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Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

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  1. Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: dc 14.03.19 - 23:42

    Ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach der idealen Hardware für ein Selbstbau-NAS. Anscheinend habe ich sehr spezielle Wünsche, jedenfalls bin ich bisher nicht fündig geworden.
    Als OS habe ich Rockstor ins Auge gefasst. Da ich auf dem Desktop BTRFs einsetze, soll es auf dem NAS möglichst auch BTRFs sein, damit ich Snapshots problemlos mit send/receive inkrementell verteilen kann. Und natürlich mit Fulldisk Encryption (FDE).

    Das Problem ist aber die Hardware. Es soll kein RAID über alle HDDs sein, sondern ich möchte sie einzeln bei Bedarf einschalten und/oder im Betrieb wechseln (Hotplug), am liebsten ohne einen Laufwerksträger drumherum schrauben zu müssen. Ein Standard NAS ist da raus. FDE oder BTRFs Direktzugriff hab ich da auch noch nicht gesehen. Ein HP Microserver kann das auch nicht. Am nächsten kommt dem noch eine 4-in-3 oder 5-in-4 Backplane, z.B. IcyDock. Hab ich einige Zeit so in einem Tower betrieben. Die 80mm Lüfter sind aber nicht eben leise. Und ein kleines Case mit 3x oder 4x 5,25" Einschüben ist mir noch nicht begegnet.

    Kennt vielleicht jemand was passgenaueres? Gibts sowas in üblicher NAS Bauform, nur in leise und mit einzeln schaltbaren Bays, das man mit gängigen Linux Distris bestücken kann? Ein Original Synlogoy / QNAP würde ich aber eher nicht nehmen: teuer (600 EUR aufwärts für 4-Bay) und dann packen die immer noch das System auf die HDDs anstatt wie bei FreeNAS üblich auf separate USB Sticks. Das ist vielleicht robust, aber unpraktisch für den gewünschten Zweck.

  2. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: mifritscher 15.03.19 - 00:12

    Wären USB 3 HDDs eine Alternative?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.19 00:13 durch mifritscher.

  3. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: Drakrochma 15.03.19 - 05:41

    Für ein Nas würde ich nur fixierbare Verbindungen verwenden.
    SATA mit Nase oder fest verschraubt.
    USB nur als temporär verbundene Lösung für ein zusätzliches Backup.

  4. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: dc 16.03.19 - 13:27

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wären USB 3 HDDs eine Alternative?

    Ich glaube nicht. Der Storage soll ja im Netz verfügbar sein und somit unabhängig vom Desktoprechner laufen. Ich denke auch, dass damit ein Betrieb als BTRFs Fileserver schwierig wird, was aber für inkrementelles send/receive erforderlich ist. Es wäre trotzdem ein autarkes Gehäuse mit zentralem Netzwerk vonnöten und der interne Anschluss über USB hätte keine Vorteile gegenüber dem üblicheren SATA.

  5. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: daFlo 16.03.19 - 21:41

    Open Media Vault unterstützt meines Wissens nach auch btrfs... Weiterhin kann man da snapRAID in Verbindung mit mergefs nutzen, was meiner Einschätzung nach den Königsweg darstellt.

    Auf Technikaffe.de findest du da einige Vorschläge für Hardwarezusammenstellungen

  6. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: Quantium40 18.03.19 - 20:45

    dc schrieb:
    > Das Problem ist aber die Hardware. Es soll kein RAID über alle HDDs sein,
    > sondern ich möchte sie einzeln bei Bedarf einschalten und/oder im Betrieb
    > wechseln (Hotplug), am liebsten ohne einen Laufwerksträger drumherum
    > schrauben zu müssen.

    SATA ist grundsätzlich Hotplug-fähig, solange das Betriebssystem mitmacht.
    Zudem gibt es auch trägerlose Wechselrahmen (z.B. 1-Bay: Icy Box IB-176SSK-B oder 4-Bay: Startech ST HSB4SATSASBA).

  7. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: dc 19.03.19 - 00:08

    daFlo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Open Media Vault unterstützt meines Wissens nach auch btrfs... Weiterhin
    > kann man da snapRAID in Verbindung mit mergefs nutzen, was meiner
    > Einschätzung nach den Königsweg darstellt.
    >
    > Auf Technikaffe.de findest du da einige Vorschläge für
    > Hardwarezusammenstellungen

    Schöne Übersicht auf technikaffe.de, danke für den Tip. Das grösste Problem bleibt leider das Gehäuse: die Bauvorschläge dort bieten leider auch keine 4-5 HDD Bays, die von aussen schalt- und wechselbar sind. Hat man erstmal das Case, findet sich der Rest.

    snapRAID ist für mich nichts, da ich mich auf FDE und btrfs mit regelmässigen Snapshots und send/receive festgelegt habe. Und wenn ich ehrlich bin, so richtig Vertrauen zu snapRAID kann ich noch nicht aufbringen. Mit den Daten ist man ja all-in und ein anderes (Voll)Backup habe ich nicht. Aber das ist dann auch "nur" Software, vorher stellt sich erstmal die Hardwarefrage.

