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Lustige Ergebnisse beim Monitorüber/untertakten

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  1. Lustige Ergebnisse beim Monitorüber/untertakten

    Autor: Crass Spektakel 22.02.13 - 17:43

    Monitore zu über- oder untertakten mache ich seit Jahrzehnten.

    Besonders witzig ist es einen Amiga an einen Flachbildschirm anzuschliessen mit extrem niedrigen Refreshraten - auf einmal kann ein nackter Amiga 500 Baujahr 1987 800x600/6Bit/12hz/Amiga-Grafik darstellen, zwar nur mit 12Hz aber hey, was solls.

    Das eigentliche Problem: Kaum ein Monitor kann das. Das heißt, können tun das viele, aber praktisch alle haben eine Logik eingebaut um das Ergebnis sinnlos zu machen.

    Beispiel mein HP2065: Stellt 800x600/6Bit/12hz/Amiga-Grafik und 1600x1200/16Bit/8hz/VGA gestochen scharf an meinem Amiga dar. Voll geil bis auf...bis auf das ca. ein Bildschirmviertel belegende transparente Fenster mit der Warnung "Achtung, Ausserhalb der Einstellungen"... sobald man bei diesem Monitor 2fps von 60fps abweicht gibts diese Meldung. Wie bescheuert gehts denn noch?

    Mein HannSG 281 RevB wiederum hat mit den Frequenzen absolut kein Problem von 30-75hz ABER nur auf dem analogen Eingang und fängt dann die Pixelpositionen nicht korrekt ein weshalb die Pixel zittern, auch bei 50Hz. Auf dem Digitaleingang geht immerhin 50-70hz ohne Pixelwackeln. Meine drei RevZ wiederum akzeptieren nur 50 und 60hz und schalten alles mit mehr als 1fps Abweichung einfach ab.

    Fast alle Flachbildschirme scheitern an sinnlosen Frequenztests. Dafür gibts dafür keinerlei notwendigkeit weil die Dinger ja nur als Framebuffer laufen sollen.

    Lediglich ein alter Siemens-TFT (13,5 Zoll, 1024x768, 21 Bit) mit Analoganschluß arbeitet hier korrekt: der zeigt ein Bild auch bei 0,2hz und 600hz noch korrekt an, bringt zwar beim Wechsel der Auflösung 5 Sekunden schwarzes Bild mit Warnung "Achtung falsche Frequenz", schaltet danach trotzdem um und läuft aber seit Jahren einwandfrei.

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