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Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

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  1. Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: knips 23.09.10 - 10:56

    ...der Preis. Ein 350-EUR-Netbook mit einer ebenso teuren SSD nachzurüsten, grenzt an Overkill. Ich hoffe schon seit 1,5 Jahren, daß die Dinge mal endlich DEUTLICH günstiger werden, aber Pustekuchen.

  2. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: nonameHBN 23.09.10 - 11:05

    solange die Speicherchips nicht extrem im Preis verfallen, wird das nicht passieren, leider

  3. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: J. 23.09.10 - 11:10

    Dafür ist der Gewinn an Performance ebenfalls extrem. Ob sich das beim Netbook lohnt, steht auf einem anderen Blatt.

  4. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: AndyMt 23.09.10 - 11:15

    J. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür ist der Gewinn an Performance ebenfalls extrem. Ob sich das beim
    > Netbook lohnt, steht auf einem anderen Blatt.
    Bei einem Netbook oder Notebook wirkt es sich sogar am deutlichsten aus. Obs wirklich nötig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Meinen Desktop PC hab ich vor einem Monat mit einer SSD für die System-Partition ausgerüstet, dazu reichen 120GB aus. Der Gewinn an Performance ist tatsächlich extrem, ich brauch erst mal keinen neuen PC - evtl. mal noch mehr RAM.

    Und die Preise sind schon runtergekommen, aber halt noch immer auf arg hohem Niveau.

  5. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: etzue 23.09.10 - 11:32

    wer baut in ein 350e notebook eine 350e ssd ein? da reicht doch auch eine 64gb ssd um ca 100e.

    aber gut, im grunde hast du schon recht.

  6. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: fwe 23.09.10 - 11:35

    Ach, ein 2000 EUR Subnotebook möchte man auch nur bedingt mit einer 180 EUR SSD nahcrüsten, wenn HDDs ein 1/4 kosten.

  7. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: Lofwyr 23.09.10 - 11:39

    fwe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, ein 2000 EUR Subnotebook möchte man auch nur bedingt mit einer 180 EUR
    > SSD nahcrüsten, wenn HDDs ein 1/4 kosten.
    Wohl eher 1/20 bei der 250GB-Version.

  8. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: fwe 23.09.10 - 11:44

    An sowas denke ich gar nicht.

    :)

    Bin schon froh wenn 64 GB in bezahlbarere Regionen rücken...

  9. Das wird nicht geschehen

    Autor: lulula 23.09.10 - 12:23

    > ...der Preis. Ein 350-EUR-Netbook mit einer ebenso
    > teuren SSD nachzurüsten, grenzt an Overkill. Ich
    > hoffe schon seit 1,5 Jahren, daß die Dinge mal
    > endlich DEUTLICH günstiger werden, aber Pustekuchen.

    Es ist echt erstaunlich. Jedesmal, wenn es um SSDs geht, kommt ein "viel zu teuer im Vergleich zu HDDs".

    Ich habe noch nie jemanden gehört, der sich darüber beschwert, das RAM teurer ist als HDDs. (ca. 30,- E/GiB vs. 0,10 E/GB)

    Ich kenne niemanden, der ernsthaft glaubt, RAM-Preise würden jemals in die Nähe von HDD-Preisen fallen.

    SSDs sind vom Aufbau und schaltungstechnisch RAM-Speicher wesentlich ähnlicher als HDDs. Mit ca. 2-3 E/GB liegen sie auch preislich näher an RAM als an HDDs.

    Ich bin mir ziemlich sicher, das SSDs in absehbarer Zeit nicht auch nur in die Nähe von HDD-Preisen kommen. Und mit absehbarer Zeit meine ich eine Dekade, wenn nicht sogar mehrere.

    Wer die spezifischen Vorteile von SSDs braucht, muss halt tiefer in die Tasche greifen. Wer sie nicht braucht, sollte bei HDDs bleiben. Ganz einfach.

  10. Re: Das wird nicht geschehen

    Autor: noquarter 23.09.10 - 12:45

    > Ich bin mir ziemlich sicher, das SSDs in absehbarer Zeit nicht auch nur in
    > die Nähe von HDD-Preisen kommen. Und mit absehbarer Zeit meine ich eine
    > Dekade, wenn nicht sogar mehrere.

