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2 Jahre im Einsatz

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  1. 2 Jahre im Einsatz

    Autor: Anonymer Nutzer 20.05.11 - 10:31

    und etwas mehr und eigentlich noch nie ein Problem gehabt.

    Irgendwer hier mit anderen Erfahrungen?

    Wenn ja, dann würde mich mal interessieren ob es auch eine Möglichkeit gibt Daten wieder herzustellen. Z.B. mit Testdisk oder anderen Tools. Bei meinen HD's war diese bisher fast immer der Fall, wenn diese auch nicht vollends kaputt waren.

  2. Re: 2 Jahre im Einsatz

    Autor: unsigned_double 20.05.11 - 10:46

    Da bei einem Flash-Speicher die Informationen über elektr. Ladung statt einem magnetischen Moment gespeichert werden ist eine Widerherstellung von Daten, die einmal überschrieben / gelöscht wurden technisch praktisch unmöglich - Restladungen liessen sich nur im Labor mit Ausrüstung, die viele Millionen ¤ wert ist messen und diese könnten aber auch von einem Schreibvorgang, der nicht der allerletzte war stammen ergo sinkt die Gewissheit über den letzten Zustand noch bedeutend tiefer als es bei normalen HDDs der Fall ist. Im Grunde ist Flash also etwas sicherer als die althergebrachten Datenträger, ebenso sinkt aber auch die Chance auf eine nutzbehaftete Widerherstellung.

    Zudem können Restladungen in dieser Größenordnung auch durchaus natürlichen Ursprungs sein - wenn man aus einem Datenblock mit Restladungen (zum Beispiel ein Bild) noch mehr als einige wenige Pixel herausbekommt dürfte das bereits bemerkenswert sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.11 10:47 durch unsigned_double.

  3. wenn der controller stirbt, keine chance

    Autor: ps7 20.05.11 - 11:25

    zumindest beim Sandforce controller - google wird dir die gründe nennen

  4. Re: 2 Jahre im Einsatz

    Autor: Xstream 20.05.11 - 11:36

    auch bei magnetischen speichern lassen sich überschriebene daten typischer weise nicht wiederherstellen. das ganze ist ein urban myth, die ct hat mal bei diversen experten angefragt dazu und kam zum gleichen ergebnis.

  5. Re: 2 Jahre im Einsatz

    Autor: unsigned_double 20.05.11 - 12:12

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auch bei magnetischen speichern lassen sich überschriebene daten typischer
    > weise nicht wiederherstellen.

    Und wie sie das tun - recht gut sogar, allerdings sind die Resultate nicht vor Gericht verwendbar da die Fehlerrate zu hoch ist. Ich meine, mich an ein Beispiel zu erinnern in dem ein Bild widerhergestellt wurde - zwar recht stark verändert aber man konnte den ursprünglichen Inhalt erahnen. Selbstverständlich muss dafür die Festplatte stark abgekühlt und hochpräzise vermessen werden aber ....

    > das ganze ist ein urban myth, die ct hat mal
    > bei diversen experten angefragt dazu und kam zum gleichen ergebnis.

    Tja wenn du dich besser informiert oder Artikel richtig gelesen hättest dann wäre das hier nun nicht passiert ... im Grunde wird der "Mythos" bestätigt allerdings kann man trotz einer bruchteilhaften Widerherstellung nur wenig bis garnichts mit den Daten anfangen zumal die Widerherstellungswahrscheinlichkeit pro Byte weniger als 1% beträgt .... in der Praxis also unsinnig aber ein dediziertes Team aus Wissenschaftlern könnte die Wahrscheinlichkeit noch nach oben drücken - die statistische Mathematik kennt da einige nette Annäherungen an die Lösung

    http://www.heise.de/security/meldung/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt-198816.html



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.11 12:15 durch unsigned_double.

  6. Der Mythos stibt nicht ...

    Autor: Nordlicht 20.05.11 - 12:46

    > in der Praxis also unsinnig aber ein dediziertes Team
    > aus Wissenschaftlern könnte die Wahrscheinlichkeit
    > noch nach oben drücken - die statistische Mathematik
    > kennt da einige nette Annäherungen an die Lösung

    Dieses dedizierte Team sollte dann am besten aus Zauberern bestehen.

    Gibt es irgendwelche Beweise/Quellen fuer solch eine Behauptung?

    Das erinnert doch sehr an "Die NSA kann AES knacken wenn sie nur wollen ..."

    Meine Schlussfolgerung aus dem Heise Artikel ist, dass heutzutage (im Zeitalter von Terabyte-Festplatten) die Datenwiederherstellung von ueberschriebenen Daten auch mit unbegrenzten finanziellen Mitteln nicht mögich ist.

  7. Re: Der Mythos stibt nicht ...

    Autor: unsigned_double 20.05.11 - 14:01

    > Dieses dedizierte Team sollte dann am besten aus Zauberern bestehen.

    Ne, aus fähigen Mathematikern.

    > Gibt es irgendwelche Beweise/Quellen fuer solch eine Behauptung?

    Das fragst du am besten mal einen Mathe-Professor an einer beliebigen Uni, der führt dich in die Stochastik & Wahrscheinlichkeitsrechnung ein.

    > Das erinnert doch sehr an "Die NSA kann AES knacken wenn sie nur wollen"

    Und ich hab eben gepupst.
    Übrigens KANN sie das, genau deshalb möchte sie auch alle Schlüssel über einer Stärke von 128 Bit verbieten weil es ab dort unrealistisch wird - alles darunter wurde entweder bereits geknackt oder könnte mit einem gigantischen Aufwand geknackt werden. Tja - so wird das "Wissen" aus den Internetforen mal eben schnell von den Füßen geworfen gell ;)

    > Meine Schlussfolgerung aus dem Heise Artikel ist, dass heutzutage (im
    > Zeitalter von Terabyte-Festplatten) die Datenwiederherstellung von
    > ueberschriebenen Daten auch mit unbegrenzten finanziellen Mitteln nicht
    > mögich ist.

    Dann solltest du deine Sprachkenntnisse auffrischen, eventuell auch das "Lesen üben", offensichtlich hast du große Teile des Textes komplett übersprungen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.05.11 14:04 durch unsigned_double.

  8. Re: 2 Jahre im Einsatz

    Autor: Xstream 21.05.11 - 13:39

    bleibt also dabei: in der praxis nicht relevant

  9. Re: Der Mythos stibt nicht ...

    Autor: omgrofllol 22.05.11 - 14:00

    unsigned_double schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigens KANN sie das, genau deshalb möchte sie auch alle Schlüssel über
    > einer Stärke von 128 Bit verbieten weil es ab dort unrealistisch wird -
    > alles darunter wurde entweder bereits geknackt oder könnte mit einem
    > gigantischen Aufwand geknackt werden. Tja - so wird das "Wissen" aus den
    > Internetforen mal eben schnell von den Füßen geworfen gell ;)

    Bruteforcen würde ich jetzt nicht als "knacken" bezeichnen ;)

  10. Re: Der Mythos stibt nicht ...

    Autor: unsigned_double 23.05.11 - 08:36

    manche Algorithmen <= 128 Bit Schlüsselstärke wurden auch tatsächlich "geknackt" wie zB. bei MD5 und SHA1

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