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"Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

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  1. "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: Nr.1 13.12.17 - 08:32

    Ich sitze hier, starre auf den Bildschirm und traue meinen Augen nicht.

    Gibt es wirklich Menschen, die diesen verklebten Haufen Wahnsinn kaufen? Und mit "Menschen" meine ich sicher keine neureichen Hipster, denen das Wollkondom auf dem Kopf anschwillt, wenn sie dieses Gerät erblicken.

    Oder soll ich leise kichern, wenn ich mühelos eine Komponente in meinem PC austausche, den ich sogar hübscher finde mit der selbst gebauten Holzfront?

    Oder soll ich schadenfreudig vor einem Applestore stehen, wenn einer der Käufer mit hängenden Ohren so eine Hochglanzplatte zurück schleppt und nun gar keinen Rechner mehr hat und das nur, weil ein Laufwerk eine Macke hat?

    Klar, es ist die typische Häme gegenüber Apple, aber der Größenwahn des Unternehmens ufert endgültig aus. Letztlich kann man gleich einen Goldbarren zu Apple tragen und soll sich dann noch tränenreich bedanken.

  2. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: gasm 13.12.17 - 08:37

    Du scheinst viel Zeit zu haben für Basteleien. Solange du das hobbymäßig machst, ist ja alles gut. Ich für meinen Teil nutze meine freie Zeit für andere Dinge.

    Wenn ich so ein Teil bräuchte, würde ich es kaufen.

  3. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: Anonymer Nutzer 13.12.17 - 08:47

    > neureichen Hipster
    > Wollkondom auf dem Kopf
    > soll ich leise kichern
    > soll ich schadenfreudig
    > Käufer mit hängenden Ohren

    Also der Post sagt mehr über Dich aus als über jeden anderen, inklusive potentieller Käufer dieses Produkts. Wenn es zu Deiner bevorzugten Art, Zeit zu verbringen, gehört, "schadenfreudig vor Läden zu stehen", dann möchtest Du ironischerweise doch das selbe Verständnis haben wie jene, über die Du Deine Schadenfreude ausgießt.
    Jeder, wie er's braucht.

  4. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: jsm 13.12.17 - 08:48

    PC aufrüsten geht heute ohne "Basteleien", im Gegensatz zu Macs. Wie oft muss man aufrüsten? Ein mal im Jahr? Und du sagst dafür ist keine Zeit, das ist nur als Hobby gut...

    Dann kaufe doch einen PC der Preis-Leistungs-technisch jeden Mac in die Tasche steckt, einen Bruchteil kostet und der ein OS hat das sich zum Arbeiten auch eignet...
    Aufrüsten und Administriren kann man den genau so vom Hersteller...wenn man da keine Lust drauf hat oder einem das Fachwissen fehlt.
    Ja es ist "nur" meine Meinung: Macs sind teures, unergonomisches, kurzlebiges Spielzeug und zum Arbeiten sind in 99% der Fälle PCs die bessere und günstigere Wahl.

  5. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: intergeek 13.12.17 - 08:50

    Ob der Preis jetzt angemessen ist oder nicht, ist eher die zweite Frage, die erste Frage ist ja ist einem das Gerät so viel Geld wert. Diese Frage scheinen viele mit Ja zu beantworten.

    Auf der anderen Seite, wenn ich mir die Komponenten einzel kaufe dann wird vermutlich alleine für Arbeitsspeicher, Mainboard und CPU sowie SSD ein Preis um die 2.000 -
    4.000 Euro zustande kommen. Dann habe ich aber noch keinen guten Bildschirm und Gehäuse.

    Ich bin zwar kein typischer Apple User, besitze aber selbst einen alten iMac Pro Late 2009 welchen ich gerne zur Grafikbearbeitung nutze. Eins muss man Apple definitiv lassen, die Displays sind sehr gut. Ein weiterer Vorteil ist das man eben nur einen Bildschirm hat und dort alles drinnen ist. Mein normales System besteht aus einigen mehr, Tower, Bildschirm, Lautsprecher und sehr viele Kabel ;) Nebenbei läuft das Gerät seit 2009 ohne einen einzigen Hardwareausfall.

    Unterm Strich würde ich mir auch einen iMac Pro gönnen, mache es aber nicht weil ich für mich entschieden habe das die Vorteile den Preis eben mir nicht wert sind. Wer es anders sieht wird mit seinem Gerät bestimmt viel Spaß haben.

