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Wer kauft das?

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  1. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 20.03.16 - 14:32

    menschmeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das dem so ist, ist selten und nur bei den allerneusten
    > Titeln so, die absolut überwiegende Masse an Spielen
    > läuft auf zwei Kernen,

    So ziemlich alle neuen Spiele nutzen *mindestens* zwei Kerne. So ein Spiel läuft jedoch nicht frei in der Luft, sondern auf einem Rechner mit einem Betriebssystem und anderen installierten Anwendungen, die auch alle was vom CPU-Kuchen abhaben wollen. Sogar dann, *während* man gerade spielt.

    Mehr IPC pro Kern ist ja schön und idealerweise hat eine CPU mehrere Kerne,die möglichst viele IPC schaffen. Wenn beides aber aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist, trifft man die Auswahl danach, was einem - gemessen am individuellen Bedarf - gerade wichtiger ist.

  2. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 20.03.16 - 14:41

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 150 Euro für Graka, 50 fürs Brett, 50 für RAM, 50 für
    > die Platte, 65 für die CPU und 35 für Gehäuse (mit
    > Chinaböller-Netzteil). Das reicht für niedrige bis
    > mittlere Details. - Und ist oft deutlich mehr, als sie
    > vorher hatten.

    Und idealerweise kommt man noch auf den Gedanken, statt des Gehäuses mit Chinaböller-Netzteil eines für 30 Euro zu nehmen und noch irgendwo weitere 30 Euro für eine kleine, aber gescheite PSU locker zu machen, weil 430 Euro eben doch preiswerter sind als 400 Euro, die einzeln oder gesammelt Rauchzeichen geben. ;-)

    Ich sag' den Leuten immer: Wenn ihr knapp bei Kasse seid, setzt euch eine Grenze zuzüglich einer Schmerz-Reserve von 20%. Für genau solche Fälle.

  3. Re: Wer kauft das?

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 15:04

    Naja, selbst 30 Euro sind für die PSU...knapp :D

  4. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 20.03.16 - 15:40

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, selbst 30 Euro sind für die PSU...knapp :D

    Ich habe die Differenz von einem billigen Gehäuse mit Chinaböller zu einem Gehäuse ohne Netzteil dazu gerechnet, also fünf bis zehn Euro. Plus 30 macht 35 bis 40 Euro und dafür kriegt man beispielsweise bereits Netzteile mit 350 bis 400 Watt aus der System-Power-Reihe von beQuiet. Immer noch nicht erste Sahne, aber definitiv kein Chinaböller und von der Ausgangsleistung und den Anschlüssen her für ein Midrange-Gaming-System mehr als ausreichend.

  5. Re: Wer kauft das?

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 16:36

    Stimmt, da braucht man zumindest keine Angst haben dass der Rechner brennt :D

  6. Re: Wer kauft das?

    Autor: derdiedas 20.03.16 - 21:52

    Na ja bei einem Gesamtsystem ist der Aufpreis zu einem Core i3 oder Core i5 auch nicht mehr das ausschlaggebende.

    Und wer aufs Geld schauen muss ist mit einem gebrauchten System aus der Bucht auch besser bedient.

  7. Re: Wer kauft das?

    Autor: plutoniumsulfat 20.03.16 - 22:25

    Der i3 bleibt zurück im Multithreading? Immerhin hat er die bessere IPC und sehr gutes HT.

  8. Re: Wer kauft das?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.03.16 - 08:00

    laserbeamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GutesMann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Unix_Linux schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Warum bringt man überhaupt sowas auf den Markt?
    > > > Für wen ist das Interessant. Was hat dieser Chip was man bei Intel
    > > > Preis/Leistung technisch nicht besser bekommen könnte?
    > >
    > > Hast Du den Artikel nicht gelesen?
    >
    > Denke ich auch sonst hätte er gelesen das der AMD den 10¤ teureren Intel in
    > den Benchmarks abzieht.

    Und dazu bessere Kompatibilität in Spielen liefert.

    >
    > PS: Mein Desktop beinhaltet den 860k (+ 280x GPU) und ist zum spielen
    > durchaus geeignet!

