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  5. › Armiga: Amiga-Emulator als…

Mist...

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  1. Mist...

    Autor: 1st1 26.03.14 - 12:03

    ... habe gerade erst einen nigelnagelneuen, die letzten 20 Jahre in einem indischen Lager liegenden Amiga 1200 für 178 Euro gekauft ...

    Ich bezweifle aber, dass der Ra-Pi im Armiga den Amiga 500 bei voller Performance emulieren kann. Der Ra-Pi schafft ja noch nicht mal einen Atari ST in Original-geschwindigkeit, er kommt meistens nur auf 90..95%, getestet mit Hatari und Aranym. Die Custom-Chips des Amiga sind etwas aufwändiger zu emulieren.

    Apropo, Mist,... Das ist auch ein ST/Amiga-Emulator. http://lotharek.pl/product.php?pid=96

  2. Re: Mist...

    Autor: F4yt 26.03.14 - 12:35

    Habe schon von den NOS A1200 gehört, bisher aber leider noch kein Angebot gefunden... würde mir lieber nochmal so einen holen, als einen Armiga... allein schon wegen des Feelings^^ Dann einen Framemeister dran (ein Indivision lohnt sich IMHO nur, wenn man nur einen Amiga betreiben will...)

  3. Re: Mist...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.03.14 - 15:45

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... habe gerade erst einen nigelnagelneuen, die letzten 20 Jahre in einem
    > indischen Lager liegenden Amiga 1200 für 178 Euro gekauft ...
    >
    > Ich bezweifle aber, dass der Ra-Pi im Armiga den Amiga 500 bei voller
    > Performance emulieren kann. Der Ra-Pi schafft ja noch nicht mal einen Atari
    > ST in Original-geschwindigkeit, er kommt meistens nur auf 90..95%, getestet
    > mit Hatari und Aranym.


    Du kannst es auch gerne dreimal täglich testen. Bei diesen Tests erreichen nämlich selbst moderne X86 CPU's nicht die Original-Geschwindigkeit.
    Der Test läuft weder auf gleicher Codebasis beim Befehlssatz, noch
    ist die Hardware an irgendeinem Punkt gleich.
    Hat der Pi überhaupt ne Hardware-Uhr? Ich bin mir gerade nicht wirklich sicher.
    Oder hast du einfach live irgendwelche Abläufe gemessen?
    Oder einfacher ausgedrückt, wobei fehlen dem Pi 5% der originalen Geschwindigkeit?
    Beim schreiben doch höchstwahrscheinlich nicht?

  4. Re: Mist...

    Autor: 1st1 26.03.14 - 15:51

    Die 5% fehlen dann in allen Anwendungen, wo "Echtzeit" gefragt ist, z.B. Spiele und Demos. Da gibts dann unschöne Effekte, Ruckler, usw. Und wehe der RaPi meint, er muss im Hintergrund noch irgendwas machen, dann kannst du es total vergessen.

  5. Re: Mist...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.03.14 - 18:13

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1st1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... habe gerade erst einen nigelnagelneuen, die letzten 20 Jahre in
    > einem
    > > indischen Lager liegenden Amiga 1200 für 178 Euro gekauft ...
    > >
    > > Ich bezweifle aber, dass der Ra-Pi im Armiga den Amiga 500 bei voller
    > > Performance emulieren kann. Der Ra-Pi schafft ja noch nicht mal einen
    > Atari
    > > ST in Original-geschwindigkeit, er kommt meistens nur auf 90..95%,
    > getestet
    > > mit Hatari und Aranym.
    >
    > Du kannst es auch gerne dreimal täglich testen. Bei diesen Tests erreichen
    > nämlich selbst moderne X86 CPU's nicht die Original-Geschwindigkeit.
    > Der Test läuft weder auf gleicher Codebasis beim Befehlssatz, noch
    > ist die Hardware an irgendeinem Punkt gleich.
    > Hat der Pi überhaupt ne Hardware-Uhr? Ich bin mir gerade nicht wirklich
    > sicher.
    > Oder hast du einfach live irgendwelche Abläufe gemessen?
    > Oder einfacher ausgedrückt, wobei fehlen dem Pi 5% der originalen
    > Geschwindigkeit?
    > Beim schreiben doch höchstwahrscheinlich nicht?


