1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Argon Eon: Selbstbau-NAS mit…
  6. Thema

Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: chrisku 12.09.21 - 12:14

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chrisku schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Auch das trifft nur für ältere Modelle zu. Die neueren können WoL.
    >
    > Der Pi kann andere via WoL aufwecken aber da er selbst keinen Schlafmodus
    > hat kann man ihn nicht aufwecken. Allerdings kann man das Problem relativ
    > leicht umgehen indem man sich eine von diesen smarten Steckdosen kauft und
    > den Pi da dran hängt. Dahingehend sehe ich auch nicht wirklich den Bedarf
    > das der Pi sowas kann.

    Stimmt, du hast recht.

  2. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: gdh 12.09.21 - 21:42

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gdh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schau bei eBay nach generalüberholten Servern/ workstations mit >8gb ecc
    > > RAM, Intel Netzwerkkarte und lade dir FreeNAS runter.
    >
    > Und was braucht so ein Ding an Strom? 10W Mehr verursachen Mehrkosten von
    > >25¤ pro Jahr wenn der Server also 40W mehr braucht als der pi kostet dich
    > das über 100¤ zusätzlich. Und das ist eher schon wenig für nen alten
    > server. Da hast in 1,5 Jahren die kosten für so ein raspi Ding übertroffen,
    > selbst wenn der Server gar nix kostet.
    >
    > Das parity bit wurde leider in den 90ern von erbsenzählern
    > wegirrationalisiert drum gibts seither fehlererkennung und -behebung im RAM
    > nur noch für Strom- und Geld fressende enterprise Hardware aber so ist es
    > nunmal.

    ich möchte nicht widersprechen, aber betonen, dass es auf die anforderungen des nutzers ankommt.

    wenn man irgend einen kurzlebeigen, nicht wichtigen kram auf das rapsi nas schiebt, ist das sicher kein problem.

    mein ESXi server/Nas braucht mit 6 hhds, 64gb ECC Ram und 4 ssds 61w
    ja, das ist viel und kostet mich im jahr um die 120¤, dafür kann ich aber sicher sein, dass die datenintegrität gewähtleistet ist und auch die performance ok ist. Die kiste macht natürlich noch etwas mehr, als nur daten bereit zu stellen. wie auch immer, es kommt auf den use case an und ob man bereit ist so "viel" geld auszugeben.
    meine lessons learned war, dass ich lieber gebrauchte hardware kaufe, die etwas mehr strom zieht, als aktuelles zeug (preis/ leistung).

    ich denke man sollte lieber etwas mehr stromverbrauch haben, als am falschen ende zu sparen. schönes beispiel ist das spin down bei HDDs.
    je nach HDD ist man bei 3 - 7w, man hat z.b.4 stk a 5w, macht ~20w, die man durch einen spindown sparen könnte. macht pro jahr etwa 50¤. die HDD kostet 250¤, d.h. ich habe erst nach 5 Jahren den break even point raus, fällt in der zeit durch erhöhten verschleiss eine der 4 platten aus, ist meine bilanz schlechter, als wenn ich den 24/7 betrieb vorziehe.

    muss am ende natürlich jeder selber wissen, wo die prioritäten sitzen

  3. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Vögelchen 12.09.21 - 22:24

    Simkana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo wir beim
    > nächsten Manko wären. Der Raspi beherrscht kein WakeOnLAN. Den werde ich
    > also aus Bequemlichkeit immer laufen lassen.

    Ja - und? Raspi ist schon da und immer an. Schon alleine wegen Pi-Hole, Heimautomation, was auch immer.
    Wenn man da jetzt an einen geeigneten USB-Adapter Festplatten hängt, liegt der Mehrverbrauch im Standby bei dem, was die HDDs oder SSDs im Standby nebst Adapter brauchen.

  4. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: tomatentee 13.09.21 - 01:26

    gdh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schau bei eBay nach generalüberholten Servern/ workstations mit >8gb ecc
    > RAM, Intel Netzwerkkarte und lade dir FreeNAS runter.
    >
    > Ich hab mein System seit 5 Jahren am laufen und bisher keine Probleme
    > (solange man das System nur als nas nutzt).
    >
    Stromverbrauch ist dabei halt Mal min 1 Größeneinheit drüber - ob sich das für den Heimgebrauch lohnt muss jeder selbst wissen. In den meisten Fällen ist Hochverfügbarkeit bei dem Zeug nicht gar so wichtig ;-)

  5. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Brian Kernighan 13.09.21 - 08:42

    Simkana schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OutOfCoffee schrieb:
    > Für mal nen Film schauen oder Backup brauche ich keine hohe Verfügbarkeit,
    > ist klar. Aber dann brauche ich auch kein 24/7 Betrieb, wo wir beim
    > nächsten Manko wären. Der Raspi beherrscht kein WakeOnLAN.