  9. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 21.03.16 - 19:00

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja bei einem Gesamtsystem ist der Aufpreis zu
    > einem Core i3 oder Core i5 auch nicht mehr das
    > ausschlaggebende.

    Inwiefern sollte der Preis bei einem Gesamtsystem weniger relevant sein? Teurer ist teurer, und wo teurer nicht geht, geht's eben nicht.

    > Und wer aufs Geld schauen muss ist mit einem
    > gebrauchten System aus der Bucht auch besser
    > bedient.

    Da weiß man nie genau, was man kriegt und hat keinerlei Garantie, selbst wenn man das Glück hat, genau das zu finden, was man möchte. Mal ganz davon abgesehen, dass die Gebote halbwegs brauchbare Gebrauchtrechner auch recht schnell Höhen erreichen, in denen man auch günstig neu kaufen könnte.

  10. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 21.03.16 - 19:24

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der i3 bleibt zurück im Multithreading? Immerhin hat
    > er die bessere IPC und sehr gutes HT.

    Dem widerspreche ich nicht, aber auch gutes HT liefert nicht die Leistung eines physikalischen Kerns - nicht einmal dann, wenn zwei Kerne in einem Modul organisiert sind und dadurch an Leistung verlieren. Die i3 können natürlich trotzdem viel herausreißen, weil sie pro Kern vergleichsweise brutal hoch getaktet sind. Für die Praxis ist das mehr als genug, aber wenn eine Software vier Kerne erwartet, lässt sie Intels HTT oftmals nicht gelten.

    Seien wir doch mal konkret: Der günstigste i3 (Skylake) ist der i3-6100, kostet rund 120 Euro und erreicht bei Passmark einen kombinierten Wert von 5498 und Single-Threaded 2101 Punkte. Der Athlon X4 860 für 70 Euro erreicht kombiniert einen höheren Wert von 5598 Punkten, wird Single-Threaded mit 1598 Punkten natürlich abgeschlagen.
    Daraus folgt: Können vier Kerne ausgelastet werden, sind der 860K und somit auch der (allen bisherigen Erkenntnissen nach sogar geringfügig stärkere) 845 dem i3 überlegen. Jetzt für ein paar Prozent mehr Leistung in den letzten verbleibenden Single-Threaded-Anwendungen und ein paar Watt gesparte Leistungsaufnahme fast doppelt so viel Geld auszugeben, ist rational schwer begründbar.

    Damit landet man wieder am Anfang der Überlegung: Wenn man für den halben Preis eine Leistung bekommen kann, die in einigen Szenarien geringfügig schlechter und in anderen geringfügig besser ist und (zum Glück) keine arg unterschiedliche Leistungsaufnahme aufweist, schwinden die Gründe für die teurere Variante.

  11. Re: Wer kauft das?

    Autor: menschmeier 22.03.16 - 19:45

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > menschmeier schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das dem so ist, ist selten und nur bei den allerneusten
    > > Titeln so, die absolut überwiegende Masse an Spielen
    > > läuft auf zwei Kernen,
    >
    > So ziemlich alle neuen Spiele nutzen *mindestens* zwei Kerne. So ein Spiel
    Sagen wir mal die neusten AAA-Titel. Auch 2015/16 nutzen die meisten Spiele nur einen Thread.

    > läuft jedoch nicht frei in der Luft, sondern auf einem Rechner mit einem
    > Betriebssystem und anderen installierten Anwendungen, die auch alle was vom
    > CPU-Kuchen abhaben wollen. Sogar dann, *während* man gerade spielt.
    Die meisten Anwedungen wie Office warten schlicht auf Benutzereingaben und verursachen keine CPU-Last. Und wer kodiert schon Videos um, während er ein Spiel spielt, zumindest auf einem Rechner, der ausschließlich nach dem Kriterium billig zusammengestellt wurde?

    >
    > Mehr IPC pro Kern ist ja schön und idealerweise hat eine CPU mehrere
    > Kerne,die möglichst viele IPC schaffen. Wenn beides aber aus irgendwelchen
    > Gründen nicht machbar ist, trifft man die Auswahl danach, was einem -
    > gemessen am individuellen Bedarf - gerade wichtiger ist.

