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SATA

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  1. SATA

    Autor: *ubuntuuser 09.11.14 - 10:10

    "Dann müssten sich die Zugriffe darauf, etwa bei Datenbankservern, nicht erst durch betagte Protokolle wie Sata quälen, weil der Prozessor die SSD direkt verwalten kann."

    Und die SSD wird dann "übernatürlich" angesprochen?

  2. Re: SATA

    Autor: gadi 09.11.14 - 10:43

    Verwechsle nicht die physikalische Schnittstelle mit dem Protokoll.

  3. Re: SATA

    Autor: Niantic 09.11.14 - 10:44

    Es geht hier weder um kabel Stecker noch Schnittstelle sondern lediglich um das Protokoll. In Servern werden ssds ueblicherweise via pcie karte angebunden
    Diese Karten emulieren einen SATA controller mit angeschlossener disc. Mit der Neuerung kann das wegfallen weil man die ssd direkt via pcie an den Prozessor anbinden kann.

  4. Re: SATA

    Autor: barforbarfoo 09.11.14 - 10:45

    *ubuntuuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die SSD wird dann "übernatürlich" angesprochen?

    Nein, die CPU liest oder schreibt einfach ein bestimmtes Datum an der Adresse X, z.b. per MOV. "Natürlicher" geht es für eine CPU nicht :-)

  5. Re: SATA

    Autor: barforbarfoo 09.11.14 - 10:51

    Niantic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Karten emulieren einen SATA controller mit angeschlossener disc. Mit
    > der Neuerung kann das wegfallen weil man die ssd direkt via pcie an den
    > Prozessor anbinden kann.

    Nein, die Dinger werden an die DRAM-Schnittstelle der CPU angebunden, pcie ist nicht kohärent.

  6. Re: SATA

    Autor: *ubuntuuser 09.11.14 - 10:53

    Ja, aber trotzdem muss die CPU das auch irgendwie zur SSD transferieren, und wenn ich eine handelsübliche (SATA)-SSD mit diesem System eingebunden habe, dann *muss* das natürlich über SATA(-Protokoll) gehen.

  7. Re: SATA

    Autor: barforbarfoo 09.11.14 - 10:58

    *ubuntuuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber trotzdem muss die CPU das auch irgendwie zur SSD transferieren,
    > und wenn ich eine handelsübliche (SATA)-SSD mit diesem System eingebunden
    > habe, dann *muss* das natürlich über SATA(-Protokoll) gehen.

    Die "SSD" ist per DDRx angebunden, nix SATA.

  8. Re: SATA

    Autor: *ubuntuuser 09.11.14 - 11:00

    Niantic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht hier weder um kabel Stecker noch Schnittstelle sondern lediglich um
    > das Protokoll. In Servern werden ssds ueblicherweise via pcie karte
    > angebunden
    > Diese Karten emulieren einen SATA controller mit angeschlossener disc. Mit
    > der Neuerung kann das wegfallen weil man die ssd direkt via pcie an den
    > Prozessor anbinden kann.

    Das PCIe-SSD's SATA emulieren ist keinesfalls ein muss, es machts halt nur einfacher mit der aktuellen Treiberinfrastrukur, das heisst aber noch lange nicht das die neuen Befehle nötig sind um auf die SATA-Emulation verzichten zu können. Ich denke auch nicht das jede PCIe-SSD SATA emuliert (aber das ist jetzt eine reine Vermutung von mir).

  9. Re: SATA

    Autor: *ubuntuuser 09.11.14 - 11:08

    barforbarfoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > *ubuntuuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, aber trotzdem muss die CPU das auch irgendwie zur SSD transferieren,
    > > und wenn ich eine handelsübliche (SATA)-SSD mit diesem System
    > eingebunden
    > > habe, dann *muss* das natürlich über SATA(-Protokoll) gehen.
    >
    > Die "SSD" ist per DDRx angebunden, nix SATA.

    Davon wird erstens in dem Artikel nichts erwähnt, stattdessen deutet der Satz
    > Mit den neuen Befehlen lassen sich nach Meinung des US-Prozessorexperten David Kanter auch SSDs als Speicherbereich für die CPU einblenden, wofür wohl neue Treiber geschrieben werden müssen.
    eher auf SSD's hin, welche nicht über DDR angebunden sind, wozu sonst würde man dann wieder neue Treiber benötigen? Selbst hier stellt sich noch die Frag was dann genau anders wäre, mit entsprechenden Treibern/OS-Infrastruktur ist es jetzt schon möglich, und auch üblich, Dateien, welche sich auf Festspeicher wie HDD befinden, so in den Speicherbereich zu mappen damit diese auch mit CPU-Instruktionen wie "mov" "angesprochen" werden können.

    Abgesehen davon ist es natürlich sehr fragwürdig wie sinnvoll es ist SSD's über einen (unmodifizierten) DRAM-Kanal anzuschliessen.

    PS.: oder ich hab das ganze falsch verstanden :)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.14 11:22 durch *ubuntuuser.

  10. Re: SATA

    Autor: derats 09.11.14 - 13:30

    *ubuntuuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst hier stellt sich noch die
    > Frag was dann genau anders wäre, mit entsprechenden
    > Treibern/OS-Infrastruktur ist es jetzt schon möglich, und auch üblich,
    > Dateien, welche sich auf Festspeicher wie HDD befinden, so in den
    > Speicherbereich zu mappen damit diese auch mit CPU-Instruktionen wie "mov"
    > "angesprochen" werden können.

