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Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

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  1. Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mawa 14.03.19 - 22:24

    ab 350,00 ¤ - HPE ProLiant MicroServer Gen10 8GB RAM
    ab 280,00 ¤ - 16GB HP ProLiant MicroServer Gen10 ECC (PC4-19200E)
    ab 350,00 ¤ - 4x WD Red 3TB interne Festplatte
    ab 15,00 ¤ - USB-Stick 16GB
    ------------
    995,00 ¤ für eine selbst konfigurierte NAS für das eigene Netzwerk mit ca. 8,5TB netto.

    Das Ganze ist nicht billiger als eine Synology (NAS-Gehäuse mit 4 Bays ca. 450,- ohne Festplatten) aber wesendlich performanter, besser abstimmbar und mit mehr/besseren Funktionen. Wenn der kleine Server nicht reicht, gibt es den auch mit einem 4 Kerner.

    Wer ein Switch mit Link Aggregation nach 802.3ad verfügt, kann die beiden Ethernetport in seinem Netzwerk gut ausfahren.

    Möglichkeiten für den Einsatz bieten sich viele.
    z.B. (1) zentrale NAS für das First Level Backup:
    -> CIFS-Freigabe als Datengrab mit Deduplizierung und autmatischen Snapshots mit definierter Haltezeit. Snapshots selber über CIFS read only verfügbar.
    -> Automatische Sicherung von Systemen über den rsync Client.
    -> iSCSI-Freigabe für eine automatische Windowsicherung über Windows-Backup
    -> Automatische Komprimierung von gut komprimierbaren Sicherungsdaten (SQL-Dumps, Logfiles, ...)

    Wer danach seine Snapshots auf einen exteren Server replizieren möchte, findet bei Heise dafür eine Anleitung für ZFS. [www.heise.de]
    Wer lieber sein Second Level auf einer USB-Platte (RDX ?) unterm Kopfkissen haben möchte, implementiert ein Offsite Backup. [esc-now.de]

    Grundsätzlich ist zu bedenken, das für weitreichende Komprimierung die CPU mehr Feuer brauchen könnte als der Microserver bietet und das die max. 32GB für exessive Deduplizierung zu wenig sind. Wer mehr braucht, kauft dann halt potentere Hardware.

    ------

    z.B. (2) Anbindung von FreeNAS an eine bestehendes ADS
    [www.ixsystems.com]

    Damit können Freigaben für Windowsbenutzer erstellt und mit richtigen Permissions und Ownern versehen werde. Für Zwischensicherungen kann mit Snapshots gesorgt werden und in heterogenen Umgebungen kann das Ganze mit NFS, WEBDAV und Co. aucxh als Brücke zwischen den Welten dienen.
    Mit Hilfe von Snapshots und der richtigen CIFS-Konfiguration sollte es sogar möglich sein über Windows Snapshots als Schattenkopie auszulösen, zu löschen oder zurückzurollen. Selber noch nicht getestet, aber die Basis dafür scheint vorhanden.

    ------

    z.B. (3) eignes AD mit Benutzerverwaltung
    Samba unter FreeNAS kann auch selber ein AD mit zentraler Benutzerverwaltung für ein Netzwerk bereitstellen. Mit allen anderen Möglichkeiten eine feine Sache für kleine Büros oder für das Netz zuhause.

  2. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mifritscher 14.03.19 - 22:58

    Sowohl bei Kompression (die schnellste reicht völlig, um das gröbste kleinzudampfen, und ist quasi nie CPU-bound) als auch bei Deduplikation muss man sagen, dass es fast immer geschickter ist einfach die HDDs eine Numer größer zu wählen. Ich würde in dieser Konfiguration vermutlich auch eher 2x8 TB HDDs einbauen, damit man später noch erweitern kann, wenn es nicht gerade um möglichst viele IOPS/s geht. Und da würde ich dann eher jeweils 2 HDDs und 2 SSDs einbauen^^

    USB-Sticks würde ich 2x nehmen, wenn es als Stick fürs System verwendet werden soll. Nicht dass das NAS weg ist, nur weil der USB-Stick kaputt gegangen ist - und das machen sie gerne mal :-/

  3. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mawa 14.03.19 - 23:20

    Was den USB-Stick betrifft, kann ich dich beruhigen.
    Erstens, wird dieser kaum belastet und ist bei den von mir betreuten System über Jahre noch nicht ausgefallen. Zudem hat der von mir genannte Server nur einen internen USB-Slot. Wenn es denn stabiler sein soll, kaufe die HDD-Option für den Server mit, dann kannst Du an den Platz wo das USB-Laufwerk fehl eine kleine SSD für das OS einsetzten. Doppelt ist nicht notwendig.

    Zweitens, wäre auch kein Drama, wenn das Laufwerlk für das OS aufgibt. Einfach ein neues ran und die letzte verwendete Version (Major Release) installieren. Danach kannst Du den bestehenden ZFS-Pool wieder importieren. Wenn Du dann noch gut warst, hast Du dir deine restliche Config von FreeNAS exportiert und mit auf den Datenpool geschrieben. Diese kannst Du dann wieder importieren und schon läuft die NAS wie zum letzten gesicherten Config-Stand.

    Der Einsatz von SSDs für den Datenpool macht in meinem Bauvorschlag wenig Sinn. Grundsätzlich sollte der Pool aus Festplatten bestehen, das Mischen von SSDs mit HDDs im RAID Z Verbund bringt nur in seltenen Konstelationen etwas. SSDs können zur Beschleunigung als Cache oder als ZIL-Speicher eingesetzt werden. Ersters macht aber erst bei 10G Ethernet Sinn und mit letzterem könnte man den geringen Hauptspeicher für die Deduplizierung ausgleichen. Leider hat der Server nur 4 Bays für Festplatten und daher macht es dort wenig Sinn sich welche für Erweiterungen aufzubewahren, die man dann doch nicht realisieren kann. Besser ist es diese voll zu bestücken und Reserven zu schaffen.

