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60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 07:06
nennt mich einen alten furz, aber… warum?
ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich da etwas, oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature? -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: exxo 26.10.17 - 07:26
PC Gamer in Foren neigen stark zur Übertreibung.
Wer Foristen glauben mag, der muss sich mindestens eine 1080ti, 4K Display und einen Ryzen 1700x bzw 8600k kaufen um halbwegs akzeptabel zu spielen.
Aber gut, wem selbst eine Playstation Pro nicht ausreicht, der muss heute halt eine Materialschlacht beginnen um einen signifikanten Unterschied zu sehen... -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: aLpenbog 26.10.17 - 07:27
Nun das kommt sicher auch auf die Games an und wie ernst man das Ganze nimmt. Wer Egoshooter spielt und das Ganze ggf. auch mit den Anreiz gut zu sein bzw. einen gewissen sportlichen Gedanken, der wird mehr Hz meist sehr schätzen.
Sicher reagieren Leute auch verschieden auf sowas und nehmen sowas unterschiedlich stark war. Ich empfinde gerade bei Shootern bzw. Games wo die Kamera bzw. das Bild oft gedreht wird 60 Hz als sehr schwammig und ungenau. Das Bild was ich dann am Ende sehe ist nun einmal mein Feedback und je schneller und genauer ich das Ende meiner Bewegung sehe, desto eher kann ich darauf reagieren.
Dazu gibt es neben den Hz Zahlen natürlich noch den Inputlag. Meist ist dieser auch geringer bei Monitoren die für Spieler gemacht sind. Das alles in der Summe mögen nur ein paar ms sein aber es fühlt sich um Welten anders an.
144Hz+ sind ein Nischenprodukt, für die Nische, für welche sie gemacht sind, sind sie aber sehr nützlich und nicht nur ein Marketinggag bzw. ein Weg Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen, wie es z.B. 4K Fernseher in den meisten Fällen sind. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: tnevermind 26.10.17 - 07:47
LiPo schrieb:
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> nennt mich einen alten furz, aber… warum?
> ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich da etwas,
> oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature?
Für Gelegentheitsspieler reichen die völlig. Für Strategie und Aufbauspieler auch.
Für Spieler die Shooter und Rennspiele im Competetiv Bereich spielen sind 60hz zu langsam und 120hz+ ein echter Gewinn. Das Spielerlebnis wird direkt und man kann die Performance (zumindestens in CSGO) spürbar verbessern. Ich jedenfalls, habe (60/144/75)hz auf meinem Desktop stehen und merke den Unterschied schon deutlich. Und dass ohne absolute highend Hardware. 144 fps+ in CSGO machen auch schwächere Rechner -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 09:37
LiPo schrieb:
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> nennt mich einen alten furz, aber… warum?
> ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich da etwas,
> oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature?
Keine Ahnung... mein HP OMEN hat ein 120Hz Display (gab keine Wahl) und es gibt keinen Unterschied zu meinem alten Fujitsu U904 Ultrabook (mit 60Hz).
Die sehen beide absolut gleich aus...
Andererseits scheint der modernen Mensch einen Hang zu unsinniger Verschwendung zu haben... - Bestes Beispiel, Android...
Hier auf Golem war ein Artikel bei dem ein Gerät mit 3GB RAM und 32GB ROM als Mittelklasse definiert wurde.
Mit 3GB RAM kann man einen Linux PC für so ziemlich jede "Standardnutzung" betreiben - also Internetnutzung, Emails, Videos. (Simulationen etc. sind ein anderes Feld.) - Und Android braucht scheinbar 3+GB um akzeptabel zu funktionieren?
Wenn man sich anschaut mit was für PKWs Personen durch Städte fahren nur um anderen das Leben zu vermiesen (Lärmbelästigung, Stau, Umweltverschmutzung) bekommt man auch schnell das Gefühl dass es mehr um das Angeben geht... "schaut her, ich kann mir eine Masachine leisten die den Passanten in 2 Sekunden überfährt, nicht in 10..."
Und diese Menschen werden dann argumentieren dass sie derartiges Gerät unbedingt brauchen und es unabdingbar ist... -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: chithanh 26.10.17 - 10:00
Ja. In fast allen Lebensbereichen findet man Leute, denen das Thema so wichtig ist, dass sie auch für kleine Verbesserungen bereit sind, viel Geld auszugeben.
Der Audio-Bereich ist so ein Beispiel.
Oder Kaffee: manchen reicht löslicher Instant-Kaffee oder vorgemahlener Filterkaffee, andere kaufen sich eine Siebträger-Kesselmaschine für 500¤ und noch eine Kaffeemühle für 200¤ dazu.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.17 10:05 durch chithanh. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Xennor 26.10.17 - 10:05
DetlevCM schrieb:
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> LiPo schrieb:
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> > nennt mich einen alten furz, aber… warum?
> > ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich da
> etwas,
> > oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature?
>
> Keine Ahnung... mein HP OMEN hat ein 120Hz Display (gab keine Wahl) und es
> gibt keinen Unterschied zu meinem alten Fujitsu U904 Ultrabook (mit 60Hz).
> Die sehen beide absolut gleich aus...
>
> Andererseits scheint der modernen Mensch einen Hang zu unsinniger
> Verschwendung zu haben... - Bestes Beispiel, Android...
> Hier auf Golem war ein Artikel bei dem ein Gerät mit 3GB RAM und 32GB ROM
> als Mittelklasse definiert wurde.
> Mit 3GB RAM kann man einen Linux PC für so ziemlich jede "Standardnutzung"
> betreiben - also Internetnutzung, Emails, Videos. (Simulationen etc. sind
> ein anderes Feld.) - Und Android braucht scheinbar 3+GB um akzeptabel zu
> funktionieren?
> Wenn man sich anschaut mit was für PKWs Personen durch Städte fahren nur um
> anderen das Leben zu vermiesen (Lärmbelästigung, Stau, Umweltverschmutzung)
> bekommt man auch schnell das Gefühl dass es mehr um das Angeben geht...
> "schaut her, ich kann mir eine Masachine leisten die den Passanten in 2
> Sekunden überfährt, nicht in 10..."
> Und diese Menschen werden dann argumentieren dass sie derartiges Gerät
> unbedingt brauchen und es unabdingbar ist...
Alleine dass du schreibst dass sie gleich aussehen disqualifiziert dich.
Das Bild bleibt natürlich gleich (wenn sich sonst keine Parameter geändert haben).
Es wird lediglich öfter aktualisiert.
Deine Vergleiche hinken auch. Wo wird denn hier etwas verschwendet? Die Technik ist gleich. Es wird im Gegensatz zu deinem Smartphonevergleich auch nicht mehr (Speicher) eingebaut.
Nach der Logik bitte ich dich zukünftig mit einem 486er weiterzuarbeiten. Jede Form von Weiterentwicklung scheint ja unsinnige Verschwendung zu sein.
Und jetzt argumentiere bitte nicht, dass du schnellere Geräte unbedingt brauchst und sie unabdingbar sind. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 10:17
Xennor schrieb:
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> DetlevCM schrieb:
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> > LiPo schrieb:
> >
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> > > nennt mich einen alten furz, aber… warum?
> > > ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich da
> > etwas,
> > > oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature?
> >
> > Keine Ahnung... mein HP OMEN hat ein 120Hz Display (gab keine Wahl) und
> es
> > gibt keinen Unterschied zu meinem alten Fujitsu U904 Ultrabook (mit
> 60Hz).
> > Die sehen beide absolut gleich aus...
> >
> > Andererseits scheint der modernen Mensch einen Hang zu unsinniger
> > Verschwendung zu haben... - Bestes Beispiel, Android...
> > Hier auf Golem war ein Artikel bei dem ein Gerät mit 3GB RAM und 32GB
> ROM
> > als Mittelklasse definiert wurde.
> > Mit 3GB RAM kann man einen Linux PC für so ziemlich jede
> "Standardnutzung"
> > betreiben - also Internetnutzung, Emails, Videos. (Simulationen etc.
> sind
> > ein anderes Feld.) - Und Android braucht scheinbar 3+GB um akzeptabel zu
> > funktionieren?
> > Wenn man sich anschaut mit was für PKWs Personen durch Städte fahren nur
> um
> > anderen das Leben zu vermiesen (Lärmbelästigung, Stau,
> Umweltverschmutzung)
> > bekommt man auch schnell das Gefühl dass es mehr um das Angeben geht...
> > "schaut her, ich kann mir eine Masachine leisten die den Passanten in 2
> > Sekunden überfährt, nicht in 10..."
> > Und diese Menschen werden dann argumentieren dass sie derartiges Gerät
> > unbedingt brauchen und es unabdingbar ist...
>
> Alleine dass du schreibst dass sie gleich aussehen disqualifiziert dich.
> Das Bild bleibt natürlich gleich (wenn sich sonst keine Parameter geändert
> haben).
> Es wird lediglich öfter aktualisiert.
>
Ja was soll ich denn sonst schreiben?
Jedenfalls ist so etwas wie "120Hz" Marketinggewäsch ohne Mehrwert.
> Deine Vergleiche hinken auch. Wo wird denn hier etwas verschwendet? Die
> Technik ist gleich. Es wird im Gegensatz zu deinem Smartphonevergleich auch
> nicht mehr (Speicher) eingebaut.