    Ich schon, die Preise für die SSD Chips fallen im Moment ständig. Man kann SSD (MLC) Chips nicht mit Ram Chips vergleichen.

    Dazu kommt das bei einer SSD keine Mechanischen Teile anfallen. Mal schauen ca. fünf Jahre und HDDs sind Relikte aus der Steinzeit.

  11. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: KaiB 23.09.10 - 12:52

    100 € wird doch immer als Schallmauer genannt - da sind wir mit 64 GB schon dicht dran:
    http://geizhals.at/deutschland/?cat=hdssd&bpmax=110&sort=artikel&xf=252_61440~221_200

    Meine ansonsten recht lahme Krücke (Athlon X2, W7, 1 GB RAM) startet mit SSD Firefox in <1 Sekunde, und das 5 Sekunden nach dem Booten.

  12. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: dirkbs 23.09.10 - 13:07

    ACK zum (zu hohen) Preis.

    Momentan halte ich die Velociraptor von Western Digital für einen guten Kompromiss, was Preis und Geschwindigkeit angeht.

    Ich habe meine Feld-Wald-Wiesen-HDD (300GB Maxtor mit 7200RPM, Betriebssystem und Programme) gegen eine 300GB WD Velociraptor ausgetauscht und der Performanceschub war verdammt deutlich.

  13. Re: Das wird nicht geschehen

    Autor: sssssssssssssssssssss 23.09.10 - 13:51

    zumal SSDs auch nen anderen anwendungsbereich als RAM haben :\

  14. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: Fischer 23.09.10 - 15:02

    KaiB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine ansonsten recht lahme Krücke (Athlon X2, W7, 1 GB RAM) startet mit SSD Firefox in <1 Sekunde, und das 5 Sekunden nach dem Booten.

    Wenn ich meinen Rechner im Standby verweilen lasse, dann kann ich auch in unter 6s surfen. Mein Rechner benötigt weniger als 1W im Standy, das wären, wenn der Rechner nur im Standby ist, keine 2€ im Jahr. Sich also nur wegen eines schnelleren Bootvorganges eine SSD zu holen, macht keinen Sinn. Bei dir wäre das Geld außerdem in RAM besser und günstiger angelegt gewesen. Das Swappen merkt man vielleicht bei einer schnellen SSD nicht so, aber dein Rechner könnte schneller sein, wenn er nicht dauernd umkopieren müsste.

  15. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: TraTra 23.09.10 - 15:08

    Fischer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dein Rechner könnte schneller sein, wenn er nicht dauernd >umkopieren müsste.

    Das ist ja der Punkt. Bei großen Datenbankservern wo die
    Datenbank größer ist als der Verfügbare RAM (d.h. > 128GB)
    kann ein SSD RAID die IO-Last des System maximieren.

    D.h. in der Praxis kommen dann auf solchen Systemen
    Geschwindigkeitszuwächse der Applikation von 1:5 bis 1:20
    raus. Das ist mit entsprechenden Festplatten RAIDs nicht
    möglich. Häufig reicht einfach den normalen Hauptspeicher
    zu maximieren und die Datenbank neu zu partitionieren
    (wenn das die DB-Software zulässt).

    Die Anwendungsfälle sind eben schmal. Unsere Entwickler
    lieben die Maschinen mit Win7 auf der Intel SSD, kein
    Vergleich zu allen anderen Kisten mit denen sie sonst zu
    tun haben. Compilieren etc. geht rasend schnell. Aber das
    ist teuer Luxus. "Brauchen" tut man das nicht.

  16. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: nabuko 23.09.10 - 16:36

    Ich habe meiner Audioworkstation vor ein paar Tagen eine (128GB) SSD von Supertalent spendiert und die interne Festplatte in einen abschaltbaren Wechselrahmen als zweite Platte eingebaut. Das war das Beste was ich der Kiste seit langem spendiert habe - Dank passiver Kühlung waren die einzigen "Krachmacher" die Festplatten, jetzt schalte ich bei Aufnahmen einfach die Datenfestplatte ab und fertig - Ein Gefühl wie damals beim Amiga, als das leise Tacken vom Diskettenlaufwerk der einzige Krach war den man hören konnte.