  8. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: dc 19.03.19 - 00:37

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dc schrieb:
    > SATA ist grundsätzlich Hotplug-fähig, solange das Betriebssystem mitmacht.
    > Zudem gibt es auch trägerlose Wechselrahmen (z.B. 1-Bay: Icy Box
    > IB-176SSK-B oder 4-Bay: Startech ST HSB4SATSASBA).

    Eine 4-Bay IcyDock Backplane hatte ich jahrelang im Einsatz in meinem Towergehäuse unterm Tisch. Nicht unähnlich der genannten Startech, aber mit einem separaten Schalter pro Bay. Die sind dann nur bei Bedarf eingeschaltet worden. Auf den Monat gesehen wenige Stunden, deswegen sollen sie ja auch nicht durchlaufen, Strom verbrauchen, Lebenszeit reduzieren und Lärm machen.

    Diese 100 Euro Backplanes sind allerdings nicht sehr hochwertig. Ein dediziertes NAS Case ist da potentiell besser, z.B. dann auch mit 140mm Lüfter statt lärmendem 80mm. Bei IcyBox gibts ja tatsächlich einige externe Enclosures, die auf den ersten Blick gut passen. Aber dann haben sie alle nur USB-3 oder eSata oder Thunderbolt. Was soll das? Damit ist wieder kein NAS möglich, nur eine externe Plattenkiste, die von einem richtigen Rechner abhängig ist. Zum Beispiel:

    https://www.raidsonic.de/products/external_cases/external_cases_35/index_en.php?we_objectID=2317
    https://www.raidsonic.de/products/external_cases/soho_raid/index_en.php?we_objectID=5534

    Im Moment überlege ich, ob ich ein günstiges Terramaster 4-Bay NAS nehme:

    https://www.terra-master.com/de/f4-220.html

    Das Teil lädt sein OS von einem intern gesteckten USB-Stick, d.h. die Platten sind alle reine Datenhalden (nicht wie Synlogy & Co, die dort das OS noch drauf spiegeln, und zwar proprietär und so, dass immer alles durchläuft). Und es hat einen Celeron, also x86 mit AES-NI. Da kommt dann Rockstor oder OMV oder was auch immer drauf. Sogar FreeNAS wäre möglich, was für mich wegen der unklaren ZFS-Situation unter Linux aber leider raus ist (sonst optimal). Ist natürlich auch keine Schönheit und die Platten sind nicht einzeln schaltbar, insofern ebenfalls ein Kompromiss.

  9. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: carp 25.03.19 - 10:57

    dc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sogar FreeNAS wäre möglich, was für mich wegen der unklaren ZFS-Situation unter Linux
    > aber leider raus ist (sonst optimal).

    FreeNAS basiert auf FreeBSD (genauso wie XigmaNAS (ehemals NAS4free)), nicht auf Linux.

  10. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: dc 25.03.19 - 23:58

    carp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sogar FreeNAS wäre möglich, was für mich wegen der unklaren ZFS-Situation
    > unter Linux
    > > aber leider raus ist (sonst optimal).
    >
    > FreeNAS basiert auf FreeBSD (genauso wie XigmaNAS (ehemals NAS4free)),
    > nicht auf Linux.

    Schon klar. Ist aber hier nicht der Punkt. Die Anforderung ist ja, dass ich Snapshots mit send / receive inkrementell über das Netzwerk verteilen kann. Wenn auf dem NAS ein ZfS läuft, muss folgerichtig auf den anderen Rechnern ebenfalls ein ZfS laufen. Und damit sind wir entweder bei FreeBSD auf dem Desktop (möchte ich nicht) oder bei ZfS on Linux. Und das ist bekanntlich nicht so optimal. Daher dann BTRFs, denn RAID 5/6 ist nicht gefordert. Und send / receive kann es auch, selbst wenn es bei ZfS etwas eleganter aussieht.

  11. Re: Vorschlag für ein 4-Bay Selbstbau-NAS?

    Autor: sphere 30.03.19 - 15:15

    Mir ist neulich ein Python-Tool namens snapdump über den Weg gelaufen, mit dem man inkrementelle Backups von ZFS-Datasets über SSH auf Nicht-ZFS-Systemen anfertigen kann.

    Wenn auf beiden Seiten ZFS zur Verfügung steht wäre natürlich Sanoid/Syncoid das Mittel der Wahl.

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