>
Es geht darum dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die Behaupten dass völlig akzeptablen Technik schlecht ist.
> Nach der Logik bitte ich dich zukünftig mit einem 486er weiterzuarbeiten.
> Jede Form von Weiterentwicklung scheint ja unsinnige Verschwendung zu
> sein.
>
Das habe ich so nicht gesagt. Aber ich habe was gegen angebliche "Profis" die zu inkompetent sind effiziente Programme zui schreiben - siehe Leistungsanforderungen für RAM zwischen Android und Linux.
Eine Simulation kann zum Beispiel miestens nicht genügend Rechenleistung bekommen - und hat man einmal mehr zu Verfügung, wird die Methode komplexer und genauer...
> Und jetzt argumentiere bitte nicht, dass du schnellere Geräte unbedingt
> brauchst und sie unabdingbar sind.
??? -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 10:27
chithanh schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja. In fast allen Lebensbereichen findet man Leute, denen das Thema so
> wichtig ist, dass sie auch für kleine Verbesserungen bereit sind, viel Geld
> auszugeben.
>
> Der Audio-Bereich ist so ein Beispiel.
Na ja, im Audio-Bereich zahlen manche auch für Verschlechterungen weil es der aktuelle "Guru" so empfohlen hat...
Abgesehen davon, dass es einen Punkt gibt, an dem der Mensch die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen kann. Man kann diese Messen - aber eben nicht selbst erleben.
> Oder Kaffee: manchen reicht löslicher Instant-Kaffee oder vorgemahlener
> Filterkaffee, andere kaufen sich eine Siebträger-Kesselmaschine für 500¤
> und noch eine Kaffeemühle für 200¤ dazu.
Na ja, also ein Großteil der "Instant-Kaffees" ist untrinkbare "Plörre" ... Manche wenige sind als Notlösung akzeptabel.
Was ich an den vakuumverpackten vorgemahlenen Kaffees erlebt habe ist auch eher schlecht... - Sich die Bohnen aber beim Einkauf direkt mahlen zu lassen kann eine Option sein wenn man keine Mühle hat - allerdings verfliegt dann auch recht schnell das Aroma.
Mit einer guten Siebträgermaschine, einer ordentlichen Mühle und guten Kaffeebohnen bekommt man in der Tat ein ganz anderes Geschmackserlebnis. Aber: die wenigsten dürften das zu Hause konsistent hinbekommen. Für einen guten Espresso ist es besser in ein gutes Café zu gehen. - Und da muss ich sagen dass ich in Deutschland bisher keinen wirklich guten Kaffee gefundenen habe...
Für den guten Kaffee zu Hause lohnen sich eine Handmühle (kann man selbst mit einem Akkuschrauber elektrisieren wenn man will) sowie eine Auswahl aus Filterhalter, Aeropress und/oder French Press. Dann noch akzeptable/gute Bohnen dazu und man kann meistens relativ guten Kaffee daheim trinken - ohne ein Vermögen auszugeben.
(Ah ja, und auch wenn es so einfach klingt... nicht jeder Aeropress-Kaffee ist am Ende perfekt...) -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Xennor 26.10.17 - 10:32
DetlevCM schrieb:
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> Xennor schrieb:
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> > DetlevCM schrieb:
> >
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> > > LiPo schrieb:
> > >
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> > > -----
> > > > nennt mich einen alten furz, aber… warum?
> > > > ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich da
> > > etwas,
> > > > oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature?
> > >
> > > Keine Ahnung... mein HP OMEN hat ein 120Hz Display (gab keine Wahl)
> und
> > es
> > > gibt keinen Unterschied zu meinem alten Fujitsu U904 Ultrabook (mit
> > 60Hz).
> > > Die sehen beide absolut gleich aus...
> > >
> > > Andererseits scheint der modernen Mensch einen Hang zu unsinniger
> > > Verschwendung zu haben... - Bestes Beispiel, Android...
> > > Hier auf Golem war ein Artikel bei dem ein Gerät mit 3GB RAM und 32GB
> > ROM
> > > als Mittelklasse definiert wurde.
> > > Mit 3GB RAM kann man einen Linux PC für so ziemlich jede
> > "Standardnutzung"
> > > betreiben - also Internetnutzung, Emails, Videos. (Simulationen etc.
> > sind
> > > ein anderes Feld.) - Und Android braucht scheinbar 3+GB um akzeptabel
> zu
> > > funktionieren?
> > > Wenn man sich anschaut mit was für PKWs Personen durch Städte fahren
> nur
> > um
> > > anderen das Leben zu vermiesen (Lärmbelästigung, Stau,
> > Umweltverschmutzung)
> > > bekommt man auch schnell das Gefühl dass es mehr um das Angeben
> geht...