  6. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: miauwww 13.12.17 - 08:57

    > Also der Post sagt mehr über Dich aus als über jeden anderen, inklusive
    > potentieller Käufer dieses Produkts. Wenn es zu Deiner bevorzugten Art,
    > Zeit zu verbringen, gehört, "schadenfreudig vor Läden zu stehen", dann
    > möchtest Du ironischerweise doch das selbe Verständnis haben wie jene, über
    > die Du Deine Schadenfreude ausgießt.
    > Jeder, wie er's braucht.

    Er ist eigentlich nur entsetzt. Darf er doch, oder?

  7. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: nightmar17 13.12.17 - 09:10

    Nr.1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sitze hier, starre auf den Bildschirm und traue meinen Augen nicht.
    >
    > Gibt es wirklich Menschen, die diesen verklebten Haufen Wahnsinn kaufen?
    > Und mit "Menschen" meine ich sicher keine neureichen Hipster, denen das
    > Wollkondom auf dem Kopf anschwillt, wenn sie dieses Gerät erblicken.
    >
    > Oder soll ich leise kichern, wenn ich mühelos eine Komponente in meinem PC
    > austausche, den ich sogar hübscher finde mit der selbst gebauten
    > Holzfront?
    >
    > Oder soll ich schadenfreudig vor einem Applestore stehen, wenn einer der
    > Käufer mit hängenden Ohren so eine Hochglanzplatte zurück schleppt und nun
    > gar keinen Rechner mehr hat und das nur, weil ein Laufwerk eine Macke hat?
    >
    > Klar, es ist die typische Häme gegenüber Apple, aber der Größenwahn des
    > Unternehmens ufert endgültig aus. Letztlich kann man gleich einen
    > Goldbarren zu Apple tragen und soll sich dann noch tränenreich bedanken.

    Viel günstiger bekommst du einen "normalen" PC ja auch nicht. Allein das Display würde schon über 1000¤ kosten.

    Ich hab mal bei einem Systemhaus gearbeitet und da bekommt man einen guten Einblick worauf die Firmen so Wert legen.
    Den meisten ist der Preis weniger wichtig, es soll einfach funktionieren.
    Wir haben vor zwei Jahren eine komplette Werbeagentur mit Macs ausgestattet. Der Chef war total sauer, Windows hat Probleme gemacht, dann haben die Dell PCs Probleme gemacht (da hat das Stück über 2000¤ gekostet).
    Er selbst hat immer mit einem Mac gearbeitet und hat dann seinen Mitarbeitern ebenfalls einen Mac aufgestellt. In der Summe waren es 13 Stück.
    Mein damaliger Chef sagte dann nur "wir werden wohl nicht mehr so viele Supportfälle bei denen haben"
    Und das ist tatsächlich so. Unser größter Kunde war ein 300 Mitarbeiter großes Unternehmen und die hat der Preis der Hardware auch nicht interessiert. Die haben für CAD Zeichnungen 4-5.000¤ für einen Arbeitsplatz ausgegeben (8 Stück).
    Die haben uns die Anforderungen geschickt und wir haben denen ein Angebot geschickt. Als Azubi habe ich noch gedacht, dass sei viel zu teuer und die würden die Dinger nicht bestellen. Das Angebot lag bei knapp 40.000¤.
    Am Ende wurde nur gefragt, wie schnell wir die Dinger liefern können.

    Für Privatpersonen sind solche Geräte nichts, egal ob Apple oder andere Hersteller. Wenn jemand aber die gebotene Hardware braucht, dann ist der Preis nebensache.
    Hier bei Golem und bei Heise gab es ja schon Aufstellungen im Forum, in denen gezeigt wurde, dass man eine Windows Maschine nicht wirklich günstiger bekommt.

  8. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: Nr.1 13.12.17 - 09:11

    gasm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du scheinst viel Zeit zu haben für Basteleien. Solange du das hobbymäßig
    > machst, ist ja alles gut. Ich für meinen Teil nutze meine freie Zeit für
    > andere Dinge.
    >
    > Wenn ich so ein Teil bräuchte, würde ich es kaufen.

    Du, ich verstehe Dich sogar! Man hat ein elegantes Gesamtgerät und stellt es so wie es ist auf den Tisch. Fertig.

    Für mich wäre das nichts. Den ich halte von Komplettgeräten schon nichts mehr, seit ich einen Fernseher mit eingebautem DVD-Player hatte. ;)

    Aber erkläre mir doch bitte mal, wieso Apple diese Dinger so schwer reparierbar macht. Wieso keine Blende zum einfachen Abnehmen, um ganz einfach an die Innereien heranzukommen? Wieso verklebt man alles?

