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Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

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  1. Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: MarioWario 08.02.14 - 09:22

    Wie wär's wenn die Netzanbieter/Telefongesellschaften das auf 'ihren Deckel' nehmen ? Vgl. auch die Kostenbremsen im Mobil-Telefonbereich - oder spinn' ich jetzt ?

  2. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: Youssarian 08.02.14 - 12:28

    MarioWario schrieb:

    > Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Wahrscheinlich.

    > Wie wär's wenn die Netzanbieter/Telefongesellschaften das auf 'ihren
    > Deckel' nehmen ?

    Die haben weder den Fehler verursacht noch müssen sie das Betriebsrisiko des CPE tragen.

    > Vgl. auch die Kostenbremsen im Mobil-Telefonbereich - oder
    > spinn' ich jetzt ?

    Ein bisschen schon. Entweder ist eine Kostenbremse vereinbart oder nicht.

  3. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: Accolade 08.02.14 - 12:38

    Ich glaube nicht das dies die Kunden bezahlen müssen. Es ist ja Offensichtlich was passiert und lässt sich auch über die Sip-Server leicht nachvollziehen. Sofern jeder das Update Einspielt und den Port wechselt und in einem Gesunden intervall die Passwörter ändert ist die Chance sehr gering das er hiermit Probleme hat.

    Lg,
    A.

  4. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: jaykay2342 08.02.14 - 17:09

    Accolade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube nicht das dies die Kunden bezahlen müssen.

    Auf welcher rechtlichen Grundlage nimmst du es an?

    > Es ist ja
    > Offensichtlich was passiert und lässt sich auch über die Sip-Server leicht
    > nachvollziehen. Sofern jeder das Update Einspielt und den Port wechselt und
    > in einem Gesunden intervall die Passwörter ändert ist die Chance sehr
    > gering das er hiermit Probleme hat.
    >

    Deine Geräte, Deine Verantwortung. Wenn überhaupt kann der Kunde versuchen sich das Geld bei AVM wiederzuholen.

  5. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: Youssarian 08.02.14 - 17:53

    jaykay2342 schrieb:

    >> Ich glaube nicht das dies die Kunden bezahlen müssen.

    > Auf welcher rechtlichen Grundlage nimmst du es an?

    Das weiß ich zwar nicht, aber ich vermute, dass er die Gerechtigkeit meint. ;-)

  6. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: Anonymer Nutzer 08.02.14 - 22:28

    Ja, die Betroffenen können nur auf die Masse an Betroffenen hoffen, also dass genügend medialer Druck da ist.

    Zumindest nur die tatsächlich verursachten Kosten, ohne Gewinnmarge sollten bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass die Provider noch an dem Betrug mitverdienen.

    Ansonsten sollte verdammt nochmal eine Schutzsperre existieren, die automatisch bei solchen Missbrauchen entsprechende Nummern sperren. Da die Provider da immer mitverdienen, sollten diese in der Pflicht stehen.

    Was waren das für Nummern?

    Hatten selber in der Firma mal ein Problem, dass von einem Apperat eine dieser stumpfsinnigen Horrorskope-Hotline dutzendfach telefoniert wurde. Da war es aber nachweislich, aber nicht gerichtlich nachweisbar, ein Mitarbeiter. (Mit genügend krimineller bzw. psychischer Störung, um dies von mehreren Apperaten zu tun, um den Verdacht auf andere zu lenken...)

    (diese Nummer ging unserer Sperre damals durch, die eingestellt war)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.14 22:28 durch Benutzername123.

  7. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: User_x 09.02.14 - 00:01

    > Deine Geräte, Deine Verantwortung. Wenn überhaupt kann der Kunde versuchen
    > sich das Geld bei AVM wiederzuholen.

    eben nicht! gibt auch zwangsrouter!

    aber kann man nicht sie letzten eingehenden ip's irgendwie loggen?

  8. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: Youssarian 09.02.14 - 10:00

    Benutzername123 schrieb:

    > Zumindest nur die tatsächlich verursachten Kosten, ohne Gewinnmarge sollten
    > bezahlt werden.