    Das Thema Komprimierung wird immer wieder heiss diskutiert und da bringe ich immer gerne ein Beispiel aus der Praxis. Die Komprimierung von Log-Dateien oder SQL-Dumps schafft locker einen Faktor von 5-7. Das bedeutet, Du müsstest für das gleiche Ergebnis 5-7 mal mehr Nettospeicher projektieren.

    Grundsätzlich sollte man die Konfiguration des Systems an den Einsatzkontext anpassen.

  4. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mawa 14.03.19 - 23:23

    Ich bin mir nicht sicher ob man FreeNAS ohne weiteres auf ein RAID1 installieren kann. Eventuell könnte man den zweiten Stick nachträglich und den Boot-Pool heben.

  5. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: dc 14.03.19 - 23:49

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir nicht sicher ob man FreeNAS ohne weiteres auf ein RAID1
    > installieren kann. Eventuell könnte man den zweiten Stick nachträglich und
    > den Boot-Pool heben.

    FreeNAS auf zwei USB-Sticks im RAID-1 ist eine Standardkonfig und wird auch so unterstützt. Ich meine sogar per Option während der Installation.

  6. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mifritscher 15.03.19 - 00:10

    Ich habe nicht gesagt, dass ich über die 2x HDD und 2x SSD ein raidz legen würde ;-) Ich würde 2x raid1 machen und dann halt die Daten entsprechend legen: auf der SSD die verstreuten Dateien, auf die schnell zugegriffen werden muss, und Datenbanken, die HDDs als Datengrab. Man könnte je nach Szenario von den SSDs auch ein bisschen was fürs ZIL für das HDD-Raid abzwacken. Weiß nur nicht, ob das freenas in der GUI kann, vermutlich müsste man dafür auf die Kommandozeile. Ich hatte es über die Kommandozeile sogar hinbekommen, dass ich das System statt auf extra Sticks auf jede Daten-HDD hatte ;-) Das wird zwar als sehr böse angesehen, tat aber problemlos.

    Ich würde auch nicht komplett auf Kompression verzichten - aber schon die einfachste nach "Erkennung von Null-Sektoren" dampft komprimierbare Daten ganz ordentlich ein - und bei der ist eigentlich nie die CPU das Problem. Schon garnicht bei Gbit-Ethernet.

    Ja, bei FreeNAS ist der Verlust eines USB-Sticks keine Katastrophe. Aber hinreichend nervig, dass ich die 15¤ mehr gerne investiere und ein raid1 drüber machen würde ;)

  7. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: Drakrochma 15.03.19 - 06:52

    Och menno...
    Ich hätte Mal freenas auf meinem t20 laufen und mir dann eine Synology 418 geholt und alles da hin umgezogen.
    Wenn ich hier so mit lese bekomme ich aber irgendwie Grade Lust freenas neu aufzusetzen und alles wieder zurück umzuziehen... ;)

  8. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mawa 15.03.19 - 16:18

    Trau dich!

  9. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: gaym0r 16.03.19 - 23:11

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ab 350,00 ¤ - HPE ProLiant MicroServer Gen10 8GB RAM
    > ab 280,00 ¤ - 16GB HP ProLiant MicroServer Gen10 ECC (PC4-19200E)
    > ab 350,00 ¤ - 4x WD Red 3TB interne Festplatte
    > ab 15,00 ¤ - USB-Stick 16GB
    > ------------
    > 995,00 ¤ für eine selbst konfigurierte NAS für das eigene Netzwerk
    > mit ca. 8,5TB netto.

    Man kriegt einen 16GB Riegel vom passenden Ram für 130¤, nicht 280. Ich würde einfach einen weiteren 8GB Riegel kaufen und dazustecken. Dann hat man 16GB RAM und nur 70¤ ausgegeben. Insg. sind die Kosten dann bei 785¤. (210¤ weniger als bei deiner rechnung)

  10. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: mawa 17.03.19 - 00:08

    Kann sein, ich habe Amazon-Preise genommen.
    Aber bei HPE Servern muss man aufpassen, die erwarten meistens spezielle Konditionen. Da kauft man meistens lieber das Original, bevor man zwei mal kauft.

    Dritter oder vierter Post geht auf den Speicher ein.
    [www.hardwareluxx.de]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.19 00:24 durch mawa.

  11. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: LinuxMcBook 20.03.19 - 03:14

    Ich habe für den HP Microserver der sieben Generation mit 16 GB ECC RAM und den gleichen Festplatten schon vor 6 Jahren! insgesamt ca. 300¤ weniger gezahlt...

  12. Re: Mein Bauvorschlag für FreeNAS oder NAS4Free

    Autor: gadthrawn 20.03.19 - 17:00

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe für den HP Microserver der sieben Generation mit 16 GB ECC RAM und
    > den gleichen Festplatten schon vor 6 Jahren! insgesamt ca. 300¤ weniger
    > gezahlt...

    Schön für dich. Allerdings hat HP gerade bei den Microservern seitdem
    - die Preise erhöht
    - die günstigsten davon auch nur noch mit nem ARM ausgestattet
    - Firmwareupdates auf ein Jahr beschränkt
    - ClearOS draufgemacht
    - iLo gestrichen
    etc.pp.

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