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Die politische CPU: Raubübertakten

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Denkt hier jeder, es wird ne DB?

    Autor: Holla die Waldfee 19.09.10 - 18:34

    Denker1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute? Ich dachte hier wären IT-Pros?
    >
    > Eine Datenbank mit den Serien-Nummern wäre unnütz, wozu?
    > Der CPU müsste dann ebenfalls wissen, welche Serien-Nummern ihm gehört
    > (sonst könnte man irgendeine nehmen).
    > Und wenn die Seriennummern im CPU liegen, sind sie angreifbar!
    >
    > Man könnte auch die Hashes speichern, aber das wäre nur ein minimaler
    > Zugewinn.
    >
    > Wie es wohl gemacht wird, privater Schlüssel bei Intel, öffentlicher
    > Schlüssel im CPU.
    > Intel verschlüsselt/signiert etwas, zB die Information welche CPUs
    > freigeschaltet werden,
    > der CPU entschlüsselt/prüft die Signatur und wenn es okay ist, wirds
    > gemacht.
    >
    > Manipulation muss so direkt im CPU ansetzen ODER der private Schlüssel
    > kommt irgendwie zutage.


    Ein - ach so sicherer - HDCP-Master-Key ist doch mittlerweile auch schon im Umlauf. Soviel zum Thema totale Sicherheit.

  2. Re: Denkt hier jeder, es wird ne DB?

    Autor: Ery 19.09.10 - 19:31

    Deshalb darf es keinen Masterkey geben :) Darum alle CPUs per zufallszahl und nicht berechnet.

  3. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Newbe 19.09.10 - 20:17

    Birnenmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Software kann man genauso kaufen und eventuelle Zusatzinhalte nachträglich
    > erwerben.
    Die in der Regel aber dann nicht bezahlt werden müssen, sondern der Einfachheit wegen nur kopiert werden. Weiss ich aus Erfahrung. Bei der Nutzung bezahle ich dann nur das wofür ich bezahlt habe und nicht die zusätzlichen Funktionen.
    Die Differenzierung von zusätzlich genutzten Funktionen ist meiner Erfahrung nach sehr differenziert und wird in der Regel auch mit den Kunden bis in die Details besprochen.
    Bei der Hardware von Intel wird jedoch die Produktion bezahlt, da die Kosten dafür anfallen. Aber nutzen darf ich es nicht. Dafür muss man die Deaktivierung der Funktionalität bezahlen, um hinterher für die Freischaltung noch einmal zu bezahlen.

    >
    > Das ist insbesondere bei Spielen gängige Praxis und vollkommen legal.
    Habe ich gesagt, dass es illegal ist?

    >
    > Dir werden keine Leistungen vorenthalten, sondern du hast die
    > Möglichkeit(!) Mehrleistung gegen Aufpreis zu erhalten.

    Doch, da ich für die Produktion die anteiligen Kosten so oder so bezahlen muss! Dazu kommen jetzt noch die Software-Aufwendungen für das Deaktivieren der Features und anschliessend die Kosten für die Aktivierung.

    P.S.: Für Software bezahle ich generell nicht mehr. Alles was ich benötige, ist i.d.R. Open Source und Freeware. Die bisher bezahlte Software ist seit ca. 2 Jahren durch Open-Source-Varianten ersetzt und schlummert friedlich auf der Festplatte, z. B. Windows 2000 und Windows XP durch Ubuntu.

  4. Re: Denkt hier jeder, es wird ne DB?

    Autor: by the way 19.09.10 - 20:29

    Ery schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb darf es keinen Masterkey geben :) Darum alle CPUs per zufallszahl
    > und nicht berechnet.

    Wie du in einem deiner ersten Posts jedoch selbst festgestellt hast geht es Firmen aber um Wirtschaftlichkeit. Firmen wollen keine „Sicherheit“, sie wollen Profit... und Profit ist nur durch Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Solange ein Produkt also noch genügend Profit abwirft, also wirtschaftlich ist, ist ihnen die Sicherheit ihres Produkts egal...

  5. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Motzinator 20.09.10 - 08:03

    Wieso regt sich denn schon wieder jeder darüber auf? Dir ist doch bewusst, dass Du für eine CPU mit x MB Cache und y GHz pro Kern bezahlst? DU hast dich für die CPU entschieden. Wenn DU von vornherein eine schnellere CPU willst, dann Zahl doch auch dafür. Nur, weil DU dich von Intel beschissen fühlst heißt es nicht, dass es Kunden gibt, denen die gebremste CPU vollkommen ausreicht und sie sich bewusst für die Einsparung von den paar Euro entscheiden. Und was, bitte, hat das mit Hütchenspielen zu tun?

    Meckerst Du auch, dass dich die Regierung mit den ganzen CO2/Windkraftanlagen-Lügen Tag für Tag über Ohr haut? Ich würde sagen, Du ziehst da brav mit den Möchtegernpolitikern an einem Strang...

