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Genau das ist das Problem damit

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Genau das ist das Problem damit

    Autor: FreiGeistler 13.10.17 - 12:42

    "Das sind letztendlich nichts anderes als Partitionen einer Festplatte - nur besser. ZFS übernimmt dabei nicht nur die Rolle eines traditionellen Dateisystems, vielmehr ist es Raid-Controller, Volumen-Manager und Dateisystem in einem."
    und
    "Während es sich bei EXT4 nur um ein Dateisystem handelt, ist ZFS deutlich komplexer aufgebaut."
    Meint:
    - Unübersichtlicher
    - Mehr Bugs (Stabilität und Sicherheit)
    - schwieriger zu debugen
    Frage mich warum der Autor das "besser" findet.

    "Do one thing and do it good" hat schon seine Gründe ;-)

  2. Re: Genau das ist das Problem damit

    Autor: Jürgen Troll 13.10.17 - 13:11

    Wenn man keine Ahnung hat... ;-)

    https://forum.golem.de/kommentare/opensource/zfs-ausprobiert-ein-dateisystem-fuers-rechenzentrum-im-privaten-einsatz/unix-philosophie/112828,4924579,4924579,read.html#msg-4924579

  3. Re: Genau das ist das Problem damit

    Autor: FreiGeistler 13.10.17 - 17:02

    Jürgen Troll schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man keine Ahnung hat... ;-)
    >
    > forum.golem.de#msg-4924579

    Kann mit dieser Fehlermeldung nichts anfangen. Zu viele Informationen nur impliziert vorhanden. ;-)

  4. Re: Genau das ist das Problem damit

    Autor: GAK 14.10.17 - 17:22

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das sind letztendlich nichts anderes als Partitionen einer Festplatte -
    > nur besser. ZFS übernimmt dabei nicht nur die Rolle eines traditionellen
    > Dateisystems, vielmehr ist es Raid-Controller, Volumen-Manager und
    > Dateisystem in einem."
    > und
    > "Während es sich bei EXT4 nur um ein Dateisystem handelt, ist ZFS deutlich
    > komplexer aufgebaut."
    > Meint:
    > - Unübersichtlicher
    Generell nein, mit Ausnahmen (* s.u.)
    > - Mehr Bugs (Stabilität und Sicherheit)
    Ist hinreichend stabil.
    > - schwieriger zu debugen
    Ist dem Normalanwender egal, der macht kein debugging sondern ruft um Hilfe.
    > Frage mich warum der Autor das "besser" findet.
    Weil es für viele Anwendungen deutlich besser als ein klassischer DM/LVM/FS stack ist.

    > "Do one thing and do it good" hat schon seine Gründe ;-)
    Und das macht es auch. Größtenteils.

    Wobei ich in einem Punkt recht geben muss: die Übersichtlichkeit könnte an einigen Stellen besser sein. Was ich an ZFS mist finde ist: Die Entwickler sind nicht willens Designfehler im User-Interface zu korregieren.

    Beispiel:
    zfs <function> -r appliziert eine Operation rekursiv auf alle Child-Datasets (zfs snapshot -r <ds>@snap_label erstellt Snapshots mit dem label in der gesamten unteren Hirarchie), zfs destroy <ds>@snap_label zerstört Snapshots mit dem Namen rekursiv, zfs send -r schickt die Datasets rekursiv.

    ABER rollback-r <ds>@snap_label ignoriert die hirarchie komplett (da -r hier lediglich Zerstörung älterer Snapshots im Ziel-Dataset erzwingt um das Rollback zu ermöglichen) und rekursives Rollback einer Hirarchie darf man selber scripten.

    Ein Feature Request diese Inkonsistenz zu entfernen (mit virgeschlagenen Vorlaufzeiten von mehreren Jahren, wenn nötig zweistellig, in denen die bisherige Syntax lediglich eine Depraction Warning liefern würde um den Admins genügend Zeit zu geben bestehende Scripte zu fixen und sich umzugewöhnen) wurde abgelehnt - bestehende User-Interfaces können angeblich nicht mehr geändert werden. Mit dieser Warze wird man also bis zum Verlöschen der Sonne, bis nach dem Aussterben der alten Garde (frei nach 'Science advances one funeral at a time' von Max Planck) oder einem Fork leben müssen.

    Beispiel:
    Es ist nicht möglich den in einem Pool logisch verfügbaren (weder belegt noch reserviert) Speicher zuverlässig anzuzeigen. 'zfs list -d0 <poolname>' *kann* die richtige Antwort geben, es ist aber möglich diese mittels 'zfs set quota <poolname>' zu verfälschen (und damit freien logischen Speicherplatz im Pool vor den Augen eines nicht allzu genau nachforschenden Admins zu verstecken). Ein Feature Request diese Information auf Pool Ebene verfügbar zu machen (wo sie logisch Sinn machen würde, schließlich geht es um dem verfügbaren Platz in genau dem) damit es wenigstens eine Stelle gibt die Mitteilt was verfügbar sein *sollte* (auch wenn der Admin mist gebaut hat) wurde von einem der Entwickler abgewürgt (mit u.a. 'Du doof', 'lern mehr' style Kommentaren) - siehe Max Planck.

    Bottom Line: An sich tolles Teil, funktioniert gut, mit ein paar kleinere Kinken mit den man leben können muss.

  5. Re: Genau das ist das Problem damit

    Autor: razer 20.10.17 - 15:56

    hatte mal freenas mit ZFS.

    nach einem verkauf gingen 3 der Platten weg, eine hatte ich noch zuhause rumliegen. Konnte niemals die daten extrahieren, geschweige denn überhaupt partitionen sehen... naja, gingen halt 9 Jahre digitale fotografie verloren :)

  6. Re: Genau das ist das Problem damit

    Autor: GAK 25.10.17 - 15:21

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hatte mal freenas mit ZFS.
    >
    > nach einem verkauf gingen 3 der Platten weg, eine hatte ich noch zuhause
    > rumliegen. Konnte niemals die daten extrahieren, geschweige denn überhaupt
    > partitionen sehen... naja, gingen halt 9 Jahre digitale fotografie verloren
    > :)
    Kein Unterschied zu einem RAID5 bei dem mehr Platten fehlen als es Redundanz gibt.

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