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Grundsätzliches "Problem" von WLAN

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  1. Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: markFreak 11.01.12 - 11:17

    Auch wenn Datendurchsatzraten bei WLAN immer höher werden (Geschwindigkeit ist da irgendwie der falsche Begriff, denn die Daten werden nicht "schneller" transportiert, sondern "mehr auf einmal"), bleibt die Effizienz von WLAN immer hinter einer kabelgebundenen Datenübertagung zurück: Sie läuft per Design auf Halbduplex, seit zig Jahren läuft sie per Kabel auf Vollduplex.
    Für einen normalen Surfer und E-Mail-Verschicker kein Problem, der wird das nicht merken, aber bei schnellen online-Spielen merkt man den Unterschied sehr wohl.

  2. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: Himmerlarschundzwirn 11.01.12 - 11:29

    Aber das gilt doch nur, wenn du eine DSL-Leitung hast, die >16 Mbit ist, oder? Denn sonst ist die Verbindung nach draußen ja wohl der Flaschenhals. Oder meinst du Spiele, die du im LAN spielst?

  3. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: -.- 11.01.12 - 11:40

    markFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn Datendurchsatzraten bei WLAN immer höher werden (Geschwindigkeit
    > ist da irgendwie der falsche Begriff, denn die Daten werden nicht
    > "schneller" transportiert, sondern "mehr auf einmal"), bleibt die Effizienz
    > von WLAN immer hinter einer kabelgebundenen Datenübertagung zurück: Sie
    > läuft per Design auf Halbduplex, seit zig Jahren läuft sie per Kabel auf
    > Vollduplex.
    > Für einen normalen Surfer und E-Mail-Verschicker kein Problem, der wird das
    > nicht merken, aber bei schnellen online-Spielen merkt man den Unterschied
    > sehr wohl.


    Das stimmt zwar in der Theorie, aber in der Praxis macht die Bandbreite hier doch den Unterschied. Die Zeit, um ein IP-Paket zu verschicken, ist im 100Mbit-Bereich schon so vernachlässigbar klein, dass der Unterschied zwischen Halb- und Vollduplex nicht mehr ins Gewicht fällt.

    Viel eher stören da fehlerhafte Sendeversuche, weil das Medium nicht frei ist oder Retransmissions aufgrund von Interferenz.

    Abgesehen davon habe ich selbst in einer stark frequentierten Umgebung einen Ping zum WLAN-AP von nie mehr als 3ms; da dürfte der Jitter im Internet hinter dem WLAN deutlich größer sein.

  4. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: waswiewo 11.01.12 - 11:59

    Was für "schnelle Onlinespiele" spielst du denn? Bei mir macht es auch auf den besten Servern bei einem Ping von vielleicht 20 - 30ms keinen Unterschied, ob WLAN oder LAN.

    Mach mal einen Ping zu deinem AP, das sollte eigentlich völlig vernachlässigbar sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.12 12:00 durch waswiewo.

  5. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: markFreak 11.01.12 - 12:08

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das gilt doch nur, wenn du eine DSL-Leitung hast, die >16 Mbit ist,
    > oder? Denn sonst ist die Verbindung nach draußen ja wohl der Flaschenhals.
    > Oder meinst du Spiele, die du im LAN spielst?

    Voll-/ Halbduplex hat nichts mit der generellen Bandbreite der online-Anbindung zu tun.

  6. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: markFreak 11.01.12 - 12:13

    waswiewo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was für "schnelle Onlinespiele" spielst du denn? Bei mir macht es auch auf
    > den besten Servern bei einem Ping von vielleicht 20 - 30ms keinen
    > Unterschied, ob WLAN oder LAN.
    >
    > Mach mal einen Ping zu deinem AP, das sollte eigentlich völlig
    > vernachlässigbar sein.

    Mein Ping ist sehr gut, trotzdem merke ich einen Unterschied zwischen Kabel und WLAN zu meinem Router, vor allem bei UT 3 etc. Ich sehe, dass ich zuerst abdrücke und auch in den Kopf treffe, und trotzdem liege ich am Ende da, wenn ich über WLAN zocke. Bei Kabel passiert mir sowas nicht: Wenn ich definitiv schneller reagiere als der Gegner, liegt dann auch tatsächlich er darnieder.
    Kann natürlich ab und zu mal einfach an einem Flaschenhals irgendwo auf dem Weg im Internet zwischen zwei Hops liegen, aber WLAN kann eben nur entweder Daten senden oder empfangen, beides gleichzeitig geht nur über Kabel, und diesen Unterschied merkt man bei schnellen Spielen.