    Lies mal nach wie mmap(2) wirklich funktioniert, dann fällt dir der entscheidende Unterschied denke ich schon selbst auf :)

  11. Re: SATA

    Autor: *ubuntuuser 09.11.14 - 14:39

    derats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > *ubuntuuser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selbst hier stellt sich noch die
    > > Frag was dann genau anders wäre, mit entsprechenden
    > > Treibern/OS-Infrastruktur ist es jetzt schon möglich, und auch üblich,
    > > Dateien, welche sich auf Festspeicher wie HDD befinden, so in den
    > > Speicherbereich zu mappen damit diese auch mit CPU-Instruktionen wie
    > "mov"
    > > "angesprochen" werden können.
    >
    > Lies mal nach wie mmap(2) wirklich funktioniert, dann fällt dir der
    > entscheidende Unterschied denke ich schon selbst auf :)

    Ich weiss wie der funktioniert...

    Das ändert aber nichts an der Tatsache das die neuen (CPU-)Befehle (laut dem verlinkten Blog http://danluu.com/clwb-pcommit/) sich eigentlich auf das Caching beziehen, als um die Anbindung der Flash-Speicher, wodurch sich da bezüglich SATA/PCIe etc. vorerst einmal nichts ändert.

    (Sofern ich nichts übersehen hab, bzw. sofern es Flash-speicher gibt die sich direkt in den Speicherbereich der CPU mappen.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.14 14:42 durch *ubuntuuser.

  12. Re: SATA

    Autor: derats 09.11.14 - 15:32

    *ubuntuuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derats schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > *ubuntuuser schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Selbst hier stellt sich noch die
    > > > Frag was dann genau anders wäre, mit entsprechenden
    > > > Treibern/OS-Infrastruktur ist es jetzt schon möglich, und auch üblich,
    > > > Dateien, welche sich auf Festspeicher wie HDD befinden, so in den
    > > > Speicherbereich zu mappen damit diese auch mit CPU-Instruktionen wie
    > > "mov"
    > > > "angesprochen" werden können.
    > >
    > > Lies mal nach wie mmap(2) wirklich funktioniert, dann fällt dir der
    > > entscheidende Unterschied denke ich schon selbst auf :)
    >
    > Ich weiss wie der funktioniert...
    >
    > Das ändert aber nichts an der Tatsache das die neuen (CPU-)Befehle (laut
    > dem verlinkten Blog danluu.com sich eigentlich auf das Caching beziehen,
    > als um die Anbindung der Flash-Speicher, wodurch sich da bezüglich
    > SATA/PCIe etc. vorerst einmal nichts ändert.
    >
    > (Sofern ich nichts übersehen hab, bzw. sofern es Flash-speicher gibt die
    > sich direkt in den Speicherbereich der CPU mappen.)

    Richtig, die Frage ist, ergeben die neuen Befehle Sinn, solange derartige Speichermedien eh immer über das OS, Treiber und extra Controller angesprochen werden?

  13. Re: SATA

    Autor: M.P. 09.11.14 - 18:09

    Hmm, vieiieicht geht es um eine der nächsten CPU-Generationen, wenn man wieder durch den Shrink-Prozess Platz hat, Komponenten von außerhalb des CPU Dye auf diesen zu migrieren.

    Chipsatz und GPU sind ja schon den Weg gegangen. Wieso nicht auch Flash-Speicher?

    Auch eine Art "Dual-Mode"-Speicher wäre interessant, Speicherriegel, die Flash-Bereiche und DRAM-Bereiche enthalten....

  14. Re: SATA

    Autor: barforbarfoo 09.11.14 - 18:50

    *ubuntuuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ändert aber nichts an der Tatsache das die neuen (CPU-)Befehle (laut
    > dem verlinkten Blog danluu.com sich eigentlich auf das Caching beziehen,
    > als um die Anbindung der Flash-Speicher, wodurch sich da bezüglich
    > SATA/PCIe etc. vorerst einmal nichts ändert.
    >
    > (Sofern ich nichts übersehen hab, bzw. sofern es Flash-speicher gibt die
    > sich direkt in den Speicherbereich der CPU mappen.)

    Zitat:
    But that runs into another problem. which is the impedance mismatch between how caches interact with the NVRAM region if you want something like *trasnactional* semantics.

    Sowas spielte ja bei volatilen Speicher keine Rolle :-)

  15. Re: SATA

    Autor: barforbarfoo 09.11.14 - 19:04

    derats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Richtig, die Frage ist, ergeben die neuen Befehle Sinn, solange derartige
    > Speichermedien eh immer über das OS, Treiber und extra Controller
    > angesprochen werden?

    Bereitgestellt wird über das OS (z.b. mmap) danach geht es direkt auf den Speicher, so wie ich die Papers gerade überflogen habe, braucht es die neuen Befehle um z.b. msync() bzw. fsync() zu implementieren.

    Bei einer nicht kohärenten PCIe Anbindung könnte nur ein Thread sinnvoll auf den Daten arbeiten, das ist heute wirklich nicht mehr zeitgemäss.

    Zitat:

    "One problem is that next generation storage technologies will be fast enough that syscall and other OS overhead can be more expensive than the actual cost of the disk access"

    Ich hab die Papers nur überflogen, ich lasse mich gern eines besseren belehren.

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