    x86 CPUs sind seit Jahren schnell genug einen Atari ST (und auch einen Amiga) mit 100%iger Geschwindigkeit zu emulieren. Steem, Hatari, Castaway, WinUAE und wie sie alle heißen laufen ohne Probleme. Hatari emuliert selbst einen Falcon 030 mit voller Geschwindigkeit (auch wenn die Emulation hier im Soundbereich noch verbuggt ist). Aranym ist ein Sonderfall, da es sich um eine Virtualisierung und nicht eine Emulation handelt.
    Eine Hardware Uhr ist nicht notwendig für einen Emulator um zu errechnen, wieviel Prozent der Geschwindigkeit des Originalgeräts er erreucht. Hierzu reicht die Möglichkeit der CPU Zeit zu messen und die meisten Emulatoren verfügen in der Tat über eine Anzeige ihrer Emulationsgeschwindigkeit.
    Bei einer Emulation muss die Hardware nicht gleich der des emulierten Systems sein, der Emulator bildet (mal mehr, mehr weniger genau) die verwendete Hardware nach Zum Beispiel ist der Emulator in der Lage Diskettenimages eines Amiga zu lesen und so zu behandeln, wie ein Amiga ein Diskettenlaufwerk behandelt hätte, das geht soweit, dass ein genügend genauer Emulator den Kopierschutz eines Spiels (solange die Information dazu im Image gespeichert ist) emulieren kann.
    Keine Ahnung, was Du mit der Codebasis genau meinst, das auf dem Emulator laufende Programm läuft selbstverständlich auf der gleichen Codebasis, wie auf dem Originalsystem, das ist ja die Idee daran.

  6. Re: Mist...

    Autor: zZz 27.03.14 - 01:29

    emulieren und akkurat emulieren sind eben 2 paar schuhe

    http://arstechnica.com/gaming/2011/08/accuracy-takes-power-one-mans-3ghz-quest-to-build-a-perfect-snes-emulator/

  7. Re: Mist...

    Autor: Anonymer Nutzer 27.03.14 - 08:30

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > emulieren und akkurat emulieren sind eben 2 paar schuhe
    >
    > arstechnica.com

    Jede Emulation ist immer ein Kompromiss aus technischem Aufwand und zu vertretendem Ergebnis. bsnes ist ein ehrgeiziges Projekt, aber das heißt nicht, dass SNES Emulatoren vor bsnes nicht für 99% aler Fälle durchaus ausreichten.
    Versteh mich nicht falsch, eine genauere Emulation ist einer ungenaueren immer überlegen, aber das bsnes entwickelt wird liegt auch daran, dass eine zyklusgenaue Emulation des SuperNES das einzige ist, was man auf dem Gebiet noch entwickeln kann, alles andere existiert schon. Trotzdem sind die Zeiten, in denen mit mit ZSNES arbeiten musste und damit sichtbare Kompromisse in Sachen Emulationsqualität und Spielekompatibilität machen musste schon lange vorbei. Wenn Ars Technica also ZSNES und bsnes vergleicht, ist das, als ob jemand sagen würde, man braucht für alle Anwendungen einen Core i7 von Intel, weil der viel schneller ist als ein Pentium 133.

    Armiga läuft - vermute ich stark - mit UAE, dessen Macher haben seit langem schon die Möglichkeit implementiert den Emulator zyklusgenau laufen zu lassen.

  8. Re: Mist...

    Autor: Little_Green_Bot 27.03.14 - 09:36

    Auch wenn der Emu perfekt ist, werde ich nie wieder ein Floppy-Laufwerk kaufen. Ich sehe keinen Grund, irgendwas von Floppy zu konvertieren, weil sowieso alles online verfügbar ist. Bei mir läuft Vice64 auf einem EeePC701. Kein Problem mit einem Minimal-Linux.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  9. Re: Mist...

    Autor: Bill S. Preston 27.03.14 - 10:03

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sowieso alles online verfügbar ist.

    Wo??!!

  10. Re: Mist...

    Autor: Anonymer Nutzer 27.03.14 - 13:09

    Little_Green_Bot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn der Emu perfekt ist, werde ich nie wieder ein Floppy-Laufwerk
    > kaufen. Ich sehe keinen Grund, irgendwas von Floppy zu konvertieren, weil
    > sowieso alles online verfügbar ist. Bei mir läuft Vice64 auf einem
    > EeePC701. Kein Problem mit einem Minimal-Linux.


