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Überflüssig und teuer!

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  1. Überflüssig und teuer!

    Autor: NobodzZ 31.01.13 - 10:53

    Festplattenspeicher ist billiger und zuverlässiger.
    Zumindest wenn man ein paar Dinge brücksichtigt.
    Backup Festplatten sollten offline sein, also nicht fortlaufend aktiv sein oder noch besser garnicht ständig angeschlossen sein, sondern ins Archiv.
    Das es Bänder gibt, liegt wohl daran, das die Backup-Programme als icon ein Band haben und der Schlipsträger das anders wohl nicht versteht.

  2. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: carp 31.01.13 - 11:02

    NobodzZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das es Bänder gibt, liegt wohl daran, das die Backup-Programme als icon ein
    > Band haben und der Schlipsträger das anders wohl nicht versteht.

    Das wird der Grund sein!

  3. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: TechnicalCE 31.01.13 - 11:06

    Wieder jemand der nicht zwischen Backup und Langzeitarchivierung unterscheiden kann, oder die Anforderung an ein Unternehmen versteht die Daten sichern müssen.

    In ihrem Fall hat der Schlipsträger wohl mehr Ahnung als sie....

  4. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: der_Volker 31.01.13 - 11:08

    NobodzZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das es Bänder gibt, liegt wohl daran, das die Backup-Programme als icon ein
    > Band haben und der Schlipsträger das anders wohl nicht versteht.

    Der Admin ist genau so blöd, behauptet der doch glatt, dass es bei Bändern keinen Headcrash gibt und er bei Bändern auch nie fehlerhafte Firmware erlebt hätte. So ein Trottel! Naja, einer von den Unix Freaks, der bedient sogar Exchange per Powershell, was kann man da schon erwarten.

  5. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: theWhip 31.01.13 - 11:34

    Also wenn diese Bänder jetzt segmentiert werden können, kann ich diese ohne Backup&Archiv Software direkt unter z.b. Windows Oberflächen nutzen, ohne dass es eine Software interpretieren muss. Das ist doch Super.

  6. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Thargoid 31.01.13 - 11:38

    Fakt ist das die Entwicklungszeiten für Festplatten immer mehr dem Druck des Marktes ausgesetzt sind und damit mit oft unreifen Firmwares mit gravierenden Fehlern auf die Verbraucher losgelassen werden.

    Es gibt nur wenige Firmen die für Ihre Server die Firmware der eingesetzten Platten selbst umschreiben um Dauerbetrieb und Störungsfreie Funktion garantieren zu können, manch unerfahrener Admin tituliert solche Festplatten als Abzocke weil diese eben einen höheren Preis als die Straßenfestplatten haben.
    Dabei wird oft das Fehlermanagement und oder die Thermische Rekalibrierung auf die Timeouts der eingesetzten Kontroller angepasst.

    Uns als Systemhaus die sehr oft unterschiedliche System zu installieren haben und mit vielen Technologien in Berührung kommen fällt das eher auf als jemanden der nur sein eigenes Netz verwaltet.

    Mir persönlich ist es schon passiert das ich Adaptec und Seagate über ein Problem aufmerksam machen musste, ein Fehler der natürlich nicht mehr gefixt wurde da die Platten schon durch eine neuere Serie abgelöst worden sind.

    Im Zuge dessen, und um wieder zum Thema Backupbänder zurück zu kommen, vertraue ich eher einem "Langzeitarchiv" auf Bänder eher als auf irgendwelchen Festplatten.

    Eine Datensicherung ist nicht das Band oder das Bandlaufwerk, es ist immer ein Konzept das alle Stufen berücksichtigen muss.

  7. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: theFiend 31.01.13 - 12:03

    Ich würde dem TE mal empfehlen sich wirklich mit dem Thema Langzeitarchivierung auseinanderzusetzen.

    Da sind Bänder (leider) noch immer das einzig probate, und dauerhaft konstengünstige Mittel.

    Im Gegensatz dazu würde die dauerhafte Sicherung auf Festplatte große Aufwendungen hinsichtlich Administration, Strom, Migration ect. nach sich ziehen. Natürlich lohnt es sich nur bei entsprechenden Datenmengen.

    In meinem Fall spreche ich aber auch von Institutionen die mehrere Terrabyte Daten pro Stunde erzeugen, und deren "kurzfristiges" Speicherziel 20-30 Jahre sind.

  8. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: BruceMangee 31.01.13 - 13:06

    Literatur zum schmökern: Failure Trends in a Large Disk Drive Population [Google]
    http://static.googleusercontent.com/external_content/untrusted_dlcp/research.google.com/de//archive/disk_failures.pdf

    >> und deren "kurzfristiges" Speicherziel 20-30 Jahre sind.

