1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Cloud Computing: IBMs Power-Server…

stimmt das gerücht eigentlich?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. stimmt das gerücht eigentlich?

    Autor: qq1 17.01.20 - 13:09

    das power prozessoren der x86 von amd und intel weit überlegen sind in leistung aber auch preis da sehr komplexe architektur?

  2. Re: stimmt das gerücht eigentlich?

    Autor: Theoretiker 17.01.20 - 14:32

    Es kommt halt an, wofür. Die alten Apple Geräte mit G3, G4 (Motorla), G5 (IBM) CPUs hatten ja PowerPC Architektur. Die sind dann aber auf x64 gewechselt, weil die Effizienz bei PowerPC damals nicht so toll war. Es gab auf nie ein Laptop mit G5, da der so weit heruntergetaktet werden müsste, dass ein G4 schneller gewesen wäre.

    Es gab und gibt diverse Supercomputer mit PowerPC CPUs. Zum Beispiel die für dünnbesetzte Matrizen phänomenalen IBM BlueGene/Q haben PowerPC 7 Prozessoren gehabt. Es gibt noch einen neuen Rechner, der hat PowerPC 9 und NVIDIA P100 Karten drin. Die meisten Supercomputer scheinen allerdings mit x64 CPUs gebaut zu werden. So hatte Intel ja auch die Xeon Phi versucht, in der ersten Generation (Knights Corner) letztlich eine GPU mit x64-Architektur.

    Die Frage ist, was das Ziel ist. Soll die Leistung pro Node oder pro Kern maximal sein? Soll es die Stromeffizienz sein? Oder soll der Rechner lieber günstiger zu kaufen sein? Werden die Nutzer Funktionen wie SIMD und SMT richtig ausnutzen, oder laufen da am Ende virtuelle Maschinen drauf.

    Meine Erfahrungen sind nur mit Supercomputern, nicht mit Servern. Und da scheint aktuell x84 und NVIDIA sehr beliebt zu sein.

  3. Re: stimmt das gerücht eigentlich?

    Autor: oYa3ema5 17.01.20 - 15:02

    Hmm, ich weiß nicht, ob das als „Gerücht“ zählt, nachdem zB auf Phoronix immer wieder echte Benchmarks auftauchen.
    Aus anderer Quelle zeigt sich, dass IPC und Taktraten für All-purpose (Nicht Number Crunching, HPC oder Datenbanken) Desktop Tasks in der Größenordnung Core2 und Bulldozer liegen. Dank SMT4 landet der kleine Sforza (4C/16T) daher in leichter bis mittlerer Workstation-Load auf dem Niveau einer 4C/8T Picasso 3400G APU, bei ca. doppeltem Stromverbrauch (vom Anschaffungspreis reden wir lieber erst gar nicht).
    Es muss allerdings allen Beteiligten klar sein, dass in Wald&Wiesen-Benchmarks keiner der Beteiligten seine eigentlichen Stärken voll ausspielen kann. Man würde so ein Ding für die Cloud anschaffen, oder wegen (berechtigter) Paranoia bzgl. ME/PSP, wo Power9 zur Zeit die einzige Alternative für Schnüffelchip-Skeptiker ist.

    Zum Thema Komplexität: Ja natürlich ist Power komplex, so wie jede andere Architektur auch. Am Ende spielen beim Preis Fragen der Halbleiter-Fertigung und der Marktpositionierung aber eine größere Rolle als die Entwicklungskosten (siehe Intel: deren HEDT haben sind nicht wundersam in ihrer Komplexität halbiert, nur weil der Preis sich halbiert hat; da waren andere Kräfte am Werk).

  4. Re: stimmt das gerücht eigentlich?

    Autor: chewbacca0815 17.01.20 - 16:13

    qq1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das power prozessoren der x86 von amd und intel weit überlegen sind in leistung aber auch preis da sehr komplexe architektur?

    Das ist kein Gerücht. Der aktuelle Power9 hat vier Threads pro Core und es gibt ihn mit 16, 20 oder 22 Cores = 64, 40 oder 88 Threads in Summe auf 3,8 GHz. Pack die Dinger auf ein OpenPower Mainboard mit OpenCAPI. Nimm dafür aber den SMT8 in der Scale-Out-Version für Monza oder LaGrange. Sforza ist zu lahm und hat keine OpenCAPI Lanes ;-) IBM selbst hat die nicht im Programm, deren Power9 fahren allesamt mit nicht einmal halber Leistung.

    Gerüchteweise soll sich im Lauf dieses Jahres etwas bewegen in Sachen OpenPower Maschinen. Bisher gibt's die nur bei Raptor-Computing in den USA, bald wohl auch aus Deutschland.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn
  3. Arconic Fastening Systems / Fairchild Fasteners Europe - Camloc GmbH, Kelkheim (Taunus)
  4. Zentrum Bayern Familie und Soziales, München, Bayreuth

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)
  2. (u. a. Switch + Just Dance 2020 für 339,98€, Switch + FIFA 20 für 336,90€)
  3. (aktuell u. a. Creative Sound BlasterX G1 Soundkarte für 29,90€, Intenso Top 512 GB SSD für 52...
  4. (u. a. Sony KD-55XG8096 55 Zoll (138,8 cm) für 529€, Sony UBPX800 4K UHD Blu-ray-Player für...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

  1. Elenion Technologies: Nokia übernimmt US-Experten für Siliziumphotonik
    Elenion Technologies
    Nokia übernimmt US-Experten für Siliziumphotonik

    Nokia kauft ein New Yorker Unternehmen, das im Bereich Siliziumphotonik aktiv ist. Die Produkte sind für 5G-, Cloud- und Rechenzentrumsnetzwerke einsetzbar, es geht um die tiefere Integration bei der Umwandlung von Licht zu elektrischen Signalen.

  2. Spielestreaming: Google Stadia funktioniert auch mit Smartphones von Samsung
    Spielestreaming
    Google Stadia funktioniert auch mit Smartphones von Samsung

    Der Spielestreamingdienst Stadia von Google unterstützt künftig auch einige Smartphones von Razer und Asus, vor allem aber viele neuere Geräte von Samsung - inklusive der gerade erst vorgestellten Galaxy-S20-Reihe.

  3. EU-Kommission: Zehn Datenräume für die digitale Zukunft Europas
    EU-Kommission
    Zehn Datenräume für die digitale Zukunft Europas

    Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen will mit einer neuen Digitalstrategie europäische Daten besser nutzbar machen. Wie die vollmundigen Ankündigungen konkret umgesetzt werden, ist aber noch offen.


  1. 19:08

  2. 17:21

  3. 16:54

  4. 16:07

  5. 15:43

  6. 15:23

  7. 15:00

  8. 14:45