    Gerade im lowest-cost Bereich ist IPC deutlich wichtiger, da du wohl kaum CPU-intensive Programme verwenden wirst, da diese einfach deutlich mehr Gesamt-CPU-Power benötigen um sinnvoll nutzbar zu sein.

  12. Re: Wer kauft das?

    Autor: menschmeier 22.03.16 - 19:47

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nutzbaren Kernen wird ein Celeron nicht davonziehen. Immerhin kostet der
    > gerade mal die Hälfte.

    Was hat der Preis einer CPU mit deren Leistungsfähigkeit zu tun?

  13. Re: Wer kauft das?

    Autor: plutoniumsulfat 22.03.16 - 22:00

    Ganz einfach, einen Xeon gibt's nicht zum Preis eines Celerons.

    Neue Spiele nutzen überwiegend mehrere Threads, meist mindestens 4 (von einigen Blizzard-Titeln etc. mal abgesehen).

    IPC ist da total unwichtig.ehr Leistung mit weniger IPC zum selben Preis leistet auch das gleiche.

  14. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.03.16 - 23:01

    menschmeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sagen wir mal die neusten AAA-Titel. Auch 2015/16
    > nutzen die meisten Spiele nur einen Thread.

    Ich behaupte das Gegenteil: Bis auf absolute Casual-Games benutzt kaum noch irgend ein Spiel nur einen Thread. Und diese Spiele laufen auch auf einem Abakus - übertrieben ausgedrückt, womit die geringeren IPC quasi irrelevant werden.

    > Die meisten Anwedungen wie Office warten schlicht
    > auf Benutzereingaben und verursachen keine CPU-
    > Last. Und wer kodiert schon Videos um, während er
    > ein Spiel spielt

    Simples Beispiel: Während ich zocke, laufen im Hintergrund Downloads, die vom vom Virenscanner geprüft werden. Da hat man schon mal drei aktive Aufgaben, selbst wenn das Spiel nur einen Thread nutzen sollte. Aber auch Midrange-Gamer spielen durchaus anspruchsvollere Spiele, die mindestens zwei Kerne - wenn nicht sogar mehr - nutzen können oder sogar verlangen.

    > Gerade im lowest-cost Bereich ist IPC deutlich wichtiger,
    > da du wohl kaum CPU-intensive Programme verwenden
    > wirst, da diese einfach deutlich mehr Gesamt-CPU-Power
    > benötigen um sinnvoll nutzbar zu sein.

    Ich glaube, diese Aussage möchtest du noch mal überprüfen ... Irgendwie widerspricht sich diese nämlich gleich mehrfach. ;-)

    Butter bei die Fische: Inzwischen bescheinigen mehrere Benchmarks, dass der Athlon X4 845 multi-threaded geringfügig stärker und single-threaded nur 15% schwächer ist als der günstigste Core-i3 (Skylake, i3-6100), der aber immer noch *doppelt* so viel kostet.
    Der günstigste Core-i5 (Skylake, i5-6400) kostet gleich *dreimal* so viel, liegt aber multi-threaded gerade mal um 23% vor dem Athlon und single-threaded aufgrund des geringeren Takts pro Kern sogar nur gleichauf mit dem Athlon. Und das Ganze bei nahezu identischer TDP-Einstufung.

    Wer da noch ernsthaft der Meinung ist, die Athlons wären keine gute Alternative für Low-Budget-Gamer und die tägliche Nutzung, hat ernstlich den Schuss nicht gehört. Man bekommt für ein Taschengeld einen Vierkerner mit genug Leistung, um einen aktuellen (und natürlich von mehreren Kernen profitierenden) Grafik-Kracher wie "The Division" mit moderaten Qualitätseinstellungen und absolut akzeptablen fps zu zocken und für irgendwelche alten Anwendungen, die nur auf einem Kern reiten können, reicht die Einzelkern-Leistung trotzdem dicke. Und was an der CPU gespart wird, also 60 bis 120 Euro, kann man selbst bei etwas höherem Budget eher in eine bessere Grafikkarte investieren, denn diese dürfte sehr viel früher der limitierende Faktor werden.