    Hui, da sollten man lieber ein ständig aktualisierendes und selbst kopierendes System wie im DLR(?) Datencenter nutzen, deren Technik verändert sich auch ständig.

    Bandsysteme nutze ich in meiner Praxis (kleine Firmen, Selbstständige) eher selten. Dafür nutze ich ein System aus aktiven und passiven Festplatten, MOD oder Silberlingen (je nach Anwendungsfall) mit regelmäßigen Wartungsintervallen und Kopie auf neuere Medien.

    Es immer gut zu lesen, was andere so machen. Das wichtigste (für mich) ist sich immer alle Optionen offen zu lassen. Dann rechnet man das mit dem lokalen Erbsenzähler durch und entscheidet sich für 'seine' Lösung.
    Was mich persönlich an Bandsystemen stört ist das sie im Restore so schnarchlangsam sind. Und zu einer guten Backuplösung gehört nunmal der regelmäßige Test/Restore des Backups. ;)

    Heute sind es bei mir Festplatten in den 90ern waren es Bänder, was es in 5 Jahren sein wird kann ich nicht mal sagen. Irgendwer muss den Datenbestand eh' in regelmäßigen Abständen sortieren und indizieren, sonst kann man gleich ein Grabstein auf die Datenträger legen: "Hier ruht John Doe, gespeichert und vergessen."

    Dazu kommen immer die Alterungsprozesse. Versuch heute mal irgendein Band von '93 zu lesen (oder im Falle von '83 Magentspule). ;)

  9. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Thargoid 31.01.13 - 13:20

    BruceMangee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommen immer die Alterungsprozesse. Versuch heute mal irgendein Band
    > von '93 zu lesen (oder im Falle von '83 Magentspule). ;)

    Richtig!

    Es gibt heute schon Firmen die Langzeit Archiv Medien zusammen mit den Geräten "Konservieren".

    Ich erinnere mich noch an die 8" Diskettenlaufwerke, diese wurden von der NASA in der ganzen Welt aufgekauft weil eine umstellung der alten Steuerpulte teuerer war als sich mit den letzen Laufwerken bis zum ende der Laufzeit der Projekten zu bevorraten.

    Aus diesem Grund sind immer noch Mikrofilme weitverbreitet bei Archivierung von Printmedien, ein solches optisches System ist relativ einfach aufgebaut.

  10. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Der Spatz 31.01.13 - 13:23

    Als Privatmensch würde mich so ein Bandlaufwerk als Ersatz für mein Uraltes DDS-3 schon interessieren (Die DDS-3 Bänder sind leider mittlerweile wirklich nicht mehr Zeitgemäss, 2004 gingen meine Original RAWs des ganzen Jahres noch auf drei Bänder, 2011 hat schon über 40 Bänder benötigt und 2012 ist vorerst noch nicht archiviert, da die Bänder mittlerweile kaum noch zu bekommen bzw. doch recht teuer geworden sind).

    Allerdings schreckt mich der Einstandspreis immer ab, neben dem Bandlaufwerk kommt ja noch die Backup-Software (gibt es heutzutage ja fast nur noch als Enterprise-Edition oder garnicht). Die Bänder sind da das geringste Kostenübel.

    Also doch noch darüber nachdenken ob eine Sicherung der Datenstände auf mehrere externe Platten + pseudo Backup auf BR für einen Überbrückungszeitraum beruhigend genug auf mich wirken.


    (Und ja, die Bänder von 2004 ewaren vor ein paar Monaten noch lesbar (als ich aus Spaß mal die Daten zurückgeschrieben habe).

  11. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Casandro 31.01.13 - 14:36

    Die Frage bei solchen Bandlaufwerken ist, ob man in x Jahren noch Laufwerke bekommt um die Bänder zu lesen. Dann gibts auch noch das Problem, dass man bei Bändern nicht unbedingt weiß, ob die Daten noch gut sind. Sprich ist auf dem Band noch was Lesbares drauf, oder ist es durch falsche Lagerung kaputt gegangen.

    Und dann gibts auch noch das Problem der manuellen Bedienung. Ich habe bei mir daheim eine Menge gebrannter CD-Rohlinge die man heute deutlich besser speichern könnte (z.Bsp. auf ein paar redundanter USB-Sticks) Das Problem ist aber, dass man jede der Scheiben manuell einlesen muss, und das noch auf einem Rechner der noch optische Laufwerke hat.

