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Warum softwaregesteuert?

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  1. Warum softwaregesteuert?

    Autor: snadir 14.01.12 - 09:27

    Ich bin jetzt nicht so der Treiber und Hardwareexperte, aber könnte man nicht eine SSD bauen, welche man *zwischen* HDD und Board steckt? Alle Signale an die HDD werden prinzipiell einfach durch die SSD durchgeleitet, das OS mehr also nicht, dass sie da ist. Aber die SSD repliziert die (wichtigsten) Daten, und beim nächsten Zugriff leitet sie die Datenanfrage halt nicht weiter, sondern beantwortet sie selbst.

  2. Re: Warum softwaregesteuert?

    Autor: SkyBeam 14.01.12 - 13:19

    snadir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jetzt nicht so der Treiber und Hardwareexperte, aber könnte man
    > nicht eine SSD bauen, welche man *zwischen* HDD und Board steckt? Alle
    > Signale an die HDD werden prinzipiell einfach durch die SSD durchgeleitet,
    > das OS mehr also nicht, dass sie da ist. Aber die SSD repliziert die
    > (wichtigsten) Daten, und beim nächsten Zugriff leitet sie die Datenanfrage
    > halt nicht weiter, sondern beantwortet sie selbst.

    Technisch problemlos machbar. Seagate hat mit der Momentus XT eine Platte die im Grunde genau das macht. Zugriffe werden einfach gepuffert und bei Bedarf und Vorhandensein im Puffer von dort ausgeliefert.

    Das Problem hast du aber mit einem Wort schon selber erwähnt. Woher weiss die Platte welches die "wichtigen" Daten sind?

    Wichtig ist hier nicht im Sinne von "wertvoll" sondern im Sinne "beschleunigter Zugriff benötigt". Das klingt im ersten Moment trivial, ist es bar nicht wirklich. Ich führe mir dann immer ein einfaches Beispiel vor die Augen. Bei Spielen werden die Daten häufig von riesigen Archiven gelesen. Die Datenmengen sind (im Vergleich zur Büroarbeit) gewaltig. Ein solcher "Caching-Controller" würde die Daten dann aber auf der SSD ablegen und müsste dafür auch gerne mal ein paar Daten wieder raus werfen die dort einfach keinen Platz mehr haben. Da gerade bei Spielen (oder auch Videobearbeitung) mit grossen Daten gearbeitet wird würden so schnell viele Daten im Puffer/Cache landen die nur für eine kurze Zeit benötigt werden. Dafür würden dann andere Daten geopfert.

    Jetzt kann man das natürlich optimieren und die Daten anhand der Häufigkeit der Zugriffe im Puffer platzieren. So ein dazwischengeschalteter Controller könnte dies aber nur auf Basis der Zugriffe auf HDD-Sektoren machen, nicht anhand von Dateien. Besagte Spiele mit riesigen Datenmengen (die meistens auch während dem Spiel häufiger gelesen werden) würden dann schnell den Puffer füllen; ohne dass der Controller überhaupt weiss, dass dadurch andere Dateien geopfert werden.
    Beispielsweise die Dateien für den Windows-Start. Die würden ja grundsätzlich praktisch nur ein einziges Mal täglich (oder sogar noch weniger oft) gelesen. Man möchte aber gerade diese mühsamen Wartezeiten, beispielsweise beim Booten, verhindern. Ein solcher dazwischen geschalteter Controller könnte aber nicht wissen welche Sektoren beim PC-boot benötigt werden.

    Im Endeffekt ist so eine Lösung immer weniger effizient als eine Lösung die ein gewisses Wissen über die Art der Daten hat. Es macht auch kaum Sinn Dokumente oder Musik im Cache zu platzieren, auch wenn diese häufig gelesen wird. Gerade bei Musik ist es fast egal wie langsam diese gelesen wird. Beim Abspielen fallen da nur ein paar kB/s an. Der Cache-Controller könnte das aber nicht wissen.

  3. Re: Warum softwaregesteuert?

    Autor: Agys 16.01.12 - 11:04

    Prinzipiell hast du recht, aber ich glaube, dass sich ein solches System auch auf Hardwareebene besser konfigurieren lässt. Z.B. bei Musik dürfte der Controller merken, dass die Anfragen für den nächsten Sektor verzögert kommen, also die Daten sowieso langsamer gelesen werden, als möglich.
    Und ganz ehrlich: Das System würde korrekt arbeiten, wenn es nicht die Files puffert, die nur beim booten gelesen werden, sondern all das was laufend geladen wird. Wenn ich am PC spiele, gewinne ich doch beträchtlich mehr Zeit, wenn das laden von jeder Map bei Battlefield, CoD oder ähnlichem um 3 Sekunden schneller geht als einmal täglich 5 Sekunden schneller booten. (Noch ein kostenloser Tipp für IT-Profis: Nach dem Powerknopf all das machen, was man sonst während der TV-Werbung macht...)

  4. Re: Warum softwaregesteuert?

    Autor: snadir 16.01.12 - 20:16

    Eben, gecacht werden sollte, was häufig vorkommt. Wenn das die 10 GB Mapfiles von Spiel XYZ sind, dann bitte schön die. Wenn ich nach 3h spielen genug habe, und Videos bearbeite, bitteschon auch die Daten in den Cache, dafür die Maps raus (ich spiel ja auch nicht mehr...)

    Und wenn der Controler sich noch merken würde, dass ich in einer Woche 100x Firefox (oder Word, oder Outlook, oder...) gestartet habe, darf er die Daten bitte auch permanent im Cache behalten. Egal was da noch so kommt.

    > (Noch ein kostenloser Tipp für IT-Profis: Nach dem Powerknopf all
    > das machen, was man sonst während der TV-Werbung macht...)

    Umschalten? :-)

    Ich geh immer in Ruhezustand, bzw. auf Arbeit in Standby. Wegen Netzwerkanmeldung und Safeboot bzw. verschlüsselter Platte braucht der Rechner 5-8 min, bis Windows einsatzbereit ist. Das muss ich nicht jeden Tag haben. Führt zwar die Security Policy etwas ad absordum, aber das sind auch 2,7 Arbeitsstunden pro Monat nur doch warten...

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