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Nicht alle Intel-Prozessoren

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  1. Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: M.P. 15.11.18 - 09:10

    werden zukünftig aus einem monolithischen Die bestehen ...

    Ice Lake und Cooper Lake sollen auch MCMs werden ...

    Auch die Intel Prozessoren mit AMD Grafik z. B. i7-8809G sind MCMs ...

  2. Re: Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: Kondratieff 15.11.18 - 09:39

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > werden zukünftig aus einem monolithischen Die bestehen ...

    Hab ich was falsch verstanden?

    "Zumindest auf dem Papier hat Intel bereits nachgezogen: Der aus zwei Dies bestehende Xeon "Cascade Lake" mit 48 Kernen dürfte nur der Anfang sein. Da Intel aktuell noch nicht einmal mit der 14-Nanometer-Fertigung genügend Stückzahlen erreicht, dürften die enormen Investitionen in die Fabriken noch lange genutzt werden, selbst wenn dann die 10-Nanometer-Fertigung endlich richtig Fahrt aufnimmt. Die Frage ist nur, wie schnell sich die bisherigen monolithischen Designs umstellen lassen."

  3. Re: Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: ms (Golem.de) 15.11.18 - 11:59

    Intel hat seit Jahren diverse MCMs (U-Series mit PCH oder KBL-G etc), aber eben seit Jahren keine CPUs als MCMs mehr.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  4. Re: Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: tommihommi1 15.11.18 - 13:44

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intel hat seit Jahren diverse MCMs (U-Series mit PCH oder KBL-G etc), aber
    > eben seit Jahren keine CPUs als MCMs mehr.


    Kaby Lake G ist da jetzt ein denkbar schlechtes Beispiel, da ein Chip eine unveränderte Intel-CPU ist, der andere ein Produkt aus AMDs Semicustom-Sparte (und dazu noch ein HBM-Chip

  5. Re: Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: M.P. 15.11.18 - 14:24

    Das, was ja explizit im Artikel erwähnt ist, ist die I/O-Bridge, die wieder - wie vor 20 Jahren - in einem separaten Chip sitzt. Sind denn auch die eigentlichen CPU-Kerne auf mehrere Chips verteilt?

  6. Re: Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: Xim 15.11.18 - 16:36

    tommihommi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ms (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Intel hat seit Jahren diverse MCMs (U-Series mit PCH oder KBL-G etc),
    > aber
    > > eben seit Jahren keine CPUs als MCMs mehr.
    >
    > Kaby Lake G ist da jetzt ein denkbar schlechtes Beispiel, da ein Chip eine
    > unveränderte Intel-CPU ist, der andere ein Produkt aus AMDs
    > Semicustom-Sparte (und dazu noch ein HBM-Chip

    Die U-Serie ist seit Ewigkeiten eine MCM-Lösung, während AMD vorallem im Notebook-Markt schon lange auf SoC-Lösungen setze. Einige glauben sogar die Notebook-CPUs von Intel wären so wie bei AMD SoCs.

    Für Intel war diese CPU-Selektierung eben wirtschaftlicher, wo der Kern-Bereich mit neuster Fertigungen während der Un-Kern-Bereich mit alter Fertigung produziert wurde. Eben, weil Intel kein Foundry-Hersteller ist und so die Fabriks-Zyklen bis zur nächsten Modernisierung auseinander ziehen konnte.

    Nachdem Intel jetzt wesentlich effizienter ist, "musste" Intel plötzlich nachziehen, wo sie ihre Chips statt auf ihrer alter Fertigung eben bei TSMC fertigen lassen. Schließlich muss die 14nm-Fertigung auch für die Funkchip-Produktion für Apple herhalten, die wohl fixe Liefermengen in Höhe von so 50 Mio. Stück pro Quartal (Entspricht fast so viel wie Intels CPU-Stücke).

  7. Re: Nicht alle Intel-Prozessoren

    Autor: Bonita.M 17.11.18 - 18:12

    Das Problem ist, dass diese Systeme dann i.d.R. zu NUMA-Systemen werden. D.h. die sind nicht so effizient wie ein System aus einem Die. Ein Betriebssystem kann das teilweise kompensieren indem es die von den Threads genutzten Pages am nächsten Speicherinterface platziert (kann Windows gar nicht, Linux aber), aber das funktioniert oft nicht so gut. Sehr viel besser sind wirklich NUMA-optimierte Anwendungen die die NUMA-APIs des jeweiligen Betriebssystems nutzt (kennt Windows sowie Linux), und davon gibt es sehr wenig.

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