Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Futro S740: Fujitsu macht seinen…

Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: RienSte 10.04.18 - 12:34

    Ich denke, es passt ganz gut zum Thema...

    Kurzer Hintergrund zu meiner Frage: ich habe mir in einer Weihnachtsaktion einen Steamlink gekauft und bin damit überaus happy. Mein PC steht im Erdgeschoß, mein TV im OG und ich kann damit (gefühlt) komplett ohne Lags meine Steam-Lib zocken. Find ich genial! Mit wake-up-on-LAN usw wirklich sehr komfortabel.

    Nun meine Frage:
    gibt es leistbare und anwenderfreundliche Streaming-Lösungen für den Consumer-Bereich? Wenn das mit Spielen funzt, muss es doch für Office, etc genauso funktionieren, oder?

    Also mein Plan ist folgender... im Keller hab ich meine Haus- / Netzwerktechnik, da würde ich zukünftig meinen PC platzieren. Dort ist es egal wie laut das Ding ist, Gehäuse ist wurscht, alles wurscht.
    Und im Haus würd ich dann nur noch Clients und Steamlinks (zum Zocken) verteilen. Ist imho doch viel sinnvoller als einen Gaming-PC im Zockerzimmer zu haben, dann einen Steamlink im Wohnzimmer (der aber nur dem PC werkt) und dann noch 2-3 PCs/quasistationäre Laptops in diversen anderen Zimmer (Kinder, Schiegermutter, usw).

    Gibts da adäquate Lösungen für meinen Wunsch?
    Vielen Dank ans Forum :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.18 12:34 durch RienSte.

  2. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: freddx12 10.04.18 - 13:30

    RienSte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, es passt ganz gut zum Thema...
    >
    > Kurzer Hintergrund zu meiner Frage: ich habe mir in einer Weihnachtsaktion
    > einen Steamlink gekauft und bin damit überaus happy. Mein PC steht im
    > Erdgeschoß, mein TV im OG und ich kann damit (gefühlt) komplett ohne Lags
    > meine Steam-Lib zocken. Find ich genial! Mit wake-up-on-LAN usw wirklich
    > sehr komfortabel.
    >
    > Nun meine Frage:
    > gibt es leistbare und anwenderfreundliche Streaming-Lösungen für den
    > Consumer-Bereich? Wenn das mit Spielen funzt, muss es doch für Office, etc
    > genauso funktionieren, oder?
    >
    > Also mein Plan ist folgender... im Keller hab ich meine Haus- /
    > Netzwerktechnik, da würde ich zukünftig meinen PC platzieren. Dort ist es
    > egal wie laut das Ding ist, Gehäuse ist wurscht, alles wurscht.
    > Und im Haus würd ich dann nur noch Clients und Steamlinks (zum Zocken)
    > verteilen. Ist imho doch viel sinnvoller als einen Gaming-PC im
    > Zockerzimmer zu haben, dann einen Steamlink im Wohnzimmer (der aber nur dem
    > PC werkt) und dann noch 2-3 PCs/quasistationäre Laptops in diversen anderen
    > Zimmer (Kinder, Schiegermutter, usw).
    >
    > Gibts da adäquate Lösungen für meinen Wunsch?
    > Vielen Dank ans Forum :-)

    windows remote desktop?
    Das klappt super mit niedriger Latenz innerhalb des Hauses

  3. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: gadthrawn 10.04.18 - 13:50

    Für Audio, Video -> UPnP/DLNA in Windows drin
    Desktop für Office -> Remote Desktop (such nach mstsc Microsoft Terminalserver)
    Aber aus Steam kann dir den ganzen Rest streamen...

    Du kannst natürlich auch Sonderlösungen für Audio oder Video ala Plex nehmen...

    Oder Audio/Video/Bilder auf eine NAS mit Streaming packen....

    Oder ...

  4. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: RienSte 10.04.18 - 16:38

    Ok, dafür brauche ich dann welches Client-Device? Würd da so ein Thin Client gehen? Kann man damit auch zocken? Also so, als würd ich vorm PC sitzen (Steamlink macht aus dem PC ja quasi eine Konsole).

  5. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: RienSte 10.04.18 - 16:41

    Mit Streaming meinte ich die gesamte PC-Oberfläche.
    Also ich habe einen zentralen Rechner (im Keller) und über mehrere Client-Devices arbeite ich dann damit, als wäre ich direkt am PC. Also mit Maus, Tastatur, GUI usw.

    Meine Freundin und alle anderen im Haushalt dürfen da keinen Unterschied merken, sonst geht das System den Bach runter :-) Natürlich muss das dann auch mit mehreren Clients gleichzeitig funktionieren.

