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  5. › ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem…

Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

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  1. Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Schattenwerk 11.10.17 - 12:30

    Ich habe mich vor einiger Zeit auch mit ZFS beschäftigt als ein NAS/Backup-System zur Diskussion stand. Grundsätzlich schätze ich die Vorzüge von ZFS sehr, jedoch ist die Verwaltung eines "RAIDs" damit um einiges starrer.

    Wenn man nachträglich Festplatten austauschen möchte, hinzufügen oder die Größe aufstocken möchte, wird schnell merken wie unhandlich ZFS in dieser Hinsicht ist.

    Hat man ein Verbund aus 10 Platten, z.B. als Z1 und merkt nun, dass der Platz eng wird. Eine Erweiterung des Pools um weitere Platten kann man praktisch vergessen. Man wird genötigt entweder einen neuen Pool zu eröffnen, muss den Pool komplett neu aufbauen oder werkelt mit gefährlichen Befehlen rum, wo man davon ausgehen muss, dass es am Ende nicht funktioniert. Bei mehreren Terabyte an Daten gar nicht so einfach wie man denkt.

  2. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: thepiman 11.10.17 - 12:51

    ZFS kommt halt aus der Rechenzentrums-Ecke. Dort wird nicht eine Platte 'nachgeschoben' wenn der Platz eng wird. Dort kommt ein neues Vdev zum Pool dazu und alles ist Paletti.
    Im Home-Umfeld ist es halt eine Kostenfrage.
    PS: Habe auch ein 10 Platten-ZFS-NAS (Raidz2) laufen.
    Wenn ich mal mehr Platz brauchen solle, muss ich eben ein Mindestens 4 Platten zukaufen. Am besten gleich nochmal 10...
    PSS: Dann aber natürlich noch an ECC-Speicher denken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 12:54 durch thepiman.

  3. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Mixermachine 11.10.17 - 12:52

    Ich bin auch bei einem Raid 5 Controller geblieben.
    Mein Microserver N54L schafft es gerade so auf 120MB/s Durchsatz mit der Verschlüsselung AES 128.
    Über das Netzwerk sind es noch 80MB/s.
    Da bleibt kaum Luft für ein soft raid.

    Build nicer stuff

  4. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: YarYar 11.10.17 - 13:06

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat man ein Verbund aus 10 Platten, z.B. als Z1 und merkt nun, dass der
    > Platz eng wird. Eine Erweiterung des Pools um weitere Platten kann man
    > praktisch vergessen. Man wird genötigt entweder einen neuen Pool zu
    > eröffnen, muss den Pool komplett neu aufbauen oder werkelt mit gefährlichen
    > Befehlen rum, wo man davon ausgehen muss, dass es am Ende nicht
    > funktioniert. Bei mehreren Terabyte an Daten gar nicht so einfach wie man
    > denkt.

    Es ist in der Tat so, das man an ein bestehendes RAIDZ nicht einfach so eine weitere Festplatte anhängen kann ohne die Redundanz zu verlieren.

    Man kann aber ein zweites RAIDZ an das erste anhängen. Statt einer neuen Platte müssen es dann halt mindestens drei sein.

    Ist das komplizierter? Nur auf den ersten Blick!

    In deinem Beispiel mit den 10 Platten kannst du zwar bei btrfs oder mdadm eine einzelne Platte hinzufügen. Diese muss aber exakt die gleiche Größe haben wie die anderen 10 Platten. Ergo erweiterst du das RAID immer nur um 10%. Das macht kaum Sinn. Wenn man schon erweitert, dann auch zukunftssicher um 30 % oder mehr. Dann bist du in deinem Beispiel aber auch schon bei 3 Platten.

    Mit ZFS kannst du an dein bestehendes RAIDZ ein weiteres RAIDZ "add'en". Und das zweite RAIDZ kann auch aus größeren Platten bestehen.