    Mittelalter, wir kommen!

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na toll, Intel macht mal wieder Politik statt gute CPUs.
    >
    > Da ist eine CPU, die wurde gefertigt damit sie schnell ist. Stattdessen
    > wird sie mit Tricks gebremst damit die dummen Kunden nachzahlen. Oder
    > anders gesagt, die gute, sehr schnelle CPU ist zum Preis einer billigen
    > voll finanziert. Da sieht man daß Intel nicht an fairer Leistung sondern an
    > Hütchenspielen interessiert ist.
    >
    > Ich freu mich schon auf die ersten Verhandlungen vor dem Münchner
    > Landgericht wegen Raubübertaktens.

  6. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Newbe 20.09.10 - 08:28

    Motzinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso regt sich denn schon wieder jeder darüber auf? Dir ist doch bewusst,
    > dass Du für eine CPU mit x MB Cache und y GHz pro Kern bezahlst? DU hast
    > dich für die CPU entschieden. Wenn DU von vornherein eine schnellere CPU
    > willst, dann Zahl doch auch dafür. Nur, weil DU dich von Intel beschissen
    > fühlst heißt es nicht, dass es Kunden gibt, denen die gebremste CPU
    > vollkommen ausreicht und sie sich bewusst für die Einsparung von den paar
    > Euro entscheiden. Und was, bitte, hat das mit Hütchenspielen zu tun?
    >
    > Meckerst Du auch, dass dich die Regierung mit den ganzen
    > CO2/Windkraftanlagen-Lügen Tag für Tag über Ohr haut? Ich würde sagen, Du
    > ziehst da brav mit den Möchtegernpolitikern an einem Strang...
    >
    > Mittelalter, wir kommen!
    >

    Angenommen, rein hypothetisch, die Kosten für die Herstellung kostet 100 Geldeinheiten (GE), das Testen der Funktionalität kostet 1 GE, das Deaktivieren bestimmter Funktionalität kostet 1 GE.
    Wieviel kostet dann eine Verkaufseinheit?
    In jedem Fall, das ist betriebswirtschaftlich so, müssen die Kosten hereinkommen, d. h. unter 102 GE läuft gar nichts.

    So oder so: Du bezahlst in jedem Fall die vollen Features, erhälst diese jedoch nur dann, wenn du wesentlich mehr bezahlst als marktwirtschaftlich fair ist.

    Das kann sich Intel nur deshalb erlauben, weil im Prozessormarkt ein Oligopol herrscht, bei dem Intel eine absolute Dominanz hat.

    Unter fairen marktwirtschaftlichen Bedingungen könnten sie das nicht durchsetzen.

    Schade um Motorola, DEC, Cyrix, Sun, etc. Es gibt wenig Alternativen im Markt.

  7. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: slatch.de 20.09.10 - 08:49

    Biser: Ich hab ein Spiel/eine Software gepatcht
    Jetzt: Ich hab mir mehr Leistung runtergeladen
    Morgen: Ich habe mir mehr Speicherplatz runtergeladen? :D

  8. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: putschi 20.09.10 - 09:03

    Habt ihr Spekulanten schon mal daran gedacht das die Features durch Microcode updates freigeschaltet / deaktiviert werden? Nix mit Freischaltcodes und so nen Blödsinn...

  9. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: tunnelblick 20.09.10 - 09:31

    wieso sind denn die befehlssätze bei der ps3 nicht offen? wie kommst du denn darauf?

  10. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: tunnelblick 20.09.10 - 09:55

    naja, sowas kommt ja immer ganz auf den einsatzzweck an. es gibt nicht für jede kommerzielle software äquivalente open-source-software.

  11. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: tunnelblick 20.09.10 - 09:57

    moment: aber so wird es doch seit jahren gemacht und nicht nur von intel? nur weil sie jetzt anbieten, auf manchen cpus ehemals aktivierte features wieder freizuschalten, sind sie die bösen?

  12. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Newbe 20.09.10 - 15:51

    slatch.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Morgen: Ich habe mir mehr Speicherplatz runtergeladen? :D

    Gab es schon in den 90ern des letzten Jahrtausends tatsächlich. Eine Firma hat Software verkauft und dabei versprochen, damit den Hauptspeicher zu verdoppeln. Das war echt krass!

    http://www.heise.de/ct/artikel/Placebo-forte-284374.html

  13. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Newbe 20.09.10 - 15:57

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > moment: aber so wird es doch seit jahren gemacht und nicht nur von intel?
    Dass Firmen bis zu einem gewissen Umfang Komponenten derart vermarkten, ist ok. Du hast aber das was neu ist vergessen.


    > nur weil sie jetzt anbieten, auf manchen cpus ehemals aktivierte features
    > wieder freizuschalten, sind sie die bösen?

    Eine CPU ist keine teilbare Einheit. Du bezahlst den Deaktivierungs- und ggfls. den gewünschten Aktivierungsprozess. Den Prozessor als solches bezahlst du sowieso, und jetzt eben zusätzlich diesen Marketing-Trick.