> > > "schaut her, ich kann mir eine Masachine leisten die den Passanten in
> 2
> > > Sekunden überfährt, nicht in 10..."
> > > Und diese Menschen werden dann argumentieren dass sie derartiges Gerät
> > > unbedingt brauchen und es unabdingbar ist...
> >
> > Alleine dass du schreibst dass sie gleich aussehen disqualifiziert dich.
> > Das Bild bleibt natürlich gleich (wenn sich sonst keine Parameter
> geändert
> > haben).
> > Es wird lediglich öfter aktualisiert.
> >
>
> Ja was soll ich denn sonst schreiben?
> Jedenfalls ist so etwas wie "120Hz" Marketinggewäsch ohne Mehrwert.
>
> > Deine Vergleiche hinken auch. Wo wird denn hier etwas verschwendet? Die
> > Technik ist gleich. Es wird im Gegensatz zu deinem Smartphonevergleich
> auch
> > nicht mehr (Speicher) eingebaut.
> >
>
> Es geht darum dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die Behaupten dass
> völlig akzeptablen Technik schlecht ist.
>
> > Nach der Logik bitte ich dich zukünftig mit einem 486er
> weiterzuarbeiten.
> > Jede Form von Weiterentwicklung scheint ja unsinnige Verschwendung zu
> > sein.
> >
>
> Das habe ich so nicht gesagt. Aber ich habe was gegen angebliche "Profis"
> die zu inkompetent sind effiziente Programme zui schreiben - siehe
> Leistungsanforderungen für RAM zwischen Android und Linux.
> Eine Simulation kann zum Beispiel miestens nicht genügend Rechenleistung
> bekommen - und hat man einmal mehr zu Verfügung, wird die Methode komplexer
> und genauer...
>
> > Und jetzt argumentiere bitte nicht, dass du schnellere Geräte unbedingt
> > brauchst und sie unabdingbar sind.
>
> ???
Und wieder sieht man, dass du wohl 1. nicht zur Zielgruppe gehörst und 2. keine Ahnung hast.
Ich spiele selbst Egoshooter im Competitive Modus sowie Rennsimulationen. Gerade bei Spielen mit schnellen Bewegungen merkt man sehr deutlich, dass das Bild wesentlich öfter (und damit auch schneller) aufgebaut wird. Die Bewegungen werden flüssiger und man hat (meistens) kein starkes Tearing mehr. Wenn dazu noch sowas wie G-/Freesync kommt, ist das auch optisch ein Traum (0 Tearing).
"Marketinggewäsch ohne Mehrwert." ist es für Leute die nicht den Horizont besitzen um zu verstehen, dass sie nicht die Zielgruppe sind und sich anmaßen das für alle und jeden als Unnütz zu deklarieren.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.17 10:33 durch Xennor. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 10:38
Xennor schrieb:
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> DetlevCM schrieb:
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> > Xennor schrieb:
> >
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> > > DetlevCM schrieb:
> > >
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> > > > LiPo schrieb:
> > > >
> > >
> >
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>
> >
> > >
> > > > -----
> > > > > nennt mich einen alten furz, aber… warum?
> > > > > ich spiele täglich mit einem stinknormalen monitor - verpasse ich
> da
> > > > etwas,
> > > > > oder ist "mehr Hz" einfach nur ein tuning-szene aufgeil-feature?
> > > >
> > > > Keine Ahnung... mein HP OMEN hat ein 120Hz Display (gab keine Wahl)
> > und
> > > es
> > > > gibt keinen Unterschied zu meinem alten Fujitsu U904 Ultrabook (mit
> > > 60Hz).
> > > > Die sehen beide absolut gleich aus...
> > > >
> > > > Andererseits scheint der modernen Mensch einen Hang zu unsinniger
> > > > Verschwendung zu haben... - Bestes Beispiel, Android...
> > > > Hier auf Golem war ein Artikel bei dem ein Gerät mit 3GB RAM und
> 32GB
> > > ROM
> > > > als Mittelklasse definiert wurde.
> > > > Mit 3GB RAM kann man einen Linux PC für so ziemlich jede
> > > "Standardnutzung"
> > > > betreiben - also Internetnutzung, Emails, Videos. (Simulationen etc.
> > > sind
> > > > ein anderes Feld.) - Und Android braucht scheinbar 3+GB um
> akzeptabel
> > zu
> > > > funktionieren?