    Zu deinem Beispiel:
    Du hast 10 Platten mit je 1 TB in einem RAIDZ = 9 TB Nutzdaten
    Du addierst 3 Platten mit je 2 TB in einem neuen RAIDZ = 4 TB Nutzdaten
    Dann hat dein neues RAIDZ jetzt 9+4 = 13 TB Nutzdaten.

    Um das gleiche mit btrfs oder mdadm zu erreichen müsstest du 4(!) neue 1 TB Platten einhängen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 13:08 durch YarYar.

  5. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Schattenwerk 11.10.17 - 13:09

    Jo, der Ursprung des Systems wird dann deutlich.

    Als Privatperson/kleineres Unternehmen überlegt man aber schnell, ob man solche Investitionen tätigen will. Als ich die Erfahrung im beruflichen Umfeld gemacht habe, habe ich für mich Privat den Gedanken ganz schnell abgeschrieben.

    RAID war mir persönlich aber auch nicht das Optimum, da hier die Kapazität auch nur kostenintensiv erweitert werden kann.

    Letztendlich bin ich dann für mich privat bei SnapRAID gelandet, welches mir es ermöglicht jederzeit Platten in den Verbund zu packen (auch schon vorbefüllt), wobei diese keine gleiche Größe haben müssen. Dazu bietet es mir, anders als ein RAID, noch die Möglichkeiten des scrubben, was nun wöchentlich passiert.

    ZFS macht so etwas zwar zur Laufzeit aber die Preise an Hardware bin ich privat nicht bereit zu zahlen. Gegenüber RAID verliere ich nur die höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit, wobei bei einer Netzwerk-Anbindung dies eh egal ist. Per Linux kann ich die 125MB/s durch den 1Gb/s-Anschluss voll ausnutzen und das obwohl die Platten alle verschlüsselt sind.

    Da ich beliebig viele Platten für die Parität einfügen kann, kann ich mir damit auch eine beliebig hohe Ausfallsicherheit aufbauen. Und wenn dann tatsächlich mal n+1 Platten über den Jordan gehen, dann verliere ich nur die Daten der eigentlich defekten Platte. Alle anderen Platten behalten ihre Daten für jedes Linux-System lesbar, da es letztendlich nur ein verschlüsseltes ext4 ist.

    Benötige ich einfach etwas mehr Platz, dann füge ich eine einzelne Platte hinzu. Ich muss nur im Auge behalten, dass die Platten für die Parität stets die größten sind.

    Lösche ich Daten kann ich die bis zur nächsten Erzeugung der Paritäten auch wieder aus eben dieser herstellen. Das passiert bei mir immer nachts. Auch ein Vorteil, welchen mir ein RAID-System nicht bietet.

    Im Privatbereich für mich ein optimaler Kompromiss.

  6. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: chr1z0r 11.10.17 - 13:12

    So ein Schwachsinn das es gefährlich wird.

    1.) Ja,..einen Pool erweitern mit neuen Spindeln ist nicht möglich,...
    2.) Nein eine Speichererweiterung ist absolut easy wenn man noch eine freie SATA/HDD-Schnittstelle frei hat.

    Ich selbst habe einen Pool aus 6 Spindeln a 2TB und benötigte mehr Platz,...Also mussten 4TB Platten her.
    Am besten mit disk/by-id arbeiten um die S/N als Identifikation zu nehmen

    1.) Pool auf "zpool set autoexpand=on" setzen
    2.) Neue 4TB Spindel an den freie Port
    3.) zpool replace "pool" Disk2TB Disk4TB
    4.) Das bei allen 6 machen und zack hat man automatisch einen größeren Pool mit 6x4TB - Z-Level

    Was spricht gegen das Argument das ZFS im Heimbereich unhandlich/unkomfortabel ist?
    Ganz einfach,..der physikalische Platz in jedem Gehäuse! Wer hat schon Platz und vor allem die Ports um in sein Big-Tower mehr als 10 Spindeln zu ballern? Irgendwann tauscht man sowieso nur die Kapazität und erweitert nicht die Menge.

