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Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

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  1. Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: HiddenX 08.01.15 - 22:10

    Wenn die Flüssigkeit bei 25° verdampft und ich hab 30° in der Bude dann wars das wohl mit dem kühlen.

  2. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: MarioWario 08.01.15 - 23:11

    Das heißt nur das Kühlmittel bleibt im gasförmigen Aggregatzustand (nicht das die Zirkulation im Kühlkreislauf nicht mehr weiterläuft).

  3. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: EvilSheep 08.01.15 - 23:41

    Die Leistung von Heatpipes bricht aber enorm ein wenn das Kühlmittel Gasförmig bleibt, außer sind sind genau darauf ausgelegt vom Aufbau.

  4. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: Ach 08.01.15 - 23:56

    Das ist auch interessant. Eigentlich muss nur ausreichend Kühlmittel vorhanden sein, dann regelt sich das System selber. Je mehr Kühlmittel verdampft, desto höher der Druck im System, je höher der Druck, desto höher der Siedepunkt, und mit steigender Temperatur steigt auch die Menge an Feuchtigkeit welche die Luft oder das Gas im Innern mit sich führen kann. Zu viel Flüssigkeit würde ich allerdings auch nicht da rein tun, weil, wenn man die Hitze nicht schnell genug abführt, der Druck sonst so lange steigt bis der Kühler auseinander fliegt wie ein Schnellkochtopf ohne Sicherheitsventil.

  5. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: EvilSheep 09.01.15 - 01:11

    Ähnlichen Gedankengang hatte ich auch schon, aber wenn ich mir die Daten von den bekanteren Versionen des Hydrofluoroether anschaue, scheint es mir unwahrscheinlich, dass sich diese Selbstregulation in einem praktikablen Bereich einstellt.
    Aber da stößt mein Chemiewissen schon stark an seine Grenzen.

    Aber cool wäre es.

  6. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: johnsonmonsen 09.01.15 - 16:18

    Hallo Ach!

    >Zu viel Flüssigkeit würde ich allerdings auch nicht da rein tun, weil, wenn man die Hitze nicht schnell genug abführt, der Druck sonst so lange steigt bis der Kühler auseinander fliegt wie ein Schnellkochtopf ohne Sicherheitsventil.

    Die Lösung scheint mir ein konventioneller Lüfter zu sein, der den primären Kühler auf optimaler Arbeitstemperatur hält ;-D! Jetzt wäre meinereits das bekannte, "Sorry, Could Not Resist" angebracht ;-)!

    Viele Grüße :-)!

  7. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: Juniper 09.01.15 - 18:01

    Der Siedepunkt von wasser z.b liegt bei 200 grad bei etwa 15 bar, bei 300 grad bei etwa 85 bar.

    Das klingt relativ viel ist aber bei kleinen Durchmessern garnicht so wild. Wenn ich das auf den Kuehler uebertrag sollte das nach meiner Einschaetzung auch bei 50 grad Aussentemperatur weniger ein Problem darstellen.

    Vielleicht liegt ja auch grad darin der grund fuer das verbaute Titan.

  8. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: Ach 09.01.15 - 18:34

    Ja wirklich? :]. Ist schon klar, es geht aber auch darum was passiert, wenn der Kühler mal aussetzt. Wäre halt nicht so toll wenn es im Innern des Computers überraschend zu einer kraftvollen Explosion kommt :]. Da ist es wohl vernünftiger "klein beizugeben", den Kühler nur bis zu einer gewissen Obergrenze auszulegen/zu befüllen eine Überhitzung also in Kauf zu nehmen und den Rest das Prozessor Throttling bzw. die Notabschaltung erledigen zu lassen.

  9. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: Juniper 09.01.15 - 18:49

    Eine "Kraftvolle" explossion ist da eher unwarscheinlich. Das gasvolumen ist in so einem Kühler eher gering (vermutlich weniger als 10 dm^3).

    Ausserdem ists deutlich warscheinlicher das es einen kleinen Riss an irgend ner stelle Kommt, das gas also eher langsam austritt. Wenn der hersteller pfiffig ist wird er auch ne Sollbruchstelle einbauen. Und sobald die Dampfphase mal raus ist sinkt auch die Temperatur schlagartig so das es bei der restlichen Fluessigkeit nicht zu einem Siedeverzug kommen wird.

    Und wie ich schon sagte sind solche eher niedrigen Drücke in der Regel problemlos handlebar. Selbst bei 100 Grad sollten vermutlich nur ca 10 Bar Druck entstehen,

    Edit: Das mit der sollbruchstelle meintest du wohl auch mit kleinbeigeben^^. Ums nochmal zu verdeutlichen, afaik kann auf nem Handfeuerlöscher 30 bar druck sein. Da ist es bei hohlräumen im Milimeterbereich erst recht kein problem mit so hohen (oder höheren) Drücken umzugehen ohne das da ne gefahr für Mensch oder Material besteht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.15 18:56 durch Juniper.

  10. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: Ach 09.01.15 - 19:07

    Also ich weiß es nicht genau, ich habe so eine "Kühlerexplosion" eben noch nicht miterlebt, ich weiß aber welche nicht zu unterschätzenden Energien sich in so einer Dampfüberhitzung aufstauen können. Aber selbst wenn der Druck über eine Schutzverrichtung abgelassen würde, danach wäre das Gerät unbrauchbar, und das wäre doch schade oder? Ich meine, überhitzen würde die CPU sowieso irgendwann wenn die aktive Kühlung aussetzt, wenn dabei die Flüssigkeit ausdringt eben einen Moment später, nur so ein Gedanke :].

    So jetzt aber Backup machen und 5820K einbauen!
    LG, und biss dann....

  11. Re: Und im Sommer funktioniert der Kühler dann nicht?

    Autor: Juniper 09.01.15 - 19:57

    Naja, der effekt dürfte nicht schlimmer sein als wenn man nen Loch in ne Spraydose macht. Bischen zischen und das wars ;)

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