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  5. › DS218: Neues Einsteiger-NAS-System…

Synology oder QNAP

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  1. Synology oder QNAP

    Autor: derdiedas 18.12.17 - 13:40

    Ich habe beides, eine DS 216J und eine QNAP TS-453A-4G und würde heute weiter zu QNAP tendieren.

    Grund Nr.1 - Offener Architektur, sprich man kann wenn man will auch ein vollwertiges Linux auf eine QNAP installieren.

    Grund Nr.2 - Netzwerkanbindung, also mindestes 2mal Gigabit bei der 2 Bay Version, oder mind 4* 1 GBit den den 4 Bay Versionen (Bei neueren 2* 10GBit). Da die wenigsten privat ein 10GBit ihr eigen nennen dürfen ist die NAS also mit mind. 2 GBit oder 4 GBit angebunden. (Ideal wenn wie bei mir der VMWare Server auch 4mal GBit lan hat).

    Grund Nr.3 - CPU - Dank Celeron N3150 und keinem SOC wesentlich zukunftsfähiger.
    (SOC = man ist auf den Hersteller angewiesen, stellt er ein Produkt EOL war's dass)


    Firmware, speed und Funktionalität: Da tun sich beide nichts, beide Systeme haben eine recht hohe Updatefrequenz und werden 1a gewartet.

    Preis, auch da sind beide Hersteller vergleichbar. QNAP ist ein tick günstiger.

    Ist aber nur meine persönliche Meinung :-)

    Gruß ddd

  2. Re: Synology oder QNAP

    Autor: s01q 18.12.17 - 14:01

    die 216j ist das kleinste Modell, doch auch da läuft ein normales Linux drunter. leicht kann man dieses für seine eigenen Belange verändern, bspw FHEM oder OPENHAB2 manuell installieren. in der community gibt es auch ein debian chroot...

  3. Re: Synology oder QNAP

    Autor: as (Golem.de) 18.12.17 - 14:03

    Hallo,

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grund Nr.3 - CPU - Dank Celeron N3150 und keinem SOC wesentlich
    > zukunftsfähiger.
    > (SOC = man ist auf den Hersteller angewiesen, stellt er ein Produkt EOL
    > war's dass)

    der N3150 fällt auch unter SoC. Davon abgesehen ist der nicht gesockelt sondern ein BGA-Chip. Austauschen geht also auch nicht.

    Sowohl Qnap als auch Synology und andere NAS-Hersteller verbauen sehr unterschiedliche CPU-Architekturen in ihren Geräten. Da sollte man nehmen, was man braucht.

    Besagter N3150 ist zudem nicht als Embedded-Option verfügbar, geht also vergleichsweise früh EOL.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  4. Re: Synology oder QNAP

    Autor: derdiedas 18.12.17 - 14:05

    Schon klar - aber es ist eben kein x86er, und man kann nur das damit machen was die Community (die mit der Zeit immer dünner wird) einem ermöglicht.

    QNAP ist mehr oder weniger ein normales System, bei dem man sogar den Speicher (offiziell auf 8GByte, inoffiziell 16GByte) erweitern kann.

  5. Re: Synology oder QNAP

    Autor: s01q 18.12.17 - 14:18

    Speichererweiterung geht bei den meisten Synos auch - sogar offiziell

  6. Re: Synology oder QNAP

    Autor: derdiedas 18.12.17 - 14:22

    Ich kann aber zumindest selbst den Speicher (bis 16GByte - offiziell 8GByte) erweitern und habe ein x86 kompatibles System in einem NAS Gehäuse.

    Synology ist 100% proprietär ,und sowas versuche ich mittlerweile gerade bei IT Produkten zu vermeiden (Klar geht nicht immer, aber wo es geht mache ich das).

    Und da es für die Synology aus meiner Sicht weniger Alleinstellungsmerkmale hat als QNAP so what? Damals war Synology um Potenzen besser als der Buffalo Dreck (hatte ich auch bis es abgefackelt ist). Aber seit dem ich QNAP für mich entdeckt habe ist bis auf weiteres Synology für mich obsolet.

