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Brexit & Raspberry Pi

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  1. Brexit & Raspberry Pi

    Autor: okidoki 28.01.19 - 21:47

    Leicht off-topic, aber: Ich bin gespannt, was mit den Preisen und der Verfügbarkeit wird, wenn der Brexit kommt.

  2. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: AynRandHatteRecht 28.01.19 - 22:00

    Kurfristig eventuell Lieferschwierigkeiten aus dem Sony-Werk in UK. In der Vergangenheit hat Sony aber bereits auch schon in einem Werk in Japan produziert. Shenzen Embest (eine Tochter von Farnell und damit eine Tochter von Avnet) hat auch schon mal ein paar Modelle gebaut. Ist ja keine Raketenwissenschaft, weil die intellektuelle Leistung eh global zugekauft wird (von Broadcom und von Softbank (ARM))

    https://elinux.org/RPi_HardwareHistory#Which_Pi_have_I_got.3F

  3. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Marcus Porcius Cato 28.01.19 - 22:46

    Aha, weil ein Land das bald evtl. nicht mehr in der EU ist und damit vom Rest Europas hermetisch angeschnitten ist, importiert man die Dinger dann also aus einem Land das noch nie in der EU war, was dann, oh Wunder, völlig problemlos ist.
    Entspannt euch mal von der Brexit-Hysterie. Sicherlich wird einiges komplizierter werden, da viele Verträge auf Basis von Zollfreiheit und erleichterten Handelsbedingungen basieren, aber den Weltuntergang braucht man jetzt auch nicht befürchten. China, Japan, Schweiz, USA, nur um ein paar Beispiele zu nennen, sind nicht in der EU, trotzdem wird mit denen exzessiv Handel getrieben.

  4. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: AynRandHatteRecht 28.01.19 - 22:51

    Marcus Porcius Cato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicherlich wird einiges
    > komplizierter werden, da viele Verträge auf Basis von Zollfreiheit und
    > erleichterten Handelsbedingungen basieren, aber den Weltuntergang braucht
    > man jetzt auch nicht befürchten. China, Japan, Schweiz, USA, nur um ein
    > paar Beispiele zu nennen, sind nicht in der EU, trotzdem wird mit denen
    > exzessiv Handel getrieben.

    Der sich abzeichnenden Hard Brexit könnte für einige Zeit zu Verwerfungen im Handel führen, ausser auf beiden Seiten werden alle Augen zugedrückt. Bis dann die Abkommen und Verfahren etabliert sind, wie sie z.B. mit China, Japan oder den USA bestehen, kann es schon zu Problemen kommen.

    Sollte UK dann wirklich in wirtschaftliche Probleme kommen, werden sie aber vermutlich mit Steuergeschenken locken und alles tun um die Prozessoren- und Halbleiter-Cluster zu erhalten. Ob da die Fabrik von Sony UK dazugehört, kann ich nicht sagen.

  5. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Marcus Porcius Cato 28.01.19 - 23:08

    Natürlich könnte der Rest Europas jetzt bockig sein und UK komplett boykottieren und sanktionieren oder ein Embargo verhängen. Aber letzen Endes sitzen auf beiden Seiten viele Leute und Firmen die Kohle machen wollen und denen werden sich die Politiker mal wieder beigen müssen, ausnahmsweise mal im Positiven. Und es wird sicherlich in einer Übergangszeit mit ein paar Reibereien zu rechnen sein.
    Aber mir ging es um die totale Hysterie die, allen voran von den Medien, herrscht und was für an den Haaren herbeigezogene Schreckenszenarien propagiert werden.
    Abgesehen davon sollte man mal weniger auf die Brexit-Befürworter einhacken, sondern sich überlegen wie es dazu kommen konnte. Nicht die Europagegner haben es geschafft genügend Leute auf ihre Seite zu ziehen, sonder die Lobbyisten haben es geschafft die Leute auf die Seite der Europagegner zu treiben. Eben die "Kräfte" die aus der guten Idee eines geeinten Europas ein Dienstleistungsunternehmen für Großkonzerne gemacht haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.19 23:11 durch Marcus Porcius Cato.

