Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Buffalo Drivestation DDR: Externe…

Externer Cache

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Externer Cache

    Autor: Crass Spektakel 11.01.13 - 04:17

    Dazu gabs vor ein paar Tagen erst eine interessante Diskussion im Usenet ob externe Caches etwas bringen. Ergebnis war daß das von 8088-Lösungen (ISA-Karten mit 64kByte Cache für MFM-Platten) bis zu modernsten i7 Architekturen (LSI-Controller mit 4GB Cache und 8xHD als RAID0) nie etwas bringt.

    Der effizienteste Cache ist schlichtweg schnell angebundener Hauptspeicher und zwar viel davon. Beim LSI-Controller war das Maximum 1GB/s in den Cache rein und 2GB/s aus dem Cache raus, Hauptspeicher hingegen bewegte sich bei 27GB/s und dann waren das 32GB statt 4GB. Hauptspeicher ist derzeit so schweinebillig, was solls, her mit 32GB.

  2. Re: Externer Cache

    Autor: Casandro 11.01.13 - 06:47

    Ja, aber genau so wie damals ist heute direkt angebundener Arbeitsspeicher nicht möglich. Wenn Du ein Windows hast, dann hast Du halt nur einen 32 Bit Adressraum und Du kannst nicht alles für Festplattencache verwenden.
    Dank dem kaputten Treiberkonzept bei Windows sind die 64 Bit Versionen nicht brauchbar.

    Aber was man natürlich machen kann ist Virtualisierung. Du hast dann einen 32 GB Rechner in dem Du ein 3 GB virtuelles System laufen lässt, und Du nutzt den Festplattencache des Host-Rechners.

  3. Re: Externer Cache

    Autor: elgooG 11.01.13 - 07:41

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu gabs vor ein paar Tagen erst eine interessante Diskussion im Usenet ob
    > externe Caches etwas bringen. Ergebnis war daß das von 8088-Lösungen
    > (ISA-Karten mit 64kByte Cache für MFM-Platten) bis zu modernsten i7
    > Architekturen (LSI-Controller mit 4GB Cache und 8xHD als RAID0) nie etwas
    > bringt.
    >
    > Der effizienteste Cache ist schlichtweg schnell angebundener Hauptspeicher
    > und zwar viel davon. Beim LSI-Controller war das Maximum 1GB/s in den Cache
    > rein und 2GB/s aus dem Cache raus, Hauptspeicher hingegen bewegte sich bei
    > 27GB/s und dann waren das 32GB statt 4GB. Hauptspeicher ist derzeit so
    > schweinebillig, was solls, her mit 32GB.

    ich halte von solchen pauschalen Aussagen nichts. Der externe Cache bringt natürlich einen erheblichen Geschwindigkeitszuwachs. Besonders groß wird dieser bei sehr vielen kleinen Dateien sein. Nur geht das eben nur so lange gut, so lange der Cache ausreichend ist. Außerdem muss das Quelllaufwerk schneller lesen als das externe Medium schreiben können, was fast immer der Fall ist und sich ganz besonders bei einer SSD als Quelle äußert. Ob es sich hierbei um einen internen oder externen Cache handelt ist hier unerheblich. Alleine die Größe des Caches und die zu übertragenden Dateien entscheiden.

    Unabhängig von Geschwindigkeitsfragen gibt es bei Schreibcaches ein Problem, das besonders bei externen Medien kritisch sein dürfte:
    Was ist wenn ich den Thunderbold-Stecker ziehe, während das Ding noch damit beschäftigt ist seinen Arbeitsspeicher auf den persistenten Speicher auszulagern? Bei 1 GByte ist das nicht gerade unwahrscheinlich. Für das Betriebssystem wurde die Datei ja bereits geschrieben. Die Daten sind raus und der Stream ist geschlossen.
    ...oder irre ich mich da und Thunderbold unterstützt gar kein Hot-Plugging?

    Ich finde das Gigabyte hätte man als Cache für Leseoperationen verwenden sollen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.13 07:45 durch elgooG.

  4. Re: Externer Cache

    Autor: as (Golem.de) 11.01.13 - 08:26

    Hallo,

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei 1 GByte ist das nicht gerade unwahrscheinlich. Für das
    > Betriebssystem wurde die Datei ja bereits geschrieben. Die Daten sind raus
    > und der Stream ist geschlossen.
    > ...oder irre ich mich da und Thunderbold unterstützt gar kein
    > Hot-Plugging?


    Hmm, ich habe was nicht eindeutig formuliert wie mir scheint. Die Thunderbolt-Drivestation hat keinen Arbeitsspeicher. Ich korrigier das im Artikel gleich.

    Was den Stromausfall angeht: Ich frage nachher nochmal bei Buffalo nach und trage das dann ggf. nach. Also wenn die Messe hier wieder öffnet. Da hatte ich zu spät dran gedacht. 8 bis 10 Sekunden dürfte das Leeren des RAMs ja schon dauern. Bei kleinen Dateien deutlich mehr.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

  5. Re: Externer Cache

    Autor: kendon 11.01.13 - 08:47

    wo ist das problem? wenn ich datenleitung kappe bevor der cache auf die platte geschrieben ist kann die platte das ja noch alleine fertigstellen, da sie eine eigene stromversorgung hat. wenn die stromversorgung zu früh gekillt wird gibts datenverlust und/oder -korruption, das ist wohl klar.

    und als lesecache wird der ram nicht viel bringen, die platte weiss ja nicht vorher welche daten angefragt werden. würde also höchstens bei mehrfach angefragten daten was bringen, ob das aber in der realität so häufig vorkommt dass es einen grossen nutzen hätte halte ich für äusserst fraglich.