    Und wer jetzt sagt das eine Migration auf größere Platten die Gefahr eines Datenverlustest mit sich zieht, der sollte erstmal darüber nachdenken das ein RAID/Z kein Backup ist

  7. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Schattenwerk 11.10.17 - 13:13

    Letztendlich bin ich nicht der Zuständige hier in der Firma und muss mich dafür kümmern. Ich habe es nur mitbekommen als der Prozess der Entscheidungsfindung lief.

    Grundsätzlich stimme ich dir aber auch zu, dass man bei sowas eher langfristig planen kann und sollte. Es hat für mich nur schön gezeigt, wo die Grenzen des Systems liegen.

    Was man natürlich dabei auch noch berücksichtigen muss: Erhöhst du, wie in deinem Beispiel um 4 TB Nutzdaten, dann steigt dein RAM-Verbrauch auch nicht unwesentlich an.

    Und spätestens wenn man ein Budget hat, wirds halt schwer die Vorzüge von ZFS einem BWLer zu erklären ;)

  8. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: ArcherV 11.10.17 - 13:14

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin auch bei einem Raid 5 Controller geblieben.
    > Mein Microserver N54L schafft es gerade so auf 120MB/s Durchsatz mit der
    > Verschlüsselung AES 128.
    > Über das Netzwerk sind es noch 80MB/s.
    > Da bleibt kaum Luft für ein soft raid.


    Die ~80 MB/s über Netzwerk schaffe ich auch mit softraid via Windows Storage pools. - und bin dabei noch zum einen wesentlich flexibler und zum anderen nicht auf einem teuren HW Controller angewiesen - wo man dann den nassen Hut auf hat wenn er kaputt geht. Für mich im Privatumfeld deutlich angenehmer.

  9. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Schattenwerk 11.10.17 - 13:14

    Du ersetzt in deinem Beispiel jedoch alle Platten oder?

    Wenn ja: Für z.B. 2 TB mehr, direkt viel mehr Platten auszutauschen als theoretisch notwendig ist, ist nicht unbedingt effizient. Jedoch durch das System halt vorgegeben.

    Wenn nein: Dann wäre mir das nun neu.

  10. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: ChriDDel 11.10.17 - 13:43

    Mein Microserver 40L schafft mehr als 90MB/s im 1GB/s Netzwerk mit FreeNAS und ZFS.
    Ich habe 3x3GB (Seagate) und 3x1GB (WD Green) Platten verbaut.
    Ich werde mir einen anderen Server anschaffen weil mir einfach der Platz für die Platten ausgegangen ist. Ich würde immer wieder ZFS nehmen.

    Es ist schnell und Flexibel. Es muss nicht X Stunden lang leere Platten vergleichen um ein RAID aufbauen zu können. Selbst wenn ich eine Platte abziehe, dann Daten auf den Pool schreibe und die andere Platte danach wieder anstecke geht der Sync sau schnell.

  11. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: carp 11.10.17 - 13:46

    ChriDDel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Microserver 40L schafft mehr als 90MB/s im 1GB/s Netzwerk mit FreeNAS
    > und ZFS. Ich habe 3x3GB (Seagate) und 3x1GB (WD Green) Platten verbaut.

    Falls Du damit den HP Microsoerver N40L meinst: Wie hast Du da sechs Platten hineinbekommen?

  12. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: ArcherV 11.10.17 - 13:52

    ChriDDel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Microserver 40L schafft mehr als 90MB/s im 1GB/s Netzwerk mit FreeNAS
    > und ZFS.
    > Ich habe 3x3GB (Seagate) und 3x1GB (WD Green) Platten verbaut.
    > Ich werde mir einen anderen Server anschaffen weil mir einfach der Platz
    > für die Platten ausgegangen ist. Ich würde immer wieder ZFS nehmen.