  15. Re: Wer kauft das?

    Autor: Bigfoo29 24.03.16 - 17:34

    Ich poste die Antwort zu "Der Held vom Erdbeerfeld" mal hier, weils für alle passt:

    Ich wollte schlicht die 400 Euro halten. Und bei den Spannungsbelastungen auch ein "Chinaböller" nicht weit genug in der Lastgrenze sein dürfte. Mehr Geld für ein gutes Netzteil sind immer gut. Es ging schlicht um die "runde 400".

    Regards.

  16. Re: Wer kauft das?

    Autor: menschmeier 25.03.16 - 10:53

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich behaupte das Gegenteil: Bis auf absolute Casual-Games benutzt kaum noch
    > irgend ein Spiel nur einen Thread. Und diese Spiele laufen auch auf einem
    > Abakus - übertrieben ausgedrückt, womit die geringeren IPC quasi irrelevant
    > werden.
    >
    Kurz mal bei Steam ein paar zufällige Titel angeschaut. Zwei hatten als Mindestanforderung einen Quadcore, knapp die Hälfte einen Dualcore und der Rest war mit Singlecore zufrieden. Dabei musst du berücksichtigen, dass die Systemanforderungen oft etwas seltsam sind und nur eine Leistungsklasse aus drücken, was einen Dual or Quadcore haben will muss noch lange nicht mehr als einen oder zwei Threads auslasten.

    >
    > Simples Beispiel: Während ich zocke, laufen im Hintergrund Downloads, die
    > vom vom Virenscanner geprüft werden. Da hat man schon mal drei aktive
    > Aufgaben, selbst wenn das Spiel nur einen Thread nutzen sollte.
    Warum stößt du immer erst downloads an, wenn du mal was spielen willst? Und wieso machen ein Thread Spiel plus ein Thread Virenscanner drei Threads? Sorry, das Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen und praxisirrelevant.

    > Midrange-Gamer spielen durchaus anspruchsvollere Spiele, die mindestens
    > zwei Kerne - wenn nicht sogar mehr - nutzen können oder sogar verlangen.
    Anspruchvolle Spiele auf Billigsthardware spielen zu wollen kann schon mal dazu führen, dass das Ergebnis suboptimal oder schlicht unbrauchbar ist.
    Wenn man dagegen die Ansprüche auf ein etwas sinnvolleres Maß zurückschraubt, hat man mit dem Pentium durchweg gute Ergebnisse, während es bei dem Athlon halt immer noch hakt. (z.B. siehe Skyrim hier im Test)


    > > Gerade im lowest-cost Bereich ist IPC deutlich wichtiger,
    > > da du wohl kaum CPU-intensive Programme verwenden
    > > wirst, da diese einfach deutlich mehr Gesamt-CPU-Power
    > > benötigen um sinnvoll nutzbar zu sein.
    >
    > Ich glaube, diese Aussage möchtest du noch mal überprüfen ... Irgendwie
    > widerspricht sich diese nämlich gleich mehrfach. ;-)
    >
    Ich werde es noch mal etwas einfacher und mit Beispiel erklären. Du wirst wohl kaum auf einer Billigst-CPU produktiv Datenbanken oder Videobearbeitung betreiben wollen, was nutzt es dir wenn du nach 52min statt nach 62min mit dem Rendern fertig bist, aber sich jeder Klick im Browser extrem träge anfühlt? Browser, Office usw. sind nun mal die Programme, die du auf so einem Rechner sinnvoll betreiben kannst, und diese profitieren fühlbar von höherer ST-Leistung.

    > Butter bei die Fische: Inzwischen bescheinigen mehrere Benchmarks, dass der
    > Athlon X4 845 multi-threaded geringfügig stärker und single-threaded nur
    > 15% schwächer ist als der günstigste Core-i3 (Skylake, i3-6100), der aber
    > immer noch *doppelt* so viel kostet.
    Wer viel misst, misst Mist. Wenn ich mir jetzt einfach mal die Benchmarks hier im Artikel anschaue, sehe ich z.B. beim Cinebench eine ca. 60% höhere ST-Leistung beim Pentium, und eine ca. 20% höhere MT-Leistung beim Athlon. Wie es jetzt genau beim i3 aussieht weiß ich nicht und bin da jetzt zu faul genaue Ergebnisse zu suchen. Schlechter als der Pentium wird er aber wohl nicht abschneiden.