    Die Gewinnmargen des ausländischen Telcos, der den Kriminellen Provisionen zukommen lasen, sind zu bezahlen, wenn der deutsche Telco die Zahlung selbst nicht (etwa aus Rechtsgründen) verweigern kann.

    > Es kann nicht sein, dass die Provider noch an dem Betrug mitverdienen.

    Bei dem Provider, dem die Zielrufnummern zuzuordnen sind, gehört das aber offensichtlich zum Geschäftskonzept.

  9. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: echnaton192 09.02.14 - 10:25

    jaykay2342 schrieb:

    > Auf welcher rechtlichen Grundlage nimmst du es an?

    Googlen reicht. Schade, dass diese Fähigkeit bei Dir - und das in einem IT-Forum - nicht vorhanden ist:

    http://www.wirtschaft.com/fritzbox-routerhack-bringt-avm-in-erklaerungsnot/

    "Zahlreiche Telefonanbieter haben betroffenen Kunden jedoch bereits zugesichert, dass ihnen die Kosten für die Geisteranrufe nicht berechnet werden."

    Das ist keine rechtliche frage. Kabel Deutschland geht von einem mittleren dreistelligen Kundenkreis aus. 600 * 4500 (der höchste mir bekannte Wert) sind 2,7 millionen. Der Imageschaden wäre ungleich höher. Das ist wie im Bankbereich. Du hörst nur von den Fällen, in denen die Bank sich stur stellt. Entweder weil sie glaubt, der Kunde habe grob fahrlässig gehandelt - auch wenn es nicht stimmt - oder weil da jemand auf das Image scheißt.

    Ich versichere Dir: Das meiste wird unter der Hand geregelt. Rechtliche Verpflichtung hin oder her. Man will einfach nicht negativ in die Presse. Geld abschreiben, wenn der Kunde sich nicht extrem blöd anstellt und gut ist. Was denkst Ihr alle, wäre bei den Providern los, wenn bei einem solchen Massenhack von Kunden, die sich nicht grob fahrlässig verhalten, diese den Schaden übernehmen müssten? Alle würden Auslandsnummern sperren oder Kostengrenzen einfordern. Darauf hat man keinen Bock. Die Mobilfunkunternehmen haben extrem hohe Roamingkosten ab einer bestimmten Grenze auch öfters runterfallen lassen. Gibt eine nette Randnotiz und ein gefälliges Nicken der Kunden, die beim gleichen Provider sind. Arme Mutter bleibt auf dem Schaden sitzen, Bild berichtet - das haben sich nur Gefahrensucher gegeben.

  10. Re: Bezahlen müssen die Kunden, oder ?

    Autor: jaykay2342 09.02.14 - 14:49

    echnaton192 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jaykay2342 schrieb:
    >
    > > Auf welcher rechtlichen Grundlage nimmst du es an?
    >
    > Googlen reicht. Schade, dass diese Fähigkeit bei Dir - und das in einem
    > IT-Forum - nicht vorhanden ist:
    >
    > www.wirtschaft.com
    >
    > "Zahlreiche Telefonanbieter haben betroffenen Kunden jedoch bereits
    > zugesichert, dass ihnen die Kosten für die Geisteranrufe nicht berechnet
    > werden."
    >

    Schön gegooglet ;) Ich fragte nach der Rechtsgrundlage. Nicht danach dass manche ISPs wohl Kulanz zeigen.

    > Das ist keine rechtliche frage. Kabel Deutschland geht von einem mittleren
    > dreistelligen Kundenkreis aus. 600 * 4500 (der höchste mir bekannte Wert)
    > sind 2,7 millionen. Der Imageschaden wäre ungleich höher. Das ist wie im
    > Bankbereich. Du hörst nur von den Fällen, in denen die Bank sich stur
    > stellt. Entweder weil sie glaubt, der Kunde habe grob fahrlässig gehandelt
    > - auch wenn es nicht stimmt - oder weil da jemand auf das Image scheißt.
    >
    Abwarten, gerade wenn es um so viel Geld geht werden die auch ausloten Image gegen Geld. Und wenn mehre ISPs sich quer stellen ist der Imageschaden bei alle gleich. Das ist so wie mit dem Drosseln wenn es die anderen auch machen ist es ja egal. Wohin sollen die Kunden denn gehen?

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