> > > > Wenn man sich anschaut mit was für PKWs Personen durch Städte fahren
> > nur
> > > um
> > > > anderen das Leben zu vermiesen (Lärmbelästigung, Stau,
> > > Umweltverschmutzung)
> > > > bekommt man auch schnell das Gefühl dass es mehr um das Angeben
> > geht...
> > > > "schaut her, ich kann mir eine Masachine leisten die den Passanten
> in
> > 2
> > > > Sekunden überfährt, nicht in 10..."
> > > > Und diese Menschen werden dann argumentieren dass sie derartiges
> Gerät
> > > > unbedingt brauchen und es unabdingbar ist...
> > >
> > > Alleine dass du schreibst dass sie gleich aussehen disqualifiziert
> dich.
> > > Das Bild bleibt natürlich gleich (wenn sich sonst keine Parameter
> > geändert
> > > haben).
> > > Es wird lediglich öfter aktualisiert.
> > >
> >
> > Ja was soll ich denn sonst schreiben?
> > Jedenfalls ist so etwas wie "120Hz" Marketinggewäsch ohne Mehrwert.
> >
> > > Deine Vergleiche hinken auch. Wo wird denn hier etwas verschwendet?
> Die
> > > Technik ist gleich. Es wird im Gegensatz zu deinem Smartphonevergleich
> > auch
> > > nicht mehr (Speicher) eingebaut.
> > >
> >
> > Es geht darum dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die Behaupten dass
> > völlig akzeptablen Technik schlecht ist.
> >
> > > Nach der Logik bitte ich dich zukünftig mit einem 486er
> > weiterzuarbeiten.
> > > Jede Form von Weiterentwicklung scheint ja unsinnige Verschwendung zu
> > > sein.
> > >
> >
> > Das habe ich so nicht gesagt. Aber ich habe was gegen angebliche
> "Profis"
> > die zu inkompetent sind effiziente Programme zui schreiben - siehe
> > Leistungsanforderungen für RAM zwischen Android und Linux.
> > Eine Simulation kann zum Beispiel miestens nicht genügend Rechenleistung
> > bekommen - und hat man einmal mehr zu Verfügung, wird die Methode
> komplexer
> > und genauer...
> >
> > > Und jetzt argumentiere bitte nicht, dass du schnellere Geräte
> unbedingt
> > > brauchst und sie unabdingbar sind.
> >
> > ???
>
> Und wieder sieht man, dass du wohl 1. nicht zur Zielgruppe gehörst und 2.
> keine Ahnung hast.
>
> Ich spiele selbst Egoshooter im Competitive Modus sowie Rennsimulationen.
> Gerade bei Spielen mit schnellen Bewegungen merkt man sehr deutlich, dass
> das Bild wesentlich öfter (und damit auch schneller) aufgebaut wird. Die
> Bewegungen werden flüssiger und man hat (meistens) kein starkes Tearing
> mehr. Wenn dazu noch sowas wie G-/Freesync kommt, ist das auch optisch ein
> Traum (0 Tearing).
>
Tearing? Das habe ich lustigerweise auch nie auf einem Monitor gesehen...
Das mag vielleicht mit einer Hochgeschwindigkeitskamera messbar sein - oder mit einem Standbild bei kurzer Belichtung - das war es dann aber auch schon.
Ah ja, Filme laufen schon seit Jahrzehnten mit 24 Bildern pro Sekunde. Und das ist auch der Punkt an dem der Mensch ein flüssiges Video sieht.
> "Marketinggewäsch ohne Mehrwert." ist es für Leute die nicht den Horizont
> besitzen um zu verstehen, dass sie nicht die Zielgruppe sind und sich
> anmaßen das für alle und jeden als Unnütz zu deklarieren.
Ja weil das Bild auf einem 120Hz Bildschirm oder 60Hz Bildschirm zu 100% identisch aussieht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.17 10:42 durch DetlevCM. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Xennor 26.10.17 - 10:54
Ich glaube du willst nur trollen. Tearing sieht man ganz deutlich, auch ohne geschultes Auge. Erst recht, wenn die FPS niedrig sind.
Die 24p vom TV werden auch Synchronisiert und da gibt es kein Tearing. Ab 24 Bildern/s beginnt eine flüssige Wiedergabe. Das bedeutet allerdings nicht, dass es nicht flüssiger geht.
https://frames-per-second.appspot.com/
Und sag mir bitte nicht, dass du den Unterschied zwischen 25 und 60 fps dort nicht erkennst. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 11:02
Xennor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich glaube du willst nur trollen. Tearing sieht man ganz deutlich, auch
> ohne geschultes Auge. Erst recht, wenn die FPS niedrig sind.
>
> Die 24p vom TV werden auch Synchronisiert und da gibt es kein Tearing. Ab
> 24 Bildern/s beginnt eine flüssige Wiedergabe. Das bedeutet allerdings
> nicht, dass es nicht flüssiger geht.