    > Der günstigste Core-i5 (Skylake, i5-6400) kostet gleich *dreimal* so viel,

    Klingt sehr dramatisch, doppelt oder gar dreimal so teuer. Da du aber bei beiden Rechnern Festplatte, Ram, Mainboard, SSd usw benötigst, macht das beim esamtpreis je nach Konfiguration vielleicht 5-20% aus. Bekommst dann aber auch mal schnell mehr als die doppelte Leistung. Was zeigt, das der Athlon nicht nur bei der Leistung schlecht ist, sondern auch ein mieses P/L-Verhältnis hat, zumindest wenn man das Gesamtsystem betrachtet.

    Dazu kommt, das Intel-System ist flexibel und erweiterbar. Wenn der i5-6400 dir nicht zusagt, legst halt 20EUR drauf und hast einen i5-6500. Oder einen i5-6600 für weitere 20EUR. Wenn der Celeron oder Pentium dir irgendwann mal nicht ausreicht, kannst ihn problemlos gegen einen i3, i5 oder was auch immer aufrüsten. Beim Athlon hast du die ganzen Optionen nicht, der repräsentiert schon die derzeitige Leistungsspitze bei AMD.

    > Wer da noch ernsthaft der Meinung ist, die Athlons wären keine gute
    > Alternative für Low-Budget-Gamer und die tägliche Nutzung, hat ernstlich
    > den Schuss nicht gehört.

    Ganz im Gegenteil, wie oben gezeigt, ist der Athlon der klassische Fall von an der falschen Stelle gespart. Wer billig kauft, kauft mehrmals, nirgends ist der Spruch so war wie bei derzeitigen AMD-CPUs. Vielleicht wird es ja bei ZEN anders, aber zZt kann man einfach keine CPU von AMD kaufen, wenn man noch alle Sinne beieinander hat.

  17. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 25.03.16 - 10:54

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wollte schlicht die 400 Euro halten. Und bei den
    > Spannungsbelastungen auch ein "Chinaböller" nicht
    > weit genug in der Lastgrenze sein dürfte. Mehr Geld
    > für ein gutes Netzteil sind immer gut. Es ging schlicht
    > um die "runde 400".

    Was mir bei den Chinaböllern Sorge macht, ist nicht die rohe Ausgangsleistung. Dass die Dinger niemals das liefern, was draufsteht, ist ja kein Geheimnis, aber wenn man in Gedanken mindestens 100 Watt Ausgangsleistung abzieht, hat man dahingehend immer noch genug Sicherheit. Bedenklich sind eher die gelegentlich fehlenden und bei Vorhandensein eigentlich *immer* unzureichend ausgeführten Schutzschaltungen sowie die manchmal gemeingefährliche Verarbeitung. Da gibt es Klebepunkte an den unmöglichsten Stellen und angespuckte Isolierungen; von der generell dürftigen Qualität der verbauten Spulen und Kondensatoren ganz zu schweigen.

    Letztlich werden die meisten Netzteile in China gefertigt, aber der Preis bestimmt eben doch, was da wie sorgfältig verbaut und wie gut die Qualität geprüft wird. Auch ein hochwertiges Markennetzteil kann mal die Hufe hoch reißen, hat aber üblicherweise alle erforderlichen Mechanismen, um andere Komponenten nicht in Mitleidenschaft zu ziehen.

    Die "magische" 400-Euro-Grenze lässt sich übrigens trotzdem einhalten: 60 Euro für den Athlon, 150 Euro für die Grafikkarte (Radeon HD 370 oder GTX 950), 50 Euro für das Mainboard, 30 Euro für 8 GByte RAM, 40 Euro für die Platte, 40 Euro für ein anständiges Netzteil und 30 Euro für ein einfaches Gehäuse nach eigenen ästhetischen Vorstellungen. Dass es durch Preisschwankungen mal 10 Euro mehr (aber auch weniger) sein können, lässt sich nicht ändern.