    Wozu brauche ich WoL bei einem Gerät mit unter 5W Verbrauch? Das läuft durch, muss es eh weil alle 5 Min die Daten aus der Heizung und Solaranlage abgefragt und in RRD geschrieben werden und die Heimautomation gesteuert wird. Ich habe auch bei NAS und "Standard-Computern" nie WoL genutzt, obwohl die HW das gekonnt hätte. Habe eine Weile damit rum experimentiert, viel zu viel Aufwand und in der Praxis kann mans eh nicht brauchen.

    Zumal so ein Rechner im Sleep Modus schon mehr verbraucht als ein Raspi der läuft.

  6. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Brian Kernighan 13.09.21 - 09:02

    gdh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ich möchte nicht widersprechen, aber betonen, dass es auf die anforderungen
    > des nutzers ankommt.

    Klar kommts auf die Anforderungen an. Aber wer ein NetApp Metrocluster mit einem halben Petabyte Nettospeicherplatz braucht wird nicht hier nach sowas fragen. Die Anforderungen von normalen Heimnutzern, die ihre Fotos und Videos, vielleicht ein paar Filme, Musik, Downloads und Schriftverkehr speichern und dann noch ein paar Serverdienste wie WLAN-Controller, Heimautomation, Pihole etc laufen haben reicht ein Raspi völlig aus.

    > sicher sein, dass die datenintegrität gewähtleistet ist und auch die

    Komisch, ich hatte in den letzten 25 Jahren wo es für heimanwender keine Parity und ECC gab keine Probleme mit Datenintegrität. Mitte der 90er gabs mal defekten RAM da war das ein Problem - seither teste ich neuen Speicher immer mit memtest86. Aber wenn in einem Bild oder Video mal ein Bit kippt wäre das auch kein Problem - ich hoste hier nicht die Kontodaten und Transaktionen von 100.000en von Bürgern - das mach ich dann in der Arbeit mit dafür geeignetem Equipment.

  7. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Astorek 13.09.21 - 09:18

    Es kommt, wie so oft, auf die Anforderungen und die verwendete Zeit, die man in so ein Projekt reinstecken will, an.

    Raspberry Pi 4 kriegt über (derzeit) eine USB-SSD knapp 100 MB/s übers Netzwerk (gestern extra noch mit CrystalDiskMark getestet), für die meisten Heimanwender dürfte das erstmal ausreichend sein. Raspbian Lite drauf (quasi Debian + einige Raspi-Treiber), Samba installieren und entsprechend konfigurieren, den ganzen Netzwerk-Shizzle machen (fixe IP, SSH ab Boot aktiv), fertig. Selbst Hobby-ITler kriegen das mit entsprechenden Anleitungen hin. Eventuell noch eine Backup-SSD samt Cronjob konfigurieren, dass alle Daten zusätzlich zu einer bestimmten Uhrzeit revisionssicher gespeichert werden, und ab dafür. Alternativ gleich Syncthing drauf, und man hat eine durchaus brauchbare Lösung.

    Wer es wirklich fancy und den "Bastleraspekt" haben will, baut mit einer weiteren SSD noch ein Software-RAID1-System drüber und lässt sich per lokalem Mailserver benachrichtigen, wenn irgendwas schiefläuft. Allein ums mal gemacht zu haben sicher ganz interessant, würd ich pers. aber auch als Overkill bezeichnen...

    Die Zeit die man beim Einrichten braucht, machen die über Jahre gesparten Stromkosten wieder wett. Dank PiHole und PiVPN läuft das Ding ohnehin ständig bei mir, da kann ich das Gerät gleich den ganzen Tag laufenlassen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.21 09:20 durch Astorek.

  8. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: gdh 13.09.21 - 10:16

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gdh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > ich möchte nicht widersprechen, aber betonen, dass es auf die
    > anforderungen
    > > des nutzers ankommt.
    >
    > Klar kommts auf die Anforderungen an. Aber wer ein NetApp Metrocluster mit
    > einem halben Petabyte Nettospeicherplatz braucht wird nicht hier nach sowas
    > fragen. Die Anforderungen von normalen Heimnutzern, die ihre Fotos und
    > Videos, vielleicht ein paar Filme, Musik, Downloads und Schriftverkehr
    > speichern und dann noch ein paar Serverdienste wie WLAN-Controller,
    > Heimautomation, Pihole etc laufen haben reicht ein Raspi völlig aus.
    >
    > > sicher sein, dass die datenintegrität gewähtleistet ist und auch die
    >
    > Komisch, ich hatte in den letzten 25 Jahren wo es für heimanwender keine
    > Parity und ECC gab keine Probleme mit Datenintegrität. Mitte der 90er gabs
    > mal defekten RAM da war das ein Problem - seither teste ich neuen Speicher
    > immer mit memtest86. Aber wenn in einem Bild oder Video mal ein Bit kippt
    > wäre das auch kein Problem - ich hoste hier nicht die Kontodaten und
    > Transaktionen von 100.000en von Bürgern - das mach ich dann in der Arbeit
    > mit dafür geeignetem Equipment.