  6. Re: Externer Cache

    Autor: elgooG 13.01.13 - 13:17

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo ist das problem? wenn ich datenleitung kappe bevor der cache auf die
    > platte geschrieben ist kann die platte das ja noch alleine fertigstellen,
    > da sie eine eigene stromversorgung hat. wenn die stromversorgung zu früh
    > gekillt wird gibts datenverlust und/oder -korruption, das ist wohl klar.

    ...und DAS soll egal sein? o.O Wieso glaubst du wird wohl bei USB-Sticks kein Schreibcache verwendet? ;-)

    So einfach ist das nicht. 1 GByte auf die Platte zu schreiben dauert nun mal seine Zeit, vor allem wenn es mehrere Dateien sind. Der Benutzer hat zudem keine Möglichkeit festzustellen, ob die Daten bereits geschrieben wurden. Viel schlimmer wäre noch, dass das Dateisystem in dem Fall noch gar nicht geschlossen wäre und völig zerstört werden könnte.

    Warten wir aber mal darauf, was Golem nachträgt. Falls es kein Arbeitsspeicher ist, sondern ein SSD-Cache, wäre es zumindest plausibler. ;-)

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.13 13:19 durch elgooG.

  7. Re: Externer Cache

    Autor: kendon 14.01.13 - 09:23

    > ...und DAS soll egal sein? o.O Wieso glaubst du wird wohl bei USB-Sticks
    > kein Schreibcache verwendet? ;-)

    von egal war keine rede. und bei usbsticks ist das eine ganz andere situation, da die in aller regel nicht über eine eigene stromversorgung verfügen.

    es gibt genau zwei fälle:

    1. die datenverbindung zwischen pc und platte wird unterbrochen bevor der cache auf die platte geschrieben ist. da die daten aber den pc bereits verlassen haben und nur innerhalb des plattengehäuses darauf warten, von einem speicher in den anderen geschrieben zu werden. da die platte und ihre steuerelektronik inkl. cache noch mit strom versorgt ist und sie den pc für diesen vorgang nicht braucht kann sie das problemlos fertigstellen.

    2. die stromverbindung wird (auch) getrennt, bevor die platte fertig ist mit schreiben. das würde logischerweise zu datenverlust führen. dass das ein dateisystem komplett zerstören würde halte ich für äusserst unwahrscheinlich, mag aber nicht ausgeschlossen sein. ich bin mit meinen geräten nicht zimperlich und habe so etwas noch nie geschafft.

    > So einfach ist das nicht. 1 GByte auf die Platte zu schreiben dauert nun
    > mal seine Zeit, vor allem wenn es mehrere Dateien sind. Der Benutzer hat
    > zudem keine Möglichkeit festzustellen, ob die Daten bereits geschrieben
    > wurden. Viel schlimmer wäre noch, dass das Dateisystem in dem Fall noch gar
    > nicht geschlossen wäre und völig zerstört werden könnte.
    >
    > Warten wir aber mal darauf, was Golem nachträgt. Falls es kein
    > Arbeitsspeicher ist, sondern ein SSD-Cache, wäre es zumindest plausibler.
    > ;-)

    der nachtrag scheint dem autor in vergessenheit geraten zu sein...

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Trede GmbH & Co. KG, Hamburg
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Kassel
  4. über Hays AG, Region Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 619,00€
  2. 115,00€ - Bestpreis!


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Intel C2000: Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
Intel C2000
Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
  1. Super Bowl Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen
  2. Lake Crest Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  3. Compute Card Intel plant Rechnermodul mit USB Type C

XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
XPS 13 (9360) im Test
Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
  1. Die Woche im Video Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert
  2. XPS 13 Convertible im Hands on Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

Mechanische Tastatur Poker 3 im Test: "Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
Mechanische Tastatur Poker 3 im Test
"Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
  1. Patentantrag Apple denkt über Tastatur mit Siri-, Emoji- und Teilen-Taste nach
  2. Kanex Faltbare Bluetooth-Tastatur für mehrere Geräte gleichzeitig
  3. Surface Ergonomic Keyboard Microsofts Neuauflage der Mantarochen-Tastatur

  1. Suchmaschine: Google macht angepasste Site Search dicht
    Suchmaschine
    Google macht angepasste Site Search dicht

    Das Angebot Site Search von Google für die kostenpflichtige Integration der Suche in eigene Webseiten wird eingestellt. Google verweist seine Kunden als Alternative auf ein werbefinanziertes Angebot sowie weitere Produkte für die Suche.

  2. Hawkspex mobile: Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer
    Hawkspex mobile
    Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer

    Sind das wirklich Bioäpfel? Wie frisch ist das Hackfleisch? Was fehlt meiner Topfpflanze? Eine von Fraunhofer-Forschern entwickelte App weiß es in Sekundenschnelle.

  3. Asus Tinker Board im Test: Buntes Lotterielos rechnet schnell
    Asus Tinker Board im Test
    Buntes Lotterielos rechnet schnell

    Mit 1,8 GHz und 2 GByte RAM bietet das Tinker Board von Asus ordentliche Hardware. Die würde auch Spaß machen, wenn ein merkwürdiges Verhalten das Arbeiten mit dem Rechner nicht zur Lotterie machen würde.


  1. 13:04

  2. 13:00

  3. 12:05

  4. 12:03

  5. 11:55

  6. 11:51

  7. 11:44

  8. 11:31