    Aber wie gesagt das ist nur meine bescheidene Meinung :-)

    Gruß ddd

  7. Re: Synology oder QNAP

    Autor: as (Golem.de) 18.12.17 - 14:40

    Hallo,

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da es für die Synology aus meiner Sicht weniger Alleinstellungsmerkmale
    > hat als QNAP so what? Damals war Synology um Potenzen besser als der
    > Buffalo Dreck (hatte ich auch bis es abgefackelt ist). Aber seit dem ich
    > QNAP für mich entdeckt habe ist bis auf weiteres Synology für mich obsolet.

    Es ging mir vor allem um die Nicht-Einstufung des N3150 als Nicht-SoC mit langem Support. Da muss man aufpassen. Wer langen Support will, der braucht eine Embedded SKU. Grundsätzlich ist auch der N3150 ein Angebot, bei dem verlötbarer Speicher möglich ist. Das ist Sache der Hersteller/Boardentwickler, nicht unbedingt der CPU.

    Beide Hersteller haben so viele Angebote, dass ich auch nicht nachvollziehen kann, wo da der Unterschied sein soll im Bereich proprietär. Da nehmen sich auch Buffalo, Thecus, Netgear und noch andere nicht so sehr viel.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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  8. Re: Synology oder QNAP

    Autor: milkalex6 18.12.17 - 14:44

    bei QNAP hat man schon auf dem allerkleinsten NAS dem TS-231P2 Docker und LXC Container, bis zu 4GB und Snapshots! Billiger als der Syno Schrott ist es allemal. Bei den x86ern hast du Virtualization Station mittlerweile in Version 3 und nicht Beta.

  9. Re: Synology oder QNAP

    Autor: derdiedas 18.12.17 - 14:49

    "Da nehmen sich auch Buffalo, Thecus, Netgear und noch andere nicht so sehr viel"

    Aua... ganz ehrlich im Comsumerbereicht gibt es Synology und QNAP (Beide mit 1a Support was Updates angeht) - der Rest ist so schlecht das ich die nicht einmal von weitem sehen will.

  10. Re: Synology oder QNAP

    Autor: gadthrawn 18.12.17 - 15:11

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe beides, eine DS 216J und eine QNAP TS-453A-4G und würde heute
    > weiter zu QNAP tendieren.

    Warte mal.. damit ich das richtig verstehe.. Du vergleichst die Einstiegsseite von Synology mit der Mittelklasse von QNAP?

    Die 216J ist um 150¤. Bei QNAP wäre das.. die 228 oder 231P.
    Die 216J hat eine etwas höhere Datenrate trotze eines Netzwerkports weniger und verbraucht weniger Strom. Alle 3 haben aber einen ARM und keinen x86.

    Die 231P2 wäre schon teurer - hätte dann einen QuadCore ARM.

    Die TS-251 ist die kleinste QNAP mit x86. da bist du etwa ab 330 Euro dabei. Bei Synology wäre das entsprechende die DS216+ - auch nen N3050 .. ab 275.. also 60 ¤ günstiger. Da wär Synology den Tick günstiger.

    Auch die QNAP TS-431P hat nen ARM drin.

    Wenn du die QNAP TS-453A-4G vergleichen willst ~ 515¤.. dann Synology DS918+ ~530¤. Dann hast du bei der Synology ein paar Ports mehr, Link Aggregation mit mehr Netzwerkschnittstellen, ... (schon bei der älteren 916+... wäre vielleicht sogar logischer im Vergleich wegen der B)
    Die DS716+ hat übrigens auch den N2150 den du als Vorteil siehst...

    Aber so.. ganz ehrlich - hast du Äpfel mit Birnen verglichen. Oder Mercedes A-Klasse mit 5er BMW.

    Den ganz ehrlich - wenn eine QNAP TS-453A-4G nicht besser wäre wie eine 216J - dann wäre da arg was faul.

    Also dein "vollwertiges" Linux hast du bei beiden, die Prozessoren auch, bei der Netzwerkanbindung sogar eine bessere Bündelung... du musst nur die richtigen Produkte miteinander vergleichen.

  11. Re: Synology oder QNAP

    Autor: as (Golem.de) 18.12.17 - 15:25

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Da nehmen sich auch Buffalo, Thecus, Netgear und noch andere nicht so sehr
    > viel"
    >
    > Aua... ganz ehrlich im Comsumerbereicht gibt es Synology und QNAP (Beide
    > mit 1a Support was Updates angeht) - der Rest ist so schlecht das ich die
    > nicht einmal von weitem sehen will.