  6. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: lear 28.01.19 - 23:26

    Da geht es nicht um "bockig" - die EU kann nicht einfach so einige WTO-Staaten gegenüber anderen bevorzugen (wg. eben der WTO Regeln die mEn kein einziger Brexitier wirklich kennt…)

    Ein harter Brexit wird ultra-holprig: Das UK wird zwingend den Import von Nahrung und Medikamenten offen halten müssen, gleichzeitig verliert die Londoner City (mit national überragender ökonomischer Bedeutung) den Zugang zum Kontinentalmarkt. Die britischen Exporte zu ihrem Hauptmarkt (der EU) werden durch die fälligen Zölle gehemmt und die Kunden werden evtl. längerfristig auf innerkontinentale Lieferanten umsteigen.

    Ich weiß nicht, was die Brexitiers bewegt (hat), aber in Anbetracht der Lügen, die sie geglaubt haben und der Ignoranz gegenüber der Realität, die die verbleibenden heute noch an den Tag legen, behaupte ich mal, daß es nicht überragende Intelligenz gewesen ist. Was auch immer man von der EU hält - daß das im UK geradezu mit Ansage chaotisch desaströs gelaufen ist, dürfte ja wohl klar sein.

    Bei der Großkonzernerklärung wäre ich mir weniger sicher: das UK ist ja nicht gerade als konzernaverses Sozialistenparadies bekannt…

  7. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: AynRandHatteRecht 29.01.19 - 00:23

    Marcus Porcius Cato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich könnte der Rest Europas jetzt bockig sein und UK komplett
    > boykottieren und sanktionieren oder ein Embargo verhängen. Aber letzen
    > Endes sitzen auf beiden Seiten viele Leute und Firmen die Kohle machen
    > wollen und denen werden sich die Politiker mal wieder beigen müssen,
    > ausnahmsweise mal im Positiven. Und es wird sicherlich in einer
    > Übergangszeit mit ein paar Reibereien zu rechnen sein.
    > Aber mir ging es um die totale Hysterie die, allen voran von den Medien,
    > herrscht und was für an den Haaren herbeigezogene Schreckenszenarien
    > propagiert werden.
    > Abgesehen davon sollte man mal weniger auf die Brexit-Befürworter
    > einhacken, sondern sich überlegen wie es dazu kommen konnte. Nicht die
    > Europagegner haben es geschafft genügend Leute auf ihre Seite zu ziehen,
    > sonder die Lobbyisten haben es geschafft die Leute auf die Seite der
    > Europagegner zu treiben. Eben die "Kräfte" die aus der guten Idee eines
    > geeinten Europas ein Dienstleistungsunternehmen für Großkonzerne gemacht
    > haben.

    sehe ich auch so.

  8. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: LinuxMcBook 29.01.19 - 00:29

    Der EU geht es doch derzeit um nicht weniger als ihre Zukunft. Wenn die anderen Länder bemerken, dass GB keine großen Einschnitte durch den Brexit zu verzeichnen hat sondern nur die Vorteile mitnimmt, dann bricht das ganze Konstrukt EU innerhalb weniger Jahre komplett zusammen. Deswegen denke und hoffe ich, dass harte Kante gegen GB gefahren wird.

  9. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: ThomasSV 29.01.19 - 07:55

    Man wird das zumindest jetzt mal ausprobieren müssen. Ob das jetzt die „bösen Lobbyisten“ waren, oder doch vielleicht nur unfähige Politiker, die die eigenen Leute in die Armut getrieben haben, ist jetzt auch wurscht: der EU die Schuld geben war on vogue und das Resultat davon kann man sich jetzt aus relativ sicherer Entfernung angucken.

    Ich weiß nicht, wie toll es England außerhalb der EU gehen wird, habe aber bisher nicht das Gefühl, dass das eine stramme Idee war.

    Aber, um eine Antwort auf die Ursprungsfrage zu liefern: ich glaube, sie werden billiger!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.19 08:06 durch ThomasSV.