    Bei mir ist er selbstgebaut.
    Gehäuse ein Fractal Design R5 (da passen genug Platten rein - und das Gehäuse ist noch gedämmt). Board + CPU ist ein alter Sandy Bridge i3 welchen ich noch rumfliegen hatte, passt so.

    > Es ist schnell und Flexibel. Es muss nicht X Stunden lang leere Platten
    > vergleichen um ein RAID aufbauen zu können.

    Die storage Pools sind genauso schnell.

  13. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Mixermachine 11.10.17 - 15:05

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mixermachine schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin auch bei einem Raid 5 Controller geblieben.
    > > Mein Microserver N54L schafft es gerade so auf 120MB/s Durchsatz mit der
    > > Verschlüsselung AES 128.
    > > Über das Netzwerk sind es noch 80MB/s.
    > > Da bleibt kaum Luft für ein soft raid.
    >
    > Die ~80 MB/s über Netzwerk schaffe ich auch mit softraid via Windows
    > Storage pools. - und bin dabei noch zum einen wesentlich flexibler und zum
    > anderen nicht auf einem teuren HW Controller angewiesen - wo man dann den
    > nassen Hut auf hat wenn er kaputt geht. Für mich im Privatumfeld deutlich
    > angenehmer.


    Auch mit Verschlüsselung?
    Ohne komme ich auch auf 300MB/s lesend :D.
    Ich verwende eine HP P410 Controller. Wenn man den RAM und die Batterie wiederverwenden kann, bekommt man einen Gebrauchten für 15 - 20 Euro ^^.

    Build nicer stuff

  14. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: ArcherV 11.10.17 - 15:09

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mixermachine schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich bin auch bei einem Raid 5 Controller geblieben.
    > > > Mein Microserver N54L schafft es gerade so auf 120MB/s Durchsatz mit
    > der
    > > > Verschlüsselung AES 128.
    > > > Über das Netzwerk sind es noch 80MB/s.
    > > > Da bleibt kaum Luft für ein soft raid.
    > >
    > >
    > > Die ~80 MB/s über Netzwerk schaffe ich auch mit softraid via Windows
    > > Storage pools. - und bin dabei noch zum einen wesentlich flexibler und
    > zum
    > > anderen nicht auf einem teuren HW Controller angewiesen - wo man dann
    > den
    > > nassen Hut auf hat wenn er kaputt geht. Für mich im Privatumfeld
    > deutlich
    > > angenehmer.
    >
    > Auch mit Verschlüsselung?
    > Ohne komme ich auch auf 300MB/s lesend :D.
    > Ich verwende eine HP P410 Controller. Wenn man den RAM und die Batterie
    > wiederverwenden kann, bekommt man einen Gebrauchten für 15 - 20 Euro ^^.

    Ne hab bitlocker noch nicht ausprobiert ^^

    Das Problem bei so einen gebrauchten Controller: wenn du zB ein RAID 5 nimmst und dir der Controller hochgeht hast du den nassen Hut auf..

    Wenn bei meinen Software RAID die Windows Installation hoch geht ist das egal, ich geh einfach zum nächsten win 10 / Server 2016 Rechner und kann da das RAID ganz normal öffnen.

    Deswegen benutze ich meinen HW Controller nur noch als reinen SATA Controller (ist ein alter gebrauchter von dell )

  15. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: chr1z0r 11.10.17 - 15:10

    Natürlich werden alle HDDs gegen neue Kapazität getauscht,..ansonsten bleibt der Pool bei der ursprünglichen Größe, so schlau ist ZFS da schon

  16. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: pumok 11.10.17 - 15:14

    Klar, ZFS Zuhause ist etwas für Enthuisiasten.
    Wenn diese Bedingung erfüllt ist, dann ist ZFS überhaupt nicht anstrengend. Im Gegenteil.