    Ich denke die Idee dahinter ist nicht, dass man Images wieder auf Disketten zurückschreibt, sondern dass man noch vorhandene Disketten ohne Konvertierung benutzen kann.

  11. Re: Mist...

    Autor: Little_Green_Bot 28.03.14 - 05:35

    OK, für Amiga weiss ich es nicht konkret, aber für den C64 habe ich bis jetzt jedes Spiel gefunden (als d64, und in anderen Formaten). Die Amiga-Leute haben garantiert eine ebenso gute Datenbasis.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  12. Re: Mist...

    Autor: Little_Green_Bot 28.03.14 - 05:42

    Chris23235 schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke die Idee dahinter ist nicht, dass man Images wieder auf Disketten
    > zurückschreibt, sondern dass man noch vorhandene Disketten ohne
    > Konvertierung benutzen kann.

    Ja, das ist klar. Nur, wie lange? Wenn ich die Floppy Images alle paar Jahre von HD A nach HD B kopiere, habe ich eine deutlich höhere Datensicherheit, als mit Original Floppy's.

    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!

  13. Re: Mist...

    Autor: EynLinuxMarc 28.03.14 - 08:38

    Also meine PC Disketten 3 jahre später, konnte man alle wegwerfen alle nicht mehr lesbar auch die noch nicht Verwendeten liesen sich nicht mehr Formatieren Teure Sony Disks.

    Wie soll das den mit Amiga Disketten Klappen wo 24 jahre alt sind. ^^

    Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1903 RTM, Firefox 68a1x64, Thunderbird 60.6.1 Relase x64, MS Office 2019 pro plus , Radeon HD7770,SSD 4x 256/480/500/500GB, extern 5TB HD ,Bluray, Es Kracht die Music mit Z506 u. SB Z, Viren Per Norton Security mit Backup v22.17.0.183

  14. Re: Mist...

    Autor: Noppen 28.03.14 - 08:49

    Ich finde die Konfiguration mit teurem Floppy Laufwerk für kaputte Disketten auch eher suboptimal. Einen Pi im schicken Amiga-Look-Case und vor allem mit drei USB Anschlüssen (Keyboard, Maus, Joystick wie damals) wäre sinnvoller und preiswerter.

  15. Re: Mist...

    Autor: EynLinuxMarc 28.03.14 - 08:55

    Ab er ein Pi wird denke ich zu langsam sein um den Linux UAE Amiga Emulator laufen zu lassen?


    PS: Ups muss mal Sig ändern hab ein FX8350 jetzt ^^

    Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1903 RTM, Firefox 68a1x64, Thunderbird 60.6.1 Relase x64, MS Office 2019 pro plus , Radeon HD7770,SSD 4x 256/480/500/500GB, extern 5TB HD ,Bluray, Es Kracht die Music mit Z506 u. SB Z, Viren Per Norton Security mit Backup v22.17.0.183

  16. Re: Mist...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.03.14 - 16:51

    EynLinuxMarc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also meine PC Disketten 3 jahre später, konnte man alle wegwerfen alle
    > nicht mehr lesbar auch die noch nicht Verwendeten liesen sich nicht mehr
    > Formatieren Teure Sony Disks.
    >
    > Wie soll das den mit Amiga Disketten Klappen wo 24 jahre alt sind. ^^


    Also wenn Disketten nach 3 Jahren nicht mehr lesbar sind, war die Lagerung falsch und wenn sich bisher nicht genutzte Disketten nicht formatieren lassen, dann ist höchstwahrscheinlich das Laufwerk defekt.
    Generell sollten Disketten nur nicht lange Jahre ungenutzt liegen, da sie sich - ebenso wie Audiokassetten - entmagnetisieren. Wenn sie regelmäßig genutzt werden tritt dieser Effekt nicht auf, dann ist die Diskette so zuverlässig/unzuverlässig wie andere magnetische Medien auch.
    Nach 3 Jahren sollte noch kein Datenverlust eintreten, Jordan Mechner hat 2012 beschrieben, wie er den Source Code von Prince of Persia von damals 22 Jahre alten Apple II 3,5 Zoll Disketten gerettet hat.
    http://jordanmechner.com/blog/2012/04/source/



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.14 16:53 durch Chris23235.

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