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Kapazitätsgrenze

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  1. Kapazitätsgrenze

    Autor: Berthold Wimmer 08.02.10 - 09:44

    wird bestimmt durch Drehzahl bzw. Winkelgeschwindigkeit und die Partikelgröße. Bei zu großen Partikeln werden die Einsen nach außen geschleudert, die Nullen bleiben in der Mitte. Ein Zurückgewinnen der Informationen ist danach nicht mehr möglich.

  2. Re: Kapazitätsgrenze

    Autor: Voytech 08.02.10 - 09:55

    richtig, denn die einsen werden durch Legen von Erbsen auf die rotierenden Scheiben repräsentiert, während Nullen durch Luft repräsentiert werden. Da Erbsen schwerer sind als Luft, werden diese von der Zentrifugalkraft mit schneller werdender Rotation stärker nach außen gedrückt.

    Was ist eigentlich aus dieser "perpendicular recording" Idee geworden, Informationen durch senkrechte magnetische Ladung zu speichern, die entweder oben nord/unten süd oder anders herum orientiert ist? Da Ladung keine Masse hat, sollte sich das Erbsenproblem doch damit lösen lassen? Zumindest sollten die Partikel mit 1-Ladung nicht stärker nach außen gedrückt werden als Partikel mit 0-Ladung. Wenn man dann die Platter noch aus einem Material fertigt, dass eine Verschiebung dieser Partikel so weit es geht verhindert, ist bestimmt noch eine höhere Rotationsgeschwindigkeit drin - vielleicht sogar 10.000 rpm? ;)

  3. Re: Kapazitätsgrenze

    Autor: sdfsfd 08.02.10 - 09:55

    Doch natürlich, weil eine Eins, die vorher schon näher am Rand war, anders ist als eine, die ganz innen war. Selbiges gilt für Nullen. Die Theorie besagt, daß es u.a. am zurüggelegten Weg liegt.
    Wie man einer Eins auch anmerkt, ob sie vorher mal eine Eins oder eine Null war. Bis ins 10. Glied zurück...

  4. Re: Kapazitätsgrenze

    Autor: Lorelai 08.02.10 - 10:12

    Voytech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist eigentlich aus dieser "perpendicular recording" Idee geworden,
    > Informationen durch senkrechte magnetische Ladung zu speichern, die
    > entweder oben nord/unten süd oder anders herum orientiert ist?

    Abgesehen von deinem Fehler, von magnetischer Ladung (das macht formal in wenigen Fällen Sinn. Beispielsweise kann man von einem magnetischen Skalarpotential ausgehen, Gesetzmäßigkeiten für die magnetische Feldstärke herzuleiten) zu sprechen:
    findet längst Einsatz. Anders wären die auch heute schon hohen Datendichten nicht machbar =)

    Regards, Lorelai

  5. Re: Kapazitätsgrenze

    Autor: karloff 08.02.10 - 10:39

    Jetzt weiß ich endlich warum ich immer wieder Datenverlust hab wenn ich die Festplatte in Schräglage verbaue, ist ja klar, da kommt dann auch noch die Erdanziehungskraft als störfaktor zu tragen, bis jetzt hab ich mir immer damit abgeholfen die auf 1.000 rpm zu stellen.

    Ich werd gleich mal nachher versuchen die in der Waagerechten einzubauen!

    Danke für den Tipp!

  6. Re: Kapazitätsgrenze

    Autor: tomtom 08.02.10 - 11:38

    Wenn man die Erbsen durch Linsen ersetzt hat man fast keine Probleme mehr !!!

    Hab ich selber ausprobiert und bin 100% zufrieden !!

  7. Re: Kapazitätsgrenze

    Autor: follpfosten 08.02.10 - 11:40

    Ernährungswissenschaftler fanden heraus, dass man alles 25 kauen soll, bevor man's herunterschluckt. Bedeutet demzufolge, dass man einen mundvoll mit 25 Erbsen 625-mal kauen muss...

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