    Nicht aus dem Kontext nehmen. Es geht hier um die Grundprinzipien der Konstruktion. Die Unterscheidung Consumer-Proprietär und Professional-Proprietär gibt es IMHO nicht.

    Ich lasse mich gerne berichtigen, was der Unterschied zwischen Buffalo-Proprietär und Synology-Proprietär ist und wie sehr sich die Auswirkungen auf den Kunden unterscheiden. Wirklich nur auf den Begriff.

    Genauso wie SoC. Intel hat SoCs mit kürzeren Laufzeiten als andere Embedded-ARM-SoCs mit langer Verfügbarkeitsgarantie. Genauso gibt es das andersherum. Je nach Anwendung bietet sich das eine eher als das andere an. Pauschal lässt sich das nicht sagen.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
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    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  12. Re: Synology oder QNAP

    Autor: gadthrawn 18.12.17 - 15:27

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Da nehmen sich auch Buffalo, Thecus, Netgear und noch andere nicht so sehr
    > viel"
    >
    > Aua... ganz ehrlich im Comsumerbereicht gibt es Synology und QNAP (Beide
    > mit 1a Support was Updates angeht) - der Rest ist so schlecht das ich die
    > nicht einmal von weitem sehen will.

    Hm.. dann schau dir mal ne AS6104T oder AS6404T von nahem an. IP Adresse wird dir gut sichtbar über das LCD aussen mitgeteilt, aufrüstbar, sehr gut mit den Synology und QNAP in dem Preisbereich vergleichbar.

    Aber sind wir mal ehrlich - den meisten Consumern reicht etwas wie eine WD Mycloud oder eine Zyxel 326. Hinstellen, einmal um 400 Euro für 2*4GB ausgeben, Urlaubsbilder von Tante speichern, fertig.

  13. Re: Synology oder QNAP

    Autor: 0xDEADC0DE 18.12.17 - 16:04

    Bei den "Kleinen" reichen 1 GBit auch völlig aus, die sind für kleine Firmen oder Privatanwender, da hat man eher selten mehr Traffic auf der Kiste.

  14. Re: Synology oder QNAP

    Autor: 0xDEADC0DE 18.12.17 - 16:12

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht hier um die Grundprinzipien der
    > Konstruktion. Die Unterscheidung Consumer-Proprietär und
    > Professional-Proprietär gibt es IMHO nicht.

    Könnte man aber schon unterscheiden, denn für Privatanwender spielt es auch fast keine Rolle, ob man da was autauschen kann oder nicht. Die wollen in der Regel ein stabiles und sicheres System mit den gewünschten Features. Viele davon sind sicher auch eher Laien, denen ein IT-Nerd das NAS gekauft, installiert, konfiguriert und übergeben hat. Da die Anforderungen im Laufe der Zeit kaum steigen, außer beim Speicherplatz, sollte Proprietät somit keine große Rolle spielen.

    Im "Profi"-Bereich kann es durchaus sein, dass ITler auf mehr Flexibilität in Sachen Hardware, als auch Software setzen. Im Gegensatz zu Privatleuten, die mal ein paar Sekunden warten können, geht in Firmen bares Geld verloren, wenn Menschen bei ihrer Arbeit ständig warten müssen. Da lohnt es sich dann, die Geräte schnell und einfach aufrüsten zu können.

    Allergins gibt es auch Firmen, die auf hyper-konvergente... ach, lassen wir das. ;)

  15. Re: Synology oder QNAP

    Autor: gadthrawn 18.12.17 - 17:32

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Da nehmen sich auch Buffalo, Thecus, Netgear und noch andere nicht so
    > sehr
    > > viel"
    > >
    > > Aua... ganz ehrlich im Comsumerbereicht gibt es Synology und QNAP (Beide
    > > mit 1a Support was Updates angeht) - der Rest ist so schlecht das ich
    > die
    > > nicht einmal von weitem sehen will.
    >
    > Nicht aus dem Kontext nehmen. Es geht hier um die Grundprinzipien der
    > Konstruktion. Die Unterscheidung Consumer-Proprietär und
    > Professional-Proprietär gibt es IMHO nicht.

    naja... z.B. QNAP unterscheidet selbst schon zwischen Home/SOHO, KMU, Unternehmen.