>
> frames-per-second.appspot.com
>
> Und sag mir bitte nicht, dass du den Unterschied zwischen 25 und 60 fps
> dort nicht erkennst.
Nein, ich habe Tearing wirklich nie gesehen - ich habe nur in der Theorie davon gehört...
Und zum Thema Bilder pro Sekunde: bis so etwa 22-23 Bild pro Sekunde hat man ein flüssiges Bild. Ich verstehe nicht was die ganzen 60fps+-Fanatiker haben, denn auch, über 24 Bildern pro Sekunde sieht man keinen Untersachied mehr... man hat ein flüssiges Bild.
(Vor dem Hintergrund schaube ich in einem Spiel auch immer die Details so hoch wie möglich - weil man da den Unterschied sieht, aber mehr Bilder pro Sekunde sieht man nicht.)
Die ganze Diskussion uber Bildraten gab es schon einmal irgendwo hier mit einem App-Link - und der Unterschied zwischen 30 Bildern pro Sekunden und 60 Bildern pro Sekunde ist praktisch nicht wahrnehmbar. Ja, wenn man ein "Testbild" mit einem sehr hohen Kontrast hat, bei dem ein Objekt über den halben Bildschirm jagt, kann ma - wenn man sich konzentriert - einen kleinen Unterschied erkennen. Nur: man schaut im Normalbetrieb nicht konstant auf ein paar Pixel um zu sachauen ob es da ein paar Zwischenbilder gibt oder nicht... -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Xennor 26.10.17 - 11:06
Und deswegen verbrät Peter Jackson für "Der Hobbit" unmengen an Kohlen um den Film in 48p HFR zu drehen obwohl es nicht flüssiger wird? Sag schnell in Hollywood Bescheid damit die nicht noch mehr Geld verschwenden...
Bitte sprich nicht für andere Menschen. Ein großteil der Leute mit denen ich zu tun habe erkennt gottseidank den Unterschied von mehr FPS und/oder mehr Hertz.
Wie kann man einen so begrenzten Horizont haben, unglaublich. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 11:10
Xennor schrieb:
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> Und deswegen verbrät Peter Jackson für "Der Hobbit" unmengen an Kohlen um
> den Film in 48p HFR zu drehen obwohl es nicht flüssiger wird? Sag schnell
> in Hollywood Bescheid damit die nicht noch mehr Geld verschwenden...
>
> Bitte sprich nicht für andere Menschen. Ein großteil der Leute mit denen
> ich zu tun habe erkennt gottseidank den Unterschied von mehr FPS und/oder
> mehr Hertz.
>
> Wie kann man einen so begrenzten Horizont haben, unglaublich.
Ab 24fps sehe ich auch keinen Unterschied mehr. Mehr Bilder pro Sekunde sind eine nette Statisitk, aber optisch irrelevant...
Man sollte auch zwischen Ausgabe und Aufnahme unterscheiden. Es schadet nie im Ausgangsmaterial mehr Daten zu Verfügung zu haben. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: bccc1 26.10.17 - 11:15
DetlevCM schrieb:
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> Tearing? Das habe ich lustigerweise auch nie auf einem Monitor gesehen...
> Das mag vielleicht mit einer Hochgeschwindigkeitskamera messbar sein - oder
> mit einem Standbild bei kurzer Belichtung - das war es dann aber auch
> schon.
> Ah ja, Filme laufen schon seit Jahrzehnten mit 24 Bildern pro Sekunde. Und
> das ist auch der Punkt an dem der Mensch ein flüssiges Video sieht.
Wenn du Tearing nicht wahrnimmst, kannst du dich glücklich schätzen, dir keinen Kopf um VSync/GSync/FreeSync machen zu müsssen. Anderen ergeht es anders.
Mit 24 Bilder pro Sekunde und angemessener Bewegungsunschärfe laufen Filme im Kino und werden als flüssig wahrgenommen. Wenn die Bewegungsunschärfe passend eingestellt ist, bedeutet das aber auch, dass Bewegungen sehr unscharf sind. Daher verwenden viele Filme stellenweise etwas zu kurze Belichtungszeiten, wodurch z.B. Kameraschwenks von mir als Ruckelnd wahrgenommen werden. Nicht in unerträglichem Maße, aber mit Potential zur Verbesserung.
Mit mehr Bildern pro Sekunde könnte die Bewegung schärfer gezeigt werden, ohne das Ruckeln zu verstärken.
Um unser Gehirn zu überlisten reichen 24Hz mit einigen Randbedingungen, aber um den Fähigkeiten des Auges und Gehirns eines trainierten Jetpiloten zu entsprechen, bräuchte es ~1000Hz.
