme butter auf linux, obwohl es keine linux version hat
    die treiber werden immer besser
    engines bekommen immer bessere linux unterstützung
    flash ist tot und somit ist kein unterschied beim surfen mehr zu erkennen
    stadia setzt voll auf debian und VULKAN
    windows baut linux ein
    ubisoft steigt bei BLENDER ein

    für viele könnte linux wirklich eine alternative zu einem win10 umstieg sein

  8. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: mylka 31.07.19 - 12:59

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie wollen sich halt auch möglichst wappnen, falls Microsoft Windows
    > irgendwann doch noch restriktiver machen möchte, ähnlich wie die
    > Betriebssysteme auf den Handys.

    warum will das valve und kein anderer?
    gog/cdpr interessiert sich überhaupt nicht für linux
    epic/sweeney kann auch nur schlecht über linux reden
    gerade mal itch hat einen linux client
    und wie gesagt. valve arbeitet nicht nur für sich. das zeug kann sich jeder selber runterladen, verwenden und sogar abändern
    ich kann mir gut vorstellen, dass google proton und ACO verwenden wird für stadia. die arbeit hat ihnen valve abgenommen und damit stärken sie eigentlich einen konkurrenten

    nicht das icht das schlecht finde, aber es ist halt doch eher unüblich, dass man so großzügig ist, aber sich dann anhören muss, dass man der böse ist, weil man 30% nimmt



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 13:00 durch mylka.

  9. Steam ist nichtmal unter Windows "must have".

    Autor: Herricht 31.07.19 - 14:01

    Warum solltes es das unter Linux sein?

  10. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: slemme 31.07.19 - 14:03

    Naja, so ganz "aus dem Boden gestampft" hat Valve Proton jetzt auch nicht, wir wollen ja nicht die Arbeit der WINE- und DXVK-Entwickler schmälern.
    Wobei ich Valve für ihren Beitrag natürlich trotzdem sehr dankbar bin.

    R.I.P. - Game of Thrones
    17.04.11 - 28.04.19
    "The fight was dark and full of errors"

  11. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: Kakiss 31.07.19 - 14:43

    mylka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kakiss schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie wollen sich halt auch möglichst wappnen, falls Microsoft Windows
    > > irgendwann doch noch restriktiver machen möchte, ähnlich wie die
    > > Betriebssysteme auf den Handys.
    >
    > warum will das valve und kein anderer?
    > gog/cdpr interessiert sich überhaupt nicht für linux
    > epic/sweeney kann auch nur schlecht über linux reden
    > gerade mal itch hat einen linux client
    > und wie gesagt. valve arbeitet nicht nur für sich. das zeug kann sich jeder
    > selber runterladen, verwenden und sogar abändern
    > ich kann mir gut vorstellen, dass google proton und ACO verwenden wird für
    > stadia. die arbeit hat ihnen valve abgenommen und damit stärken sie
    > eigentlich einen konkurrenten
    >
    > nicht das icht das schlecht finde, aber es ist halt doch eher unüblich,
    > dass man so großzügig ist, aber sich dann anhören muss, dass man der böse
    > ist, weil man 30% nimmt


    Ja, da gebe ich dir vollkommen recht.
    Allein auf ihr "Überleben" im Falle des Falles würde ich es auch garnicht schieben wollen, da muss schon ein gutes Stück "Firmenphilosophie" mit dabei sein.

    Warum Gog jetzt nicht eher in diese Richtung tendiert, kann ich nicht sagen.
    Eventuell fehlen dort die Kapazität.