  12. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Chatlog 31.01.13 - 14:47

    NobodzZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Festplattenspeicher ist billiger und zuverlässiger.
    Festplatten sind, verbreitungsbereinigt, die am haeufigsten versagende Computer Komponenten. mit Abstand. Das Band findet sich im hinteren Viertel, irgendwo zwischen CPU (die geht nie kaputt) und Speicher (der schon deutlich haeufiger als Baender).
    > Zumindest wenn man ein paar Dinge brücksichtigt.
    > Backup Festplatten sollten offline sein, also nicht fortlaufend aktiv sein
    > oder noch besser garnicht ständig angeschlossen sein, sondern ins Archiv.
    Und genau das sollte man nicht tun. Zwar sind SAS und SATA deutlich toleranter was Ein- und Ausschalt Zyklen angeht als aeltere Generationen, aber wirklich gut ist das ganze nicht fuer sie. Insbesondere in Rechenzentren sind die Raumtemperaturen oft recht niedrig gehalten und das Abkuehlenund Erwaermen geht extrem auf die Haltbarkeit.
    Ausserdem moegen Platten nicht bewegt werden, das gilt im speziellen wenn sie gerade im Abkuehlen sind.
    Baender sind wenn es um Speicher geht der bewegt werden muss deutlich ueberlegen. Ausserdem schaffen sie 30 Jahre im Archive ohne Demagnetisierung und Umspulen, eine Platte nichtmal die Haelfte.
    > Das es Bänder gibt, liegt wohl daran, das die Backup-Programme als icon ein
    > Band haben und der Schlipsträger das anders wohl nicht versteht.
    Das es Baender gibt liegt primaer an der Notwendigkeit Daten offline zu halten, etwa in einem Tresor, Bankschliessfach oder andere Offsites und aufgrund juristischer Bestimmung die Daten sehr lange zuverlaessig archiviert werden muessen.

    Die meisten grussen Kunden setzen heute auf eine Multi-Tier Strategie, bei der die Daten im Tagesgeschaeft auf Festplatten (meist Tie 2 oder Tier 3 Storage) gesichert werden und die Sicherungen die laenger vorgehalten werden sollen auf Baender kopiert werden.

  13. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: BruceMangee 31.01.13 - 15:10

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings schreckt mich der Einstandspreis immer ab, neben dem
    > Bandlaufwerk kommt ja noch die Backup-Software (gibt es heutzutage ja fast
    > nur noch als Enterprise-Edition oder garnicht). Die Bänder sind da das
    > geringste Kostenübel.
    >

    Software gibt's auch 'umsonst', allerdings nicht ohne ein bissel Arbeit. XD

    Mach dir eine Linux Büchse fertig, die muss nichtmal viel können. Allein mit den Betriebssystem-Tools (tar,gzip,rsync,gpg) von Linux kann man schon ordentliche Backups einrichten. Mit Streamdevices kommen Unix basierende Systeme schon seit Ewigkeiten klar.

    'duplicity' fällt mir da als Software gerade ein, weiß aber nicht, ob er seine Diffs auch einfach ans Ende des Bandes hängen kann und wo er seinen Header hinschreibt.
    Auf GUI Ebene gibt es auch nette kleine Backup Programme.
    Für die Band-Rotation musst du dann aber meist selber sorgen.

  14. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Crass Spektakel 31.01.13 - 15:55

    > Das es Bänder gibt, liegt wohl daran, das die Backup-Programme als icon ein
    > Band haben und der Schlipsträger das anders wohl nicht versteht.

    +rep

    Das ist wirklich so.

  15. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Crass Spektakel 31.01.13 - 15:57

    Und bei Festplatten gibts keinen Bandsalat und keine Wasser- und Temperaturschäden.

    Achja, wenn eine Platte einen Headcrash oder ein Firmwareproblem oder einen Brandschaden oder Madenbefall hat: Ab zum Festplattenrettungsdienst, die machen das. Schonmal ein Band erlebt welches einen Feuerschaden überlebt hat?

  16. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Der Spatz 31.01.13 - 16:39

    Naja etwas Komfort will man ja auch haben und da ich eigentlich nur bei meinen Bildern (RAWs) ein bisschen "Verlust paranoid" bin ist so eine Software, die mehrere Sets auf einem Band abspeichert, sich merkt welche Datei wo ist (also gezielt sagt Legen Sie vom Backup-Set "Bilder 2011" bitté Band 12 ein um das Verzeichnis "Kölner Dom - Nachtaufnahmen vom 11.11.2011 zurück zu speichern)

    Das selber erkennt, welche Dateien schon im Set gespeichert sind (und diese nicht nochmal speichert) - Und das auch, wenn ich die Dateien mittlerweile doch in ein anderes Verzeichnis kopiert habe (Diese Elenden Tippfehler immer, die man erst nach dem x. Backup korrigiert).