  7. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: waswiewo 11.01.12 - 12:19

    Ok, dass ordne ich dann lieber irgendwo ein unter "der andere hat gewonnen, der Grund kann nicht ich sein ..." ein ;-)

    Ich habe sowohl via LAN als auch via WLAN einen Ping von 1ms zum Router bei 0% Paketverlust. Dann erkläre mir doch mal technisch, wie sich dieses 1ms bemerkbar machen soll, wenn da während dem weg von dir zum Server noch 20 - 50ms dazu kommen? Und das bitte ohne "Halbduplex" in den Mund zu nehmen ... 1ms bleibt 1ms, ob nun Halb- oder Vollduplex brauchen die Daten nicht länger auf ihrem Weg.

    Es geht einem einfach auf den Geist, was man im Internet alles für Hirngespinste über WLAN liest und der unbedarfte Nutzer glaubt das auch noch und erzählt es fleißig weiter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.12 12:22 durch waswiewo.

  8. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: Himmerlarschundzwirn 11.01.12 - 12:22

    Das war auch nicht auf das Voll-/Halbduplexthema bezogen sondern nur auf die Aussage "bei schnellen online-Spielen merkt man den Unterschied sehr wohl"

  9. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: derKlaus 11.01.12 - 12:22

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das gilt doch nur, wenn du eine DSL-Leitung hast, die >16 Mbit ist,
    > oder? Denn sonst ist die Verbindung nach draußen ja wohl der Flaschenhals.
    > Oder meinst du Spiele, die du im LAN spielst?
    Ich vertrete da immer noch die Meinung, daß Bandbreite eher nebensächlich ist. die Datenemngen, die beim Onlinespielen übertragen werde, sind ja nicht im MByte/s Bereich. Da spielt eher die Latenz eine Rolle. Was bringen mir bei einem Spiel 100 MByte/s, wenn die Anwortzeit bei 1500ms liegt? Nur Frust.
    Bei drei HD-Videostreams würde die Sache etwas anders aussehen.

  10. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: EqPO 11.01.12 - 13:09

    Also ich habe bei Onlinespielen eigentlich kaum bis keine Probleme damit. Aber bei absolut allem anderen sehr wohl. Kopieren, Film und Musik streamen, Verbindungsabbrüche, teilweise massiv hohe Latenzen ohne erkennbaren Grund. Leider brauche ich das WLAN wegen der Smartphones, aber ich könnte auf diesen halbfertigen Schrott gut verzichten.

  11. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: HDUser 11.01.12 - 13:44

    >Leider brauche ich das WLAN wegen der Smartphones, aber ich könnte auf diesen halbfertigen Schrott gut verzichten.

    Dass du deinen PC/playstation/wasauchimmer trotzdem mit einem Kabel an den Router anschliesen kannst ist dir aber schon bewusst oder? nur weil du 1 gerät per wlan in dein netzwerk holen willst musst du das nicht mit allen machen

  12. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: s1ou 11.01.12 - 15:55

    Wenn ich einen Router pinge hab ich eine Latenz von 2-10 ms, laut Mittelwert 7 ms, das ist schon nicht vernachlässigbar. Der Router ist eine neue Fritz!Box, meine Wlan Karte eine Intel Advanced-n 6230. Edit, ich sitze ca 1m Luftlinie vom Router entfernt und es gibt keine Hindernisse in der Luftlinie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.12 15:55 durch s1ou.

  13. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: waswiewo 11.01.12 - 16:07

    Ich mache 100 Pings und habe einen Mittelwert von 1ms - ebenfalls auf eine Fritz Box. Dazwischen liegen zwei Wände.

    Bei einem Ping von 10ms im lokalen Netzwerk würde ich den Fehler irgendwo im Netzwerk oder dessen Konfiguration suchen, denn das ist nicht normal.