    Bei einem Tablet für 200 Euro ist mir das egal. Aber so ein Preismonstrum hat nach meiner Meinung jederzeit leicht reparier- und aufrüstbar zu sein.

  9. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: rabatz 13.12.17 - 09:13

    Du scheinst eh e entweder u den oberen 2% zu gehören, dass 10 Minuten deiner Zeit wertvoller ist als der Preis dieses Geräts oder du lügst hier alle an, denn der Zeitaufwand ein neues Apple Gerät zu bestellen oder ein bestehendes aufrüsten zu lassen (sofern überhaupt möglich) ist keinesfalls niedriger als die paar Minuten in denen man das bei einem PC selbst erledigen kann.

  10. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: intergeek 13.12.17 - 09:30

    Nr.1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber erkläre mir doch bitte mal, wieso Apple diese Dinger so schwer
    > reparierbar macht. Wieso keine Blende zum einfachen Abnehmen, um ganz
    > einfach an die Innereien heranzukommen? Wieso verklebt man alles?

    Man will vermutlich verhindern das man günstige Geräte selbst aufrüstet ;) Zumal man es ja auch anders machen könnte. Bei meinem alten iMac aus dem Jahre 2009 wird die Scheibe mit Magneten gehalten und man kommt so an die Technik ran. Ist zwar immer noch etwas aufwändiger wie bei einem normalen Tower, aber es geht.

    Auf der anderen Seite muss man den Kunden auch vorwerfen das sie solche Klebwaren überhaupt kaufen und nur etwas meckern das alles verklebt ist. Wenn es keiner mehr kauft dann würden die Hersteller wohl wieder anders arbeiten. Aber der Kunde bekommt das was er kauft.

  11. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: dirktxl 13.12.17 - 09:39

    Ja, ist nicht ganz so günstig. Ist wohl eher ein Gesamtkunstwerk mit leistungsfähiger Hardware. Die Haltbarkeit ist auch erstaunlich, bei meinem Arbeitgeber haben wir mehr als 20 MacPro, erbaut zwischen 2008 und 2010 im Einsatz, die Dinger laufen und laufen und laufen. Leider gibt es diese Alu Gemüse Siebe nicht mehr. Mal sehen was da noch kommt. Ich persönlich stehe überhaupt nicht auf das Gefrickel mit diesen selbst zusammen geschusterten Organgenkisten.

    Aufrüsten? Wieso muss man ständig Computer aufrüsten? Kann nur Hobby sein. Den Systemdatenräger mit einer SSD austauschen macht Sinn. Aber alles andere, wer braucht das? Mal abgesehen von Spielern.

    Ich persönlich finde die Mini PCs klasse. Von DELL oder HP. Alles drin was man im Büro benötigt. Keine Gaming Mainboards. Verbrauchen wenig Platz. Im Server Bereich auch DELL, HP oder Supermicro.

  12. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: wonoscho 13.12.17 - 09:56

    Wen die meiste Mensche so genau wie du auf das Preis- Leistungsverhältnis schauen würden dann wären auf unseren Straßen wesentlich mehr Autos der Firma Dacia zu sehen.

    Und dabei spielt sich das im KFZ-Sektor preislich sogar in um den Faktor 10 höheren Regionen ab. Sicher wird sich nicht Jeder einen rMac Pro kaufen, aber es kauft sich ja auch nicht Jeder einen Audi A8.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.17 09:58 durch wonoscho.

  13. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: AussieGrit 13.12.17 - 10:03

    Hat sich eigentlich jemand von denen, die über den Preis meckern, auch schon mal die Komponenten angeschaut?
    Klar, der iMac Pro ist nicht billig, aber für Apple-Verhältnisse ist er sogar ziemlich billig. Eine vergleichbare Maschine mit Windows wird kaum günstiger sein.

  14. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: 1nformatik 13.12.17 - 10:04

    Schade, dass du nur deine Sicht siehst. Einen Mac Pro kauft niemand um damit Urlaub zu buchen und auf Facebook Schrott zu verbreiten.

    Dieser Mac Pro macht nur Sinn, wenn damit auch gutes Geld verdient wird, sei es Entwicklung, CAD, Grafikdesign, ... und dafür sind 5000 Euro nicht viel, wenn man das Geld schnell wieder drin hat, oder?