  10. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: anonym 29.01.19 - 10:36

    Marcus Porcius Cato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aha, weil ein Land das bald evtl. nicht mehr in der EU ist und damit vom
    > Rest Europas hermetisch angeschnitten ist, importiert man die Dinger dann
    > also aus einem Land das noch nie in der EU war, was dann, oh Wunder, völlig
    > problemlos ist.
    > Entspannt euch mal von der Brexit-Hysterie. Sicherlich wird einiges
    > komplizierter werden, da viele Verträge auf Basis von Zollfreiheit und
    > erleichterten Handelsbedingungen basieren, aber den Weltuntergang braucht
    > man jetzt auch nicht befürchten. China, Japan, Schweiz, USA, nur um ein
    > paar Beispiele zu nennen, sind nicht in der EU, trotzdem wird mit denen
    > exzessiv Handel getrieben.

    Für Japan gibts doch ab 1.2.2019 das Freihandelsabkommen. Ist dann also leichter als das Handeln mit UK ohne Abkommen.

  11. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Quantium40 29.01.19 - 10:58

    LinuxMcBook schrieb:
    > Der EU geht es doch derzeit um nicht weniger als ihre Zukunft. Wenn die
    > anderen Länder bemerken, dass GB keine großen Einschnitte durch den Brexit
    > zu verzeichnen hat sondern nur die Vorteile mitnimmt, dann bricht das ganze
    > Konstrukt EU innerhalb weniger Jahre komplett zusammen.

    Da die meisten Länder im Endeffekt am Tropf der EU hängen, steht und fällt die EU mit der Mitgliedschaft der großen Nettozahler, vor allem Deutschland und Frankreich.
    Gerade die Problemfälle, wie Polen oder Ungarn, hätten ohne die reichlichen Zahlungen der EU ziemlich kräftige Probleme. Durch einen Wegfall der Arbeitnehmerfreizügigkeiten hätten bei einem Ende der EU viele EU-Staaten auch ein noch gewaltigeres Problem mit Arbeitslosigkeit.

  12. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Peter Brülls 29.01.19 - 11:20

    Marcus Porcius Cato schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Entspannt euch mal von der Brexit-Hysterie. Sicherlich wird einiges
    > komplizierter werden, da viele Verträge auf Basis von Zollfreiheit und
    > erleichterten Handelsbedingungen basieren, aber den Weltuntergang braucht
    > man jetzt auch nicht befürchten. China, Japan, Schweiz, USA, nur um ein
    > paar Beispiele zu nennen, sind nicht in der EU, trotzdem wird mit denen
    > exzessiv Handel getrieben.

    Schweiz und Norwegen nehmen fast vollständig am gemeinsamen Markt teil, etwas, was das UK nicht möchte. (Genauer gesagt: Die möchten nur die Teile, die sie wollen. Am besten, dass sie exportieren können und sonst nix.)

    Europa und Japan haben ein Freihandelsabkommen, ebenso EU / Kanada und EU / diverse andere.

  13. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Peter Brülls 29.01.19 - 11:28

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da die meisten Länder im Endeffekt am Tropf der EU hängen,

    Nicht so ganz: 13 (demnächst 12) Nettozahler und 15 Nettoempfänger. Von den 15 sind 3 die nur wenig bekommen, also 12, bei denen man von relevanten Zuwendungen sprechen kann.

    Und es ist ja nun nicht so, dass das alles Failed States wären, die ohne Entwicklungshilfe verhungern und nichts auf die Reihe kriegen würden. Dieser Haushalt ist auch dafür da, dass die Nachteile des Binnenmarktes für die schwächeren/weniger produktiven Ländern (was nichts mit Fleiß zu tun hat) auszugleichen.

  14. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: gadthrawn 29.01.19 - 11:32

    Meine Vermutung ist ja leider, dass die EU leider extrem viele Zugeständnisse machen wird.

    Wie schon die 'I want my money back' Frechheit.

    Mittelfristig holprig, mit wäre eine langfristige harte Lösung lieber.

  15. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Nullmodem 29.01.19 - 14:48

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Vermutung ist ja leider, dass die EU leider extrem viele
    > Zugeständnisse machen wird.
    >
    > Wie schon die 'I want my money back' Frechheit.
    >
    > Mittelfristig holprig, mit wäre eine langfristige harte Lösung lieber.