  14. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: Yeeeeeeeeha 11.01.12 - 16:22

    Wie ich in https://forum.golem.de/sonstiges/bolzplatz/re-grundsaetzliches-problem-von-wlan/91,2890265,2890409,read.html#msg-2890409 bereits ausgeführt habe, ist die durch das WLAN verursachte Verzögerung in der Praxis verglichen mit anderen Verzögerungsgründen ("Latenz" ist für markFreak ja das falsche Wort ;)) vernachlässigbar.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  15. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: -.- 11.01.12 - 16:25

    waswiewo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mache 100 Pings und habe einen Mittelwert von 1ms - ebenfalls auf eine
    > Fritz Box. Dazwischen liegen zwei Wände.
    >
    > Bei einem Ping von 10ms im lokalen Netzwerk würde ich den Fehler irgendwo
    > im Netzwerk oder dessen Konfiguration suchen, denn das ist nicht normal.


    Kann auch ein überlastetes 2,4-GHz-Frequenzband sein. Bei mir sind es ~300ms (!) RTT zum WLAN-Access-Point am Abend. Vermutlich ein Babyphon oder eine defekte Mikrowelle...

  16. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: HectorFratzenbuch 11.01.12 - 16:47

    Leute die 1m vom Router entfernt sitzen und sich über die WLan-Performance ärgern...

    Nein, da fällt mir echt nix mehr zu ein.

  17. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: s1ou 11.01.12 - 17:04

    Ich hab nen Laptop den, wie der Name schon nahe legt, oft bei mir auf dem Schoß steht. da stört mich jedes Kabel, mit dem Stromkabel kann ich mich noch arrangieren, son dickes CAT5 Kabel geht garnicht.

    Ja es liegt am 2.4 Ghz Band, es sind 29 Accesspoints in Reichweite. Ich könnte auch das 5Ghz band nutzen, aber mein Mitbewohner hat keine Karte die 5Ghz kann, das fällt also flach.

  18. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: TeK 11.01.12 - 18:52

    waswiewo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, dass ordne ich dann lieber irgendwo ein unter "der andere hat gewonnen,
    > der Grund kann nicht ich sein ..." ein ;-)
    >
    > Ich habe sowohl via LAN als auch via WLAN einen Ping von 1ms zum Router bei
    > 0% Paketverlust. Dann erkläre mir doch mal technisch, wie sich dieses 1ms
    > bemerkbar machen soll, wenn da während dem weg von dir zum Server noch 20 -
    > 50ms dazu kommen? Und das bitte ohne "Halbduplex" in den Mund zu nehmen ...
    > 1ms bleibt 1ms, ob nun Halb- oder Vollduplex brauchen die Daten nicht
    > länger auf ihrem Weg.
    >
    > Es geht einem einfach auf den Geist, was man im Internet alles für
    > Hirngespinste über WLAN liest und der unbedarfte Nutzer glaubt das auch
    > noch und erzählt es fleißig weiter.

    Und jetzt erzähle uns mal durch wie viele Wände dein 1ms WLAN geht. Ich vermute nämlich ganz stark, dass dein Wireless von hier bis auf die andere Seite des gleichen Zimmers reicht. Bestenfalls vielleicht in den Nachbarraum mit Leichtbauwand dazwischen.

    Nehmen wir aber mal Realitäten wie im EG der AP und im 1. OG die Rechner , oder AP auf Flur und Raum mit PC hinter Bad oder Küche, dann wird das nix mehr mit deinen tollen 1ms.

  19. Re: Grundsätzliches "Problem" von WLAN

    Autor: volkskamera 11.01.12 - 22:41

    EqPO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe bei Onlinespielen eigentlich kaum bis keine Probleme damit.
    > Aber bei absolut allem anderen sehr wohl. Kopieren, Film und Musik
    > streamen, Verbindungsabbrüche, teilweise massiv hohe Latenzen ohne
    > erkennbaren Grund. Leider brauche ich das WLAN wegen der Smartphones, aber
    > ich könnte auf diesen halbfertigen Schrott gut verzichten.

    Dann solltest Du mal die beteiligten Komponenten einer näheren Prüfung unterziehen.

    Ich nutze auf einem PC das Windows-Mediacenter und den Extender, um Videos auf der am Fernseher angeschlossenen XBOX zu streamen.

    Beide sind nur mit WLAN ausgerüstet, trotzdem läuft auch ein HD-Film von fast zwei Stunden problemlos darüber, auch wenn die Netzwerkanalyse der XBOX anderer Meinung ist ("Die Bandbreite könnte für HD-Material zu gering sein")

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