    Am liebsten würd ich ja einfach nur noch solche Steamlinks verteilen, mit Monitor, Maus und Tastatur dran, fertig. Aber das Desktopstreaming funktioniert da irgendwie nicht so gut.

  6. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: pLeXwithFleX 10.04.18 - 18:27

    Damit du parallel auf einen Rechner mit mehreren Leuten arbeiten kannst, musst du einen Windows Server mit Terminal Services betreiben. Davon würde ich dir als Privat Mensch definitiv abraten. Sinnvoll an deiner Stelle wäre deinen PC im Keller als Streaming Quelle für Steam und Multimedia zu verwenden und die Office Komponenten an den Clients zu betreiben. Den PC im Keller kannst du ja mit Windows Freigaben nach wie vor als zentralen Speicher für Dokumente und Bilder benutzen. Dann könntest du mit einem Festplatten RAID auch noch etwas Datensicherheit in die ganze Geschichte bringen, aber tatsächlich Office Anwendungen zu "streamen" macht im Privathaushalt keinen Sinn und benötigt auch entsprechende Kenntnisse um das aufzusetzen. Hinzu kommt das ich nicht weiß wie gut Steam auf einem Windows Terminal Server funktionieren wird, da würde ich pauschal schon mal mit Performance Einbußen und Problemen rechnen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.18 18:28 durch pLeXwithFleX.

  7. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: elgooG 10.04.18 - 18:50

    Es sei denn man greift auf eine dort installierte virtuelle Maschine zu. Mit VirtualBox können sogar mehrere User auf die selbe Oberfläche, falls nötig. ;-)

    Privatanwendern würde ich vor ThinClients und Windows IoT abraten. Stattdessen sollte ein 100 ¤ HDMI-Stick wie die Intel Compute Sticks.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  8. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: p4m 10.04.18 - 19:16

    Bleib bei den Steam Links. Können auch Desktop übertragen.

    Alternativ sowohl für Games als auch für Desktopstream an sich "moonlight" auf nem Raspberry Pi. Gibt's auch ne Android App für, falls man mal so drauf zugreifen mag/muss. Setzt allerdings eine Nvidia-Karte voraus.

  9. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: RienSte 11.04.18 - 08:07

    Ok, schade... naiv wie ich bin, ging ich davon aus, dass so etwas im Streaming-Zeitalter deutlich einfacher zu realisieren wäre.

    Jedenfalls vielen Dank für Eure Hilfe!!

  10. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: RienSte 11.04.18 - 08:08

    Weißt du zufällig, wie sich ein Steamlink verhält, wenn schon ein anderer Steamlink die Verbindung zum Host hergestellt hat?

    Ich würd halt nach wie vor gern zocken, während meine Holde ihren Kram erledigt... :-)

  11. Re: Frage an alle: Home-Streaming im Consumer-Bereich

    Autor: gadthrawn 11.04.18 - 09:34

    RienSte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Streaming meinte ich die gesamte PC-Oberfläche.

    Remotedesktop ist ein RemoteLogin für Windows, in Windows enthalten und unter Eisntellungen - Remotedesktop aktivierbar. Das ganze ist früher von Citrix abgeleitet worden.
    Als Clients gibt es mstsc (in Windows drin), welche für Linux, Android, ... Heißt alles mögliche von einem Intel Computestick über Raspberry Pi über Handy über ... könnten darauf zugreifen

    Es gibt auch Programme ala Teamviewer oder VNC die ähnliches mehr oder weniger komfortabel machen. Wobei Teamviewer und RDP recht flott und VNC lahm ist.

    Problem sind dabei aber meistens tatsächlich Videos oder Speile die zu ruckelig übertragen werden.

    > Also ich habe einen zentralen Rechner (im Keller) und über mehrere
    > Client-Devices arbeite ich dann damit, als wäre ich direkt am PC. Also mit
    > Maus, Tastatur, GUI usw.

    RDP, VNC etc.pp. übertragen den Desktop.

    > Meine Freundin und alle anderen im Haushalt dürfen da keinen Unterschied
    > merken, sonst geht das System den Bach runter :-) Natürlich muss das dann
    > auch mit mehreren Clients gleichzeitig funktionieren.

    Windows 7,8,10 (um bei den akteullen zu bleiben) sind Einbenutzerbetriebssysteme. Das heißt: Wenn ein Nutzer drauf ist, ist es der einzige Benutzer der die Oberfläche hat. Bei RDP hast du normal oben eine einblendbare Leiste um die Verbindung zu beenden etc.pp.

    Der Terminalserver unter Windows Server bietet dann eine RemoteDesktop für mehrere Benutzer.

