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Muss man solche professionellen Bildschirme öfter kalibrieren?
Autor: DM 29.04.10 - 16:41
Ich bin kein Profi auf einem dieser Gebiete, deswegen mag die Frage sehr laienhaft&naiv erscheinen, aber:
Wieso reicht es eigentlich nicht aus einen Bildschirm einmal richtig einzustellen und wieso geschieht so etwas nicht ab Werk? Nimmt man für verschiedene Bearbeitungen im professionellen Bereich immer andere Einstellungen? Zu starke Streuungen in der Massenproduktion? Zu unterschiedliche Menschen(subjektive Wahrnehmungen bis hin zu genetischen Unterscheidungen)?
Wäre cool, würde sich jemand mit Ahnung der Fragen annimmt ;-) -
Re: Muss man solche professionellen Bildschirme öfter kalibrieren?
Autor: Jahr 29.04.10 - 17:34
Einmal im Jahr reicht bei TFTs aus.
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Re: Muss man solche professionellen Bildschirme öfter kalibrieren?
Autor: SoVieleFarben 30.04.10 - 04:25
Zum einen stimmst Du beim Kalibrieren die komplette Kette "Software-GraKaTreiber-GraKaHardware-MonitorVerstärker-TFTPanel" ab - da sind überall Schwankungen und Toleranzen drin, die Du ab Werk nicht vorhersehen kannst.
Zum anderen kannst Du Deinen Bildschirm auf eine gewisse Druckausgabe kalibrieren. Schon mal den Ausdruck Deines Tintenstrahlers neben den Monitor gehalten und enttäuscht gewesen? Bei Profis kostet diese Enttäuschung auch noch richtig Geld - daher die Kalibrierung. (Dafür musst Du natürlich die Kette in Richtung Drucker auch Kalibrieren - aber auch da gibts Geräte für) -
Re: Muss man solche professionellen Bildschirme öfter kalibrieren?
Autor: DM 30.04.10 - 09:15
SoVieleFarben schrieb:
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Schon mal den Ausdruck Deines Tintenstrahlers neben den
> Monitor gehalten und enttäuscht gewesen?
Nein :). Aber vielen Dank für die Antwort. -
Re: Muss man solche professionellen Bildschirme öfter kalibrieren?
Autor: Martin F. 04.05.10 - 19:51
Bei manchen Monitoren wird bereits werksseitig eine Kalibrierung vorgenommen. Allerdings verändert sich die Leuchtkraft mit der Zeit und das vermutlich auch nicht für alle Farben gleichmäßig. Bei meinem Monitor (ein klassisch beleuchteter LCD) musste ich nach etwa zwei Wochen die Helligkeit von 13 auf 18 (geht von 0 bis 100) hochstellen, um wieder auf die gewünschten 145 cd/m² zu kommen. So schnell so stark nachlassen wird er zwar hoffentlich nur in der Anfangszeit, aber daran sieht man, dass eine werksseitige Kalibrierung auch keine dauerhafte Lösung ist.
Kommt natürlich auf den Anspruch an – als Privatanwender wird man wohl allenfalls wenige Male im Jahr kalibrieren wollen.
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