    Auf jeden Fall hat man damit für 400 Öcken ein solides Grundsystem für den Midrange-Spieler. Und wenn man merkt, dass man doch etwas mehr auszugeben bereit ist, dann ganz klar bei der Grafikkarte, denn für 50 Euro mehr ist eine Radeon HD 380 oder eine GTX 960 drin, was so ziemlich die Obergrenze dessen darstellt, was durch die CPU nicht limitiert wird.
    Setzt man sich das Limit bei 500 Euro, was ich für sinnvoller halte, auch wenn sich Viele gerne an den Preisen subventionierter (!) Spielekonsolen orientieren, ist auch noch eine ausreichend dimensionierte SSD drin, was die generelle Performanz deutlich erhöht.

  18. Re: Wer kauft das?

    Autor: menschmeier 25.03.16 - 10:55

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz einfach, einen Xeon gibt's nicht zum Preis eines Celerons.
    Das halte ich jetzt aber für eine sehr gewagte Aussage, hast du einen belastbaren link dafür?

    > Neue Spiele nutzen überwiegend mehrere Threads, meist mindestens 4 (von
    > einigen Blizzard-Titeln etc. mal abgesehen).
    Nein, s.u.

    > IPC ist da total unwichtig.ehr Leistung mit weniger IPC zum selben Preis
    > leistet auch das gleiche.
    Du bist ja ein richtiger Experte!

  19. Re: Wer kauft das?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 25.03.16 - 12:20

    menschmeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kurz mal bei Steam ein paar zufällige Titel angeschaut.
    > Zwei hatten als Mindestanforderung einen Quadcore,
    > knapp die Hälfte einen Dualcore und der Rest war mit
    > Singlecore zufrieden.

    Damit hängt es schwer davon ab, welche Speile ma nso spielt, nicht wahr? Vergiß bitte nicht, dass ein Großteil des Steam-Portfolios Casual Games sind, die - wie gesagt - auf einem Taschrechner laufen würden. Dafür braucht man sich *gar keinen* Midrange-Gaming-PC zusammenbauen. Wenn man so etwas macht, zielt man von vornherein auf anspruchsvollere Spiele. In diesem Segment ist Zweikerner die Untergrenze udn dann greift, was ich bereist dargelegt habe: Diese spielen laufen nicht freischwebend im Raum.

    > Warum stößt du immer erst downloads an, wenn
    > du mal was spielen willst?

    Du formulierst die Frage falsch. Richtig müsste sie lauten: Warum sollte ich Downloads (oder *irgendwelche* anderen Hintergrundaufgaben) abbrechen müssen, wenn ich gerade mal unbeeinträchtigt spielen möchte?

    > Und wieso machen ein Thread Spiel plus ein
    > Thread Virenscanner drei Threads?

    Bitte gründlich lesen: Spiel (Single-Threaded) + Download + Virenscanner wären bereits drei Threads, also bereits einer mehr, als ein Zweikerner physikalisch parallel abarbeiten kann. Lass' das Spiel noch zwei Kerne nutzen und ein Vierkenner hat Vollbeschäftigung (nicht zu verwechseln mit Volllast) erreicht, wo ein Zweikerner bereits mit dem Scheduler verhandelt, wo er zuerst Denkpausen einlegen darf.

    > Sorry, das Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen und praxisirrelevant.

    Was für die Praxis Anderer relevant ist, solltest du bitteschön diesen Anderen überlassen.

    > > Midrange-Gamer spielen durchaus anspruchsvollere Spiele, die mindestens
    > > zwei Kerne - wenn nicht sogar mehr - nutzen können oder sogar verlangen.
    > Anspruchvolle Spiele auf Billigsthardware spielen zu wollen kann schon mal
    > dazu führen, dass das Ergebnis suboptimal oder schlicht unbrauchbar ist.
    > Wenn man dagegen die Ansprüche auf ein etwas sinnvolleres Maß
    > zurückschraubt, hat man mit dem Pentium durchweg gute Ergebnisse, während
    > es bei dem Athlon halt immer noch hakt. (z.B. siehe Skyrim hier im Test)

    Haben wir den selben Test gelesen? Skyrim ist ein altes Spiel und erreicht auf dem Athlon 49 fps. Bedingt durch Genre und Engine reichen für Skyrim lächerliche 30 fps, damit das Spiel flüssig läuft. Etwaige grafiklastige Mods gehen zu Lasten der GPU. Scriptlastige Mods gehen zu Lasten der CPu, benötigen jedoch den Script Extender, der dann wieder mehr Kerne nutzen kann als das eigentliche Spiel.