    Schau dir an was allein ein guter 5K Monitor kostet plus die verbaute Hardware, allein die 10 Core CPU, oder der ECC DDR4 RAM, oder die PCI-E NVMe SSD, oder die Grafikkarte. Ein gleichwertiger Windows PC wird nicht günstiger sein, vor allem ist das ein All-in-One Gerät.

    Zum Urlaub buchen und Facebook surfen langt auch ein 300 Euro PC.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.17 10:06 durch 1nformatik.

  15. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: intergeek 13.12.17 - 10:08

    dirktxl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aufrüsten? Wieso muss man ständig Computer aufrüsten? Kann nur Hobby sein.
    > Den Systemdatenräger mit einer SSD austauschen macht Sinn. Aber alles
    > andere, wer braucht das? Mal abgesehen von Spielern.

    Naja gibt viele Situationen. Ganz Simpel eine Software du du nutzt erscheint in einer neuen Version und benötigt nun ein paar GB mehr Ram als du hast, oder dank neuer praktischer Funktionen erweißt sich der Prozessor als zu langsam.

    Der gemeine PC User schiebt nun einfach einen neuen Ram Riegel in sein Board und evtl. die nächste CPU Generation die in den Sockel passt und zahlt dafür vielleicht 200 - 300 Euro damit er wieder für 5 Jahre Ruhe hat. Der Apple User geht nun zu Apple und kauft ein stärkeres System für viele tausend Euro, weil er keine Möglichkeit hat einzelne Dinge zu erweitern.

    Wobei es ja auch sein kann das sich die eigenen Anforderungen mit der Zeit ändern. Bei einem normales System kann man dann bis zu einem gewissen Punkt umbauen was hier nicht geht.

  16. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: Nr.1 13.12.17 - 10:32

    1nformatik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade, dass du nur deine Sicht siehst. Einen Mac Pro kauft niemand um
    > damit Urlaub zu buchen und auf Facebook Schrott zu verbreiten.
    >
    > Dieser Mac Pro macht nur Sinn, wenn damit auch gutes Geld verdient wird,
    > sei es Entwicklung, CAD, Grafikdesign, ... und dafür sind 5000 Euro nicht
    > viel, wenn man das Geld schnell wieder drin hat, oder?
    >
    > Schau dir an was allein ein guter 5K Monitor kostet plus die verbaute
    > Hardware, allein die 10 Core CPU, oder der ECC DDR4 RAM, oder die PCI-E
    > NVMe SSD, oder die Grafikkarte. Ein gleichwertiger Windows PC wird nicht
    > günstiger sein, vor allem ist das ein All-in-One Gerät.
    >
    > Zum Urlaub buchen und Facebook surfen langt auch ein 300 Euro PC.

    Was Du und andere, die sich negativ zu meinem Kommentar äußern, stets vergessen, ist ein Punkt, mit dem ich meine Argumentation überhaupt erst aufbaute:

    Wieso muss man einen 5000 oder 8000-Euro-Dollar Rechner so gestalten, dass man ihn nur schwer oder gar nicht auf- bzw. umrüsten kann? Wieso erschwert man die Reparatur dermaßen? Wäre es in dieser Preisklasse (gerade für Unternehmen) nicht viel kostensparender, wenn man die Maschinen jederzeit anpass- und reparierbar zu stehen hat?

    Wenn ich einen normalen PC mit so einer Leistung habe, ist er nicht nur billiger, sondern ist auch noch problemlos jederzeit hardwaretechnisch bearbeitbar.

    Das ist in meinen Augen ein Argument, das nicht widerlegbar ist. Ein iMac ist nichts weiter als ein verklebtes Brett, eine hübsche Momentaufnahme, die langsam aber sicher zu Elektroschrott wird. Eine reine Designangelegenheit gekoppelt mit gewaltsamer Notwendigkeit für Zusatz-Service.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.17 10:33 durch Nr.1.

  17. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: Tommy_Hewitt 13.12.17 - 10:33

    Ein vergleichbares PC-Setup kostet ca. gleich viel und ist deutlich größer. Wieso man da jetzt ungläubig vorm Monitor sitzt in anbetracht des Preises versteh ich nicht, für die Leute gibt es wohl nichts anderes als ihren 1000¤ Mittelklasse-Gaming-PC.

    In Firmen wird so ein Teil über Jahre genutzt inkl. Firmensupport und dann ausgetauscht. Da interessiert sich keiner für Aufrüstbarkeit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.17 10:35 durch Tommy_Hewitt.

