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Atom-TOT

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  1. Re: Übertakten = clever

    Autor: Django79 28.02.10 - 15:11

    QDOS schrieb:
    ---------------------------------------------------------------
    > Weißt du was das Problem an deinem Ansatz ist? Faktisch
    > ist jeder CPU ein Unikat, ja sie gehören alle zur selben
    > Serie und wurden gleich gefertigt und trotzdem sind sie
    > nicht gleich!

    Das ist kein Problem für diesem Denkansatz, sondern eher eine weitere Begründung desselben.

    Denn der Hersteller kann natürlich nicht jede einzelne CPU auf ihre optimalen Betriebswerte testen. Der Käufer jedoch kann das mit der einzelnen CPU tun, die er erworben hat und sich damit Vorteile verschaffen.

    Was dabei letztendlich mit welchem Risiko erreicht werden soll und erreicht wird, steht auf einem anderen Blatt. Wenn man beispielsweise eine CPU stabil mit bis zu 20% höheren Takt laufen lassen kann, ohne dafür die Betriebsspannung erhöhen zu müssen, ist das ein praktisch risikofreier Leistungsgewinn. Umgekehrt kann man so eine CPU bei gleich bleibender Leistung untervolten, was ebenfalls risikofrei möglich ist, aber der Lebensdauer der CPU und der Stromrechnung zugute kommt.

    Es wäre dumm, auf individuelle Konfigurationen zu verzichten, wenn sie möglich sind und man weiß, wie man sie einrichten kann.

  2. Re: Hardwareabstraktionsschicht

    Autor: Treadmill 28.02.10 - 15:28

    Gähn. Sonst hast du also nichts drauf, um mal deine Wortwahl zu nehmen, mit einem Random-Nick mal ordentlich auf die Kacke haun, weil du irgendwie frustriert/gelangweilt bist und sonst nichts kannst als mit Beleidigungen um dich zu spucken wie ein tobsüchtiger Tattergreis. Toll gemacht, weiter so :)

  3. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: Django79 28.02.10 - 15:35

    rofler schrieb:
    ---------------------------------------------------------------
    > Dumm nur, dass die Gesamtenergiebilanz deutlich unter der
    > eines richtigen Desktops liegt!

    Definiere "deutlich".

    Sogar ein oller Athlon 64 X2, festgetackert auf 1000 Mhz @ 0.825V auf einem AM2-Mainboard mit ATI-Onbard-Grafik nimmt unter Vollast 35 Watt auf, also nur 5 bis 10 Watt mehr als die aktuellste (!) Plattform für den ATOM-Prozessor, welcher jedoch in Sachen Leistung dagegen massiv hinterher hinkt.

    Im praxisnahen Dauerbetrieb gemessen, tritt deshalb auch Erstaunliches zutage: Da der ATOM selbst für den avisierten Gebrauch in Sachen Office, Web und Multimedia ordentlich rödeln muss, während der alte Athlon X2 dies quasi im Idle abarbeitet, ergibt sich bisweilen eine positivere Energiebilanz zugunsten der optimierten alten K8-Plattform.

    Nun überlegen wir mal: Mit optimierten aktuelleren Desktop-Plattform sollte man bei gleichen Leistungsniveau grundsätzlich genauso energieeffizient, aber leistungsfähiger arbeiten können als mit diesen hingemurksten Nettop-Plattformen, die allenfalls dann energieeffizienter arbeiten, wenn man sie lange genug eingeschaltet, aber ungenutzt stehen lässt.

    Das macht den ATOM zwar nicht zu einem Umweltsünder, aber auf alle Fälle zu einem Konzept, dass zu hinterfragen ist. Auf der Energiebilanz und dem Leistungsniveau eines ATOM war ein Pentium M schon vor sieben Jahren ...

  4. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: rofler 28.02.10 - 18:01

    Laut Ct verbraucht ein sparsamer Rechner selbst im Idle mehr als 50Watt, also ein richtiger Desktop, kein halbes Notebook. Während Atom-Systeme bei unter 20W liegen sollen. Macht für mich einen deutlichen Unterschied, bei ausreichend Leistung für den Einsatzzweck.

  5. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: Django79 28.02.10 - 20:17

    rofler schrieb:
    ----------------------------------------------------------------
    > Laut Ct verbraucht ein sparsamer Rechner selbst im
    > Idle mehr als 50Watt, also ein richtiger Desktop,
    > kein halbes Notebook.

    Keine Ahnung, was die Ct da genau getestet hat, aber die von mir beschriebene Konfiguration ist mein Web-, File- und Streamingserver, MP3-Anlage und Filesharing-Knecht, an dem ich nebenbei auch im WWW surfe und Office-Aufgaben erledige.

    Während ich diese Zeilen schreibe, frisst dieser präzise 37 Watt; abgelesen mit einem geeichten Messgerät aus dem Elektroniklabor, beide Kerne werkeln über 90%, weil ich für diese Demonstration eine knapp 1,5 GB große Datenbank entschlacke.
    Wohlgemerkt, das Ganze mit veralteter Desktop-Hardware der K8-Generation. Um der Vergleichbarkeit wegen mal nur bei AMD zu bleiben, sind die K10-Generation und die neueren AM3-Chipsätze ja gleich noch viel effizienter.