    Aber gut, ich möchte dein Argument nicht ganz von der Hand weisen. Wer sich einen Rechner primär für Skyrim baut, ist mit einem Pentium *vielleicht* besser bedient, sofern keine scriptlastigen Mods genutzt werden und sofern der Rechner nicht noch anderweitig genutzt wird.

    Aber was ist jetzt, wenn jemand lieber Far Cry Primal, GTA 5 oder The Division spielen will? Die starten auf dem Pentium gar nicht erst, lassen sich jedoch sehr wohl mit reduzierten Details auf dem Athlon spielen. Und wenn man dann Lust auf Sykrim hat, läuft das *trotzdem* noch einwandfrei, wenn auch nicht mit den zusätzlichen fps, die man jedoch ohnehin nicht bemerkt.

    > was nutzt es dir wenn du nach 52min statt nach
    > 62min mit dem Rendern fertig bist, aber sich jeder
    > Klick im Browser extrem träge anfühlt?

    Eine mutige Behauptung macht noch kein gutes Argument. Für den Athlon X4 845 gibt es ja noch keine ausführlichen Nutzererfahrungen, aber die synthetischen Tests sprechen dafür, dass er in Alltagsaufgaben leicht über dem Athlon X4 860k liegt, der wiederum leicht über dem Athlon X4 750k liegt. Für die letzten beiden CPUs gibt es unzählige Nutzererfahrungen, aber ich finde keine einzige, die auch nur andeuten würde, die CPUs würden das Browsen träge machen. Ganz im Gegenteil: Spätestens mit der Implementierung von HTML5 profitiert das Browsen zunehmend von mehreren Kernen, ganz zu schweigen davon, dass bei Browsern beispielsweise *schon immer* Engine, Java und Flash auf Threads aufgeteilt und dementsprechend von Mehrkernern zügiger ausgeführt werden konnten.

    > Wer viel misst, misst Mist. Wenn ich mir jetzt
    > einfach mal die Benchmarks hier im Artikel
    > anschaue, sehe ich z.B. beim Cinebench eine
    > ca. 60% höhere ST-Leistung beim Pentium,
    > und eine ca. 20% höhere MT-Leistung beim
    > Athlon.

    Und das von demjenigen, der mir weiter oben noch lang und breit (und überflüssigerweise) erklärt hat, dass Videobearbeitung in diesem Segment nicht relevant ist?
    Selbstverständlich gibt es in einzelnen Anwendungen Unterschiede, deshalb arbeitet man ja auch mit dem Querschnitt aus verschiedenen Anwendungen (Eleganterweise solchen, die für das Leistungssegment relevant sind ...) ODER nutzt von vornherein synthetische Benchmarks, die den Alltagsgebrauch abbilden. Wenn ich mal ein wenig suche, finde ich bestimmt auch einen Benchmark, der ganz selektiv meine Ansicht unterstützt ... Ach, nehmen wir doch einfach mal den hier: http://www.cpubenchmark.net/compare.php?cmp[]=2721&cmp[]=2578&cmp[]=2617 - Nicht ganz ernst gemeint, du verstehst sicher, worauf ich hinaus will. ;-)

    > Klingt sehr dramatisch, doppelt oder gar dreimal so teuer. Da du aber bei
    > beiden Rechnern Festplatte, Ram, Mainboard, SSd usw benötigst, macht das
    > beim esamtpreis je nach Konfiguration vielleicht 5-20% aus. Bekommst dann
    > aber auch mal schnell mehr als die doppelte Leistung.

    Bei einem Budget-Gaming-Rechner, der insgesamt 500 Euro kostet, wären die 120 Euro Aufpreis immerhin schon 22% Prozent. Nehmen wir an, das wäre für den Budget-Gamer trotzdem in Ordnung, dann würde er sehr schnell merken, dass sich seine CPU ziemlich langweilt, weil die Budget-Gamer-Grafikkarte limitiert. Also muss die bessere CPU auch mit einer besseren und damit teureren Grafikkarte gepaart werden, damit sich die Investition in die bessere CPU auch lohnt.