DetlevCM schrieb:
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> Xennor schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> > "Marketinggewäsch ohne Mehrwert." ist es für Leute die nicht den
> Horizont
> > besitzen um zu verstehen, dass sie nicht die Zielgruppe sind und sich
> > anmaßen das für alle und jeden als Unnütz zu deklarieren.
>
> Ja weil das Bild auf einem 120Hz Bildschirm oder 60Hz Bildschirm zu 100%
> identisch aussieht.
Für DICH mag das zutreffen, aber definitiv nicht für jeden. Ich sehe den Unterschied zugegebenermaßen auch nicht besonders ausgeprägt wenn ich bei Spielen zuschaue. Aber wenn ich die Maus über den Bildschirm bewege, sehe ich sofort die Verbesserung von 60Hz auf 120Hz und wieder auf 165Hz. Was auch kein Kunststück ist, wenn man weiß, worauf man achten muss. Noch ist mir niemand begegenet, der auf meinem Bildschirm den Unterschied nicht wahrnehmen konnte. Nur Personen, die es als unwichtig betrachten. -
30 bis 240fps getestet
Autor: Crass Spektakel 26.10.17 - 11:20
Ich habe früher mit Röhrenmonitoren meine eigenen Modelines gebastelt und meistens mit 1280x960@75hz oder 1024x768@90hz gespielt, primär sehr schnelle Spiele wie Quake1, so schnelle Spiele sind heute unüblich. Praktischerweise konnte man an Röhren rein in Software irre Sachen machen, z.B. 400x300@200hz oder 2560x1600@30hz-interlace und wir haben das damals in der Clique auch wirklich ausgetestet.
Nebenbei, ein Pentium4 mit 19 Zoll Röhre und selbstgebastelten Modelines steht noch rum, der tats vor drei Monaten noch prima.
Trivial: Solange man die Frequenz nicht darstellen kann ist es egal.
Solange man immer konstante Max-FPS bekommt gilt:
Zwischen 30fps zu 60fps bzw. 30hz-interlace zu 60hz sieht JEDER einen Unterschied und der ist gross.
Der Unterschied zwischen 60 und 75hz war meistens ein wenig spürbar. Nicht "boah ey!" sondern eher "hm, wenn man genau schaut fällt es auf..."
Zwischen 75hz und 90hz konnten sehr wenige einen Unterschied erkennen.
Alles darüber war schlicht "scheissegal".
Das war ok, fast schon nice-to-have, aber wirklich nützlich auch wieder nicht.
ABER wer diese Max-FPS nicht erreichte und mit VSync das Tearing unterbunden hatte der konnte von hohen FPS dann doch profitieren: Wo ein 120hz-Monitor auf 30fps einbrach schaffte es ein 90hz-Monitor oft mit 45fps zu laufen. Bei 120hz kam es drauf an, da schwankte es zwischen 45 und 60z, sozusagen Freesync-Light...
Schwer zu sagen was man braucht... Ich hab die 75hz schlicht deshalb vorgezogen weil es weniger flimmerte, nicht wegen der fps.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.17 11:25 durch Crass Spektakel. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 11:22
bccc1 schrieb:
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> DetlevCM schrieb:
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> -----
> > Tearing? Das habe ich lustigerweise auch nie auf einem Monitor
> gesehen...
> > Das mag vielleicht mit einer Hochgeschwindigkeitskamera messbar sein -
> oder
> > mit einem Standbild bei kurzer Belichtung - das war es dann aber auch
> > schon.
> > Ah ja, Filme laufen schon seit Jahrzehnten mit 24 Bildern pro Sekunde.
> Und
> > das ist auch der Punkt an dem der Mensch ein flüssiges Video sieht.
>
> Wenn du Tearing nicht wahrnimmst, kannst du dich glücklich schätzen, dir
> keinen Kopf um VSync/GSync/FreeSync machen zu müsssen. Anderen ergeht es
> anders.
>
> Mit 24 Bilder pro Sekunde und angemessener Bewegungsunschärfe laufen Filme
> im Kino und werden als flüssig wahrgenommen. Wenn die Bewegungsunschärfe
> passend eingestellt ist, bedeutet das aber auch, dass Bewegungen sehr
> unscharf sind. Daher verwenden viele Filme stellenweise etwas zu kurze
> Belichtungszeiten, wodurch z.B. Kameraschwenks von mir als Ruckelnd
> wahrgenommen werden. Nicht in unerträglichem Maße, aber mit Potential zur
> Verbesserung.
> Mit mehr Bildern pro Sekunde könnte die Bewegung schärfer gezeigt werden,
> ohne das Ruckeln zu verstärken.