  12. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: most 31.07.19 - 14:59

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mylka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kakiss schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sie wollen sich halt auch möglichst wappnen, falls Microsoft Windows
    > > > irgendwann doch noch restriktiver machen möchte, ähnlich wie die
    > > > Betriebssysteme auf den Handys.
    > >
    > > warum will das valve und kein anderer?
    > > gog/cdpr interessiert sich überhaupt nicht für linux
    > > epic/sweeney kann auch nur schlecht über linux reden
    > > gerade mal itch hat einen linux client
    > > und wie gesagt. valve arbeitet nicht nur für sich. das zeug kann sich
    > jeder
    > > selber runterladen, verwenden und sogar abändern
    > > ich kann mir gut vorstellen, dass google proton und ACO verwenden wird
    > für
    > > stadia. die arbeit hat ihnen valve abgenommen und damit stärken sie
    > > eigentlich einen konkurrenten
    > >
    > > nicht das icht das schlecht finde, aber es ist halt doch eher unüblich,
    > > dass man so großzügig ist, aber sich dann anhören muss, dass man der
    > böse
    > > ist, weil man 30% nimmt
    >
    > Ja, da gebe ich dir vollkommen recht.
    > Allein auf ihr "Überleben" im Falle des Falles würde ich es auch garnicht
    > schieben wollen, da muss schon ein gutes Stück "Firmenphilosophie" mit
    > dabei sein.
    >
    > Warum Gog jetzt nicht eher in diese Richtung tendiert, kann ich nicht
    > sagen.
    > Eventuell fehlen dort die Kapazität.

    Ich denke der Grund liegt in der Vergangenheit.
    Also sich abzeichnete, dass Windows einen eigenen Store mit sich bringt und die Konsolen immer weitere Verbreitung fanden (PC Gaming stirbt1eins111elf!!), startete Valve eine weit vorausschauende Strategie um eine eigene Spieleplattform zu schaffen und möglichst unabhängig von MS und der anderen Konsolenanbietern zu werden.

    SteamOS, SteamMachines, Controller, Link usw. kamen auf den Markt.
    Schnell zeichnete sich aber ab, weder kann MS Steam den Rang auch nur ansatzweise ablaufen in Sachen Store/Vertriebsplattform, noch stirbt das PC Gameing.

    Damit wurden diese Projekte nicht mehr so erfolgskritisch für Valve und entsprechend nie ausreichend in den Markt gepusht.

    Der Ursprungsgedanke ist aber immer noch gültig und die beachtlichen Leistungen wollte man vermutlich nicht komplett aufgeben (da hängen ja auch Valve Mitarbeiter mit Herzblut drin).
    Also treibt Valve das weiter, mit überschaubaren Kosten und Aufwand natürlich.

  13. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: Hotohori 31.07.19 - 15:29

    Kann natürlich gut sein, allerdings kann es ja auch nicht schaden wenn Valve Linux für sich interessanter macht. Wenn es unter Windows irgendwann nicht mehr so läuft, hat Valve unter Linux ein recht gutes Standbein und damit sind sie dann auch fast allein, weil sonst kaum Jemand derart auf Linux setzt. Aktuell ist aber für mich Linux einfach noch keine Alternative, aber das kann sich ändern, wenn Linux weiter besser wird und Windows schlechter. ;)

  14. Re: Valve arbeitet an vielen Fronten

    Autor: mylka 01.08.19 - 00:36

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Ursprungsgedanke ist aber immer noch gültig und die beachtlichen
    > Leistungen wollte man vermutlich nicht komplett aufgeben (da hängen ja auch
    > Valve Mitarbeiter mit Herzblut drin).
    > Also treibt Valve das weiter, mit überschaubaren Kosten und Aufwand
    > natürlich.


    was valve heute für linux leistet kann man mit der steam machine nicht vergleichen
    valve hat auch nach dem MS tamtam die linux entwickler aufgestockt. zB diesen faudio programmierer

    damals war das mehr oder weniger nur steamOS, was ein ubuntu mit steam client im big picture mode war

    herzblut schön und gut, aber gerade linux entwickler sollen sehr teuer sein

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann natürlich gut sein, allerdings kann es ja auch nicht schaden wenn
    > Valve Linux für sich interessanter macht. Wenn es unter Windows irgendwann
    > nicht mehr so läuft, hat Valve unter Linux ein recht gutes Standbein und
    > damit sind sie dann auch fast allein, weil sonst kaum Jemand derart auf
    > Linux setzt. Aktuell ist aber für mich Linux einfach noch keine
    > Alternative, aber das kann sich ändern, wenn Linux weiter besser wird und
    > Windows schlechter. ;)

    wie gesagt. alles was valve macht ist open source. selbst wenn sich MS morgen auflöst und es nur noch linux gibt, dann können alle valves fortschritte einfach übernehmen und sind direkt auf demselben stand

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