    Harter Brexit ist die beschissenste Lösung für alle. Das ist Mist für die EU, das ist Mist für GB, das ist ganz besonders Mist für sowohl Irland als auch Nordirland, das ist Mist für alle, die in GB arbeiten wollen oder müssen.
    Das Problem (IMHO) ist, das die EU gar keine Zugeständnisse machen kann, weil die Briten sich seit zwei Jahren nicht mal drauf einigen können, was sie überhaupt fordern wollen (Außer natürlich, nix mehr an die EU bezahlen zu wollen). Einzelverhandlungen mit Ländern oder Ausnahmeregeln von den vier Grundpfeilern sind aber nach den Grundprinzipien der EU nicht vorgesehen, das haben die Briten ja selber mit beschlossen.
    Das ist ein riesiges politisches Hickhack GB, und am Ende wird es auf dem Rücken der Briten ausgetragen. Die denken jetzt zwar noch, sie sind ab April frei und müssen sich von Brüssel nicht mehr vorschreiben lassen, wie groß die Gurken sein müssen, aber die wahren Probleme sehen sie noch nicht (Industrie marginal, Landwirtschaft effizient aber nicht ausreichend, Infrastruktur marode).
    Das wird nicht gut werden :-(

    nm

  16. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: Nullmodem 29.01.19 - 14:55

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Marcus Porcius Cato schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sicherlich wird einiges
    > > komplizierter werden, da viele Verträge auf Basis von Zollfreiheit und
    > > erleichterten Handelsbedingungen basieren, aber den Weltuntergang
    > braucht
    > > man jetzt auch nicht befürchten. China, Japan, Schweiz, USA, nur um ein
    > > paar Beispiele zu nennen, sind nicht in der EU, trotzdem wird mit denen
    > > exzessiv Handel getrieben.
    >
    > Der sich abzeichnenden Hard Brexit könnte für einige Zeit zu Verwerfungen
    > im Handel führen, ausser auf beiden Seiten werden alle Augen zugedrückt.
    > Bis dann die Abkommen und Verfahren etabliert sind, wie sie z.B. mit China,
    > Japan oder den USA bestehen, kann es schon zu Problemen kommen.
    >
    > Sollte UK dann wirklich in wirtschaftliche Probleme kommen, werden sie aber
    > vermutlich mit Steuergeschenken locken und alles tun um die Prozessoren-
    > und Halbleiter-Cluster zu erhalten. Ob da die Fabrik von Sony UK
    > dazugehört, kann ich nicht sagen.

    Gute Idee.
    Sony produziert dann in GB, zahlt keine Steuern, verkauft in Europa und lässt die Gewinne nach Japan fließen (Apple-Modell). Das wird GB retten.

    nm

  17. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: berritorre 29.01.19 - 18:12

    Und selbst Norwegen hatte ja den Engländern abgeraten auszutreten, denn im Endeffekt muss sich Norwegen quasi wie ein EU-Land an die Regeln halten, hat aber kein Mitspracherecht. Das ist natürlich belämmert. Wenn ich am Binnenmarkt teilnehmen will und mich daher an die Regeln halten muss, dann möchte ich doch auch mitbestimmen können.

    Beim Brexit ging es doch nie wirklich um Fakten oder das Wohl des Landes. Es ging einzig und allein um Machtspiele. Mit eventuell haben ja auch noch die USA und/oder Russland die Finger im Spiel. Denen machen solche Spielchen ja Spass. Die Abstimmung war einzig und alleine von Emotionen getrieben und Entscheidungen rein auf Emotionen zu basieren funktioniert ja schon meist bei Beziehungen nicht, wie soll es dann in der Politik funktionieren.

    Man muss bei sowas halt mal ein paar Schritte zurück machen und sich das ganze etwas aus der Distanz anschauen. Bei der emotionsgeladenen Diskussion (ähnlich auch in den US mit pro/contra Trump oder hier in Brasilien PT/Lula vs. Bolsonaro) war eine vernünftige Entscheidung fast unmöglich.