    Um mehrere Benutzer zu unterstützen brauchst du dann halt entweder ein Serverbetriebssystem mit entsprechend dimensionierter Hardware oder du gehst Umwege und installierst dir virtuelle Maschinen. VirtualBox z.B. Erlaubt die Fernsteuerung der virtuellen Maschinen über RDP (also Remotedesktop).

    Es gibt auch KVM Adapter - das sind Teile die an einem Ort die Informationen von Grafikkarte abgreifen und Tastatur und Mouse an den PC übertragen. Beliebig teuer. An einem anderen Ort ist entweder noch so ein Kasten oder eine Software zur Anzeige.

    > Am liebsten würd ich ja einfach nur noch solche Steamlinks verteilen, mit
    > Monitor, Maus und Tastatur dran, fertig. Aber das Desktopstreaming
    > funktioniert da irgendwie nicht so gut.

    Ja. Die Preisfrage ist aber eher, warum du das tun willst. Und was genau eigentlich. Für die meisten Anwendungsfälle ist ein NAS günstiger auf dem einfach alle Daten liegen (Videos, zu bearbeitende Dokumente, ...). Und dann kleinere PCs irgendwohin zu stellen die halt nicht viel Speicher brauchen. Office geht halt auch mit einem Atom recht problemlos. Steam kann auch auf andere Rechner streamen - die Steambox funktioniert da nur meist besser. Videos etc.pp. können halt vom Netzwerkspeicher gestartet werden - und je nach NAS auch bequem aufs Handy gestreamt werden. UPnP/DLNA sind da normal schon in Windows drin. Ist ein Fernseher halbwegs modern bietet der auch Zugriff auf Netwerkmedien, und idR kommen schon Kinder dann relativ einfach mit zurecht, auf Medienplayer im Fernseher zu tippen und nen Film/Audio zu starten. Auch neuere Stereoanlagen konnen meist DLNA und spielen Musik ab. Ist dann weniger umständlich wie eine PC Oberfläche und geht gleichzeitig, da es eben die Oberfläche nicht betrifft.

    Niemand hindert dich im übrigen daran, einen PC an einen Fernseher anzuschließen -
    nur aus Erfahrung es macht auf Dauer wenig Spass und man kehrt recht schnell dann doch zum Laptop zurück. Ist in etwa wie dauerhaft mit nem Tablet dauerhaft arbeiten zu wollen - es geht so irgendwie, am Ende merkt man aber dass man mehr Zeit für Umwege braucht. Irgendeinen Bildschirm und Eingabe brauchst du halt auch weiterhin in den verschiedenen Zimmern.

    Bei Speilen ist die Fernsehgröße meist egal. Und Übertragungsprobleme können recht gut kaschiert werden. Zum richtigen Arbeiten ist ein Fernseher meist zu groß bei relativ schlechter Auflösung. Dann wird alles entweder auf groß und fett skaliert, oder man hockt viel zu nah davor um alles auf dem Bildschirm zu sehen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WBS GRUPPE, Berlin
  2. BWI GmbH, Bonn
  3. VPV Versicherungen, Stuttgart
  4. ENERCON GmbH, Aurich

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 289€
  2. 80,90€ + Versand
  3. 72,99€ (Release am 19. September)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    1. Libra: Facebook verrät Details zu seiner Kryptowährung
      Libra
      Facebook verrät Details zu seiner Kryptowährung

      Nun ist es offiziell: Gemeinsam mit 27 Unternehmen möchte Facebook die Kryptowährung Libra veröffentlichen. Diese soll 2020 kommen und mit einigen Besonderheiten aufwarten.

    2. Windows 10: Docker Desktop nutzt künftig WSL 2
      Windows 10
      Docker Desktop nutzt künftig WSL 2

      Das neue Windows Subsystem für Linux nutzt eine ähnliche Architektur, wie sie Docker bisher selbst gebaut hat - nur eben nativ. Das Docker-Team wechselt für den Windows-Support deshalb auf das WSL 2 und verspricht eine nahtlose Integration.

    3. Lidl Connect: Smartphone-Tarife erhalten mehr Datenvolumen - ohne LTE
      Lidl Connect
      Smartphone-Tarife erhalten mehr Datenvolumen - ohne LTE

      Der Lebensmittel-Discounter Lidl hat seine eigenen Smartphone-Tarife überarbeitet. In allen Optionen wird das enthaltene Datenvolumen erhöht. Lidl-Kunden nutzen das Vodafone-Netz, aber der LTE-Zugang ist weiterhin nicht dabei.


    1. 13:50

    2. 13:10

    3. 12:25

    4. 12:07

    5. 11:52

    6. 11:43

    7. 11:32

    8. 11:24