    Klar ist alles irgendwie ein bis mehrere Festplatten die an ein Netz angebunden sind.

    Bei den Consumern sehe ich eher ARM-Teile, bei denen für Unternehmen x86.
    Zwar bekommt man theoretisch z.B. bei Synology auf beides irgend ein Linux drauf, der Nutzen ist unterschiedlich groß. Aber er vergleicht ja oben ein x86 NAS für Arbeitsgruppen mit einem J - der "preiswerten" ARM-Linie für privat.

    Für viele Geräte im "professionellen" Umfeld gibt es irgendwo ein nachgebasteltes Linux - auch für Buffallo Linkstations. Für richtig privat gedachte ala Netgear oder WD sehe ich die eher nicht. Da kann ich seine Argumentation ein bisschen nachvollziehen, auch wenn sie etwas hinkt.

  16. Re: Synology oder QNAP

    Autor: zenker_bln 18.12.17 - 18:32

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon klar - aber es ist eben kein x86er, und man kann nur das damit machen
    > was die Community (die mit der Zeit immer dünner wird) einem ermöglicht.
    >
    > QNAP ist mehr oder weniger ein normales System, bei dem man sogar den
    > Speicher (offiziell auf 8GByte, inoffiziell 16GByte) erweitern kann.

    Dann kauf dir eine Synology DS918+, dann biste bei vergleichbaren Systemen (Intel/4-Bay).

  17. Re: Synology oder QNAP

    Autor: gadthrawn 18.12.17 - 20:26

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon klar - aber es ist eben kein x86er, und man kann nur das damit machen
    > was die Community (die mit der Zeit immer dünner wird) einem ermöglicht.
    >
    > QNAP ist mehr oder weniger ein normales System, bei dem man sogar den
    > Speicher (offiziell auf 8GByte, inoffiziell 16GByte) erweitern kann.


    nicht wirklich.. die qnap Linux Station benötigt die Container-Station - Virtualisierung also...

  18. Re: Synology oder QNAP

    Autor: minnime 18.12.17 - 20:58

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Beide mit 1a Support was Updates angeht

    Bitt was? Also ich bin von Synology maßlos enttäuscht was die Updates angeht. Da läuft Uraltsoftware drauf. Man schaue sich mal die Versionen von Tomcat, MariaDB und dem internen PostgreSQL an. Jeweils fünf Jahre alte Versionen, die kurz vor dem Supportende stehen.

  19. Re: Synology oder QNAP

    Autor: zenker_bln 18.12.17 - 21:23

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Beide mit 1a Support was Updates angeht
    >
    > Bitt was? Also ich bin von Synology maßlos enttäuscht was die Updates
    > angeht. Da läuft Uraltsoftware drauf. Man schaue sich mal die Versionen von
    > Tomcat, MariaDB und dem internen PostgreSQL an. Jeweils fünf Jahre alte
    > Versionen, die kurz vor dem Supportende stehen.

    Uralt?
    Was ein Schmarrn...

    MariaDB -> Version 10.0.32 (von 2017-08-07)
    Tomcat -> Version 7.0.82 (von September 2017)

  20. Re: Synology oder QNAP

    Autor: foobarJim 18.12.17 - 21:54

    zenker_bln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Uralt?
    > Was ein Schmarrn...
    >
    > MariaDB -> Version 10.0.32 (von 2017-08-07)
    > Tomcat -> Version 7.0.82 (von September 2017)

    Kann man gerade so weitermachen:
    drupal 8.37 (16.08.2017)
    git 2.11.3 (10.08.2017)

    Keine Ahnung was minnime meint.

    Dabei hab ich ein recht altes DS213+. Das kam 2012 auf den Markt. Mit dem akuellen Release des Betriebssystems kam aber wohl die letzte unterstützte Version für das NAS auf den Markt. Aber nach 5 Jahren Betriebsdauer will ich mich jetzt nicht beschweren. Bin mit Synology durchaus zufrieden. Hab aber auch ein QNAP und finde das nicht schlechter. Abgesehen davon, dass es noch älter ist. Ich denke, mit beiden Herstellern macht man keinen Fehlern.Und je nach Anforderung hat mal der eine mal der andere die Nase vorn.

    Ist halt mal wieder so ein Glaubenskrieg ...

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