    Mir sind vor dem Einsatz mit 2 true nas Systemen einige Bilder kaputt gegangen.
    Hab es von freenas nach Windows kopiert als Backup, den freenas Server platt gemacht, neu erstellt und von Windows wieder auf den freenas Server geschoben. 2% meiner Bilder waren dann nur noch grau. Das besonders blöde daran, es gibt keine Warnung mir ist es erst einige Jahre später aufgefallen und da war der Windows Rechner bereits wieder formatiert. Die Bilder sind kaputt.

    Das war mir eine Lehre.

    Ecc ist nicht nur dafür da um bitfehler zu korrigieren, sondern auch um zu benachrichtigen, wenn etwas nicht gut ist. Das ist mir bald wichtiger, als die eigentliche Korrektur.

    Der memtest ist sicher gut, hilft aber nicht bei bitflips(durch z.b. kosmische Strahlung), wenn es vom Netzwerk Stack in den RAM geht und dann erst auf die hdds. Bei synchron writes ist es bestimmt nicht so brisant.

    Wie gesagt, ist alles eine Frage der Anforderung. Habe ich Prozesse, die defekte Bilder erkennen und ein Backup, sodass ich es korrigieren kann? Wenn ja, ist die raspi Lösung sicher ok. Ich habe die Prozesse nicht, wichtige Bilder und keine Lust es manuell zu machen.

  9. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: gaelic 13.09.21 - 11:24

    Ich kann auf keinen Fall einen raspi als NAS bzw. als Server Empfehlen.

    Man kann ein gutes System auf unter Idle 10W Verbrauch (ohne Platten) bringen:

    - Gigabyte C246N-WU2
    - Intel Core i3-9100 (oder sogar noch kleiner wenn Performance kein Thema ist)

    Dazu ECC RAM und voila ist ein super System fertig, welches in allen Belangen einem Raspi überlegen ist.

  10. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Brian Kernighan 13.09.21 - 11:34

    gaelic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann auf keinen Fall einen raspi als NAS bzw. als Server Empfehlen.
    >
    > Man kann ein gutes System auf unter Idle 10W Verbrauch (ohne Platten)
    > bringen:
    >
    > - Gigabyte C246N-WU2
    > - Intel Core i3-9100 (oder sogar noch kleiner wenn Performance kein Thema
    > ist)
    >
    > Dazu ECC RAM und voila ist ein super System fertig, welches in allen
    > Belangen einem Raspi überlegen ist.

    Ja, sogar der Kaufpreis ist höher. Es wird immer irgendwas geben das besser ist, fragt sich halt nur ob man das braucht.

  11. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: gaelic 13.09.21 - 11:57

    Wenn du den ganzen Kleinkram, der für die Mursklösung mit 2 oder 4 Platten am Raspi notwendig ist, einkalkulierst, gibts dann nicht mehr so dramatisch viel Unterschied.

  12. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Astorek 13.09.21 - 13:57

    gaelic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann auf keinen Fall einen raspi als NAS bzw. als Server Empfehlen.
    > [...]
    > die Mursklösung mit 2 oder 4 Platten am Raspi

    Darf ich fragen, weshalb du von Lösungen mit einem Raspberry so dermaßen vehement abrätst? Am ECC-Ram alleine kanns doch nicht liegen, oder täusche ich mich da?

    Soo schlimm ist Beere 4 m.E. wirklich nicht, um eine NAS-Lösung gleich als "Murks" abzutun...

  13. Re: Jemand einen Tipp für das ganze als DIY?

    Autor: Vögelchen 13.09.21 - 15:25

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Darf ich fragen, weshalb du von Lösungen mit einem Raspberry so dermaßen
    > vehement abrätst? Am ECC-Ram alleine kanns doch nicht liegen, oder täusche
    > ich mich da?
    Man fühlt sich dann profesioneller und wichtiger, wenn man eine kommerzielle Lösung mit ECC nutzt?

    > Soo schlimm ist Beere 4 m.E. wirklich nicht, um eine NAS-Lösung gleich als
    > "Murks" abzutun...

    Das Ding ist weder schlimm, im Gegenteil: Hochgradig stabil und es wird auch im industriellen Umfeld z.B. für die Automatisierung genutzt.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Projektleiter*in Digitalisierung
    Universitätsstadt MARBURG, Marburg
  2. Chief Information Security Officer / CISO (m/f/d
    J.M. Voith SE & Co. KG, Heidenheim
  3. Field Support Engineer L3 (m/w/d)
    NTT Germany AG & Co. KG, München, Teltow
  4. Domänenarchitekt (w/m/d) Komposit
    W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Civilization VI - Platinum Edition für 13,99€, Chivalry 2 - Epic Games Store Key für 14...
  2. (u. a. Flash-Deals mit Control - Ultimate Edition für 11€, Ghostrunner für 11€, Assetto Corsa...
  3. 1.019€ (Bestpreis)
  4. (u. a. Netgear GS305 5-Port-Switch für 16,89€, Netgear Nighthawk LAX20 4G LTE- & WiFi-6-Router...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de