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Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

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  1. Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Atomlobbyist 03.11.14 - 12:11

    Interessanter wäre es doch die Möglichkeiten aufzuzeigen wie weit man die Leistungsaufnahme der CPU senken kann, ohne Einbußen in Stabilität und Rechenleistung zu haben.
    In seligen Pentium 4 Zeiten konnte man mit einfachsten Mitteln bereits 20W unter Vollast einsparen und weniger Wärmeentwicklung hatte man ebenfalls.

  2. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Mabenan 03.11.14 - 12:15

    Dadurch würden sich aber Lüfter und Netzteile schlechter verkaufen und wer will das schon. ;-)

  3. Die heutigen CPUs sind weitaus effizienter als der Pentium 4...

    Autor: Sybok 03.11.14 - 12:20

    ...dieser war nämlich damals schon relativ ineffizient. Man mag vielleicht Möglichkeiten gehabt haben die Energiezufuhr ohne merklichen Leistungsverlust zu senken, aber selbst so waren die Dinger immer noch sehr verschwenderisch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.14 12:22 durch Sybok.

  4. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Moe479 03.11.14 - 12:38

    es währe sicherlich sinnvoll zwischen übertaktung und übervoltung und untertaktung mit untervoltung umschalten zu können bzw. dies einer automatik zu überlassen.

    bleibt nur die frage, warum intel das nicht im anscheinend möglichem ausmaß gleich ab werk ermöglicht ...

  5. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Quantium40 03.11.14 - 12:45

    Automatisch untertakten mit Absenkung der Spannung passiert doch schon längst vollautomatisch.

    Natürlich passiert dies nur im Rahmen vorgegebener Parameter, die u.U. nicht das Potential jeder einzelnen CPU ausnutzen, doch muss man dabei bedenken, dass sich solche Parameter nicht nur durch die Serienstreuung ergeben und im Laufe der Betriebszeit durchaus auch ändern können (Stichwort: Elektromigration), sondern Intel auch eine Sicherheitsmarge für andere Komponenten eines PCs mit einrechnen muss.
    Weder Netzteile noch Mainboards verhalten sich erfahrungsgemäß in jeder Lastsituation auch wirklich so, wie es die offiziellen Toleranzen laut CPU-Datenblatt erlauben.

  6. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Anonymster Benutzer 03.11.14 - 13:01

    Atomlobbyist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessanter wäre es doch die Möglichkeiten aufzuzeigen wie weit man die
    > Leistungsaufnahme der CPU senken kann, ohne Einbußen in Stabilität und
    > Rechenleistung zu haben.
    > In seligen Pentium 4 Zeiten konnte man mit einfachsten Mitteln bereits 20W
    > unter Vollast einsparen und weniger Wärmeentwicklung hatte man ebenfalls.

    Wenn du die Leistungsaufnahme der CPU senken willst, kauf dir eine CPU, die weniger Leistung verbrät ! Schliesslich bedeutet weniger Verbrauch auch geringere Leistung, die Einbußen wirst du wohl kaum vermeiden können.

  7. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Trollversteher 03.11.14 - 13:03

    Ich denke, wer sich solch eine Monster-CPU anschafft, ist dann doch mehr daran interessiert, wie man nochmal 30% an zusätzlicher Performance herausholen kann als an Stromsparmassnahmen.

  8. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: g0r3 03.11.14 - 13:04

    Anonymster Benutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn du die Leistungsaufnahme der CPU senken willst, kauf dir eine CPU, die
    > weniger Leistung verbrät ! Schliesslich bedeutet weniger Verbrauch auch
    > geringere Leistung, die Einbußen wirst du wohl kaum vermeiden können.


    Ach, tut sie das? Mit Undervolting kann man den Verbrauch einer CPU oft deutlich senken, ohne dass die Leistung darunter leidet. Schlimmstenfalls wird das System instabil, dann setzt man die Spannung aber einfach wieder etwas hoch.

  9. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: dispat0r 03.11.14 - 13:06

    Man kann durchaus die CPU im Normalfall undervolten und overvolten sobald sie im Turbo Modus läuft. Nennt sich adaptive voltage im ASUS Bios. Bei mir hab ich z.B. -0.1V im Normalfall und beim Turbo(4.4Ghz) dann 1.310V das Beispiel ist für nen 5960X und funktioniert wunderbar.

  10. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Anonymer Nutzer 03.11.14 - 13:11

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es währe sicherlich sinnvoll zwischen übertaktung und übervoltung und
    > untertaktung mit untervoltung umschalten zu können bzw. dies einer
    > automatik zu überlassen.
    > bleibt nur die frage, warum intel das nicht im anscheinend möglichem ausmaß
    > gleich ab werk ermöglicht ...