> Um unser Gehirn zu überlisten reichen 24Hz mit einigen Randbedingungen,
> aber um den Fähigkeiten des Auges und Gehirns eines trainierten Jetpiloten
> zu entsprechen, bräuchte es ~1000Hz.
>
Filme haben eine Bewegungsunschärfe? Nie gesehen...
Und in einem Video/Film ruckelt für mich ab 24 Bildern pro Sekunde nichts.
(Und das obschon ich sonst überall die Größe herunterschraube um mehr auf dem Bildschirm darstellen zu können... Allerdings bewegt sich Text auch nicht.)
> DetlevCM schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Xennor schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > > "Marketinggewäsch ohne Mehrwert." ist es für Leute die nicht den
> > Horizont
> > > besitzen um zu verstehen, dass sie nicht die Zielgruppe sind und sich
> > > anmaßen das für alle und jeden als Unnütz zu deklarieren.
> >
> > Ja weil das Bild auf einem 120Hz Bildschirm oder 60Hz Bildschirm zu 100%
> > identisch aussieht.
>
> Für DICH mag das zutreffen, aber definitiv nicht für jeden. Ich sehe den
> Unterschied zugegebenermaßen auch nicht besonders ausgeprägt wenn ich bei
> Spielen zuschaue. Aber wenn ich die Maus über den Bildschirm bewege, sehe
> ich sofort die Verbesserung von 60Hz auf 120Hz und wieder auf 165Hz. Was
> auch kein Kunststück ist, wenn man weiß, worauf man achten muss. Noch ist
> mir niemand begegenet, der auf meinem Bildschirm den Unterschied nicht
> wahrnehmen konnte. Nur Personen, die es als unwichtig betrachten. -
Re: 30 bis 240fps getestet
Autor: Anonymer Nutzer 26.10.17 - 11:24
Crass Spektakel schrieb:
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> Ich habe früher mit Röhrenmonitoren meine eigenen Modelines gebastelt und
> meistens mit 1280x960@75hz oder 1024x768@90hz gespielt, primär sehr
> schnelle Spiele wie Quake1, so schnelle Spiele sind heute unüblich.
> Praktischerweise konnte man an Röhren rein in Software irre Sachen machen,
> z.B. 400x300@200hz oder 2560x1600@30hz-interlace und wir haben das damals
> in der Clique auch wirklich ausgetestet.
>
> Nebenbei, ein Pentium4 mit 19 Zoll Röhre und selbstgebastelten Modelines
> steht noch rum, der tats vor drei Monaten noch prima.
>
> Trivial: Solange man die Frequenz nicht darstellen kann ist es egal.
>
> Solange man immer konstante Max-FPS bekommt gilt:
>
> Der Unterschied zwischen 60 und 75hz war meistens ein wenig spürbar.
> Zwischen 75hz und 90hz konnten sehr wenige einen Unterschied erkennen.
> Alles darüber war schlicht "scheissegal".
> Das war ok, fast schon nice-to-have, aber wirklich nützlich auch wieder
> nicht.
>
> ABER wer diese Max-FPS nicht erreichte und mit VSync das Tearing
> unterbunden hatte der konnte von hohen FPS dann doch profitieren: Wo ein
> 120hz-Monitor auf 30fps einbrach schaffte es ein 90hz-Monitor oft mit 45fps
> zu laufen. Bei 120hz kam es drauf an, da schwankte es zwischen 45 und 60z,
> sozusagen Freesync-Light...
> Schwer zu sagen was man braucht... Ich hab die 75hz schlicht deshalb
> vorgezogen weil es weniger flimmerte, nicht wegen der fps.
Hier müsste man aber anmerken dass bei einem Röhrenmonitor der Bildpunkt vom Elektronenstrahl getroffen kurz hell aufleuchtet, während moderne LCD-Pixel konstant leuchten. -
Re: 60Hz reichen *meist* nicht mehr?
Autor: Clown 26.10.17 - 11:47
DetlevCM schrieb:
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> Ab 24fps sehe ich auch keinen Unterschied mehr.
Das mag an der Zwischenbildberechnung Deines Fernsehers liegen? *duck&weg* ;)
> Mehr Bilder pro Sekunde
> sind eine nette Statisitk, aber optisch irrelevant...
Bei einem Standbild stimme ich Dir zu. Kameraschwenks hingegen (oder auch generell Bewegungen) profitieren von einer höheren Rate (ausgenommen natürlich, der Effekt ist - künstlerisch - gewollt)
> Man sollte auch zwischen Ausgabe und Aufnahme unterscheiden. Es schadet
> nie im Ausgangsmaterial mehr Daten zu Verfügung zu haben.
Das sowieso :)
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