    Und zusätzlich habe ich massive Geschwindigkeitsvorteile beim Laden von VSTs und Samples, vor allem riesige Dinger wie das symphonische VST von Steinberg lassen sich endlich spielen wie ein simples Klavier. Wenn die SSD jetzt die Leistung auch beibehalten kann und nicht im Lauf der Zeit immer langsamer wird (Warnungen aus dem Bekanntenkreis: "SSDs bereut man nach vier Wochen" u.ä.) bin ich vollauf zufrieden.

    Und da ist mir in gewissen Grenzen der Preis erstmal egal - Die Mehrkosten der SSD rechnen sich bei mit mit dem Gewinn an Arbeitszeit (oder eher dem geringeren Verlust von Arbeitszeit durch IO ;) nach ein paar Monaten durchaus.

  17. Re: Das wird nicht geschehen

    Autor: as (Golem.de) 23.09.10 - 16:52

    Hallo,

    noquarter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schon, die Preise für die SSD Chips fallen im Moment ständig. Man kann
    > SSD (MLC) Chips nicht mit Ram Chips vergleichen.

    HDDs fallen auch ständig im Preis bzw. die Kapazität steigt. Der nächste SSD-Schritt, 25-nm-Produktion, wird auch nur eine Verdoppelung (ungefähr) des Speichers bedeuten. Das jeweilige Preissegment bleibt aber erhalten.

    Und das selbe passiert mit Festplatten.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

  18. Re: Das wird nicht geschehen

    Autor: lulula 23.09.10 - 20:36

    > zumal SSDs auch nen anderen anwendungsbereich als RAM haben :\

    Man zahlt ja schließlich auch für den Anwendungsbereich und nicht für die Hardware.

  19. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: KaiB 23.09.10 - 20:42

    TraTra schrieb:
    > Die Anwendungsfälle sind eben schmal. Unsere Entwickler
    > lieben die Maschinen mit Win7 auf der Intel SSD, kein
    > Vergleich zu allen anderen Kisten mit denen sie sonst zu
    > tun haben. Compilieren etc. geht rasend schnell. Aber das
    > ist teuer Luxus. "Brauchen" tut man das nicht.

    Teurer Luxus ist aber auch, den Programmierer für über 30€ die Stunde jeden Tag 10 Minuten vor dem kompilierenden Rechner sitzen zu lassen.

  20. Re: Der limitierende Faktor bei SSDs ist und bleibt...

    Autor: langsamer 23.09.10 - 23:18

    TraTra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fischer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > dein Rechner könnte schneller sein, wenn er nicht dauernd >umkopieren
    > müsste.
    >
    > Das ist ja der Punkt. Bei großen Datenbankservern wo die
    > Datenbank größer ist als der Verfügbare RAM (d.h. > 128GB)
    > kann ein SSD RAID die IO-Last des System maximieren.
    >
    > D.h. in der Praxis kommen dann auf solchen Systemen
    > Geschwindigkeitszuwächse der Applikation von 1:5 bis 1:20
    > raus.

    Verstehe ich das jetzt richtig? die SSD hier macht 200 Mbyte, deine Festplatte ist um den Faktor 20 langsamer? Das wären ja dann 10 Mbyte. Meine externe USB ist ja schon doppelt so schnell.

    > Das ist mit entsprechenden Festplatten RAIDs nicht
    > möglich. Häufig reicht einfach den normalen Hauptspeicher
    > zu maximieren und die Datenbank neu zu partitionieren
    > (wenn das die DB-Software zulässt).
    >
    > Die Anwendungsfälle sind eben schmal. Unsere Entwickler
    > lieben die Maschinen mit Win7 auf der Intel SSD, kein
    > Vergleich zu allen anderen Kisten mit denen sie sonst zu
    > tun haben. Compilieren etc. geht rasend schnell. Aber das
    > ist teuer Luxus. "Brauchen" tut man das nicht.

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