    Ich habe hier einen ziemlich speziellen NAS Eigenbau auf FreeNAS Basis. 2 Mainboards in einem ausgeschlachteten Dell MD3000 SAN. Das eine Mainboard mit Xeon und ECC hat 8 angeschlossene HDs und ist mein Haupt-NAS, das kleine ITX Mainboard mit Atom und ECC und 7 angeschlossenen HDs ist mein Test und Backup (1. Stufe) NAS.
    Obwohl ich beim Bau teilweise massiv gebastelt habe, läuft das Teil nun seit 9 Monaten 24/7 absolut stabil und ausfallfrei.
    Besonders gut gefällt mir die Sache mit den Snapshots und dem Replizieren auf mein Backup NAS. Noch nie Probleme, extrem schnell und zuverlässig. Die Snapshots können unter Windows als Vorgängerversionen angezeigt werden, super Sache :)
    Klar, die Hardware hat einiges gekostet, dafür erreiche ich Transferraten von >600MB/s :)

    Wenn man kein out of the Box System braucht und bereit ist sich da reinzudenken, kann ich FreeNAS mit ZFS nur empfehlen.

  17. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Schattenwerk 11.10.17 - 15:34

    Und das ist ja gerade mein Kritikpunkt an ZFS. Das FS ist toll aber es macht nun einen erheblichen Preisunterschied, ob ich 1x 4 TB oder 10x 4 TB kaufen muss. Vor allem wenn die 10 Platten noch problemlos genutzt werden könnten.

  18. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: pumok 11.10.17 - 15:39

    Den Kritikpunkt verstehe ich, sehr schade, dass das bei ZFS so ist.
    Du musst aber nicht 10 Platten, sondern "nur" 3 kaufen.

  19. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Floyddotnet 11.10.17 - 16:02

    YarYar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Zu deinem Beispiel:
    > Du hast 10 Platten mit je 1 TB in einem RAIDZ = 9 TB Nutzdaten
    > Du addierst 3 Platten mit je 2 TB in einem neuen RAIDZ = 4 TB Nutzdaten
    > Dann hat dein neues RAIDZ jetzt 9+4 = 13 TB Nutzdaten.
    >
    > Um das gleiche mit btrfs oder mdadm zu erreichen müsstest du 4(!) neue 1 TB
    > Platten einhängen!

    Falsch. In btrfs kann ich beliebg große platten einem pool dazufügen.

    Einfach mit:
    btrfs device add /neuesDevice /mnt

    Je nach RAID-Level und füllstand kann ein balance-lauf noch notwendig sein um die datein neu zu verteilen:

    btrfs balance start /mnt

  20. Re: Auf NAS/Backup-Systemen wird ZFS aber schnell anstrengend

    Autor: Mixermachine 11.10.17 - 16:18

    ArcherV schrieb:
    >
    > Ne hab bitlocker noch nicht ausprobiert ^^
    >
    > Das Problem bei so einen gebrauchten Controller: wenn du zB ein RAID 5
    > nimmst und dir der Controller hochgeht hast du den nassen Hut auf..
    >
    > Wenn bei meinen Software RAID die Windows Installation hoch geht ist das
    > egal, ich geh einfach zum nächsten win 10 / Server 2016 Rechner und kann da
    > das RAID ganz normal öffnen.
    >
    > Deswegen benutze ich meinen HW Controller nur noch als reinen SATA
    > Controller (ist ein alter gebrauchter von dell )

    Soweit ich es verstanden habe, scannt ein neuer Controller gleich nach Platten und kann ein altes Raid 5 wieder einhängen.
    Der Controller muss natürlich vom gleichen Typ sein.


    Ich hatte auch zuerst überlegt Windows zu verwenden aber das war mir dann doch etwas zu dick für ein reines Filesystem Betriebssystem und zusätzlich noch schwerer Abzusichern.
    So läuft jetzt eine Debian VM, die für alle anderen VMs auf dem Esxi und im Netzwerk verschlüsselten Speicher bereitstellt.
    Da läuft sonst nichts anderes mehr.

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