  18. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: berritorre 29.01.19 - 18:22

    Sehe ich ähnlich. Aber die EU kann auch aus anderen Gründen keine grossen Zugeständnisse machen. Wenn der Brexit zu "leicht" für die Briten ausfällt, ist zu befürchten, dass er Schule macht, was die EU dann vermutlich auseinander brechen lässt.

    So 100% waren die Briten ja nie mit dabei. Sie waren nicht bereit sich auf den Euro einzulassen, sie haben nicht das gezahlt, was sie eigentlich den Zahlen nach hätten zahlen müssen, im Kopf waren die Briten sowieso nie mit dabei.

    Das ist jetzt eine Anektode, zeigt aber eigentlich ganz gut, wie es aussieht. Als ERASMUS-Student waren die unterschiedlichsten Nationen in Gruppen miteinander unterwegs: Spanier, Italiener, Deutsche, Franzosen, Holländer, Schweden, etc. bunt gemischt. Nur die Engländer, die hat man meist in einer eigenen Gruppe angetroffen.

    Auf einer Party habe ich dem englischen Mitbewohner meiner Freundin einen Spanischen Freund vorstellen wollen. Seine Antwort: "Ich brauche keine anderen Leute kennenlernen."

    Zurück an der deutschen Uni habe ich mitgeholfen um die neuen Eramusstudenten gut zu empfangen. Am ersten Tag als die meisten ankamen haben wir viele am Bahnhof abgeholt und in ihr Studentenwohnheim gebracht. Am Abend dann war eine Party geplant. Alles bunt gemischt da, viele Nationen zusammen. Wer hat fast komplett gefehlt? Die britische Fraktion. Die haben wir dann in einer grossen Gruppe später irgendwo in der Stadt auf dem Heimweg getroffen.
    Das kann jetzt alles Pech sein, aber ich habe schon irgendwie das Gefühl dass die Engländer da irgendwie nicht so drauf stehen.
    Habe einige gute Freunde in England, aber auch da bin ich mir nicht sicher, ob sie wirklich so zum europäischen Gedanken stehen.

    Wenn dem so ist, dann ist es meiner Meinung nach auf lange Frist für alle besser, wenn sie aussteigen. Auch wenn es jetzt erstmal hart sein wird. Wer nicht ein bisschen dahinter steht, der ist besser wohl nicht dabei.

  19. Re: Brexit & Raspberry Pi

    Autor: gadthrawn 29.01.19 - 19:57

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meine Vermutung ist ja leider, dass die EU leider extrem viele
    > > Zugeständnisse machen wird.
    > >
    > > Wie schon die 'I want my money back' Frechheit.
    > >
    > > Mittelfristig holprig, mit wäre eine langfristige harte Lösung lieber.
    >
    > Harter Brexit ist die beschissenste Lösung für alle. Das ist Mist für die
    > EU, das ist Mist für GB, das ist ganz besonders Mist für sowohl Irland als
    > auch Nordirland, das ist Mist für alle, die in GB arbeiten wollen oder
    > müssen.
    > Das Problem (IMHO) ist, das die EU gar keine Zugeständnisse machen kann,
    > weil die Briten sich seit zwei Jahren nicht mal drauf einigen können, was
    > sie überhaupt fordern wollen (Außer natürlich, nix mehr an die EU bezahlen
    > zu wollen). Einzelverhandlungen mit Ländern oder Ausnahmeregeln von den
    > vier Grundpfeilern sind aber nach den Grundprinzipien der EU nicht
    > vorgesehen, das haben die Briten ja selber mit beschlossen.
    > Das ist ein riesiges politisches Hickhack GB, und am Ende wird es auf dem
    > Rücken der Briten ausgetragen. Die denken jetzt zwar noch, sie sind ab
    > April frei und müssen sich von Brüssel nicht mehr vorschreiben lassen, wie
    > groß die Gurken sein müssen, aber die wahren Probleme sehen sie noch nicht
    > (Industrie marginal, Landwirtschaft effizient aber nicht ausreichend,
    > Infrastruktur marode).
    > Das wird nicht gut werden :-(
    >
    > nm


    Naja.. schon die Austrittsmöglichkeit für GB ist eine Sonderlösung die GB bei beitritt gefordert hatte.. Änderungen kann es schnell geben.

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