  14. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Newbe 20.09.10 - 16:14

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja, sowas kommt ja immer ganz auf den einsatzzweck an. es gibt nicht für
    > jede kommerzielle software äquivalente open-source-software.

    Habe ich das behauptet?

    > "we have computers, which can beat your computers"

    "I got brain!"

  15. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: tunnelblick 20.09.10 - 16:16

    Newbe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tunnelblick schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > naja, sowas kommt ja immer ganz auf den einsatzzweck an. es gibt nicht
    > für
    > > jede kommerzielle software äquivalente open-source-software.
    >
    > Habe ich das behauptet?

    ich habe nicht behauptet, dass du es behauptet hast. das war eine reine feststellung.

  16. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: tunnelblick 20.09.10 - 16:19

    Newbe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > nur weil sie jetzt anbieten, auf manchen cpus ehemals aktivierte
    > features
    > > wieder freizuschalten, sind sie die bösen?
    >
    > Eine CPU ist keine teilbare Einheit. Du bezahlst den Deaktivierungs- und
    > ggfls. den gewünschten Aktivierungsprozess. Den Prozessor als solches
    > bezahlst du sowieso, und jetzt eben zusätzlich diesen Marketing-Trick.

    und ohne hätte ich eine kastrierte cpu gekauft. na und? die kauft man ja evtl. so oder so (bspw. mit einem komplettsystem). es ist ja nur neu, dass man seinen proz nachträglich noch mit features ausstatten *kann*, man muss das ja nicht machen. so what?

  17. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Newbe 20.09.10 - 18:49

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Newbe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > nur weil sie jetzt anbieten, auf manchen cpus ehemals aktivierte
    > > features
    > > > wieder freizuschalten, sind sie die bösen?
    > >
    > > Eine CPU ist keine teilbare Einheit. Du bezahlst den Deaktivierungs- und
    > > ggfls. den gewünschten Aktivierungsprozess. Den Prozessor als solches
    > > bezahlst du sowieso, und jetzt eben zusätzlich diesen Marketing-Trick.
    >
    > und ohne hätte ich eine kastrierte cpu gekauft. na und? die kauft man ja
    > evtl. so oder so (bspw. mit einem komplettsystem). es ist ja nur neu, dass
    > man seinen proz nachträglich noch mit features ausstatten *kann*, man muss
    > das ja nicht machen.

    > so what?
    Aber dafür bezahlen darfst du!

    > "we have computers, which can beat your computers"

    "I got brain!"

  18. Re: Die politische CPU: Raubübertakten

    Autor: Nachdenker 20.09.10 - 19:01

    Wie sich Leute über eine Praxis aufregen können, die woanders schon seit langem etabliert wurde:

    - Rabattsysteme wie z.B. ClubSmart, Payback u.ä.: Der Kunde zahlt alles über einen höheren Endpreis mit, ob er will oder nicht. Danach erhält man billige Werbegeschenke, wenn man dafür sein Konsumverhalten für's Data Mining des Anbieters offenlegt
    - Klamotten(T-Shirts), bei denen verschiedene Größen zum selben Preis verkauft werden. Da gibt der Herstellungspreis+Gewinn für's größte Exemplar den Endpreis an.
    - Jegliche Rabatte, die z.B. beim Küchenkauf im Fachgeschäft gegeben werden, sind doch schon von vornherein einkalkuliert. Oder warum gibt Euch der Küchenverkäufer automatisch 45% auf Neuware?

    Firmen sind nicht dazu da, um Wohltaten zu verschenken, sondern um möglichst viel Geld zu verdienen. Das liegt in der Natur der Sache. Die Firmen verlangen den Preis, den der Markt gerade noch bereit ist, für das Produkt zu zahlen. Theoretisch sollte dabei die soziale Marktwirtschaft (z.B. mit dem Kartellrecht) zum Wohle der Allgemeinheit den Firmen Ihre Grenzen aufzeigen, was nicht immer gelingt.

    Aber ich als Konsument entscheide doch, wem ich mein Geld in den Rachen werfe. Wenn vor dem Kauf klar ist, was ich für eine Leistung für mein Geld bekomme und diese Leistung auch erbracht wird, ist es doch egal, ob darüber hinausgehende Leistung freigeschalten wird oder durch neue Hardware erbracht wird.
    Den einen freut's, dass er vom Bürostuhl aus seine CPU schneller machen kann, den anderen nervt der höhere Produkt-Endpreis zur Verwaltung der neuen Features.

    Wen's nervt, soll halt zu AMD gehen. Oder totalen Konsumverzicht üben. Oder wählen gehen. Oder sich selber politisch engagieren. Oder eine Prozessorschmiede aufmachen. Oder Intel kaufen. Aber nicht nur meckern. Das kann jeder, der eine Tastatur bedienen kann.

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