    Weil sich nicht jede CPU gleich über/untertakten lässt, selbst wenn selbes Model. Und das würde zu Userbeschwerden führen, weil man halt gelesen hat, dass 4.5GHz problemlos gehen oder jemand anderer in einem Forum mehr zusammenbringt oder...

  11. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: most 03.11.14 - 13:25

    Genau, dann kommt ggf. noch eine reduzierte Lebensdauer der CPU dazu und die Beschwerden nehmen nochmal zu.

    Ich habe es mit einem Celeron 333 mal gemacht. Hat viel Zeit und Nerven gekostet, der Zugewinn war minimal.
    Wer Spass daran hat, bitte. Echte Overclocking-Usecases sind doch sehr dünn gestreut, wenn man das über eine längere Zeit sieht.

  12. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: unknown75 03.11.14 - 14:18

    Atomlobbyist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessanter wäre es doch die Möglichkeiten aufzuzeigen wie weit man die
    > Leistungsaufnahme der CPU senken kann, ohne Einbußen in Stabilität und
    > Rechenleistung zu haben.
    > In seligen Pentium 4 Zeiten konnte man mit einfachsten Mitteln bereits 20W
    > unter Vollast einsparen und weniger Wärmeentwicklung hatte man ebenfalls.

    Passiert doch längst, deshalb takten moderne CPUs im Idle auch auf ca. 700MHz runter. Weniger macht keinen Sinn, da die Spannung dann bereits am minimum dessen ist was nötig ist um die CPU verlässlich zu betreiben.

  13. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Phreeze 03.11.14 - 15:21

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, dann kommt ggf. noch eine reduzierte Lebensdauer der CPU dazu und
    > die Beschwerden nehmen nochmal zu.
    >
    > Ich habe es mit einem Celeron 333 mal gemacht. Hat viel Zeit und Nerven
    > gekostet, der Zugewinn war minimal.
    > Wer Spass daran hat, bitte. Echte Overclocking-Usecases sind doch sehr dünn
    > gestreut, wenn man das über eine längere Zeit sieht.

    Weil der celeron damals Müll war, genau wie der Presskopf.

    Hatte einen Duron650 @ 950 mit minimalster Luftkühlung im schweizer-Käse-Gehäuse. War halt die Anfangszeit vom Übertakten und "Modden" hat man das auch nicht genannt. Aber der Unterschied war deutlich merkbar (der Geräuschpegel der 5 Sunons auch xD )

  14. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Moe479 03.11.14 - 15:29

    kommt darauf an, wie man das verkauft, mit einer dezidierten warung und dem garantieausschluss bei verwendung könnte man sogar als hersteller selbst das geeignete tool zum ausmessen des eines vermeintlich stabielen betriebsbereiches in spannung und takt beilegen, ich meine wer das nicht will erwirbt auch keinen X(trem)-Prozi, bei dem das möglich/freigeschaltet ist ... noch ne schaltung auf der cpu die beim verlassen sicherer bereiche durchbrennt und nen prüftool ob das schon mal passiert ist ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.14 15:30 durch Moe479.

  15. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Moe479 03.11.14 - 15:32

    was mache ich wenn ich mal richtig leistung brauche und mal nur ganz wenig, zwei rechner zulegen? ja ne is klar ...

  16. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Flexy 03.11.14 - 15:34

    >
    > Ach, tut sie das? Mit Undervolting kann man den Verbrauch einer CPU oft
    > deutlich senken, ohne dass die Leistung darunter leidet. Schlimmstenfalls
    > wird das System instabil, dann setzt man die Spannung aber einfach wieder
    > etwas hoch.

    Genau das machen heutige Boards doch schon. Nennt sich etwa Cool'n'Quiet und Turbo Core bei AMD.
    Am extremsten hier bei mir ist ein AMD FX 8350, der im idle-Zustand mit 1.4GHz und 0.85V läuft. Aber unter Last auf 4.5GHz (Vollast auf allen Kernen) bzw. 5GHz Turbo hoch geht, bei dann 1.46V, wenn er nur hohe Last auf 2 Kernen verteilen kann. Lässt sich bei guten Boards (z.B. 990FX Chipsatz) + mit dem AMD OverDrive Tool alles einstellen.
    Und Intel hat ähnliche Funktionen, also TurboBoost und SpeedStep, auch wenn die Einsparungen durch die Spannung da nicht so drastisch sind wie bei AMD.