    Das auf die Bänder immer gleich den bisherigen Katalog des Sets mit abspeichert (Falls man mal die Katalog-Datei auf dem Rechner vergammelt hat) um schnell mal den Katalog neu aufzubauen usw.

    Ich verwende dazu das damals im Bundle mitgeliefert Retrospect (damals noch von Dantz) - läuft halt nur auf einem alten XP-System (Weil die gute ACR 2100S von Adaptec ja unter Win Vista/7/8 nicht mehr unterstützt wird.

    Bänder (bis auf den aktuellen Jahressatz) sind örtlich ausgelagert, Kataloge auf USB Stick + CD-ROM exportiert ebenfalls.

    2. HP Laufwerk liegt gut verpackt im Karton (für den Fall der Fälle).

    Ist bei mir aber eher persönliche Paranoia (Zu Anfang nach durchgemachter "Bearbeitungsnacht" aus Versehen die Originale gelöscht bevor ich sie überhaupt als 2. Kopie abgelegt habe, diee Speicherkarte war auch schon mit neuen Bildern belegt (damals haben 2GB halt 299¤ gekostet, da hat man an den Teilen geknausert).)-

    Das ganze Bänderzeugs habe ich beim Umzug meines Arbeitsgebers zur Privatentsorgung geschenkt bekommen - Gekauft hätte ich es mir wohl nicht. Firma war schon längst auf LTO umgestiegen und das DDS Zeugs stammte noch aus den Anfangstagen.

    Wirklich verlassen muss ich mich auf die Bänder nicht wirklich. Die sind in der Sicherungsstrategie (nach dem Erlebnis von 2004) der 4. Notnagel.

    1. Spiegelung auf interne Festplatte in einem "Sicherungs-Rechner".
    2. Sicherung auf externe Festplatte.
    3. Immer wenn 4GB neues Material zusammengekommen ist, ab auf DVD-RAM (Sind mittlerweile gut 200 der Datenträger) - die dürften zumindest ein paar Wochen durchhalten. Dies ist jetzt durch Sicherung auf BDR für alle (Alle Alten Bilder wurden entsprechend umkopiert), DVD-RAM zusätzlich für die "Wichtigen" Bilder ersetzt worden.
    4. Bandsalat :-)

    Auf'S Band angewiesen bin ich nur wenn vorher sowohl die Hauptfestplatte, die Sicherungsplatten im "Backup-Rechner", die externen Paltten und BDR/DVD-RAM nicht mehr zu gebrauchen sind.

    Und da ich zumindest einmal im Jahr alles Hin und Her kopiere (Zumindest die Daten auf den Platten landen dann auf der neuen mit größerer Kapazität) dürfte die Bilder relativ sicher sein.

  17. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Crass Spektakel 31.01.13 - 16:44

    Thargoid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt ist das die Entwicklungszeiten für Festplatten immer mehr dem Druck
    > des Marktes ausgesetzt sind und damit mit oft unreifen Firmwares mit
    > gravierenden Fehlern auf die Verbraucher losgelassen werden.

    Ich glaube in die üblichen Festplattenfirmware ist mehr Hirnschmalz als in die Bandfirmware investriert worden. Ich könnte mich heute noch amüsieren über das LTO-Laufwerk welches Retension komplett ignorierte oder das ALT welches nach einem Secure-Erase entweder einen Powercycle oder einen Eject-Insert benötigte um das Band neu zu erkennen...

    > Dabei wird oft das Fehlermanagement und oder die Thermische Rekalibrierung
    > auf die Timeouts der eingesetzten Kontroller angepasst.

    Wovon träumst Du nachts?

    Die Ähnlichkeit zwischen Server- und Client-Platten ist heute teils so hoch daß man nur die Firmware tauschen muß und teilweise nichtmal das, häufig reichts die SCSI-Codepages anzupassen. Die Hardware ist sowieso immer die gleiche. Garantie ist höher, was aber nur heißt daß eine Consumerplatte wie eine Serverplatte nach vier Jahren genau so ausfällt, nur für die Serverplatte bekomme ich Ersatz. Zu einem Preis für den ich mir gleich drei Consumerplatten hätte in den Schrank legen können.

    > Uns als Systemhaus die sehr oft unterschiedliche System zu installieren
    > haben und mit vielen Technologien in Berührung kommen fällt das eher auf
    > als jemanden der nur sein eigenes Netz verwaltet.