    Man muss das Ganze gar nicht weiterspinnen um zu erkennen, dass man sich da schon nicht mehr in dem Segment bewegt, in dem über die Anschaffung eines Athlon auch nur nachgedacht wird. Womit sich dein Argument quasi erledigt hat, denn im relevanten Segment sind es eben mindestens *über* 20% Mehrkosten - Tendenz steigend, weil weitere Investitionen nötig sind, damit sich die vorangegangene Investition überhaupt rentiert.

    Mit Milchmädchenrechnungen kommt man da nicht weiter. Was du gemacht hast - Vorsicht, es folgt ein Autovergleich - ist zu proklamieren, dass man einen Sportmotor ja wirtschaftlich in eine Familienkutsche einbauen könne, weil er Aufpreis zum ursprünglichen Motor angesichts des Gesamtanschaffungspreises der Familienkutsche zu vernachlässigen ist. Den Umstand, dass die Familienkutsche die Mehrleistung des Sportmotors nur abrufen kann, wenn man auch Getriebe, Fahrgestell und zig weitere bauliche Details modifiziert, hast du ebenso unterschlagen wie den simplen Umstand, dass der Käufer der Familienkutsche eben genau eine solche haben wollte und maximal überlegt hat, ob er die Ausführung mit Turbodiesel nimmt. ;-)

    > Beim Athlon hast du die ganzen Optionen nicht, der
    > repräsentiert schon die derzeitige Leistungsspitze bei
    > AMD.

    Der Athlon ist nicht AMDs Leistungsspitze, allenfalls eine der stärkeren CPUs für den Sockel FM2+ zum Kampfpreis. Und grundsätzlich haben wir bei unserer Diskussion bisher ausgespart, ob eine neuer Rechner damit überhaupt sinnvoll ist.

    Aus dieser Warte betrachtet ist der Athlon nämlich auch meiner Ansicht nach eher für Aufrüster interessant, die bereits ein System auf Basis von FM2+ besitzen und bisher maximal einen der deutlich schwächeren Vierkerner, wenn nicht sogar einen der Zweikerner verbaut haben.

    Wer komplett neu bauen will, aber die derzeit überteuerten Vierkerner von Intel scheut, sollte den Athlon eher als Ausblick betrachten, was sich mit gutem Willen auch aus einer auslaufenden Architektur noch herausholen lässt und auf Zen warten. Wenn AMD nämlich bei seiner Politik bleibt, Vierkerner auch im unteren Preissegment anzubieten, lässt sich da eher eine preiswerte CPU mit zukunftssicherer Kernanzahl abgreifen. Dass die IPC dann ebenfalls mindestens auf Haswell-Niveau gestiegen ein sollen, macht die Sache gleich noch schmackhafter.

  20. Re: Wer kauft das?

    Autor: Unix_Linux 26.03.16 - 05:21

    Also in der Zeit die ihr beiden in dieser unsinnige Diskussion hineingesteckt habt, habe ich in etwa 300-500 eur brutto verdient.

    Leute versucht mal in eurem Leben mehr Prioritäten zu setzten. Warum diskutiert ihr wegen 30 eur hier oder 20 eur da, stundenlang rum?

    Als it ler wäre mir meine Zeit viel zu kostbar. Seit 30 Jahren hat sich bei mir Intel deutlich unkomplizierter und als unproblematisch herausgestellt. Ich glaube 90% der erfahrenen it ler empfehlen Intel, weil sie ganz genau wissen, daß am Ende falsches sparen dazu führt das man ärger, stress und unzufriedene kunden/Kollegen hat.

    Ich werde niemals zu AMD wechseln. Auch wenn die mal ein gutes Produkt rausbringen, ist der langzeittest und langzeitkosten nicht einschäzbar.

    Ne zeitlang hab ich immer mal wieder auf AMD gesetzt, das Ergebnis war meistens stress Inkompatibilitat, Linux Probleme, Chipsatz Probleme usw. Nein danke. Heutzutage verdiene ich zu gut, um am falschen Ende zu sparen.

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