    Klar zieht die CPU unter Vollast dann ordentlich Strom( System zieht bis 400W), aber eben kaum noch Strom (also unter 50W) unter idle-Bedingungen, z.B. beim Surfen oder dümmliche Kommentare ablassen im golem-Forum. Momentan ist auch das einzige, was ich von meinem PC mit HighAirflow Gehäuse höre alleine die Festplatte, mit 100% Last hört sich das Ding aber nach 30min eher nach ordentlich Gebläse an, weil die 160W weg von der CPU und die 400W von CPU und GPU usw. aus dem Gehäuse auch raus müssen.

  17. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Flexy 03.11.14 - 15:46

    >. noch ne schaltung auf der cpu die beim verlassen sicherer bereiche
    > durchbrennt und nen prüftool ob das schon mal passiert ist ...

    Genau eine solche Funktion haben heutige CPU schon. Eben weil AMD/Intel bei Übertaktung keine Garantie für die CPU geben wollen.

  18. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Moe479 03.11.14 - 15:59

    naja, wenns das alles schon gibt warum muss dann das tool zum überprüfen ob das ding stabiel läuft von dritten kommen, z.b. irgend nen dahergelaufener wald- und wiesen-benchmark? warum nicht von dem der es am besten beurteilen kann, dem entwickler und hersteller selber?

  19. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Trollversteher 03.11.14 - 16:11

    Vermutlich, weil so eine Software auch keine 99%ig sichere Prognose liefern kann (vor allem nicht langfristig), und Intel keine Lust auf all die Supportanfragen a la "Aber Ihr Tool hat doch gesagt ich kann die CPU bei dem Takt sicher betreiben, jetzt müssen Sie sie auch umtauschen..." hat. Die Tests, die bei der Bestimmung der Nenn-Taktfrequenz durchgeführt werden sind eben etwas aufwändiger und haben vermutlich auch noch recht große Toleranzbuffer nach oben.

  20. Re: Leistungssteigerung durch Übertakten ist so 2004

    Autor: Sarkastius 03.11.14 - 16:15

    unknown75 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Atomlobbyist schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Interessanter wäre es doch die Möglichkeiten aufzuzeigen wie weit man
    > die
    > > Leistungsaufnahme der CPU senken kann, ohne Einbußen in Stabilität und
    > > Rechenleistung zu haben.
    > > In seligen Pentium 4 Zeiten konnte man mit einfachsten Mitteln bereits
    > 20W
    > > unter Vollast einsparen und weniger Wärmeentwicklung hatte man
    > ebenfalls.
    >
    > Passiert doch längst, deshalb takten moderne CPUs im Idle auch auf ca.
    > 700MHz runter. Weniger macht keinen Sinn, da die Spannung dann bereits am
    > minimum dessen ist was nötig ist um die CPU verlässlich zu betreiben.

    Erstmal sind´s 800MHz und zweitens wo steht den bitte das nicht weniger geht? Man könnte cores komplett deaktivieren bzw. Funktionen abschalten. Problem ist nur, das ist noch mehr Neuland als das Übertakten. Daher wird es hoffentlich bald Verbesserungen geben.

    >Wenn du die Leistungsaufnahme der CPU senken willst, kauf dir eine CPU, die >weniger Leistung verbrät ! Schliesslich bedeutet weniger Verbrauch auch geringere >Leistung, die Einbußen wirst du wohl kaum vermeiden können.
    Sorry, aber ein sau dummer Kommentar. Denn erstens mal steigen die Anforderungen an eine CPU monatlich an. Das würde bedeuten man muss öfters ein aktuelles low voltage Model kaufen, nur damit man vernünftig arbeiten kann. Zweitens würde das wieder mehr E Schrott bedeuten!
    Ich finde den Weg absolut vernünftig individuell auszutesten was ein System an Strom einsparen kann, ohne an der Leistung zu sparen. Wenn jeder PC alleine nur 5 Watt einsparen würde, dann wären das bei offiziell geschätzten 2 Milliarden PC´s 10 Milliarden Watt.
    Die Stromproduktion aus Kernkraft im Jahr 2009: 135 Milliarden Kilowattstunden. Macht bei 17 AKW eine durchschnittliche Stromproduktion von 7,9 Milliarden Kilowattstunden pro Kraftwerk.

    Und wir reden hier nur von 5 Watt aus nur einer Komponente. Es gibt genügend Blocks die unter 100 Watt TDP CPU´s problemlos nochmal um 15 Watt senken konnten. Vielleicht bringt das AKW Beispiel doch mal den einen oder anderen dazu nachzudenken ob man nicht 10 Minuten Zeit investieren will um zum einen seine Stromkosten zu senken und zum anderen etwas sinnvolles für die Umwelt zu tun.

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