    Hier haben rund 80 Serverplatten etwa die gleiche Ausfallsquote wie 200 High-End-Consumerplatten. Ist also drauf geschissen.

  18. Geld-anderer-Leute-Ausgeber sinnvoll

    Autor: Crass Spektakel 31.01.13 - 16:51

    Für eine Langzeitlagerung eines Bandes muß ich ein Band für x 100 Euro in den Schrank legen plus einem Laufwerk für x 1000 Euro. Gibts zwischendurch Probleme mit Wasser, Hitze oder Wechsel der Standardschnittstelle ist trotzdem alles unreparierbar im Eimer.

    Eine Platte hingegen: Ein Panzer. Stahlkorset, Daten auf Stahl und Glas gespeichert. Kostet pro Stück x 10 Euro - das ist so preiswert daß ich fürs gleiche Geld 20 Platten in den Schrank legen kann. Oder je fünf Platten an vier Standorten.

    Und wofür bekommt man in 20 Jahren einfacher nochmal einen Anschluß? Für eine 0815-Standard-Platte oder für eine 8Gbit FDDI 427,zwozwölftel Glasfaserkarte? Was ist heute einfacher anzuschliessen, eine MFM/XT-Bus-Platte oder ein Bernoulli-IEC-Tape?

    Bänder sind nur noch für Abzocker, ewig Gestrige und Geld-anderer-Leute-Ausgeber sinnvoll.

  19. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Crass Spektakel 31.01.13 - 17:15

    BruceMangee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Heute sind es bei mir Festplatten in den 90ern waren es Bänder, was es in
    > 5 Jahren sein wird kann ich nicht mal sagen. Irgendwer muss den
    > Datenbestand eh' in regelmäßigen Abständen sortieren und indizieren, sonst
    > kann man gleich ein Grabstein auf die Datenträger legen: "Hier ruht John
    > Doe, gespeichert und vergessen."

    in de.alt.folklore.computer läuft genau diese Diskussion gerade. Es wird wohl auf Flash hinauslaufen, das hat zwar elektrisch ein paar Probleme mehr dafür fallen sämtliche mechanischen Probleme weg. Nettes Zitat von Stefan Reuther zum Thema Flash in der Datensicherung: "Das eigentlich erschreckende ist die Datenblattaussage, die dir garantiert, dass auch bei Einhalten sämtlicher Sicherheitsvorschriften nach 10 Jahren 2% deiner Daten weg sind. Da hilft nur großzügiges Überdimensionieren des Fehlerschutzes."

    > Dazu kommen immer die Alterungsprozesse. Versuch heute mal irgendein Band
    > von '93 zu lesen (oder im Falle von '83 Magentspule). ;)

    Versuch erstmal Hard- und Software zu finden um das Band zu lesen :-)

  20. Re: Überflüssig und teuer!

    Autor: Crass Spektakel 31.01.13 - 17:20

    Der Spatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Privatmensch würde mich so ein Bandlaufwerk als Ersatz für mein Uraltes
    > DDS-3 schon interessieren (Die DDS-3 Bänder sind leider mittlerweile
    > wirklich nicht mehr Zeitgemäss, 2004 gingen meine Original RAWs des ganzen
    > Jahres noch auf drei Bänder, 2011 hat schon über 40 Bänder benötigt und
    > 2012 ist vorerst noch nicht archiviert, da die Bänder mittlerweile kaum
    > noch zu bekommen bzw. doch recht teuer geworden sind).

    Hol Dir ein externes SATA-Wechselgehäuse ähnlich http://geizhals.at/de/536451 mit drei 2TB Platten. Fertig.

    > Allerdings schreckt mich der Einstandspreis immer ab, neben dem
    > Bandlaufwerk kommt ja noch die Backup-Software (gibt es heutzutage ja fast
    > nur noch als Enterprise-Edition oder garnicht). Die Bänder sind da das
    > geringste Kostenübel.

    Baccula ist kostenlos. Und wenns kleiner sein soll ist tar sowieso nicht zu schlagen welches man dank cygwin auch gut unter Windows verwenden kann.

    > Also doch noch darüber nachdenken ob eine Sicherung der Datenstände auf
    > mehrere externe Platten + pseudo Backup auf BR für einen
    > Überbrückungszeitraum beruhigend genug auf mich wirken.

    Warum 50 Blue-Rays 30 Stunden lang wechseln und brennen wenn eine zusätzliche 2TB Platte weniger kostet und schneller durch ist?

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