  18. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: andi_lala 13.12.17 - 10:45

    Nr.1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist in meinen Augen ein Argument, das nicht widerlegbar ist. Ein iMac
    > ist nichts weiter als ein verklebtes Brett, eine hübsche Momentaufnahme,
    > die langsam aber sicher zu Elektroschrott wird. Eine reine
    > Designangelegenheit gekoppelt mit gewaltsamer Notwendigkeit für
    > Zusatz-Service.
    Häufig spielt die Möglichkeit einen Rechner aufzurüsten keine Rolle, insbesonders im professionellen Umfeld. Falls es doch eine Rolle spielt, dann sollte man den iMacPro nicht kaufen.
    Warum man sich deshalb derart aufregt bleibt mir aber schleierhaft. Ich meine, regst du dich auch bei jedem Laptop auf bei dem man die Grafikkarte nicht upgraden kann?

  19. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: taifun850 13.12.17 - 11:14

    intergeek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dirktxl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aufrüsten? Wieso muss man ständig Computer aufrüsten? Kann nur Hobby
    > sein.
    > > Den Systemdatenräger mit einer SSD austauschen macht Sinn. Aber alles
    > > andere, wer braucht das? Mal abgesehen von Spielern.
    >
    > Naja gibt viele Situationen. Ganz Simpel eine Software du du nutzt
    > erscheint in einer neuen Version und benötigt nun ein paar GB mehr Ram als
    > du hast, oder dank neuer praktischer Funktionen erweißt sich der Prozessor
    > als zu langsam.
    >
    > Der gemeine PC User schiebt nun einfach einen neuen Ram Riegel in sein
    > Board und evtl. die nächste CPU Generation die in den Sockel passt und
    > zahlt dafür vielleicht 200 - 300 Euro damit er wieder für 5 Jahre Ruhe hat.

    Ist klar. Wo bitte sind Intel-CPUs heute noch nach 5 Jahren aufrüstbar? Die wechseln die Sockel schneller als ich meine Unterhosen. Die Zeiten sind lang vorbei.

    Ram-Aufrüstung ist das einzige bei dem ich heute noch im professionellen Umfeld Sinn drin finde. CPU in keinem Fall und als SSD sollte von Beginn an das schnellste zur Schnittstelle des Boards passende eingebaut sein. Ob 1 TB oder 2 TB ist peng, Massendaten können überall auch auf einem per 10GBit angebundenen NAS liegen. Das liefert auch mit deutlich über 200MB/Sekunde.

  20. Re: "Das einfachste Modell soll 5.000 US-Dollar kosten. "

    Autor: nightfire2xs 13.12.17 - 11:23

    Nr.1 schrieb:
    >
    > Wieso muss man einen 5000 oder 8000-Euro-Dollar Rechner so gestalten, dass
    > man ihn nur schwer oder gar nicht auf- bzw. umrüsten kann? Wieso erschwert
    > man die Reparatur dermaßen?

    Mir scheint, du hast noch nie in einer Firma gearbeitet, wo nicht der Sohn vom Chef die PCs zusammenbastelt, sondern professionell gearbeitet wird.
    Ein Rechner wird auf 3 Jahre angeschafft, abgeschrieben und dann entweder verkauft oder verschenkt.
    Aufrüsten findet in aller Regel nicht statt, zumindest nicht über ein Mass von SSD-Größe oder RAM-Größe hinaus.

    > Wäre es in dieser Preisklasse (gerade für Unternehmen) nicht viel kostensparender, wenn man die Maschinen jederzeit anpass- und reparierbar zu stehen hat?

    Nein, weil man Geld für ein Szenario ausgeben würde, welches in aller Regel nicht eintritt.

    > Wenn ich einen normalen PC mit so einer Leistung habe, ist er nicht nur billiger, sondern ist auch noch problemlos jederzeit hardwaretechnisch bearbeitbar.

    Nein, ein "normaler" PC ist nicht billiger. NvME und ECC-RAM sind extrem teuer, bitte nicht mit normalem RAM oder SSDs vergleichen.
    Die von dir beschriebene "Hardwaretechnische Bearbeitbarkeit" spielt im Firmenumfeld keine Rolle. Auch die Reparierbarkeit spielt keinerlei Rolle, da entsprechende Wartungsverträge bestehen. Dies ist auch bei "normalen" professionellen Workstations und Servern der Fall. Niemand der Geld mit einem Rechner verdienen muss repariert daran rum, sondern lässt sich mit einem 4H oder maximal Next-Business-Day Vertrag ein neues Gerät hinstellen.

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