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Geschenkt ist noch zu teuer

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  1. Geschenkt ist noch zu teuer

    Autor: Mingfu 19.08.14 - 11:18

    Wer bitte will auf einem solchen Entwicklerboard statt eines modularen schlanken Linux mit unzähligen angebotenen Softwarepaketen ein kastriertes Windows ausführen, welches keinerlei GUI besitzt und damit den Großteil der existierenden Windows-Programme nicht ausführen kann, weil diese klassischerweise eine GUI voraussetzen? Im wesentlichen gibt es Telnet auf der Konsole, eine Dateifreigabe, eine eingeschränkte Win32-API und ein paar zusammengefrickelte Arduino-Schnittstellen. Und für diese Nichtfunktionalität soll wohl trotzdem rund 1 GB auf der Speicherkarte notwendig sein - da bietet Linux mit einem Bruchteil des Speicherplatzes um Größenordnungen mehr Funktionalität.

  2. Re: Geschenkt ist noch zu teuer

    Autor: Nerd_vom_Dienst 19.08.14 - 12:21

    So ein Entwicklerboard ist jedenfalls nicht logisch zu preferieren, da hat mein Pi deutlich mehr auf dem Kasten.

    Und das hier:
    "Das bereitgestellte Windows unterstützt laut Microsoft nur das erste Galileo, für das seit Anfang August 2014 erhältliche Gen2 ist eine angepasste Version notwendig."

    Ist schon der erste Schuss in den Ofen, hinsichtlich Kompatibilität und Nutzbarkeit.

  3. Re: Geschenkt ist noch zu teuer

    Autor: AllDayPiano 19.08.14 - 15:14

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer bitte will auf einem solchen Entwicklerboard statt eines modularen
    > schlanken Linux mit unzähligen angebotenen Softwarepaketen ein kastriertes
    > Windows ausführen, welches keinerlei GUI besitzt und damit den Großteil der
    > existierenden Windows-Programme nicht ausführen kann, weil diese
    > klassischerweise eine GUI voraussetzen? Im wesentlichen gibt es Telnet auf
    > der Konsole, eine Dateifreigabe, eine eingeschränkte Win32-API und ein paar
    > zusammengefrickelte Arduino-Schnittstellen. Und für diese
    > Nichtfunktionalität soll wohl trotzdem rund 1 GB auf der Speicherkarte
    > notwendig sein - da bietet Linux mit einem Bruchteil des Speicherplatzes um
    > Größenordnungen mehr Funktionalität.

    Also um es vorab zu sagen: Linux ist nicht mein Zuhause. Aber soweit ich weiß, braucht man auch unter Linux einen haufen verschiedener Pakete, bevor Anwendungen dort überhaupt laufen. Auf einem Embedded System ist das wohl unter Linux dann doch auch nicht anders, als beim hier Kritisierten, oder?

  4. Re: Geschenkt ist noch zu teuer

    Autor: Mingfu 19.08.14 - 15:57

    Das ist um Größenordnungen anders. Ein minimales Linux-System kann man im Bereich einiger Megabyte Installationsgröße beginnen lassen (auch wenn die klassischen Ein-Disketten-Distributionen der Vergangenheit angehören, gibt es immer noch einiges im Bereich unter 50 MB). Selbst wenn man keine speziell angepassten Distributionen verwendet und damit deutlich mehr Auswahl an fertigen Paketen hat, sind Installationsgrößen von 200 - 300 Megabyte oftmals bequem einzuhalten. 1 GB Installationsgröße dürfte auf Headless-Systemen schon extrem schwer zu erzielen sein - da hätte man einen Server mit allen denkbaren und undenkbaren Funktionalitäten.

    Telnet, Fileserver und sonst praktisch nichts - das ist eine peinliche Lachnummer. Zumal man es halt nicht einmal problemlos erweitern kann, weil die Softwareauswahl für dieses Subset der Win32-API ohne GUI extrem bescheiden sein dürfte - im Gegensatz zu Linux, wo ein Großteil der Software dafür gebaut ist, sich mit der Konsole zu begnügen. Dort könnte man übrigens sogar einen X-Server als GUI ohne lokale sondern nur mit entfernter Ausgabemöglichkeit laufen lassen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.14 16:04 durch Mingfu.

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