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Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

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  1. Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 20:28

    korrigiert bzw. umschifft werden. Wieso das jetzt bei Ryzen eine Meldung wert ist, verstehe ich nicht. Syklake hatte Probleme mit Prime 95. Beim Pentium 1 war 1+1=1,9999981.

    Wen kümmerts? Das gibt es bei jeder CPU die jemals auf den Markt gekommen ist, egal ob ARM, x86, x86-64, Itanium...

  2. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: nille02 16.03.17 - 22:51

    Ist nur kein CPU Bug sondern wohl eher ein Bug in Windows. AMD Umschifft den Bug anscheint per Workaround.

  3. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: Sarkastius 17.03.17 - 02:34

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist nur kein CPU Bug sondern wohl eher ein Bug in Windows. AMD Umschifft
    > den Bug anscheint per Workaround.

    Ja leider. Ich habe bedenken das die Verlust von Rechenleistung in Kauf nehmen weil sie Angst vor schlechter Werbung haben. Bei AMD gibt's leider keinen Plan B.

  4. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: HubertHans 17.03.17 - 09:34

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist nur kein CPU Bug sondern wohl eher ein Bug in Windows. AMD Umschifft
    > den Bug anscheint per Workaround.

    Das ist blanke Theorie...

  5. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: nille02 17.03.17 - 11:43

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist nur kein CPU Bug sondern wohl eher ein Bug in Windows. AMD Umschifft
    > > den Bug anscheint per Workaround.
    >
    > Das ist blanke Theorie...

    Richtig, aber sie liegt nun mal näher als ein Bug in der CPU.

  6. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: das sushi 17.03.17 - 14:07

    Warum liegt ein Bug in Windows näher als ein Bug in der CPU?

    Würde ein Bug in Windows nicht auch andere CPUs betreffen?

  7. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: nille02 17.03.17 - 14:54

    das sushi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum liegt ein Bug in Windows näher als ein Bug in der CPU?

    Der Bug tritt nur unter Windows und nur mit SMT auf. Unter Linux läuft der selbe Code ohne Probleme. (Wäre interessant wie es mit Solaris oder BSD aussieht.)

    > Würde ein Bug in Windows nicht auch andere CPUs betreffen?

    Nicht unbedingt. Das hängt davon ab wie MS SMT und FMA3 umgesetzt hat.

    Aber gut, letztlich kann es auch eine race condition sein die wirklich einen Bug in der CPU triggert.

  8. Re: Jede neue CPU hat etwa 50 bis 300 Errata die nachträglich per Microcode Update

    Autor: das sushi 17.03.17 - 15:12

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht unbedingt. Das hängt davon ab wie MS SMT und FMA3 umgesetzt hat.

    MS muss zu FMA3 gar nix umsetzen, das ist ein Assemblerbefehl zusätzlich, müssen die FPU-Register bei einem Context-Switch gesichert/wiederhergestellt werden.

    Windows benutzt nun für verschiedene Sachen im Kernel unter 64 Bit SSE, da ich mir ziemlich sicher bin, dass das Sichern von FPU-Registern fehlerfrei ist, tipp ich entweder auf eine Race-Condition innnerhalb der CPU, in etwa so ein sichern der FPU-Register direkt nach einem FMA3 bringt die CPU zum Abstürzen, oder die Verwendung von FMA3 sorgt dafür das nicht alle Register ordentlich wiederhergestellt werden, so dass in Folge der eine oder andere SSE Befehl im Kernel mit falschen Daten arbeitet, so dass weiterhin der Kernel halt abstürzt.

    Wie gesagt, da Windows mit allen anderen CPUs dieses Problem nicht hat, ist hier schwerlich den Windows-Entwicklern etwas anzulasten, wie hätten diese das testen können?

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