    Allerdings habe ich bei meiner Konfiguration untervoltet und betreibe sie somit nicht innerhalb der Spezifikationen, wie die Ct das vermutlich getan hat.
    Allein das Untervolten der CPU von 1.1V Standardminimum bei Cool&Quiet auf 0.825V macht schon 7 bis 8 Watt aus.
    Dazu noch zwei SATA-Festplatten mit 5400 U/s, von denen eine allerdings meistens seelig schlummert.
    Es steckt auch nur ein Riegel Arbeitsspeicher DDR2 mit 2GB drin.
    Das Netzteil ist ein 350W BeQuiet mit 80plus.

    Das Ding sticht selbst im Halbschlaf einen ATOM mit zwei Kernen locker aus, verlangt dafür aber nicht viel mehr Leistung. Die 5 bis dümmstenfalls 7 Watt mehr laufen selbst in Jahren bei 24/7-Betrieb nicht zu Stromkosten auf, mit denen sich die Kostendifferenz zu einer ATOM-Plattform auch nur annähernd in Relation setzen ließe.

    Aber gut, der normale Endanwender optimiert nicht, sondern kauft sich ein Gerät und lässt es laufen. Dieser profitiert von einer Plattform, die von vornherein wenig verbraucht.

    Meine Überlegung bei dem Ganzen ist auch eher die, dass sich aus den regulären Desktop-Plattformen, wenn man bei diesen bereits werksseitig auf das Leistungsniveau einer Nettop-Plattform abzielt, vergleichbare Energieeffizienz erreichen ließe, ohne dass an der Architektur irgend etwas geändert werden muss. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bessere Kompatibilität der Plattformen und eingesparte Entwicklungskosten, die für die (Weiter-) Entwicklung einer im Grunde redundanten Plattform draufgehen.

    > Während Atom-Systeme bei unter 20W liegen sollen.
    > Macht für mich einen deutlichen Unterschied, bei
    > ausreichend Leistung für den Einsatzzweck.

    Ich habe noch kein Atom-System gesehen, dass selbst bei geringer Nutzung unter 20W gelegen hätte. Total Idle ist kein Maßstab, man muss den Vergleich schon bei Aufgaben ziehen, für die das Ganze gedacht ist, und dann die Leistungsaufnahme über einen repräsentativen Zeitraum messen.
    Wenn Du tüchtig isst und an einem Tag den ganzen Garten umgräbst, während Dein schmächtiger Kollege nur halb so viel verspeist, aber am Tag nur zwei Drittel des Gartens umgräbt und noch den halben nächsten Tag weiterarbeiten muss, geht pro Person trotzdem die gleiche Menge Nahrung drauf, bis der ganze Garten umgegraben ist.

  6. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: anonymous FreeBSD User 01.03.10 - 10:15

    Wenn du so ein toller Stromspar-Hecht bist, dann mach doch daraus ein Produkt und verkaufe es an millionen Endnutzer.

    Es gibt nicht darauf an, was du in deiner Bastelbude so tolles hinkriegst um 20 Watt zu sparen sondern was die Mehrheit macht.

  7. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: Django79 01.03.10 - 10:24

    anonymous FreeBSD User schrieb:
    ---------------------------------------------------------------
    > Es gibt nicht darauf an, was du in deiner Bastelbude
    > so tolles hinkriegst um 20 Watt zu sparen sondern was
    > die Mehrheit macht.

    Das wäre ein guter Konter, der mich sogar treffen würde, wenn ich das Argument nicht bereits selbst gebracht hätte. Aber vermutlich war Dir mein Text zu umfangreich, deshalb zitiere ich mich ausnahmsweise einmal selbst, damit Du nicht so viel verstehend lesen musst:

    "Aber gut, der normale Endanwender optimiert nicht, sondern kauft sich ein Gerät und lässt es laufen. Dieser profitiert von einer Plattform, die von vornherein wenig verbraucht."

    Na, jetzt gelesen und verstanden? - Fein. :-)

  8. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: John2k 01.03.10 - 10:41

    Also ich bin mit meiner ION PLattform zufrieden, die bloß 50 Watt verbraucht. Im Gegensatz zu meinem jetzigen Rechner, der bestimmt 200 Watt frisst.
    Früher hat auch keiner wirklich gestöhnt, als Prozessoren von 70-150Watt verbraucht haben.
    Inzwischen sind Intel Cpus mit 35Watt ein wahrer Segen :-)

  9. Re: Umweltsünder ATOM-CPU

    Autor: Basileus 01.03.10 - 11:56

    Geil, hier wird der Stromverbrauch von Desktop PC's mit Netbooks verglichen... Kann ich ja gleich Bananen und Zitronen vergleichen und mich aufregen, dass die Zitrone sauer ist! Unerhört sowas!

    Soll mal jemand einen Desktop CPU in ein Netbook packen wenn er meint er braucht weniger Strom... Mir auch klar, dass der Atom dafür in Sachen Leistung hinterherhinkt, aber der Atom muss vorallem eins sein, klein! Und für die geringe Grösse eine entsprechende Leistung bringen...

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